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Persönlichkeitspsychologie. Gesundheitsrelevante Persönlichkeitsmerkmale, Stressmodell von Lazarus und Folkman, Methoden der Datengewinnung

Title: Persönlichkeitspsychologie. Gesundheitsrelevante Persönlichkeitsmerkmale, Stressmodell von Lazarus und Folkman, Methoden der Datengewinnung

Submitted Assignment , 2024 , 30 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Marietta Menzel-Breuer (Author)

Psychology - Personality Psychology
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Mit der vorliegenden Einsendeaufgabe wurde im ersten Teil ein Überblick über gesundheitsrelevante Persönlichkeitsmerkmale sowie konkrete Handlungsempfehlungen, wie diese Merkmale im Rahmen eines betrieblichen Gesundheitsmanagements berücksichtigt und erhoben und ggf. gefördert werden könnten, gegeben.
Im zweiten Teil wurde auf Stressmodel von Lazarus und Folkman, emotionsbezogenes und problembezogenes Coping sowie Ressourcen, welche zu einem angemessenen Copingverhalten beitragen, eingegangen. Der dritte Teil beschäftigt sich mit Methoden zur Datengewinnung innerhalb der Persönlichkeitspsychologie und deren Einsatz im Rahmen der Personalentwicklung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Aufgabe B1

1 Persönlichkeitsmerkmale

1.1 Gesundheitsrelevante Persönlichkeitsmerkmale

1.1.1 Kontrollüberzeugung

1.1.2 Optimismus

1.2 Handlungsempfehlungen

Aufgabe B2

2 Definition von Stress

2.1 Das Stressmodell von Lazarus und Folkman

2.2 Beispiele für emotions- und problembezogenes Coping

Aufgabe B3

3 Methoden der Datengewinnung

3.1 Psychometrische Verfahren

3.2 Fremdeinschätzung

3.3 Verhaltensbeobachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Persönlichkeitsmerkmalen und gesundheitlichen Aspekten sowie deren Relevanz für betriebliche Kontexte. Zentrale Forschungsfragen behandeln dabei die Rolle von Kontrollüberzeugung und Optimismus als Schutzfaktoren sowie die Anwendung effektiver Coping-Strategien bei Belastungen. Zudem werden verschiedene wissenschaftliche Methoden der Datengewinnung in der Persönlichkeitspsychologie analysiert und hinsichtlich ihrer praktischen Anwendbarkeit in der Personalentwicklung bewertet.

  • Gesundheitsrelevante Persönlichkeitsmerkmale (Kontrollüberzeugung & Optimismus)
  • Transaktionales Stressmodell nach Lazarus und Folkman
  • Emotions- und problembezogenes Coping
  • Methoden der Datengewinnung (Psychometrie, Fremdeinschätzung, Verhaltensbeobachtung)
  • Praktische Implementierung im betrieblichen Gesundheitsmanagement

Auszug aus dem Buch

1.1.1 Kontrollüberzeugung

Rotter (1916 – 2014) stellte 1966 sein Konzept der Kontrollüberzeugung vor. Hierbei untersucht er den Unterschied zwischen Personen, welche einen Zusammenhang zwischen ihrem Verhalten und den daraus resultierenden Folgen (Verstärkung) erkennen und Menschen, die diesen Zusammenhang nicht wahrnehmen (Rotter, 1966). Die gesundheitsbezogene Kontrollüberzeugung befasst sich mit der Fragestellung, in wie weit eine Person davon überzeugt ist, die eigene Gesundheit und Krankheit selbst steuern zu können (internale Kontrollüberzeugung), oder sowohl von äußeren Umständen als auch anderen Personen, wie z. B. der Familie, Ärzt*innen oder Gottes Hand, abhängig zu sein (externale Kontrollüberzeugung) (Uhle & Treier, 2019, S. 621; Wallston, 2005).

Am Beispiel des Ernährungsverhaltens soll nachfolgend die internale sowie externale Kontrollüberzeugung dargestellt werden. So wäre eine Person mit internaler Kontrollüberzeugung der Auffassung, dass sie durch eine gesunde und ausgewogene Ernährungsweise ihr Gewicht reduzieren, schlank bleiben und sich vor ernährungsbedingten Erkrankungen schützen kann. Wohingegen Menschen mit externaler Kontrollüberzeugung der Ansicht sind, dass die Ursache für ihr Übergewicht genetisch bedingt und somit nicht steuerbar ist. Die Bestrebung Übergewicht zu reduzieren und somit Folgekrankheiten entgegenzuwirken, bleibt somit überwiegend aus (Pietrowsky, 2005, S. 182).

Weber und Rammsayer (2012) haben das Beispiel zweier Bluthochdruckpatienten angeführt. So lautet die Kontrollüberzeugung von Person A (internal), dass sie durch ihr eigenes Verhalten zur Blutdrucksenkung beitragen kann und von Person B (external), dass diese auf gute Medikamente und die Kompetenz ihrer Ärztin vertraut (Weber & Rammsayer, 2012, S. 87). Jedoch ist die positive Wirkung der internalen Kontrollüberzeugung von der tatsächlichen Kontrollierbarkeit der vorliegenden Gegebenheit abhängig. Sobald Gesundheit und Krankheit nicht mehr vom jeweiligen Individuum kontrollierbar sind, können Probleme auftreten. An dieser Stelle ist, durch Vertrauen in Mediziner*innen und Medikamente, die externale Kontrollüberzeugung förderlich.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Persönlichkeitsmerkmale: Dieses Kapitel erläutert grundlegende psychologische Modelle, die den Zusammenhang zwischen Persönlichkeit und Gesundheit beschreiben, wobei der Fokus insbesondere auf Kontrollüberzeugung und Optimismus liegt.

2 Definition von Stress: Hier wird die theoretische Basis des transaktionalen Stressmodells nach Lazarus und Folkman gelegt und der Unterschied zwischen problem- und emotionsbezogenem Coping anhand praktischer Alltagssituationen verdeutlicht.

3 Methoden der Datengewinnung: Das Kapitel vergleicht verschiedene diagnostische Vorgehensweisen wie psychometrische Tests, Fremdeinschätzungen und Verhaltensbeobachtungen, unter Berücksichtigung ihrer Eignung für berufliche Personalentwicklungsprozesse.

Schlüsselwörter

Persönlichkeitspsychologie, Kontrollüberzeugung, Optimismus, Stressmodell, Lazarus, Coping, Gesundheitspsychologie, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Psychometrische Verfahren, Fremdeinschätzung, Verhaltensbeobachtung, Personalauswahl, Resilienz, Selbstwirksamkeit, Diagnostik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Persönlichkeitspsychologie im Kontext von Gesundheit, Stressbewältigung und angewandter Diagnostik in der Personalentwicklung.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf gesundheitsrelevanten Persönlichkeitsmerkmalen, theoretischen Stressmodellen und einer kritischen Auseinandersetzung mit Methoden zur Datengewinnung.

Was ist das primäre Ziel oder die zentrale Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Erläuterung, wie Persönlichkeitseigenschaften gesundheitsförderliche Prozesse beeinflussen und welche messmethodischen Ansätze für eine professionelle Personalentwicklung geeignet sind.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden zur Analyse verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender psychologischer Konzepte und vergleicht diese kritisch hinsichtlich ihrer Vor- und Nachteile sowie ihres Einsatzes im betrieblichen Gesundheitsmanagement.

Was wird im Hauptteil der Arbeit schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Konzepte der Kontrollüberzeugung und des Optimismus, detailliert das transaktionale Stressmodell nach Lazarus und Folkman und evaluiert diagnostische Methoden wie das BIP oder 360-Grad-Feedback.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Kernbegriffe sind Persönlichkeitspsychologie, Coping-Strategien, Kontrollüberzeugung, Stressbewältigung und verschiedene diagnostische Verfahren.

Was unterscheidet bei Lazarus und Folkman das problembezogene vom emotionsbezogenen Coping?

Das problembezogene Coping zielt auf eine direkte Änderung der belastenden Situation ab, während das emotionsbezogene Coping darauf gerichtet ist, die individuellen Gefühlsreaktionen auf den Stressor zu regulieren.

Warum wird im Rahmen eines 360-Grad-Feedbacks eine Anonymität der teilnehmenden Personen empfohlen?

Die Anonymität ist wichtig, um Voreingenommenheit zu minimieren, soziale Erwünschtheit als Störfaktor zu vermeiden und ein möglichst ehrliches sowie multiperspektivisches Feedback der Teammitglieder zu gewährleisten.

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Details

Title
Persönlichkeitspsychologie. Gesundheitsrelevante Persönlichkeitsmerkmale, Stressmodell von Lazarus und Folkman, Methoden der Datengewinnung
College
SRH - Mobile University
Grade
1,3
Author
Marietta Menzel-Breuer (Author)
Publication Year
2024
Pages
30
Catalog Number
V1453325
ISBN (PDF)
9783963564062
ISBN (Book)
9783963564079
Language
German
Tags
Persönlichkeitspsychologie gesundheitsrelevante Persönlichkeitsmerkmale betriebliches Gesundheitsmanagement BGM Stress Stressmodell Lazarus und Folkman Lazarus Folkman Copingverhalten Coping Ressourcen Methoden der Datengewinnung Personalentwicklung emotionsbezogenes Coping problembezogenes Coping
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marietta Menzel-Breuer (Author), 2024, Persönlichkeitspsychologie. Gesundheitsrelevante Persönlichkeitsmerkmale, Stressmodell von Lazarus und Folkman, Methoden der Datengewinnung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1453325
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