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Die Selbstdarstellung des Königs Ludwig XIV.

Titel: Die Selbstdarstellung des Königs Ludwig XIV.

Essay , 2018 , 6 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Geschichte Deutschlands - Neuere Geschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ludwig XIV. und seine Berater setzten sich intensiv mit dem königlichen Bild auseinander. Nicht verwunderlich ist daher die Vielzahl und Vielfalt der unterschiedlichen Medien, auf denen das Porträt des Königs zu sehen war. Erhalten sind auch heute noch hunderte von Gemälden, Stichen und Medaillen. Eine entscheidende Rolle nahm dabei das Schloss Versailles ein. Die Bilder des Königs waren dort allgegenwärtig und wurden dauerhaft zur Schau gestellt. Aus diesem Grund fungierte Versailles nicht nur als „Symbol [..] [und] Verlängerung [der] Persönlichkeit [Ludwigs XIV., sondern galt auch als] Instrument seiner Selbstdarstellung.“ Gesprochen werden kann in diesem Zusammenhang auch vom ‚Theater-Staat’, wobei Versailles dem König als Bühne zur Demonstration seiner Macht und seines Ruhmes diente.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Der Hof: Versailles

1.1 Regeln und Rituale

1.2 Ansehen und Funktion

2. Die Selbstdarstellung des Königs

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung von Schloss Versailles als zentrales Instrument der Inszenierung und Selbstdarstellung Ludwigs XIV. Im Fokus steht dabei die Frage, wie durch strikt reglementierte Hofetikette, architektonische Planung und sakrale Deutungsmuster ein machtvolles königliches Image konstruiert und in der Öffentlichkeit sowie gegenüber dem Ausland manifestiert wurde.

  • Die Funktion von Versailles als „Theater-Staat“ zur Machtdemonstration.
  • Die Rolle von Ritualen und Etikette in der Konstruktion des königlichen Selbstbildes.
  • Versailles als Mittel zum Prestigegewinn und zur politischen Herrschaftssicherung.
  • Die sakrale Herleitung des Königtums (droit divin) und die Heilkraft des Königs als Herrschaftslegitimation.

Auszug aus dem Buch

Regeln und Rituale

Ludwig XIV. und seine Berater setzten sich intensiv mit dem königlichen Bild auseinander. Nicht verwunderlich ist daher die Vielzahl und Vielfalt der unterschiedlichen Medien, auf denen das Porträt des Königs zu sehen war. Erhalten sind auch heute noch hunderte von Gemälden, Stichen und Medaillen. Eine entscheidende Rolle nahm dabei das Schloss Versailles ein. Die Bilder des Königs waren dort allgegenwärtig und wurden dauerhaft zur Schau gestellt. Aus diesem Grund fungierte Versailles nicht nur als „Symbol [..] [und] Verlängerung [der] Persönlichkeit [Ludwigs XIV., sondern galt auch als] Instrument seiner Selbstdarstellung.“ Gesprochen werden kann in diesem Zusammenhang auch vom ‚Theater-Staat’, wobei Versailles dem König als Bühne zur Demonstration seiner Macht und seines Ruhmes diente.

Versailles liefert auch heutigen Besuchern noch einen guten Eindruck von dem imposanten Erscheinungsbild des Schlosses zu Lebzeiten Ludwigs XIV. Der Zugang zum König war den Besuchern damals allerdings nicht ohne Weiteres möglich und erforderte die Einhaltung einer nach strengen Vorschriften geregelten Vorgehensweise. Ludwig XIV. kontrollierte das gesamte Hofleben und besaß darüber hinaus nicht nur eine genaue Vorstellung davon, wie der Park aufgefasst werden sollte, sondern legte auch eine bestimmte Abfolge fest, die es bei der Besichtigung der Anlage einzuhalten galt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Der Hof: Versailles: Dieses Kapitel beleuchtet die Rolle von Schloss Versailles als Bühne der Macht sowie die Bedeutung von strengen Ritualen und Etikette für die Repräsentation des Königs.

1.1 Regeln und Rituale: Hier wird die choreografierte Besichtigung des Schlossparks und die rituelle Durchdringung des höfischen Alltags als Instrument der Selbstdarstellung detailliert beschrieben.

1.2 Ansehen und Funktion: Der Fokus liegt hier auf der politischen Instrumentalisierung des Versailler Hofes zur Steigerung des Ansehens und der Festigung der Herrschaft nach außen und innen.

2. Die Selbstdarstellung des Königs: Dieser Abschnitt analysiert das sakrale Selbstverständnis Ludwigs XIV., insbesondere durch das Gottesgnadentum und die demonstrative Heilkraft des Königs.

Schlüsselwörter

Ludwig XIV., Versailles, Selbstdarstellung, Hofetikette, Absolutismus, Theater-Staat, droit divin, sakrale Herrschaft, Sonnenkönig, höfische Gesellschaft, Machtdemonstration, Mythos

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit hauptsächlich?

Die Arbeit analysiert, wie Ludwig XIV. sein Schloss Versailles und die höfischen Rituale als Instrumente nutzte, um sein Selbstbild als absolutistischer Herrscher in der Öffentlichkeit zu festigen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der Architektur als Bühne der Macht, der Bedeutung der Etikette (Regeln und Rituale) sowie der sakralen Legitimation der Herrschaft.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie das alltägliche Leben am Hof durch bewusste Planung und Inszenierung zu einer dauerhaften Demonstration von Macht, Prestige und göttlicher Souveränität erhoben wurde.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf der Auswertung von zeitgenössischen Denkschriften, Quellen zur Etikette und fachwissenschaftlicher Literatur basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil erörtert die räumliche und rituelle Inszenierung des Hoflebens sowie die strategische Nutzung von Prestigeinstrumenten und sakralen Mythen zur Herrschaftssicherung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die inhaltliche Ausrichtung?

Die wichtigsten Begriffe sind Ludwig XIV., Versailles, Selbstdarstellung, Absolutismus und die sakrale Herrschaftslegitimation.

Welche Rolle spielten die sogenannten „Skrofel“-Kranken für das Bild des Königs?

Die dem König zugeschriebene Gabe, Skrofel-Kranke durch Handauflegung zu heilen, diente als Beweis für seine göttliche Begnadung und unterstrich seine Rolle als idealer, gottgleicher Herrscher.

Warum war die „flotte du grande canal“ von besonderer Bedeutung?

Diese Flotte symbolisierte die erlangte Seeherrschaft Frankreichs und steigerte das Ansehen des französischen Königshofes, indem sie Besucher durch ihre Präsenz beeindruckte.

Ende der Leseprobe aus 6 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Selbstdarstellung des Königs Ludwig XIV.
Hochschule
Universität zu Köln
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
6
Katalognummer
V1453411
ISBN (PDF)
9783963565014
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ludwig XIV. Selbstdarstellung Versailles Hof
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2018, Die Selbstdarstellung des Königs Ludwig XIV., München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1453411
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Leseprobe aus  6  Seiten
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