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Armut in Deutschland

Ist Hartz IV Armut per Gesetz?

Title: Armut in Deutschland

Term Paper , 2009 , 17 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Kathleen Pickert (Author)

Politics - Political Systems - Germany
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Definitionen von Armut, absolute und relative Armut, Lebenslagenansatz, Ressourcenansatz,Operationalisierung von Armut-messbar machen von Armut, Äquivalenzskalen, Datenerhebung der Armutsforschung, Armutsgrenze, Was ist Hartz IV, wie und wann entstand es, Regelleistung, Mehrbedarf, Leistungen für Unterkunft, Vergleich Armutsgrenze und Hartz IV Einkommen, OECD - Skala

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Motivation und Ziel der Arbeit

1.2. Aufbau der Arbeit

2. Historie Hartz IV

2.1. Was ist Hartz IV?

2.2. Entstehung von Hartz IV

3. Armutsdefinitionen und Armutskonzepte

3.1. Allgemeines Verständnis von Armut

3.2. Europäische Armutsdefinition

3.3. Absolute und Relative Armut

3.3.1. Ressourcenansatz

3.3.2. Lebenslagenansatz

4. Messung von Armut – Ermittlung der Armutsgrenze

4.1. Relative Einkommensarmut

4.2. Äquivalenzskalen

4.2.1. Kurze Erläuterung des Begriffes arithmetisches Mittel

4.2.2. Kurze Erläuterung des Begriffes Median

4.3. Datenerhebung und Armutsgrenze

5. Zusammensetzung des Einkommens mit Hartz IV

5.1.Allgemeines zur Zusammensetzung

5.2. Regelleistung

5.3. Leistungen zur Unterkunft

5.4. Leistungen für Mehrbedarf

5.5. Zuschlag nach Arbeitslosengeld I -Bezug

6. Vergleich Haushaltseinkommen mit Hartz IV und Armutsgrenze

7. Zusammenfassung

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, ob Bezieher von Hartz IV Leistungen unterhalb der Armutsgrenze leben. Dabei wird zunächst geklärt, wie Armut wissenschaftlich definiert und operationalisiert wird, um anschließend die verschiedenen Leistungen von Hartz IV systematisch dem in Deutschland geltenden Armutsmaß gegenüberzustellen und die zentrale Forschungsfrage zu beantworten.

  • Historische Entwicklung und Grundlagen von Hartz IV
  • Wissenschaftliche Definitionen von absoluter und relativer Armut
  • Methodik der Armutsmessung und Verwendung von Äquivalenzskalen
  • Zusammensetzung des Haushaltseinkommens bei Leistungsbezug
  • Vergleich der Bezüge mit der amtlichen Armutsgrenze

Auszug aus dem Buch

4.2. Äquivalenzskalen

Wird das Einkommen verschiedener Haushalte miteinander verglichen, muss sich bewusst gemacht werden, dass Armut stets im Kontext von Haushalten, Familien oder Personengruppen untersucht und gemessen, Einkommen jedoch individuell erzielt wird. Dabei wird davon ausgegangen, dass sämtliche Einkünfte dem Haushaltsnettoeinkommen zufallen und alle Mitglieder des Haushaltes, dazu gehören auch nicht erwerbstätige Mitglieder und Kinder, an diesem teilhaben.

Weiterhin weichen Haushalte in ihrer Größe und Zusammensetzung voneinander ab, was zur Folge hat, dass sich die Bedürfnisse des jeweiligen Haushaltes ändern. So reicht beispielsweise ein Einkommen in gleicher Höhe für eine einzelne Person aus, während die Bedürfnisse für eine mehrköpfige Familie nicht gedeckt werden können. Ebenso wird davon ausgegangen, dass einige Güter wie Waschmaschine, Herd etc., unabhängig von der Anzahl der Mitglieder, nur einmal in verschiedenen Haushalten vorhanden sind und von mehreren Personen genutzt werden können. Um vergleichbare Einkommen zu erhalten, ist es notwendig diese Synergieeffekte zu berücksichtigen. Dafür stehen sogenannte Äquivalenzskalen zur Verfügung, welche auf der Vorstellung von Einsparungsmöglichkeiten bei größeren Haushalten beruhen und es ermöglichen, Haushaltseinkommen im Zusammenhang mit der Haushaltsgröße zu analysieren. Diese Skalen weisen jedem Haushaltmitglied ein Bedarfsgewicht zu, wobei sich die Höhe des Gewichtes nach den Bedarfsunterschieden der jeweiligen Haushaltsmitglieder richtet. Es gibt eine Vielzahl von Skalen, die jedoch am häufigstem verwendeten, sind die sogenannte alte und modifizierte OECD – Skala., welche sich durch unterschiedliche Gewichtung zusätzlicher Haushaltsmitglieder voneinander abgrenzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Darlegung der Motivation und Zielsetzung der Arbeit, die sich kritisch mit der Bezeichnung Hartz IV als „Armut per Gesetz“ auseinandersetzt.

2. Historie Hartz IV: Erläuterung der Entstehung der Hartz-Reformen und der Ziele der Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe.

3. Armutsdefinitionen und Armutskonzepte: Theoretische Abgrenzung verschiedener Armutsbegriffe, insbesondere die Unterscheidung zwischen absolutem und relativem Armutskonzept.

4. Messung von Armut – Ermittlung der Armutsgrenze: Darstellung der methodischen Vorgehensweise zur Armutsmessung mittels Äquivalenzskalen und Erläuterung relevanter Datenquellen.

5. Zusammensetzung des Einkommens mit Hartz IV: Analyse der einzelnen Leistungsbausteine, wie Regelleistung, Wohnkosten und Mehrbedarfe, die in einer Bedarfsgemeinschaft zur Anwendung kommen.

6. Vergleich Haushaltseinkommen mit Hartz IV und Armutsgrenze: Praktische Gegenüberstellung von Hartz IV Bezügen verschiedener Haushaltskonstellationen mit der relativen Armutsgrenze.

7. Zusammenfassung: Rekapitulation der wesentlichen Erkenntnisse zur Schwierigkeit der Armutsoperationalisierung und den Grenzen des durchgeführten Vergleichs.

8. Fazit: Abschließende Beantwortung der Forschungsfrage mit der Schlussfolgerung, dass Hartz IV als Armut per Gesetz zu bewerten ist.

Schlüsselwörter

Hartz IV, Arbeitslosengeld II, Armut, Relative Armut, Armutsgrenze, Bedarfsgemeinschaft, Äquivalenzskalen, Regelleistung, Haushaltseinkommen, Soziale Sicherheit, Sozialpolitik, Einkommensarmut, Grundsicherung, Armutsforschung, Lebensstandard.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert kritisch, ob die staatlichen Leistungen unter Hartz IV ausreichen, um ein Leben oberhalb der offiziellen Armutsgrenze in Deutschland zu führen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten gehören das allgemeine Armutsverständnis, die Unterschiede zwischen absolutem und relativem Armutskonzept sowie die konkrete Berechnung und Zusammensetzung von Hartz IV Leistungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu klären, ab wann man von Armut spricht, und zu prüfen, ob die durch das Hartz IV Gesetz gewährten Leistungen in der Praxis tatsächlich den Tatbestand der Armut darstellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine deskriptive Analyse und ein quantitativer Vergleich durchgeführt, bei dem Hartz IV Bezüge für beispielhafte Haushalte unter Anwendung der modifizierten OECD-Äquivalenzskala der offiziellen Armutsgrenze gegenübergestellt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Definition von Armut, der methodischen Ermittlung der Armutsgrenze, der detaillierten Struktur der Hartz IV Leistungen sowie den Vergleichsberechnungen anhand von Praxisbeispielen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Hartz IV, Relative Armut, Bedarfsgemeinschaft, Äquivalenzskala und Regelleistung.

Warum ist der Vergleich mit der Armutsgrenze in der Arbeit so schwierig?

Der Autor weist darauf hin, dass die Höhe der Armutsgrenze je nach verwendeter Datenquelle stark schwankt, was einen präzisen Vergleich erschwert.

Welches Ergebnis zieht der Autor im Fazit?

Der Autor kommt zu dem eindeutigen Schluss, dass Hartz IV als „Armut per Gesetz“ einzustufen ist, da die Bezüge in den untersuchten Beispielen unter der Grenze der relativen Einkommensarmut liegen.

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Details

Title
Armut in Deutschland
Subtitle
Ist Hartz IV Armut per Gesetz?
College
Protestant University of Applied Sciences Berlin
Grade
1,0
Author
Kathleen Pickert (Author)
Publication Year
2009
Pages
17
Catalog Number
V145377
ISBN (eBook)
9783640557363
ISBN (Book)
9783640557936
Language
German
Tags
Hartz IV- Was ist das und Entstehung Armutsdefinitionen-allgemeine Definition EU Definiton relative und absolute armut Messung von armut Armutsgrenze Zusammensetzung Hartz IV-Alg2 Regelleistung Hartz IV Mehrbedarf Kosten für Unterkunft und Verpflegung etc Gegenüberstellung Hartz IV Einkommen und Armutsgrenze
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kathleen Pickert (Author), 2009, Armut in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/145377
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