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Motivation im Unterricht

Titel: Motivation im Unterricht

Seminararbeit , 2007 , 9 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Franziska Zschornak (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Thema „Motivation im Unterricht“ habe ich gewählt, da mir während meines Praktikums erneut aufgefallen ist, mit welcher Vielzahl von Themen die Schüler sich in der Schule beschäftigen müssen. Dabei ist vieles für die normale Lebenswelt der Kinder eigentlich unheimlich weit weg. Wie man die Kinder trotzdem dazu bringt sich für den Lernstoff zu interessieren und zu lernen, hat mein besonderes Interesse geweckt. Natürlich stellt sich im Laufe des Hospitierens auch oft die Frage, warum es eben nicht funktioniert die Schüler zur Mitarbeit zu bewegen. Deshalb habe ich in meinem Praktikum verstärkt darauf geachtet, wie sich die Lehrer der Aufgabe der Motivation annehmen und wie die Schüler darauf reagieren.

Der Begriff Motivation leitet sich vom lateinischen Wort movere ab, welches unter anderem so viel wie bewegen, anregen aber auch begeistern bedeutet. Es geht beim Motivieren also um einen Beweggrund, eine Anregung, ein bestimmtes Motiv, welches eine Handlung (im schulischen Fall die Mitarbeit und das Lernen) auslöst oder aufrechterhält. „Motive sind die einzelnen Beweggründe eines Individuums, sich in einer gegebenen Situation so und nicht anders zu verhalten“1 Motive für den Schüler zu Lernen sind Beispiel: eine gute Note, Lob/ Belohnung von Eltern; Ansehen bei Mitschülern/ Lehren, aber auch die jeweiligen negativ Varianten. Eine der vielen möglichen Definitionen von Motivation ist also: „Mit Motivation meinen wir das Wirksamwerden eines oder mehrerer Motive als verhaltenssteuerndes Moment im Rahmen bestimmter Umweltgegebenheiten.“2
Eine der bedeutendsten Aufgaben des Unterrichts ist folglich die Herausbildung von Lern- und Leistungsmotivation, da die Motivation ein wesentlicher Faktor ist, der bestimmt, wie wirkungsvoll und wie viel der Schüler lernt.

Der Begriff Motivation lässt sich ganz grundsätzlich in extrinsische und intrinsische Motivation einteilen...

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Motivation im Unterricht: Begriffsdefinitionen

3. Intrinsische und extrinsische Motivation

4. Möglichkeiten der Motivationsförderung

4.1 Soziale Anerkennung und Lob

4.2 Vorbildfunktion des Lehrers

4.3 Vermeidung von Angstgefühlen

4.4 Medieneinsatz im Unterricht

4.5 Wechsel der Sozialformen

5. Zusammenfassung

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausforderungen der Lern- und Leistungsmotivation im schulischen Kontext basierend auf praktischen Erfahrungen. Ziel ist es, Möglichkeiten der Motivationsförderung zu beleuchten und den Einfluss des Lehrerverhaltens sowie methodischer Ansätze auf das Engagement der Schüler zu analysieren.

  • Grundlagen der Lernmotivation (intrinsisch vs. extrinsisch)
  • Die Bedeutung von Lob und sozialer Anerkennung
  • Der Einfluss der Lehrkraft und ihre Vorbildfunktion
  • Die Rolle von Medien und Sozialformen bei der Aktivierung von Schülern

Auszug aus dem Buch

Medieneinsatz im Unterricht

Neben all diesen sozialen Bereichen der Motivation, ist der Einsatz von Medien von großer Bedeutung. Das Konfrontieren der Schüler nur mit dem Medium Sprache führt, aufgrund seiner Einseitigkeit im Ansprechen der Sinneskanäle, auf Dauer garantiert zu einer Überforderung der Schüler. Es sorgt für keinen Spaß am Unterricht. Auch der stereotype Einsatz des Mediums Tafel sorgt oft für eine Demotivierung der Schüler. Natürlich kann ein guter Lehrervortrag die Kinder regelrecht fesseln, aber ein Unterricht mit immer gleichen Medien muss auf Dauer langweilen. Schließlich ist schon seit Comenius, also seit dem 17. Jahrhundert das Prinzip der Anschauung in der Didaktik bekannt. Schaubilder, Folien, Skizzen lockern den Unterricht auf und lassen ein besseres Lernklima entstehen.

Als ein Beispiel für so eine, mit vielen Medien angereicherte Stunde möchte ich eine WTH-stunde nennen, in der ich hospitiert habe. Da keine Bücher für den Unterricht zur Verfügung standen, arbeitete die Lehrerin zur Visualisierung mit zahlreichen anderen Medien. So teilte er am Stundenanfang ein Arbeitsblatt aus, welches in der folgenden Zeit von den Schülern anhand des Lehrervortrags ausgefüllt wurde. Für diesen setzte er sowohl eine geografische Karte, verschiedene Dias, mehrere Schaubilder auf Folien als auch einige Skizzen an der Tafel ein. Die Mitarbeit der Schüler war hoch, obwohl eine neunte Klasse sonst in einer ersten Stunde wohl eher träge ist. Ich muss zugeben, dass ich sichtlich begeistert war.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Autorin begründet die Wahl des Themas aus der Perspektive des Praktikers und stellt die Relevanz der Lernmotivation für den schulischen Alltag dar.

2. Motivation im Unterricht: Begriffsdefinitionen: Dieses Kapitel erläutert den etymologischen Ursprung des Begriffs und definiert Motivation als verhaltenssteuerndes Moment im schulischen Kontext.

3. Intrinsische und extrinsische Motivation: Hier wird die Differenzierung zwischen von außen motiviertem Verhalten und Lernen aus Eigeninteresse vorgenommen sowie anhand von Praxisbeispielen veranschaulicht.

4. Möglichkeiten der Motivationsförderung: In diesem Hauptteil werden praxisorientierte Strategien diskutiert, darunter der Einsatz von Lob, der Medieneinsatz sowie die Anpassung der Sozialformen.

5. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einem Fazit, das die Notwendigkeit kreativer Unterrichtsgestaltung und eines wertschätzenden Lehrer-Schüler-Verhältnisses betont.

Schlüsselwörter

Lernmotivation, Leistungsmotivation, extrinsische Motivation, intrinsische Motivation, Unterrichtsgestaltung, Lehrer-Schüler-Verhältnis, soziale Anerkennung, Medieneinsatz, Sozialformen, Schulpraxis, Didaktik, Motivationsförderung, Schüleraktivierung, Lernklima, pädagogische Psychologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der zentralen Aufgabe der Lern- und Leistungsmotivation im Unterricht und reflektiert diese aus Sicht der Autorin während ihres Schulpraktikums.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit thematisiert die psychologischen Grundlagen von Motivation, den Einfluss des Lehrers, den Einsatz von Medien und die methodische Vielfalt im Unterricht.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie Schüler durch verschiedene didaktische Ansätze und soziale Interaktion im Unterricht motiviert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin kombiniert theoretische Grundlagen aus der pädagogischen Psychologie mit der reflexiven Auswertung ihrer eigenen Erfahrungen aus der Hospitation.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden konkrete Instrumente wie Lob, die Vorbildfunktion, der Medieneinsatz und die Veränderung von Sozialformen in ihrer motivierenden Wirkung analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Lernmotivation, Unterrichtsgestaltung, Lehrer-Schüler-Verhältnis, Medieneinsatz und Sozialformen.

Welche Rolle spielt die Vorbildfunktion der Lehrkraft laut der Autorin?

Der Lehrer wird als zentraler Akteur gesehen; ein unmotiviertes oder autoritäres Auftreten wird als demotivierend für den gesamten Lernprozess identifiziert.

Wie bewertet die Autorin den Einsatz von Medien?

Sie betont, dass vielfältige Medien (wie Schaubilder oder Arbeitsblätter) das Lernklima verbessern, warnt jedoch gleichzeitig vor der Gefahr der Reizüberflutung.

Warum wird der Wechsel der Sozialform als förderlich angesehen?

Wechselnde Sozialformen aktivieren die Schüler, fördern ihre Eigenverantwortung und erlauben es ihnen, miteinander zu agieren, was die Lernfreude steigern kann.

Was ist das Fazit der Autorin zur Motivation in der Schule?

Motivation ist kein fertiges Rezept, sondern bedarf der ständigen Anpassung durch den Lehrer, wobei eine ermutigende und empathische Haltung entscheidend ist.

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Motivation im Unterricht
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Fakultät für Erziehungswissenschaften)
Note
1,3
Autor
Franziska Zschornak (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
9
Katalognummer
V145527
ISBN (eBook)
9783640537549
ISBN (Buch)
9783640537143
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Motivation Unterricht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Franziska Zschornak (Autor:in), 2007, Motivation im Unterricht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/145527
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Leseprobe aus  9  Seiten
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