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Krisenkommunikation und Strategie der FDP. Eine Diskursanalyse auf Twitter zur Ministerpräsidentenwahl in Thüringen

Title: Krisenkommunikation und Strategie der FDP. Eine Diskursanalyse auf Twitter zur Ministerpräsidentenwahl in Thüringen

Term Paper (Advanced seminar) , 2021 , 73 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Keith Petri (Author), Milagros Simon Montalvo (Author)

Communications - Media and Politics, Politic Communications
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In diesem zweigeteilten Projektbericht wird die Kommunikationsstrategie der FDP im Kontext der Ministerpräsidentenwahl in Thüringen mittels einer kritischen Diskursanalyse auf Twitter untersucht. Ziel des Berichts ist es, durch die Analyse von Tweets, die strategischen Entscheidungen und Krisenkommunikationsmaßnahmen der FDP zu beleuchten.

Der Bericht, der sich über zwei Teile erstreckt, bietet zunächst einen theoretischen Rahmen, der die Grundlagen der strategischen und Krisenkommunikation definiert, gefolgt von einer methodischen Annäherung, die begründet, warum die qualitative Forschung und insbesondere die kritische Diskursanalyse gewählt wurden. Anschließend wird der aktuelle Stand des Projektes dargelegt, inklusive der Verbindung zwischen Theorie, Methode und Forschungsgegenstand. Der Bericht schließt mit einem geplanten Ablauf für die weiterführende Analyse und einem Zwischenfazit ab. Ziel ist es, konkrete Forschungsfragen zu erarbeiten, die als Grundlage für den Abschlussbericht dienen sollen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Forschungsgegenstand

2.1. Zeitstrahl

2.2. Forschungsidee

3. Begründungen

3.1. Theorieauswahl

3.2. Methodenauswahl

4. Aktueller Stand des Projekts

4.1. Vorgehen im Sommersemester

4.2. Theoretischer Hintergrund

4.3. Methodischer Hintergrund

4.4. Geplanter Ablauf für das Wintersemester 2020/21

5. Zwischenfazit

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1. Strategische Kommunikation

2.2. Krisenkommunikation und -management

3. Methodisches Vorgehen

3.1. Ausgearbeitete Forschungsfragen

3.2. Methodenauswahl

3.3. Stichprobenerhebung

3.4. Das Vorgehen bei der kritischen Diskursanalyse

4. Auswertung und Interpretation der Ergebnisse

4.1. Kategorien

4.2. Beziehungsnetzwerk der FDP

5. Diskussion

6. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die Kommunikationsstrategie der FDP auf Twitter im Kontext der Regierungskrise in Thüringen nach der Ministerpräsidentenwahl vom 05. Februar 2020. Ziel ist es, den Krisendiskurs der Partei zu untersuchen, die verwendeten Kategorien in der Kommunikation zu identifizieren und die Rolle der Partei innerhalb eines Beziehungsnetzwerkes kritisch zu erfassen.

  • Krisenkommunikation von politischen Parteien
  • Einsatz von Social Media als politisches Instrument
  • Kritische Diskursanalyse als methodischer Ansatz
  • Die FDP im Spannungsfeld zwischen Liberalismus und Regierungsverantwortung
  • Strategien der Image-Reparatur in sozialen Netzwerken

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Von der außerehelichen Affäre von US-Präsident Bill Clinton bis hin zum Geständnis von Helmut Kohl, dubiose Spendengelder angenommen zu haben - die Welt wurde bereits Zeuge von einigen politischen Skandalen (Planet Wissen, 2020). Dabei reagieren die betroffenen Akteure immer unterschiedlich, aber eines ist jedes Mal sicher: Ein solches Ereignis hat einen bleibenden Einfluss auf das Image der involvierten Politiker und im schlimmsten Fall auf das Image der gesamten Partei (Bundeszentrale für politische Bildung, 2006). Ob man das, was in Thüringen im Februar 2020 passiert ist, auch als „politischen Skandal“ bezeichnen kann, steht noch aus. Fakt ist aber, dass die Ministerpräsidentenwahl hohe Wellen geschlagen hat und noch einige Zeit in das Gedächtnis der meisten deutschen Staatsbürger verbleiben wird.

Nachdem in den ersten beiden Durchgängen weder für den bisherigen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (Die Linke) noch für Christoph Kindervater (parteilos bzw. von der AfD bevorzugt) eine absolute Mehrheit erreicht werden konnte, stellte die Freie Demokratische Partei (FDP) im dritten Wahlgang zusätzlich noch ihren damaligen Landeschef Thomas Kemmerich als weiteren Kandidaten auf. Da aufgrund von einigen Enthaltungen der CDU und der FDP in den vorangegangenen Wahldurchläufen keine absolute Mehrheit erzielt werden konnte, lag die Vermutung nahe, dass die bisher enthaltenden Stimmen an Kemmerich gehen und die restlichen - wie bisher- an Ramelow und Kindervater, was in dieser Runde zu einem Sieg Ramelows durch eine einfache Mehrheit geführt hätte.

Wenn diese Erwartung eingetroffen wäre, würde die vorliegende Arbeit nicht existieren - es kam also anders. Die Politiker der AfD entzogen Christoph Kindervater ihre Stimmen und wählten geschlossen Thomas Kemmerich. So kam es, dass die FDP durch die Beihilfe der AfD den neuen Ministerpräsidenten stellte. Ein (potenzieller) politischer Skandal war geboren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die politische Problematik der Thüringer Regierungskrise ein und erläutert die Ausgangslage sowie das wachsende öffentliche Interesse an den Ereignissen.

2. Theoretische Grundlagen: Hier erfolgt eine theoretische Einordnung der Begriffe strategische Kommunikation und Krisenkommunikation, um ein Fundament für die anschließende Analyse zu bilden.

3. Methodisches Vorgehen: Dieses Kapitel erläutert die Wahl der kritischen Diskursanalyse als Methode, beschreibt die Stichprobenerhebung der Tweets und definiert den zeitlichen Rahmen der Untersuchung.

4. Auswertung und Interpretation der Ergebnisse: Hier werden die erhobenen Daten in spezifische Kategorien eingeteilt und das Beziehungsnetzwerk der an der Krise beteiligten Akteure analysiert.

5. Diskussion: Das Kapitel verknüpft die empirischen Ergebnisse mit den Forschungsfragen und reflektiert die Stärken sowie Limitationen des gewählten Forschungsdesigns.

6. Fazit und Ausblick: Diese Sektion bewertet die langfristigen Auswirkungen der Krise auf das Image der FDP und skizziert potenzielle Ansätze für weiterführende Forschungsarbeiten.

Schlüsselwörter

FDP, Thüringen, Ministerpräsidentenwahl, Krisenkommunikation, Strategische Kommunikation, Twitter, Kritische Diskursanalyse, Regierungskrise, Thomas Kemmerich, Christian Lindner, Image-Reparatur, Politische Kommunikation, Soziale Medien, Diskursanalyse, Parteien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie die FDP auf ihrem offiziellen Twitter-Kanal auf die politische Regierungskrise in Thüringen im Jahr 2020 reagierte und welche kommunikativen Strategien sie dabei anwendete.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Krisenkommunikation politischer Akteure, der Einfluss sozialer Medien auf das Image von Parteien und die strategische Positionierung der FDP in einer krisenhaften Situation.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, den Krisendiskurs der FDP zu charakterisieren, die Twitter-Inhalte in Kategorien zu systematisieren und zu prüfen, ob die Partei bekannte Strategien der Krisenkommunikation einsetzt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autoren nutzen die kritische Diskursanalyse als qualitative Methode, um die Inhalte der Tweets kontextbezogen zu interpretieren und ideologische Muster zu identifizieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung der Krisenkommunikation, die methodische Vorgehensweise, die Kategorisierung der Tweets sowie die Erstellung eines Beziehungsnetzwerks der handelnden Akteure.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind FDP, Krisenkommunikation, Twitter-Analyse, Politische Kommunikation, Regierungskrise Thüringen und Kritische Diskursanalyse.

Wie unterscheidet sich die Kommunikation der FDP von der Krisenkommunikation in Unternehmen?

Während Unternehmen primär wirtschaftliche Schäden begrenzen, stehen bei Parteien die strategische Positionierung, Wählergunst und die Verteidigung des eigenen politischen Profils in einer unvorhersehbaren politischen Krise im Fokus.

Welche Rolle spielt Christian Lindner in der Twitter-Kommunikation der FDP?

Lindner fungiert als zentrale Gallionsfigur; seine Statements dienen als maßgebliche Informationsquelle, um die Partei nach außen hin geschlossen und handlungsfähig zu präsentieren.

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Details

Title
Krisenkommunikation und Strategie der FDP. Eine Diskursanalyse auf Twitter zur Ministerpräsidentenwahl in Thüringen
College
http://www.uni-jena.de/  (Kommunikationswissenschaft)
Grade
1,5
Authors
Keith Petri (Author), Milagros Simon Montalvo (Author)
Publication Year
2021
Pages
73
Catalog Number
V1455271
ISBN (PDF)
9783389002292
ISBN (Book)
9783389002308
Language
German
Tags
Diskursanalyse Twitter X FDP Politik Thüringen Ministerpräsidenten Wahl Regierung Krise
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Keith Petri (Author), Milagros Simon Montalvo (Author), 2021, Krisenkommunikation und Strategie der FDP. Eine Diskursanalyse auf Twitter zur Ministerpräsidentenwahl in Thüringen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1455271
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