Ziel dieser Arbeit ist es, den Einfluss der Digitalisierung auf die Maßnahmen des Immobilienmarketings zu untersuchen und diesen am Beispiel der Halle-Neustädter Wohnungsgenossenschaft e.G., im Folgenden HaNeuer genannt, zu verbildlichen. Dabei sollen Grundlagen des Immobilienmarketings, mit besonderem Fokus auf die kommunikationspolitischen Instrumente „Werbung“ und „Öffentlichkeitsarbeit“, vermittelt werden. Des Weiteren wird das Unternehmen unter Berücksichtigung der Corporate Identity vorgestellt. Anschließend wird die Relevanz der Printmedien und deren digitale Kopplung untersucht, sowie weitere Maßnahmen des Werbeauftrittes der HaNeuer aufgezeigt. Abschließend erfolgt unter Einbeziehung des demografischen Wandels eine kritische Würdigung, inwieweit der technische Fortschritt einen positiven Einfluss auf die Wohnungsunternehmen, die Printbranche und die Gesellschaft hat, sowie ein Ausblick zu-künftiger Entwicklungstendenzen. Die Arbeit ist in deduktiver Weise aufgebaut, das heißt vom Allgemeinen zum Besonderen. Bei der Abfassung erfolgt die Informationsbeschaffung auf der Basis von Fachliteratur, Internetquellen und Statistiken.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Grundlagen des Immobilienmarketings
2.1. Wesen des Marketings
2.2. Marketinginstrumente
3. Unternehmensvorstellung
3.1. Definition
3.2. Unternehmensverhalten
3.3. Unternehmenskommunikation
3.4. Unternehmenserscheinungsbild
4. Kommunikationspolitik im Zeitalter des Internets
4.1. Werbeauftritt
4.1.1. Printmedien
4.1.2. Kopplung mit digitalen Medien
4.1.3. Weitere Kommunikationsmöglichkeiten
4.2. Homepage
4.3. Immobilienbörsen
5. Kritische Würdigung und Ausblick
Zielsetzung & Themen
Ziel dieser Arbeit ist es, den Einfluss der Digitalisierung auf die Maßnahmen des Immobilienmarketings zu untersuchen und diesen am Beispiel der Halle-Neustädter Wohnungsgenossenschaft e.G. (HaNeuer) praxisnah zu verdeutlichen.
- Grundlagen des Immobilienmarketings
- Kommunikationspolitische Instrumente im digitalen Wandel
- Unternehmensidentität und Online-Präsenz
- Relevanzanalyse von Printmedien vs. digitalen Kanälen
- Zukunftsperspektiven der Immobilienvermarktung
Auszug aus dem Buch
4.1.1. Printmedien
Printmedien sind zunächst alle gedruckten Medien, beispielsweise Zeitungen, Zeitschriften, Bücher oder Flyer. Sie werden aufgrund des Technikeinsatzes in die Klasse der Sekundarmedien eingeordnet. Dabei erfolgt der Technikeinsatz ausschließlich bei der Produktion, nicht bei der Rezeption, sprich bei der geistigen Aufnahme und Verarbeitung. Die Informationsaufnahme mittels Printmedien stellt einen aktiven Prozess dar, welcher von dem Rezipienten lediglich die Lesefähigkeit voraussetzt. Zunächst kann die These aufgestellt werden, dass die Printmedienbranche stark durch die Auswirkungen der Digitalisierung beeinflusst wurde. Die Entwicklung dieser Branche wurde bereits in den 1960er Jahren von dem Medientheoretiker Marshall LcLuhan untersucht. Zentrale Botschaft seiner bekannten These „Das Medium ist die Botschaft.“ ist die ausschlaggebende Relevanz des verwendeten Mediums, nicht dessen Inhalt.
Marshall McLuhan analysierte den Einfluss neuer Kommunikationstechnologien- und instrumente auf die Printmedien. Dabei sah er die Verdrängung der Printmedien am Markt durch digitale Medien voraus. Fraglich ist jedoch, ob diese These der Verdrängung im heutigen Zeitalter zutreffend ist. Der Infografik ist zu entnehmen, dass die Anzahl der verkauften Auflagen in dem Zeitraum von 1991 bis 2017 um 47,62 Prozent gesunken ist. Während im Jahr 1991 täglich ca. 27,3 Millionen Exemplaren verkauft worden, waren es 26 Jahre später nur noch 14,7 Millionen verkaufte Auflagen. Laut des Bundesverbandes Deutscher Zeitungverleger, abgekürzt BDZV, ist von 2015 zu 2016 ein Rückgang von 1,1 % der Jahresumsätze sowohl bei Tageszeitungen, als auch bei Wochen- und Sonntagszeitungen zu verzeichnen. Dabei ist zu beachten, dass diese Zahlen nur einen Teil der Verlagsumsätze, sprich ausschließlich die des klassischen Printmarktes darstellen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Thema der digitalen Kommunikation im Immobilienmarkt und stellt das Ziel der Arbeit anhand des Fallbeispiels HaNeuer vor.
2. Grundlagen des Immobilienmarketings: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Marketing-Grundlagen, inklusive Maslows Bedürfnispyramide sowie die klassischen 4Ps des Marketingmix.
3. Unternehmensvorstellung: Das Kapitel beschreibt das Konzept der HaNeuer unter Berücksichtigung der Corporate Identity, des Unternehmensverhaltens und der spezifischen Kommunikation als Genossenschaft.
4. Kommunikationspolitik im Zeitalter des Internets: Hier werden die verschiedenen Kanäle der Kommunikationspolitik, von Printmedien bis hin zu Homepages und Immobilienbörsen, detailliert unter dem Aspekt der Digitalisierung analysiert.
5. Kritische Würdigung und Ausblick: Der abschließende Teil reflektiert die Untersuchungsergebnisse und gibt einen Ausblick auf künftige Entwicklungen im Spannungsfeld von Digitalisierung und demographischem Wandel.
Schlüsselwörter
Immobilienmarketing, Digitalisierung, HaNeuer, Kommunikationspolitik, Wohnungsgenossenschaft, Marketinginstrumente, Printmedien, Online-Marketing, Immobilienbörsen, Corporate Identity, Demographischer Wandel, Vermietung, Wohnungsbau.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht den Wandel und Einfluss der Digitalisierung auf die Marketingmaßnahmen von Wohnungsunternehmen, konkret am Beispiel der Halle-Neustädter Wohnungsgenossenschaft.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die zentralen Felder umfassen das Immobilienmarketing, die interne und externe Unternehmenskommunikation sowie die strategische Nutzung von digitalen Kanälen gegenüber traditionellen Printmedien.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, zu analysieren, wie sich die Kommunikationsinstrumente in der Immobilienbranche durch die Digitalisierung verändert haben und welchen Stellenwert diese für eine Wohnungsgenossenschaft haben.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit ist deduktiv aufgebaut, folgt also dem Prinzip vom Allgemeinen zum Besonderen, und stützt sich dabei auf aktuelle Fachliteratur, Statistiken und Internetquellen.
Was ist der Kern des Hauptteils?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des Marketings, die Vorstellung der Genossenschaft und eine detaillierte Analyse der Kommunikationsinstrumente im digitalen Zeitalter.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit beschreiben?
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Immobilienmarketing, Digitalisierung, Kommunikationspolitik, Wohnungsgenossenschaft und Corporate Identity.
Warum spielt die Unterscheidung von Printmedien und digitalen Kanälen eine so große Rolle?
Die Arbeit hinterfragt, ob die Digitalisierung die klassischen Printmedien vollständig verdrängt, und kommt zu dem Schluss, dass heute eine smarte Kopplung beider Welten für den Erfolg entscheidend ist.
Was macht das Projekt "Zusammenleben 4.0" der HaNeuer besonders?
Das Projekt ist eine gezielte Antwort auf den demographischen Wandel, bei dem altersgerechter Wohnraum mit modernster technischer Ausstattung vermarktet wird.
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- Anonym (Author), 2018, Immobilienmarketing im digitalen Zeitalter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1455400