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Resilienz: Wie Kinder und Jugendliche Krisen bewältigen

Anerziehbar oder Folge einer Krise?

Titel: Resilienz: Wie Kinder und Jugendliche Krisen bewältigen

Hausarbeit , 2009 , 20 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Diplom-Betriebswirt Sabrina Kohnke (Autor:in)

Psychologie - Sozialpsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit beleuchtet das Phänomen der Resilienz: Kinder wachsen in Multiproblemfamilien auf, sind zahlreichen Risikofaktoren ausgesetzt und doch entwickeln sie sich normal, zeigen keinerlei Beeinträchtigungen und werden berühmte Journalisten, erfolgreiche Konzernchefs oder gar Bundeskanzler.

Diese Arbeit diskutiert, wie es dazu kommt und ob Resilienz, verstanden als Problemlösungskompetenz auf allen Ebenen, auch von engagierten Eltern anerzogen werden kann oder eben doch, wie bei Multiproblemfamilien, handfeste Krisen zur Entstehung braucht.

Das Phänomen wird erklärt, es folgt eine Darstellung der beiden Sichtweisen, die in der Literatur vertreten sind und die Arbeit endet mit einer Diskussion der Sichtweisen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das Phänomen der Resilienz

Definition, Voraussetzungen und Wirkungsweisen

3 Wie Resilienz entsteht

3.1 In Auseinandersetzung mit einer Krise

3.2 Durch entsprechende Erziehung

4 Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen der Resilienz bei Kindern und Jugendlichen mit dem Ziel zu klären, ob diese Eigenschaft angeboren ist oder gezielt durch erzieherische Maßnahmen und Schutzfaktoren gefördert werden kann.

  • Grundlegende Definition und Wirkungsweisen von Resilienz
  • Die Entstehung von Resilienz durch Krisenbewältigung
  • Bedeutung von Schutzfaktoren und Erziehungspraktiken
  • Analyse wissenschaftlicher Erkenntnisse, insbesondere der Kauai-Studie
  • Diskussion der Grenzen und Möglichkeiten erzieherischer Einflussnahme

Auszug aus dem Buch

1. Personale Ressourcen

Ein Kind trägt durch seine Fähigkeiten und Fertigkeiten zu der Resilienzentwicklung bei. Temperamentseigenschaften, die dafür sorgen, dass es Unterstützung und Aufmerksamkeit erhält, zählen hierzu wie intellektuelle Fähigkeiten. Ebenso helfen die Problemlösefähigkeiten des Kindes, die Überzeugung der Selbstwirksamkeit, ein gut ausgeprägtes Selbstbewusstsein, die Fähigkeit, die eigenen Gefühle zu regulieren und hohe Sozialkompetenz, was Empathie wie auch Kontaktfähigkeiten und Verantwortungsübernahme einschließt, einem Kind, Resilienz zu entwickeln. Sicher gebunden zu sein, gerne und gut zu lernen, optimistisch zu sein, Talente, Interessen und Hobbys zu haben und kreativ zu sein, sind ebenfalls Faktoren, die dem Kind helfen, angesichts der Probleme, die sich ihm stellen, seinen Weg erfolgreich zu gehen.

2. Soziale Ressourcen

Hier findet eine Unterscheidung in Faktoren innerhalb der Familie, im weiteren sozialen Umfeld sowie in den Bildungseinrichtungen, die das Kind besucht, statt. Innerhalb der Familie des Kindes fördern ein demokratischer Erziehungsstil der Eltern, Kohäsion, enge Geschwisterverbindungen und das Vorhandensein von mindestens einer stabilen Bezugsperson, die Vertrauen und Autonomie fördert, Resilienz. Dieser so genannte charismatische Erwachsene kann ebenso im Rahmen der Faktoren, die sich im weiteren sozialen Umfeld des Kindes finden, von Bedeutung sein. Nachbarn, Freunde, Erzieher und Lehrer werden hier als mögliche kompetente und fürsorgliche Erwachsene beschrieben, die außerhalb der Familie Sicherheit vermitteln, Vertrauen fördern und als positive Rollenmodelle dienen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema Resilienz ein und stellt die zentrale Forschungsfrage, ob Resilienz eine angeborene Eigenschaft ist oder durch Erziehung entwickelt werden kann.

2 Das Phänomen der Resilienz: Dieses Kapitel definiert Resilienz als psychische Widerstandsfähigkeit und erläutert die Bedeutung von Schutzfaktoren sowie personale und soziale Ressourcen.

3 Wie Resilienz entsteht: Das Kapitel beleuchtet, wie Resilienz durch die Bewältigung von Krisen und durch spezifische erzieherische Einflüsse sowie einen bewussten Umgang mit Risikofaktoren gefördert werden kann.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass Resilienz erlernbar ist, wobei die Einzelfallbetrachtung und die situative Anpassung der Förderung entscheidend bleiben.

Schlüsselwörter

Resilienz, Kinder, Jugendliche, Krise, Erziehung, Schutzfaktoren, Risikofaktoren, Kauai-Studie, Selbstwirksamkeit, Sozialkompetenz, Krisenbewältigung, Ressourcen, Entwicklung, Psychologie, Pädagogik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der psychischen Widerstandsfähigkeit (Resilienz) von Kindern und Jugendlichen gegenüber belastenden Lebensumständen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Resilienz, den notwendigen Voraussetzungen für ihre Entwicklung sowie der Rolle von Erziehung und Schutzfaktoren.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Klärung, ob Resilienz eine unveränderbare Charaktereigenschaft darstellt oder ob sie durch äußere Einflüsse gezielt gefördert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse und die Auswertung empirischer Erkenntnisse, insbesondere der langjährigen Kauai-Studie.

Welche Inhalte werden im Hauptteil fokussiert?

Der Hauptteil analysiert die Entstehung von Resilienz, die Bedeutung von Krisen sowie den Einfluss erzieherischer Maßnahmen auf die Widerstandsfähigkeit von Kindern.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit beschreiben?

Zentrale Begriffe sind Resilienz, Krisenbewältigung, Schutzfaktoren, Erziehung, soziale Ressourcen und Selbstwirksamkeit.

Warum ist die Unterscheidung zwischen normativen und nicht normativen Krisen wichtig?

Die Differenzierung hilft zu verstehen, wie Menschen unterschiedliche Bewältigungsstrategien entwickeln, um sowohl vorhersehbare Lebensübergänge als auch unvorhersehbare Schicksalsschläge zu meistern.

Welchen Einfluss haben charismatische Erwachsene laut der Arbeit auf die Resilienz?

Charismatische Erwachsene dienen als wichtige Bezugspersonen, die Kindern Sicherheit, Vertrauen und positive Rollenmodelle bieten, wenn das familiäre Umfeld dies nicht ausreichend leisten kann.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Resilienz: Wie Kinder und Jugendliche Krisen bewältigen
Untertitel
Anerziehbar oder Folge einer Krise?
Hochschule
Hochschule Darmstadt  (Gesellschaftswissenschaften und Soziale Arbeit)
Note
1,7
Autor
Diplom-Betriebswirt Sabrina Kohnke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
20
Katalognummer
V145570
ISBN (eBook)
9783640538393
ISBN (Buch)
9783640538461
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Resilienz Kindern Jugendlichen Anerziehbar Folge Krise
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Diplom-Betriebswirt Sabrina Kohnke (Autor:in), 2009, Resilienz: Wie Kinder und Jugendliche Krisen bewältigen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/145570
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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