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Der Euro - auf dem Weg zur Leitwährung?

Bestimmungsfaktoren und kritischer Ausblick

Título: Der Euro - auf dem Weg zur Leitwährung?

Trabajo Escrito , 2009 , 23 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Daniel Kampik (Autor)

Economía - Teoría y política monetaria
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Die Bilder gingen um die Welt. Um Mitternacht, am 31. Dezember 1998, stießen der erste Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Wim Duisenberg, und die Finanzminister der gerade gegründeten Währungsunion in Brüssel mit Champagner auf die neue europäische Währung an. Dieser Tag markierte einen Meilenstein in der Währungsgeschichte. Währungen aus 11 Ländern beendeten ihre Existenz. Der Euro trat an ihre Stelle.
Zehn Jahre später, im Jahre 2009, ist der Euro die gemeinsame offizielle Währung in 22 europäischen Staaten und im Alltag von rund 329 Millionen Bürgern angekommen.
Der Euro löste die nationalen Währungen als Zahlungsmittel ab.

"Schon bevor der Euro überhaupt das Licht der Welt erblickte, gab es Spekulationen über seine Rolle als internationale Währung. Dem US-Dollar schien hier ein "Rivale" zu erwachsen, und über die rein wirtschaftlichen Aspekte hinaus wurde der Euro bereits von manchem als eine Art "Waffe" Europas gegenüber der Weltmacht USA gesehen, deren Hegemoniestellung nicht selten gerade mit der dominanten Position der amerikanischen Währung in Verbindung gebracht wurde."

Trotz vieler Zweifel an der neuen Währung, hat sich der Euro seinen Stellenwert in den internationalen Volkswirtschaften erkämpft und an Bedeutung gewonnen. Zwar spielt der US-Dollar weiterhin die Hauptrolle im Weltfinanz- und Weltwährungssystem. Doch hat sich der Euro als zweitwichtigste Währung der Welt fest etabliert.
Erstmals seit vielen Jahrzehnten wird daher ernsthaft darüber debattiert, ob der
US-Dollar auch künftig die internationale Währung Nr. 1 bleiben wird.

Die vorliegende Arbeit setzt sich insbesondere mit der Entwicklung des Euros auseinander, zeigt die entscheidenden Faktoren einer Leitwährung und gibt einen Ausblick auf die Möglichkeit den US-Dollar als führende Währung der Welt abzulösen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Definition „Leitwährung“

III. Wechselkurssysteme - Geschichtliche Entwicklung

1. Entwicklung eines Währungssystems - Der Goldstandard

2. Das Bretton-Woods-System

3. Der Aufstieg des Dollars zur Leitwährung

IV. Der Euro

1. Entstehung einer neuen Währung

2. Der Euro als internationale Währung

3. Entwicklung des Euro als internationale Währung

3.1 Anlagewährung

3.2 Reservewährung

3.3 Transaktionswährung

3.4 Ankerwährung

4. Wechselkursentwicklungen

4.1 Wirtschaftsleistung und Wachstumsdynamik

4.2 Kaufkraftparität - Inflation

4.3 Zinsparität - Zinsniveau

4.4 Spekulationen und Erwartungen

4.5 Devisenmarktinterventionen von Zentralbanken

5. Bisherige Entwicklung des Euro

6. Mögliche Entwicklung des Euro

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Entwicklung des Euro zu einer internationalen Währung, identifiziert die wesentlichen Bestimmungsfaktoren einer Leitwährung und analysiert kritisch die Chancen des Euro, den US-Dollar als führende Weltwährung abzulösen.

  • Historische Analyse internationaler Wechselkurssysteme (Goldstandard, Bretton-Woods).
  • Definition und Funktionen einer Leitwährung im globalen Finanzsystem.
  • Detaillierte Untersuchung der vier Funktionen des Euro (Anlage-, Reserve-, Transaktions- und Ankerwährung).
  • Einflussfaktoren auf Wechselkursentwicklungen (Wirtschaftsleistung, Inflation, Zinsparität).
  • Zukunftsperspektiven und Herausforderungen für den Euro gegenüber dem US-Dollar.

Auszug aus dem Buch

3.2 Reservewährung

Als Reservewährung bezeichnet man in der Regel Währungen, die wegen ihrer Bedeutung und wegen ihrer erwarteten Wertstabilität von den Zentralbanken als internationale Liquidität gehalten werden.21

Eine nationale Währung wird für andere Länder dann zur Reservewährung, wenn sie sich dank ihrer überwältigenden ökonomischen und finanziellen Stärke innerhalb des globalen Finanz- und Handelssystems als bevorzugtes internationales Zahlungsmittel durchsetzt. Dann wird jedes Land bestrebt sein, diese Währung als Reserve zu halten, weil sie ein Zahlungsmittel darstellt, das in allen Ländern mit denen man Handel treibt, gleichermaßen willkommen ist. Denn diese Länder sind ihrerseits auf eine Währung angewiesen, die ihnen als universale Zahlungsreserve dient.22

Als Reservewährung etwa ist der Euro seit seiner Einführung immer beliebter geworden. 1999 lauteten 18% aller weltweit erfassten Devisenreserven auf Euro. Dieser Wert entsprach der Summe seiner Vorgängerwährungen. Zur Jahresmitte 2008 lag der Anteil des Euro an den Währungsreserven hingegen bei 27%. Dieser Zuwachs ist in erheblichem Maße auf die Aufwertung des Euro zurückzuführen; der Euro war Ende Juni um fast 48% höher bewertet als im Durchschnitt des Jahres 1999. Der Anteil des US-Dollar als Reservewährung fiel im selben Zeitraum entsprechend von über 70% auf knapp 64%. Damit liegt der Dollar aber weiterhin klar vor dem Euro; zudem hat der Dollar zwischenzeitlich wieder deutlich aufgewertet. Wechselkursbereinigt vollziehen sich die Verschiebungen zwischen den Währungen deutlich langsamer, aber auch in dieser Betrachtungsweise hat der Euro an Gewicht gewonnen.23

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Start des Euro als Meilenstein der Währungsgeschichte und führt in die Fragestellung nach seiner potenziellen Rolle als neue Weltleitwährung ein.

II. Definition „Leitwährung“: Dieses Kapitel erläutert die ökonomischen Funktionen, die eine Währung erfüllen muss, um auf internationalen Märkten als dominierende Leitwährung zu fungieren.

III. Wechselkurssysteme - Geschichtliche Entwicklung: Hier wird der historische Kontext von Währungssystemen, vom Goldstandard über das Bretton-Woods-System bis hin zum Aufstieg des US-Dollars, dargestellt.

IV. Der Euro: Dieses Hauptkapitel analysiert den Entstehungsprozess des Euro, seine Entwicklung in den verschiedenen Währungsfunktionen, die Faktoren seiner Wechselkursbildung sowie seine bisherige und mögliche künftige Entwicklung.

Schlüsselwörter

Euro, US-Dollar, Leitwährung, Reservewährung, Wechselkurs, Goldstandard, Bretton-Woods-System, Europäische Zentralbank, Geldpolitik, Währungsunion, Konvergenzkriterien, Weltwirtschaft, Finanzmärkte, Inflation, Zinsparität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Etablierung des Euro als internationale Währung und bewertet seine Position und Erfolgsaussichten im Vergleich zum US-Dollar.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Zentrum stehen die historische Entwicklung von Währungssystemen, die theoretischen Anforderungen an eine Leitwährung sowie die praktische Performance des Euro als Anlage-, Reserve-, Transaktions- und Ankerwährung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die entscheidenden Faktoren einer Leitwährung aufzuzeigen und zu prüfen, ob der Euro das Potenzial hat, die Rolle des US-Dollars als führende Weltwährung zu übernehmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive und analysierende Vorgehensweise auf Basis ökonomischer Theorien, historischer Daten und aktueller Wirtschaftsberichte.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Aufarbeitung von Währungssystemen, die detaillierte Definition von Leitwährungsfunktionen und die empirische Betrachtung der Euro-Entwicklung inklusive seiner Wechselkursdeterminanten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Euro, US-Dollar, Leitwährung, Reservewährung, Wechselkurs, EZB und globale Finanzstabilität.

Welche Bedeutung haben die Konvergenzkriterien für den Euro?

Sie dienen als Stabilitätsanker und Aufnahmebedingung für die Europäische Währungsunion, um Geldwertstabilität und einheitliche ökonomische Rahmenbedingungen sicherzustellen.

Wie beeinflussen Spekulationen und Erwartungen den Wechselkurs des Euro?

Erwartungen der Marktteilnehmer an zukünftige Zinsniveaus oder Inflationsraten führen zu antizipatorischen Devisengeschäften, die den Wechselkurs kurzfristig stark beeinflussen können.

Warum ist das Bretton-Woods-System für das Verständnis des Euro wichtig?

Es etablierte den US-Dollar als erste echte globale Leitwährung nach dem Zweiten Weltkrieg und dient als Kontrastfolie für die spätere Entstehung und Entwicklung des Euro.

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Detalles

Título
Der Euro - auf dem Weg zur Leitwährung?
Subtítulo
Bestimmungsfaktoren und kritischer Ausblick
Universidad
University of Applied Sciences North Hesse; Berlin-Treptow
Calificación
2,0
Autor
Daniel Kampik (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
23
No. de catálogo
V145594
ISBN (Ebook)
9783640565450
ISBN (Libro)
9783640565306
Idioma
Alemán
Etiqueta
Euro Leitwährung Bestimmungsfaktoren Ausblick
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Daniel Kampik (Autor), 2009, Der Euro - auf dem Weg zur Leitwährung?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/145594
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