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Die Entwicklung des internationalen Währungssystems seit Ende des zweiten Weltkrieges

Kreditaufnahme des Staates, Kapitalanlageformen

Title: Die Entwicklung des internationalen Währungssystems seit Ende des zweiten Weltkrieges

Research Paper (undergraduate) , 2004 , 33 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Dipl.-Kfm. (FH) Christoph von der Heyden (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Schon während des zweiten Weltkrieges trafen sich Vertreter von 45 Ländern im Juli 1944 im amerikanischen Bretton Woods auf einer Konferenz der Vereinten Nationen, um über die Grundsätze
einer neuen Weltwährungsordnung zu sprechen. Es standen der englische Keynes-Plan und der amerikanische White-Plan zur Diskussion, die beide zum Teil auf die Bedürfnisse und Interessen der jeweiligen Länder zugeschnitten waren.

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Inhaltsverzeichnis

1. Entwicklung des internationalen Währungssystems seit Ende des zweiten Weltkrieges

1.1 Grundlagen des Bretton-Woods-Systems

1.1.1 Keynes-Plan

1.1.2 White Plan

1.1.3 Bretton-Woods-Abkommen

1.2 Weltwährungsfonds und Weltbank

1.3 Der Goldstandard und das System fester Wechselkurse

1.3.1 Der Goldstandard

1.3.2 Das System fester Wechselkurse

1.4 Sonderziehungsrechte und ihre Bedeutung

1.5 Der Zusammenbruch des Bretton-Woods-Systems 1971 und der Übergang zu flexiblen Wechselkursen

1.6 Erklärung von Wechselkursen

1.7 Die Bedeutung flexibler und fester Wechselkurse für Fiskal-, Geld- und Handelspolitik

1.7.1 Fiskalpolitik

1.7.2 Geldpolitik

1.7.3 Handelspolitik

1.8 Das EWS und die Einführung des Euro

1.8.1 Das Europäische Währungssystem (EWS)

1.8.2 Die Europäische Währungsunion (EWU) und die Einführung des Euro

2. Kreditaufnahme des Staates

2.1 Wer ist für das Kreditmanagement des Staates zuständig? / Wer führt die Transaktionen bei der Kreditaufnahme durch?

2.2 Tenderverfahren

2.3 Wie und vom wem bekommt der Staat das Geld?

2.3.1 Einmalemissionen

2.3.2 Daueremissionen

2.3.3 Schuldscheindarlehen

2.3.4 Wertpapierleihegeschäfte

2.3.5 Swapgeschäfte

2.3.6 Geldmarktkredite und Wertpapierpensionsgeschäfte

2.3.7 Kreditfinanzierung aus dem Ausland

2.4 Wie bezahlt der Staat das Geld zurück?

2.5 Wie und von wem wird der Zins festgelegt, wie und von wem die Laufzeit?

3. Kapitalanlageformen

3.1 Einleitung

3.2 Investmentfonds

3.2.1 Was ist ein Investmentfonds?

3.2.2 Wie entsteht ein Investmentfonds?

3.2.3 Was repräsentiert eine solche Anlage?

3.2.4 Wie errechnet sich der Preis einer solchen Anlage?

3.3 Beispiele für Investmentfonds

3.3.1 Offene Immobilienfonds

3.3.2 Aktienfonds

3.4 Rückblick: Wie hätte man ab dem Jahre 1995 sein Geld am besten angelegt?

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht zentrale Mechanismen der internationalen Finanzmärkte. Ziel ist es, die historische Entwicklung der Weltwährungsordnung, die Kreditaufnahmepraxis staatlicher Akteure sowie die Funktionsweise und Risiken verschiedener Kapitalanlageformen detailliert zu erläutern.

  • Historische Analyse des Bretton-Woods-Systems und dessen Zusammenbruch.
  • Untersuchung der staatlichen Kreditfinanzierung und der entsprechenden Tenderverfahren.
  • Erklärung von Investmentfonds als Kapitalanlageform für private Anleger.
  • Gegenüberstellung von Chancen und Risiken bei offenen Immobilienfonds und Aktienfonds.

Auszug aus dem Buch

1.1 Grundlagen des Bretton-Woods-Systems

Schon während des zweiten Weltkrieges trafen sich Vertreter von 45 Ländern im Juli 1944 im amerikanischen Bretton Woods auf einer Konferenz der Vereinten Nationen, um über die Grundsätze einer neuen Weltwährungsordnung zu sprechen. Es standen der englische Keynes-Plan und der amerikanische White-Plan zur Diskussion, die beide zum Teil auf die Bedürfnisse und Interessen der jeweiligen Länder zugeschnitten waren.

1.1.1 Keynes-Plan

Der Keynes-Plan sah die Einrichtung einer Institution (Clearing Union) vor, an der die einzelnen Länder in einem bestimmten Verhältnis (Quoten) beteiligt werden sollten. Diese Quoten sollten anhand der durchschnittlichen Im- und Exporte der Jahre 1936 bis 1938 ermittelt werden. Die Einlagen, Kreditmöglichkeiten und das Mitspracherecht sollten an den Anteil der jeweiligen Länder geknüpft sein. Außerdem wurde vorgeschlagen, eine internationale Recheneinheit, den "Bancor" zu schaffen.

Der Keynes-Plan sah feste Wechselkurse vor, die jedoch ohne Zustimmung der Clearing Union um maximal 5 % angepasst werden durften.

Um Zahlungsbilanzungleichgewichte auszugleichen, schlug Keynes vor, dass Länder mit einem Zahlungsbilanzdefizit 25 % ihrer Quote als zinslosen Kredit erhalten sollten. Bei darüber hinaus gehenden Krediten sollten je nach Kredithöhe Zinsen gezahlt werden bzw. die Währung abgewertet werden. Bei hohen Krediten sollten die Länder dazu veranlasst werden, die Kredite mit ihren Gold- und Devisenreserven abzubauen. Die Kreditvergabe sollte eingestellt werden, wenn die Kredite 75 % der Quote überschreiten. Dagegen sollten sich Zahlungsbilanzüberschussländer mit der Clearing-Union beraten, wenn ihre Währungsreserven mehr als die Hälfte ihrer Quote übersteigen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Entwicklung des internationalen Währungssystems seit Ende des zweiten Weltkrieges: Dieses Kapitel analysiert die Grundlagen der Währungsordnung von Bretton Woods, deren Stabilitätsmechanismen und die Gründe für den Zusammenbruch 1971 sowie den Übergang zu flexiblen Wechselkursen und die Euro-Einführung.

2. Kreditaufnahme des Staates: Der Abschnitt erläutert die Strukturen der staatlichen Kreditverwaltung in Deutschland, die eingesetzten Finanzierungsinstrumente und die Abläufe der Kreditvergabe unter besonderer Berücksichtigung des Tenderverfahrens.

3. Kapitalanlageformen: Dieses Kapitel bietet eine Einführung in Investmentfonds, erklärt deren Entstehung und Preisbildung und bewertet spezifische Anlageformen wie offene Immobilienfonds und Aktienfonds hinsichtlich ihrer Rendite-Risiko-Profile.

Schlüsselwörter

Bretton-Woods-System, Wechselkurse, Goldstandard, Sonderziehungsrechte, Europäische Währungsunion, Staatskredit, Tenderverfahren, Einmalemissionen, Daueremissionen, Investmentfonds, Immobilienfonds, Aktienfonds, Rendite, Risikostreuung, Finanzmärkte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt zentrale Aspekte moderner Finanzmärkte, insbesondere die historische Entwicklung internationaler Währungssysteme, die Methoden staatlicher Kreditbeschaffung und die Grundlagen für Anleger bei Investmentfonds.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind das Bretton-Woods-System, das Kreditmanagement des Staates, Instrumente der Staatsfinanzierung sowie eine detaillierte Analyse von Investmentfonds.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist ein fundierter Überblick über die Mechanismen und historischen Rahmenbedingungen, die die heutigen Finanzmärkte und die staatliche Haushaltsfinanzierung prägen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine deskriptive Analyse und Literaturrecherche, um die historischen Zusammenhänge und finanzwirtschaftlichen Prozesse systematisch darzustellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Aufarbeitung der Währungssysteme, die detaillierte Darstellung des staatlichen Kreditmanagements (inklusive Tabellen zur Bruttokreditaufnahme 2002) und die Erläuterung der Struktur von Investmentfonds.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Währungssystem, Staatsverschuldung, Tenderverfahren, Investmentfonds und Kapitalmärkte maßgeblich definiert.

Was unterscheidet den Keynes-Plan vom White-Plan in Bezug auf Kreditlimits?

Der Keynes-Plan setzte eine Kredituntergrenze bei 25 % der Quote und wollte bei Überschreitung von 75 % die Kreditvergabe stoppen, während der White-Plan ein deutlich höheres Kreditlimit von 200 % der Quote vorsah.

Warum wird in der Arbeit zwischen verschiedenen Emissionstypen für den Staat unterschieden?

Die Unterscheidung erfolgt, um zu verdeutlichen, dass für institutionelle Investoren über Tenderverfahren (Einmalemissionen) und für private Anleger über Daueremissionen unterschiedliche Zugangswege und Konditionen zur staatlichen Kreditfinanzierung existieren.

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Details

Title
Die Entwicklung des internationalen Währungssystems seit Ende des zweiten Weltkrieges
Subtitle
Kreditaufnahme des Staates, Kapitalanlageformen
College
Business and Information Technology School - The Entrepreneurial University Iserlohn
Course
Finanzmärkte
Grade
2,3
Author
Dipl.-Kfm. (FH) Christoph von der Heyden (Author)
Publication Year
2004
Pages
33
Catalog Number
V145657
ISBN (eBook)
9783640564507
ISBN (Book)
9783640564422
Language
German
Tags
Finanzmärkte Euro Dollar Weltkrieg Kreditaufnahme Staat Kapitalanlageformen Bretton-Woods Keynes White Weltwährungsfonds Weltbank Goldstandard Wechselkurs Sonderziehungsrecht Fiskalpolitik Geldpolitik Handelspolitik EWS Währungssystem Euro-Einführung Transaktion Kreditmanagement Tenderverfahren Einmalemission Daueremission Schuldscheindarlehen Wertpapierleihegeschäfte Swopgeschäfte Geldmarktkredit Zinsen Investmentfonds Offener Immobilienfonds Aktionfonds
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Kfm. (FH) Christoph von der Heyden (Author), 2004, Die Entwicklung des internationalen Währungssystems seit Ende des zweiten Weltkrieges, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/145657
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