Gartners strategische Planungsannahme im Bereich Client Computing, eines der Top- Themen der neuen Studie „Gartner's Top Predictions for IT Organizations and Users, 2008 and Beyond“ besagt, dass bis zum Jahr 2012 50% der Arbeitnehmer ihre Notebooks auf Reisen zu Gunsten von anderen Geräten daheim lassen werden. Zusammen mit dem aktuellen Trend zu so genannten Netbooks verdeutlicht dies das aktuelle und weitere Wachstums-Potential, welches im Markt für mobile Technologien und Anwendungen steckt.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung und Abgrenzung
2. Definition
3. Technologische Grundlagen
3.1 Kommunikationsinfrastruktur
3.1.1 Mobilfunkstandards
3.1.2 Navigations-Standards
3.2 Client-Infrastruktur
4 Mobile Anwendungen
4.1 Dedicated Mobile Computing
4.2 Mobile Cloud Computing
5. Risiken
6 . Potential und Ausblick
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die technologischen Infrastrukturen, die die Grundlage für moderne mobile Anwendungen bilden, und analysiert deren aktuelle Bedeutung sowie zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten. Der Fokus liegt dabei auf der Wechselwirkung zwischen effizienter Kommunikationsinfrastruktur und leistungsfähigen Client-Geräten, um das wachsende Potenzial mobiler Applikationen zu beleuchten.
- Grundlagen der Mobilfunk- und Navigationsstandards
- Entwicklungen im Bereich der Client-Hardware und Netbooks
- Anwendungsszenarien für Dedicated Mobile Computing
- Potenziale und Herausforderungen von Mobile Cloud Computing
- Sicherheitsrisiken und Datenschutz in mobilen Netzwerken
Auszug aus dem Buch
WLAN (Wireless Local Area Network)
Als WLAN wird in der Regel das vor allem von Notebooks genutzte drahtlose Netzwerk bezeichnet. Meistens handelt es sich dabei um den vom Institute of Electrical and Electronics Engineers 1997 erstmalig herausgegebenen und gepflegten IEEE-802.11 WiFi-Standard bzw. dessen Weiterentwicklungen. Ein solches kabelloses Netzwerk bietet eine vergleichsweise hohe Übertragungsrate von zu Beginn 2 bis aktuell 54Mbit/s, die allerdings selbst auf freiem Feld meist auf unter 100 bis maximal 160 Meter Reichweite beschränkt ist.14 Derzeit ist eine Erweiterung des Standards in Arbeit, welche in der Version 802.11n auch Geschwindigkeiten von bis zu 600Mbit/s erreichen können soll.15 Weitere Einschränkungen ergeben sich selbstverständlich durch Gebäude, Wände und die jeweils verwendeten Baumaterialien. Technisch wird hier auf den lizenzfreien16 Frequenzen von 5,15 bis 5,725 und 2,4 bis 2,4835 GHz in 20 MHz-Kanälen vorrangig das Modulationsverfahren OFDM genutzt und zur Kommunikation Anpassungen der Schichten 1 und 2 des OSI-Referenzmodells verwendet.17
Dabei stehen verschiedene Modi zur Kommunikation zwischen den Geräten zur Verfügung, unter anderem mit Hilfe einer Basisstation bzw. einem Access-Point (Infrastructure Mode), der die Koordination aller beteiligten Netzwerk-Teilnehmer übernimmt. Für die Teilnahme in diesem Netzwerk müssen die Endgeräte lediglich den Netzwerknamen sowie einige Verschlüsselungsparameter kennen, die vom Access-Point in regelmäßigen Abständen ausgestrahlt werden. Eine weitere Möglichkeit ist die direkte Verbindung (Ad-Hoc) mit einem anderen Gerät, ohne einen zwischengeschalteten Knotenpunkt nutzen zu müssen. Zuletzt existieren noch Methoden, die vor allem zur Erhöhung der Reichweite genutzt werden und z.B. die Funkübertragung eines bestimmten kabellosen Netzwerkes verstärken (Wireless Distribution System (WDS) oder Repeating).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung und Abgrenzung: Dieses Kapitel motiviert die Arbeit durch den Trend zu mobilen Endgeräten und grenzt die untersuchten technologischen Schwerpunkte ein.
2. Definition: Hier werden die zentralen Begriffe der Infrastruktur, unterteilt in Kommunikations- und Client-Infrastruktur, hergeleitet und definiert.
3. Technologische Grundlagen: Das Kapitel bietet einen Überblick über Mobilfunk- und Navigationsstandards sowie die notwendigen Client-Technologien.
4 Mobile Anwendungen: Es wird die Software-Seite beleuchtet, wobei zwischen dedizierten Anwendungen auf Endgeräten und Cloud-basierten Diensten unterschieden wird.
5. Risiken: Dieses Kapitel erörtert Sicherheitsaspekte, Datenschutzbedenken sowie gesundheitliche Debatten rund um Mobilfunkfrequenzen.
6 . Potential und Ausblick: Abschließend wird das Zusammenwirken der Technologien bewertet und aufgezeigt, welche neuen Möglichkeiten sich für mobile Anwendungen ergeben.
Schlüsselwörter
Mobilfunk, UMTS, WLAN, GPS, AGPS, Client-Infrastruktur, Cloud Computing, Netzwerksicherheit, Datenschutz, Smartphone, Netbook, WiMAX, UWB, mobile Anwendungen, Breitband.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit den technischen Fundamenten, die den Betrieb und die Weiterentwicklung moderner mobiler Anwendungen ermöglichen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den Kernbereichen gehören Mobilfunk- und Navigationsstandards, Client-Devices, mobile Software-Architekturen sowie das Mobile Cloud Computing.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die Identifikation und Einordnung aktueller sowie zukünftiger Basistechnologien, die als Infrastruktur für mobile Endgeräte dienen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse aktueller technologischer Standards und Marktbeobachtungen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in technologische Grundlagen der Übertragung (Mobilfunk/Navigation), die Hardware-Seite (Client-Infrastruktur) und Software-Modelle wie Cloud Computing.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Begriffe wie Mobilfunk, WLAN, GPS, Cloud Computing und mobile Sicherheit stehen im Mittelpunkt der Analyse.
Warum ist die Unterscheidung zwischen Dedicated Mobile Computing und Cloud Computing wichtig?
Sie differenziert zwischen lokal auf dem Gerät ausgeführten Anwendungen und Diensten, die Rechenleistung und Speicher aus externen, über das Netz angebundenen Ressourcen beziehen.
Welche Rolle spielt die Netzabdeckung für das beschriebene Potenzial?
Eine flächendeckende und leistungsfähige Netzabdeckung ist die Voraussetzung dafür, dass Anwendungen, insbesondere Cloud-Dienste, effizient und zuverlässig genutzt werden können.
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- Benedikt Grande (Autor), Daniel Schreiner (Autor), 2008, Infrastruktur für mobile Anwendungen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/145710