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New Corporate Governance? Shareholder vs. Stakeholder Value

Ein systematischer Vergleich

Titel: New Corporate Governance? Shareholder vs. Stakeholder Value

Hausarbeit , 2022 , 22 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

BWL - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Nachhaltige Unternehmensführung ist kein Selbstläufer und bleibt nicht auf stetig hohem Niveau innerhalb eines global wirkenden Unternehmens. Die Wechselwirkung der beteiligten Anspruchsgruppen (Stakeholder) und der vorherrschende Druck der Aktionäre (Shareholder) führen zu unterschiedlicher Auslegung der Ziele. Die Fragen, die es zu klären gilt, sind, wie kann der Stakeholder Value gegenüber dem Shareholder Value bestehen und wie gelingt es diese Hürde im Einklang mit einer guten Corporate Governance zu einer Erfolgsstory für ein Unternehmen zu gestalten?

Das Ziel der Arbeit ist, unter dem Eindruck einer Nachhaltigen Unternehmensführung, nach grundlegender Vorstellung des Shareholder Value und des Stakeholder Value, die fundamentalen Unterschiede des Stakeholder Value herauszustellen und im Kontext von Corporate Governance wesentlich zu beachtende Implikationen darzustellen.

Nach einer allgemeinen Einführung, Problemdarstellung und Zielsetzung werden im Kapitel 2 die theoretischen Grundlagen zu Nachhaltiger Unternehmensführung, Corporate Governance und den Theorien zu Shareholder Value und Stakeholder Value vorgestellt. Kapitel 3 befasst sich kritisch vergleichend mit dem Shareholder Value und dem Stakeholder Value. Im Kapitel 4 werden die Implikationen für bzw. aus Sicht der Corporate Governance vorgestellt und diskutiert. Kapitel 5 zieht ein Fazit mit kritischer Reflektion und bietet einen Ausblick.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Tabellenverzeichnis
  • 1. Einführung
    • 1.1 Problemstellung
    • 1.2 Zielsetzung
    • 1.3 Aufbau der Arbeit
  • 2. Grundlagen
    • 2.1 Nachhaltige Unternehmensführung
    • 2.2 Corporate Governance
    • 2.3 Shareholder Value
    • 2.4 Stakeholder Value
  • 3. Kritischer Vergleich von Shareholder und Stakeholder Value
  • 4. Implikationen aus Sicht der Corporate Governance
  • 5. Fazit
    • 5.1 Reflektion
    • 5.2 Ausblick
  • Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, unter dem Gesichtspunkt einer Nachhaltigen Unternehmensführung die Konzepte des Shareholder Value und des Stakeholder Value grundlegend vorzustellen, ihre fundamentalen Unterschiede herauszuarbeiten und die wesentlichen Implikationen im Kontext der Corporate Governance darzulegen. Die zentrale Forschungsfrage ist, wie der Stakeholder Value gegenüber dem Shareholder Value bestehen kann und wie dies im Einklang mit einer guten Corporate Governance erfolgreich gestaltet werden kann.

  • Nachhaltige Unternehmensführung
  • Corporate Governance
  • Shareholder Value Konzept
  • Stakeholder Value Konzept
  • Systematischer Vergleich wertorientierter Strategieansätze
  • Implikationen für die Unternehmensführung

Auszug aus dem Buch

2.3 Shareholder Value

„Der Wert des Aktionärs oder –wissenschaftlich ausgedrückt- „Shareholder's Value" besteht darin, dass er der Aktiengesellschaft (AG) vorbehaltlos Eigenkapital zur Verfügung stellt".28 Dieses „Eigenkapital“ spielte in den Untersuchungen von Rappaport in den 1980er- und folgenden Jahren eine große Rolle. „Der Shareholder Value ist definiert als der Marktwert des Eigenkapitals. Der Shareholder-Value-Ansatz ist ein betriebswirtschaftliches Konzept“.29 Rappaport stellt diese These im „Handbuch für Manager und Investoren“ in 1999 auf, nachdem er mit „Creating Shareholder Value“ im Jahr 1986 erstmals Überlegungen zum Shareholder-Value-Ansatz veröffentlichte. Figge untersuchte im Zusammenhang mit dem Shareholder-Value diesen als „Finanzgröße und als Bewertungsverfahren". Die Darstellung des „Unternehmenswert“ trifft s. E. nach nicht zu, wenn er verschiedene Methoden zur Ermittlung des Wertes des „Eigenkapitals" vorträgt, und feststellt, dass „Der Shareholder Value dem heutigen Wert des Eigenkapitals entspricht“.30 Zinkann stellt die Untersuchungen von Rappaport zum Shareholder Value aus Sicht der Nachhaltigkeit vor und sieht die Unternehmen („Wirtschaft“) in der Verantwortung, nachhaltiges Unternehmertum oder auch CSR (Corporate Social Responsibility) einzuführen. „CSR beginnt im eigenen Unternehmen und bezieht alle Unternehmensbereiche und deren Geschäftsprozesse mit ein“.31

Poeschl führt die von Rappaport verfolgte Interessenslage des „Shareholder“ als „Anteilseigner" aus, der als Mittelpunkt die Unternehmensstrategie herausstellt. „Der Shareholder-Value-Ansatz stellt sowohl Zielsetzung als auch Instrument in dieser Konzeption strategischer Unternehmensführung dar".32

Die Maximierung des Unternehmenswertes ist erklärtes Interesse der Anteilseigner, „[...] und der Shareholder-Value-Ansatz(es) bedient sich der theoretischen Grundlagen der Theorie der Verfügungsrechte und der Prinzipal-Agent-Theorie [...]“.33 Von Werder beschreibt „das Verhältnis zwischen Aktionären und Topmanagement, das als Principal-Agent-Beziehung modelliert wird, als den klassischen (Shareholder-)Ansatz zur Corporate Governance“.34 Poeschl definiert den Wert einer Unternehmung und den Shareholder Value i. S. von Rappaport als „[...] Summe der Werte des Fremdkapitals und der Summe der Werte des Eigenkapitals, wobei der Shareholder-Value dem Wert des Eigenkapitals einer Unternehmung entspricht [...]“.35 Letztendlich kommt unter der Berücksichtigung, dass „[...] die Beteiligung an Unternehmen eine Investitionsentscheidung darstellt [...]“, die Kapitalwertmethode –die hier hier nicht weiter diskutiert wird- umfänglich zum Tragen. „Der Shareholder Value entspricht daher dem Kapitalwert abzüglich des Marktwertes des Fremdkapitals“.36 Problematische Hinweise, die sich auf „der Datenvollständigkeit und der Datensicherheit“ gründen, stellen „[...] daher den grundsätzlichen methodischen Schwachpunkt dar, da etwaige Veränderungen des Dateninputs den ermittelten Shareholder-Value nachhaltig beeinflussen“.37 Ebenso kritisch anzumerken ist, dass eine „Kurzfristorientierung“ für den Shareholder Value nicht optimal ist.38

Zusammenfassend dargestellt wirkt der auf Rappaport zurückgehende „Shareholder-Value-Ansatz“ im Kontext mit Unternehmensführung und -strategie auf die Bedürfnisse der Kapitalgeber, die eine Steigerung ihres Wertanteils anstreben. Er stellt somit ein Vorhaben zur Unternehmensbewertung aus dem Blickwinkel der Eigentümer dar. „Ziel des Shareholder-Values ist die Schaffung von Werten in der Form, Nutzen für die Aktionäre in Form von Kursgewinnen oder Dividenden zu erwirtschaften“.39 Eine Unternehmensbewertung, die laut Theis „[...] seinen Niederschlag in der externen Bewertung des Unternehmens durch den Kapitalmarkt –im Aktienkurs- findet“.40

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung und die Zielsetzung der Arbeit ein, indem es die Notwendigkeit einer nachhaltigen Unternehmensführung beleuchtet und die Spannungsfelder zwischen verschiedenen Anspruchsgruppen aufzeigt.

2. Grundlagen: Das zweite Kapitel legt die theoretischen Fundamente der Arbeit dar, indem es Konzepte wie Nachhaltige Unternehmensführung, Corporate Governance sowie Shareholder Value und Stakeholder Value definiert und erläutert.

3. Kritischer Vergleich von Shareholder und Stakeholder Value: In diesem Hauptkapitel wird ein systematischer und kritischer Vergleich der beiden Wertansätze – Shareholder Value und Stakeholder Value – vorgenommen und ihre fundamentalen Unterschiede detailliert dargestellt.

4. Implikationen aus Sicht der Corporate Governance: Kapitel 4 untersucht, welche Auswirkungen und Konsequenzen die Konzepte von Shareholder und Stakeholder Value für die Corporate Governance haben und wie diese in der Unternehmensführung berücksichtigt werden sollten.

5. Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen, reflektiert kritisch die Bearbeitung der Thematik und bietet einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich der Unternehmensstrategie und Führungskultur.

Schlüsselwörter

Nachhaltige Unternehmensführung, Corporate Governance, Shareholder Value, Stakeholder Value, Wertorientierung, Strategieansätze, Anspruchsgruppen, Eigenkapital, Unternehmensbewertung, Risikomanagement, Gewinnmaximierung, Unternehmensstrategie, Verantwortung, Transparenz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich grundsätzlich mit einem systematischen Vergleich der Konzepte des Shareholder Value und des Stakeholder Value im Kontext der nachhaltigen Unternehmensführung und Corporate Governance.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themenfelder sind die Nachhaltige Unternehmensführung, Corporate Governance, das Shareholder Value-Konzept und das Stakeholder Value-Konzept.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die fundamentalen Unterschiede des Stakeholder Value gegenüber dem Shareholder Value herauszuarbeiten und die relevanten Implikationen im Kontext von Corporate Governance darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einem kritischen Vergleich theoretischer Konzepte, um die unterschiedlichen Strategieansätze zu beleuchten und deren Implikationen zu diskutieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der Nachhaltigen Unternehmensführung, Corporate Governance, Shareholder Value und Stakeholder Value, gefolgt von einem kritischen Vergleich beider Ansätze und deren Implikationen für die Corporate Governance.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Schlüsselwörter wie Nachhaltige Unternehmensführung, Corporate Governance, Shareholder Value, Stakeholder Value, Wertorientierung und Anspruchsgruppen charakterisiert.

Inwiefern beeinflusst die ISO 9001:2015 die nachhaltige Unternehmensführung laut Einleitung?

Laut Einleitung wird die Einführung eines Qualitätsmanagementsystems gemäß ISO 9001:2015 als strategische Entscheidung einer Organisation beschrieben, die die Gesamtleistung steigern und eine gute Basis für nachhaltige Entwicklungsinitiativen schaffen kann.

Welche drei Säulen bilden das Modell der Nachhaltigkeit, und was beinhalten sie?

Das dreidimensionale Drei-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit umfasst Ökonomie (effizientes Wirtschaften), Ökologie (langfristige Ressourcenschonung) und Soziale Verantwortung (Beziehungen zwischen Beteiligten wie Mitarbeiter*innen, Lieferant*innen, Kund*innen).

Warum wird der Shareholder Value-Ansatz kritisiert, insbesondere hinsichtlich der Zeitperspektive?

Der Shareholder Value-Ansatz wird kritisiert, da er zu einer „Kurzfristorientierung“ führen kann und methodische Schwachpunkte bezüglich der Datenvollständigkeit und -sicherheit aufweist, was den ermittelten Wert nachhaltig beeinflussen kann.

Wie sieht die Arbeit die Rolle des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) im Kontext dieser Diskussion?

Die Arbeit betont, dass die Fortführung und ständige Anpassung des DCGK die Bemühungen um eine gute Corporate Governance unterstützt, indem er einen faktischen und rechtlichen Ordnungsrahmen für eine ordnungsgemäße Unternehmensführung, -kontrolle und -überwachung im Sinne aller Shareholder und Stakeholder gewährleistet.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
New Corporate Governance? Shareholder vs. Stakeholder Value
Untertitel
Ein systematischer Vergleich
Hochschule
AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
22
Katalognummer
V1457341
ISBN (PDF)
9783963566509
ISBN (Buch)
9783963566516
Sprache
Deutsch
Schlagworte
New Corporate Governance; Shareholder Value; Stakeholder Value; systematischer Vergleich; Nachhaltige Unternehmensführung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2022, New Corporate Governance? Shareholder vs. Stakeholder Value, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1457341
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Leseprobe aus  22  Seiten
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