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Das Selbstkonzept und dessen Bedeutung für die Entwicklung von Panikstörungen

Titel: Das Selbstkonzept und dessen Bedeutung für die Entwicklung von Panikstörungen

Hausarbeit , 2023 , 17 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Hausarbeit wird erklärt was das Selbstkonzept und das Selbstverständnis mit der Entwicklung von Angst- bzw. Panikstörungen zu tun hat. Welche Faktoren führen schon bei Kindern dazu, dass sich später solche Störungen entwickeln können?

Frühkindliche Traumata, elterliches Interaktionsverhalten, Lernerfahrungen, Vererbung und Neurobiologe gehören sicherlich zu den möglichen vielfältigen Ursachen, doch Ziel dieser Hausarbeit soll es sein, herauszuarbeiten welche Rolle das eigene Selbstkonzept bei der Entstehung von Panikstörungen spielt.

Dafür soll einführend das bekannte Gefühl Angst und der Weg zur Angsterkrankung thematisiert werden. Außerdem soll die Panikstörung und die Symptome der Panikattacke erläutert werden. Anschließend wird das Selbstkonzept, Kongruenz und Inkongruenz näher beleuchtet. Mit der Konklusion soll schließlich eine Zusammenfassung und die finale Beantwortung auf die Forschungsfrage gegeben werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Angst und Panikstörung

2.1. Das bekannte Gefühl - Angst

2.2. Von der Angst zur Angsterkrankung

2.2.1. Die Diagnose Angsterkrankung

2.3. Die Panikstörung

2.4. Charakteristika und Symptomatik von Panikattacken

2.5. Der Verlauf einer Panikstörung mit Panikattacken

2.6. Komorbiditäten

2.7 Die Persönlichkeit von Panikpatienten

3. Das Sebstkonzept

3.1. Das Selbstkonzept, nach Carl R. Rogers

3.1.1. Kongruenz nach Carl Rogers

3.1.2. Inkongruenz nach Carl Rogers

3.2. Das Differenzielle Inkongruenzmodell von Gert W. Speierer

4. Die Bedeutung des Selbstkonzepts für die Panikstörung

4.1. Warum äußert sich die Inkongruenz im Symptom Panikattacke

5. Konklusion

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Entstehung von Panikstörungen vor dem Hintergrund des Selbstkonzeptes, insbesondere basierend auf dem Ansatz von Carl R. Rogers und dem Differentiellen Inkongruenzmodell von Gert W. Speierer, um zu klären, warum sich psychische Inkongruenzen in Panikattacken manifestieren können.

  • Grundlagen der Angst und Differenzierung von Angsterkrankungen
  • Charakteristika und klinischer Verlauf von Panikattacken
  • Theoretische Fundierung des Selbstkonzeptes nach Carl R. Rogers
  • Analyse der Rolle von Kongruenz und Inkongruenz bei der Entstehung von Panik
  • Zusammenhang zwischen Selbstkonzept, Abhängigkeitsmustern und Angstsymptomatik

Auszug aus dem Buch

3.1.2. INKONGRUENZ NACH CARL R. ROGERS

Inkongruenz beschreibt demzufolge eine eingeschränkte Übereinstimmung zwischen dem Selbst einer Person und ihrer Erfahrung. Er nennt beispielsweise Erfahrungen, die den Bewertungsbedingungen widersprechen inkongruent. Diese Erfahrungen werden dann als selektiv wahrgenommen oder entstellt, gerade so, als ob sie den Bewertungsbedingungen entsprechen würden,oder sie werden teilweise oder ganz dem Gewahrsein verweigert (Rogers, 1959).

Folglich tauchen einige Erfahrungen im Organismus auf, die nicht als Selbsterfahrung erkannt werden, also in der Selbststruktur nicht korrekt eingearbeitet sind. Er beschreibt weiter, dass, wenn sich eine Person im Zustand der Inkongruenz zwischen Selbst und Erfahrung befindet, diese als verletzlich anzusehen ist (vgl. Rogers 1959, Neuauflage 2016).

Inkongruenz beschreibt somit eine innerpsychische Diskrepanz zwischen dem Erleben und dem Selbst. Psychisches Leid entsteht dann, wenn Inkongruenzen für das Selbst bedrohlich erlebt werden. Das Leid entspricht dem Ausmaß dieser Selbstbedrohung (vgl. Rogers, 1987).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die medizinische und gesellschaftliche Relevanz von Panikstörungen und umreißt die Zielsetzung, den Zusammenhang dieser Störung mit dem Selbstkonzept zu untersuchen.

2. Angst und Panikstörung: Dieses Kapitel definiert Angst als physiologische Alarmfunktion und differenziert die Panikstörung anhand diagnostischer Kriterien, Symptomatik, Komorbiditäten und Persönlichkeitsmerkmalen der Betroffenen.

3. Das Sebstkonzept: Hier werden die theoretischen Grundlagen des Selbstkonzeptes nach Carl R. Rogers sowie das Differentielle Inkongruenzmodell von Gert W. Speierer zur Erklärung pathogener Prozesse dargestellt.

4. Die Bedeutung des Selbstkonzepts für die Panikstörung: Dieses Kapitel verknüpft die theoretischen Konzepte von Kongruenz und Inkongruenz mit der Entstehung von Panikattacken als Symptom von Konflikten zwischen Selbstkonzept und organismischen Erfahrungen.

5. Konklusion: Das abschließende Kapitel fasst die Bedeutung von überhöhten Selbstansprüchen und Abhängigkeitsmustern bei Panikpatienten zusammen und betont die Komplexität der Ätiologie, bei der keine einzelne Hypothese als alleinige Ursache ausreicht.

Schlüsselwörter

Panikstörung, Selbstkonzept, Angst, Kongruenz, Inkongruenz, Carl R. Rogers, psychische Erkrankung, psychodynamisches Modell, Panikattacken, Selbstaktualisierung, klinische Psychologie, Persönlichkeitsstruktur, Vermeidung, Abhängigkeit, Ätiologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der Entstehung von Panikstörungen und analysiert diese spezifisch unter dem Aspekt des Selbstkonzeptes und der psychologischen Inkongruenz.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Schwerpunkte sind die Definition und klinische Charakterisierung von Angst und Panikstörungen, die Theorie des Selbstkonzeptes nach Rogers sowie deren Anwendung auf das Verständnis der Symptomentstehung bei Panik.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es herauszuarbeiten, welche Rolle das eigene Selbstkonzept und damit verbundene Inkongruenzzustände bei der Entstehung von Panikstörungen spielen.

Welche wissenschaftlichen Modelle werden verwendet?

Es werden maßgeblich die Persönlichkeitstheorie von Carl R. Rogers sowie das Differentielle Inkongruenzmodell (DIM) von Gert W. Speierer herangezogen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Darstellung der Symptomatik, eine theoretische Abhandlung über das Selbstkonzept und eine darauf aufbauende Verknüpfung dieser Theorien mit der Entstehung der Panikstörung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Panikstörung, Selbstkonzept, Kongruenz, Inkongruenz, Selbstaktualisierung und psychische Belastungsreaktionen.

Welche Rolle spielt die Kindheit bei der Entwicklung von Panikstörungen laut Text?

Frühkindliche Erfahrungen von Inkongruenz, bei denen das Kind keine Anerkennung für seine organismischen Erfahrungen und Belastungsreaktionen von Bezugspersonen erhält, können die Entwicklung neurotischer Störungen begünstigen.

Warum erleben Patienten mit Panikattacken oft einen Konflikt zwischen Abhängigkeit und Unabhängigkeit?

Viele Betroffene streben gemäß einem angepassten Selbstideal nach konformer Unabhängigkeit, während die Angstsymptomatik sie gleichzeitig in eine unfreiwillige Abhängigkeit von anderen oder von bestimmten Orten zwingt, was innere Wut und Instabilität erzeugt.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Selbstkonzept und dessen Bedeutung für die Entwicklung von Panikstörungen
Hochschule
Hochschule Fresenius; Köln  (Hochschule Fresenius)
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
17
Katalognummer
V1457893
ISBN (PDF)
9783963568886
ISBN (Buch)
9783963568893
Sprache
Deutsch
Schlagworte
klinische Psychologie, Selbstkonzept, Entwicklung von Panikstörung, Angststörung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2023, Das Selbstkonzept und dessen Bedeutung für die Entwicklung von Panikstörungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1457893
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Leseprobe aus  17  Seiten
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