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Zum Zusammenhang von Ernährungsverhalten, Medienkonsum und sportlicher Aktivität bei Grundschulkindern

Dargestellt an einem Vergleich zwischen Schulen mit städtischem und ländlichem Einzugsgebiet und Schulen mit besonderen Programmen und Aktivitäten

Titel: Zum Zusammenhang von Ernährungsverhalten, Medienkonsum und sportlicher Aktivität bei Grundschulkindern

Examensarbeit , 2008 , 204 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Diana Rathgeber (Autor:in)

Sport - Sportmedizin, Therapie, Ernährung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Aufgrund der Veränderungen in der Gesellschaft und der Lebensbedingungen im Laufe der letzten Jahre und Jahrzehnte, verändert sich zunehmend auch das Erleben der Kindheit durch die entsprechend erzeugten Auswirkungen auf das seelische und körperliche Wohlbefinden der Kinder von heute. Vor allem in den Bereichen Ernährung, Bewegung, synonym auch häufig als sportliche oder körperliche Aktivität bezeichnet, und im Umgang mit Medien zeigen sich primär negative Einflüsse, die sich auf die Gesundheit
der Kinder niederschlagen. Kinder können heutzutage nicht mehr so frei ihre Umwelt durch Bewegung erforschen und entdecken. Ein eingeschränkter Lebens- und Bewegungsraum, beispielsweise durch
wachsenden Verkehr, führt häufig zu Bewegungsmangel mit weiteren Folgeerscheinungen in Motorik und Koordination. Der gestiegene Medienkonsum beeinflusst ebenfalls die Bewegungsgewohnheiten und
trägt zusätzlich zu geistigen Defiziten bei, vor allem, wenn zu viel und zu häufig elektronische Medien konsumiert werden.
Im Hinblick auf die Veränderungen der Ernährung werden mehr und mehr natürliche und gesunde Lebensmittel durch Fertiggerichte sowie fett- und zuckerreiche Nahrungsmittel ersetzt.
Längst ist der natürliche Rhythmus, den das Kind vor Jahren noch durchleben konnte und der ein gesundes Aufwachsen unterstützt hat, gestört. Viele Eltern sind sich der Folgen von zu viel Medienkonsum, zu wenig Bewegung und falscher Ernährung nicht
bewusst und merken häufig nicht, dass ein „fahrlässiger Umgang“ mit diesen Faktoren ein potenzieller Auslöser von gesundheitlichen Beeinträchtigungen ihrer Kinder sein kann. Diese Problematik ist mittlerweile auch den Schulen bewusst geworden. Daher versuchen sie mit entsprechenden Maßnahmen mehr und mehr gegen die negativen Einflüsse von Umwelt und Gesellschaft anzugehen und ihnen entgegenzuwirken. Dafür wurden von den Kultusministerien neue Programme erstellt, die die Schule und nicht zuletzt der Lehrer bei der sogenannten „Gesundheitserziehung“ unterstützen sollen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ernährungsverhalten, Medienkonsum und sportliche Aktivität bei Grundschulkindern

2.1 Ernährungsverhalten

2.1.1 Die Bedeutung der Ernährung für das Kind

2.1.2 Gesunde Ernährung

2.1.3 Zum Forschungsstand des Ernährungsverhaltens von Kindern

2.1.4 Ursachen und Folgen falscher Ernährung

2.2 Medienkonsum

2.2.1 Bedeutung der Medien für Kinder

2.2.2 Veränderungen des Medienkonsums

2.2.3 Der Einfluss der Medien

2.2.4 Risiken und Folgen

2.2.5 Ergebnisse aktueller Untersuchungen zum Medienkonsum von Kindern

2.3 Sportliche Aktivität

2.3.1 Veränderung des Bewegungsverhaltens

2.3.2 Die Bedeutung der sportlichen Aktivität für Kinder

2.3.3 Studien zur sportlichen Aktivität und motorischen Leistungsfähigkeit

2.3.4 Einflussfaktoren auf die sportliche Aktivität und seine Folgen

2.4 Zusammenfassung

3. Die Grundschule

3.1 Begriffsbestimmung

3.2 Schulen mit besonderen Programmen und Aktivitäten

3.2.1 Konzept „Schule und Gesundheit“

3.2.2 Montessori-Schule

3.2.3 Die Waldorfschule

3.3 Die Grundschule im Stadt-Land-Vergleich

3.3.1 Kinder in der (Groß-) Stadt

3.3.2 Das Leben auf dem Land

3.3.3 Studien zum Stadt-Land-Vergleich

3.4 Zusammenfassung

4. Planung und Durchführung der empirischen Untersuchung

4.1 Zum Stand der Forschungen in Stadt und Landkreis Kassel

4.2 Methodische Überlegungen

4.2.1 Fragestellungen

4.2.2 Hypothesen

4.3 Konkretes Untersuchungsdesign

4.3.1 Vorgehensweise

4.3.2 Aufbau und Struktur der Fragebögen

4.3.3 Untersuchungsumfang

4.3.4 Datenauswertung

4.4 Darstellung der Ergebnisse

4.4.1 Ernährungsverhalten

4.4.2 Medienkonsum

4.4.3 Sportliche Aktivität

5. Diskussion

6. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese wissenschaftliche Hausarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Ernährungsverhalten, Medienkonsum und sportlicher Aktivität bei Grundschulkindern. Dabei wird analysiert, inwieweit Schulen durch erzieherische Maßnahmen und spezifische gesundheitsfördernde Programme dieses Verhalten beeinflussen können oder ob dies primär im Verantwortungsbereich der Eltern liegt. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Vergleich zwischen städtischen und ländlichen Einzugsgebieten sowie dem Vergleich zwischen Regelschulen und Schulen mit besonderen pädagogischen Konzepten (wie Waldorf- oder Montessori-Schulen).

  • Einfluss von Medienkonsum auf das Ernährungsverhalten und die körperliche Fitness bei Kindern.
  • Die Rolle der Familie und der Schule bei der Gesundheitserziehung im Kindesalter.
  • Vergleich der Auswirkungen städtischer versus ländlicher Lebensräume auf die kindliche Entwicklung.
  • Wirksamkeit besonderer schulischer Programme ("Bewegte Schule", Alternativschulen) auf die körperliche Aktivität.

Auszug aus dem Buch

Die Bedeutung der Ernährung für das Kind

„Ernährung beinhaltet die Aufnahme von Nahrungsstoffen, die ein Organismus zum Aufbau seines Körpers, zur Aufrechterhaltung seiner Lebensfunktionen und zum Hervorbringen bestimmter Leistungen in verschiedenen Lebenslagen benötigt. Ernährung ist eine Voraussetzung für die Lebenserhaltung jedes Lebewesens.“ (Wikipedia, 2007a)

Ernährung bedeutet folglich nicht nur Nahrungsaufnahme oder hat die Funktion, ein Grundbedürfnis zu befriedigen, vielmehr steuert sie in wesentlichen Zügen auch das körperliche, psychische und sogar soziale Wohlbefinden eines Menschen (ebd.). Sie ist essentiell für den Aufbau und Erhalt von Körperfunktionen und deshalb in jeder Lebensphase für Gesundheit und Wohlbefinden von Bedeutung (Mensink et al., 2007).

Zwischen Kindern und Erwachsenen besteht allerdings ein gewaltiger Unterschied: Während Erwachsene lediglich die verbrauchten Kalorien und Nährstoffe durch Speisen und Getränke ersetzen, müssen Kinder daraus zusätzlich ihren Bedarf für das Wachstum ihres Körpers und ihrer Organe bestreiten (Nagel, 2001, S. 6). Die Ernährung ist deshalb bei Kindern für eine gute gesundheitliche Entwicklung während der Wachstumsphase von besonders großer Bedeutung (Mensink et al., 2007).

Des Weiteren hat ein gesundes Ernährungsverhalten noch eine weitere große Bedeutung für das Kind, denn Lebensmittel ernähren auch das Gehirn. Damit das Gehirn seine volle Leistung erbringen kann, benötigt es neben einer kontinuierlichen Energie- und Sauerstoffversorgung über den Blutkreislauf viele weitere Nährstoffe, die direkt oder indirekt Einfluss auf die mentale Leistungsfähigkeit nehmen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Problemstellung, die Auswirkungen veränderter Lebensbedingungen auf die Gesundheit von Grundschulkindern sowie der Forschungsfragen.

2. Ernährungsverhalten, Medienkonsum und sportliche Aktivität bei Grundschulkindern: Theoretische Auseinandersetzung mit den drei Kernaspekten und deren Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung sowie Darstellung aktueller Studien.

3. Die Grundschule: Begriffsbestimmung der Grundschule, Vorstellung besonderer Schulformen und Analyse des Stadt-Land-Vergleichs.

4. Planung und Durchführung der empirischen Untersuchung: Beschreibung des Forschungsdesigns, der Datenerhebung sowie Darstellung der Ergebnisse zur Untersuchung der Hypothesen.

5. Diskussion: Kritische Auseinandersetzung mit den gewonnenen Erkenntnissen und deren Einordnung in den Kontext der theoretischen Grundlagen.

6. Zusammenfassung: Zusammenfassende Darstellung der wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung hinsichtlich der geprüften Hypothesen.

Schlüsselwörter

Ernährungsverhalten, Medienkonsum, sportliche Aktivität, Grundschulkinder, Stadt-Land-Vergleich, Schule und Gesundheit, Bewegte Schule, Montessori-Schule, Waldorfschule, Gesundheitsförderung, körperliche Entwicklung, motorische Leistungsfähigkeit, Übergewicht, Kindheit, Ernährungsstudien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie sich die Faktoren Ernährung, Mediennutzung und sportliche Betätigung auf die Gesundheit und Entwicklung von Kindern im Grundschulalter auswirken.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Zentral sind der Einfluss von Lebensstiländerungen, die Bedeutung der Schule bei der Gesundheitserziehung sowie der Vergleich zwischen städtischen und ländlichen Lebensbedingungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Es wird geklärt, ob Schulen durch spezifische Programme einen messbaren Einfluss auf das Gesundheitsverhalten der Kinder ausüben können oder ob dies fast ausschließlich das Elternhaus bestimmt.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?

Es handelt sich um eine empirische Querschnittsuntersuchung. Hierfür wurden Fragebögen an Lehrer und Eltern von Grundschulkindern verteilt und die Ergebnisse statistisch ausgewertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Analyse des Ernährungs-, Medien- und Bewegungsverhaltens sowie einen empirischen Teil, der Daten aus Schulen im Raum Kassel und Eschwege auswertet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Neben Ernährungsverhalten und Medienkonsum sind Begriffe wie sportliche Aktivität, Schule und Gesundheit, Bewegung sowie Stadt-Land-Vergleich maßgeblich.

Welche Rolle spielen alternative Schulkonzepte?

Alternative Schulen wie Waldorf- oder Montessori-Schulen werden als Vergleichsgruppe zu Regelschulen herangezogen, um zu prüfen, ob ihre pädagogischen Konzepte (z.B. Bezug zur Natur) ein gesünderes Verhalten fördern.

Welche Rolle spielt der Standort (Stadt vs. Land)?

Die Untersuchung analysiert, ob der Wohnort (städtisch vs. ländlich) aufgrund unterschiedlicher Bewegungsräume und Verfügbarkeit von Medien einen statistisch signifikanten Einfluss auf die kindliche Entwicklung hat.

Ende der Leseprobe aus 204 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Zum Zusammenhang von Ernährungsverhalten, Medienkonsum und sportlicher Aktivität bei Grundschulkindern
Untertitel
Dargestellt an einem Vergleich zwischen Schulen mit städtischem und ländlichem Einzugsgebiet und Schulen mit besonderen Programmen und Aktivitäten
Hochschule
Universität Kassel
Note
1,0
Autor
Diana Rathgeber (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
204
Katalognummer
V145807
ISBN (eBook)
9783640563852
ISBN (Buch)
9783640563807
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ernährung Sportliche Aktivität Medienkonsum Grundschüler Stadt-Land-Vergleich
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Diana Rathgeber (Autor:in), 2008, Zum Zusammenhang von Ernährungsverhalten, Medienkonsum und sportlicher Aktivität bei Grundschulkindern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/145807
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