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Mediation im familiären Umfeld

Theoretische Aspekte und Fragestellungen

Título: Mediation im familiären Umfeld

Trabajo Universitario , 2020 , 19 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Sociología - Relaciones y Familia
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In dieser Arbeit geht es um verschiedene Ansätze und theoretische Blickwinkel, die das Thema der Mediation in familiären Systemen beleuchten.

Aus England stammt die Unterscheidung zwischen der direktiven und therapeutischen Mediation. Die erste Form, nämlich die direktive Mediation, verfolgt die hier folgend beschriebenen Aufgaben. Nach diesem Ansatz möchte man zum einen alle relevanten Informationen über die Parteien und ihren Konflikt sammeln, um daraufhin die für die Parteien günstigsten Optionen herausarbeiten und bewerten zu können. Anschließend will der Mediator die Parteien davon überzeugen, einer Verhandlung zuzustimmen, welche er im Lichte seiner beruflichen Erfahrung als die für ihren speziellen Fall am wünschenswertesten betrachtet. Von dem direktiven Ansatz unterscheidet sich ganz maßgeblich der Ansatz der therapeutischen Mediation. Bei diesem Konzept geht man davon aus, dass die Tatsache, dass der Konflikt, der die Familie dazu bringt das Angebot einer Mediation aufzusuchen, letztlich das Symptom einer Störung innerhalb der Familie darstellt. Diese Störung gilt es für den Mediator herauszufiltern und zu bearbeiten.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Die Ansätze der „direktiven“ und „therapeutischen“ Mediation und ihre Bewertung durch Duss-von Werdt

2 Die „Gerechtigkeiten“ nach Duss-von Werdt

3 Die Zuordnung der Aussagen zu den passenden Gerechtigkeiten

4 Die Spinnwebanalyse – Beantwortung der W-Fragen im Kontext der Mediationsphasen

5 Der Geheimtipp Heinzmann’s im Fall Gerstenberg

6 Mediation als regelungsorientierte Intervention – eine umgekehrte Darstellung?

7 Mediation im Kinder- und Jugendbereich – Die positiven Effekte auf die Beziehungsstruktur der Konfliktparteien

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen und methodischen Ansätze der Mediation, insbesondere im familiären Kontext, und analysiert deren Wirksamkeit anhand von Gerechtigkeitsformen, strukturierenden Analysetools und deren Auswirkungen auf die Beziehungsdynamik zwischen Konfliktparteien.

  • Unterscheidung und Bewertung direktiver versus therapeutischer Mediationsansätze
  • Analyse verschiedener Gerechtigkeitsformen im Mediationsprozess
  • Strukturierung von Konflikten mittels Spinnwebanalyse und W-Fragen
  • Professionalisierung der Mediationsphasen durch methodische Prozessgestaltung
  • Einfluss von Mediation auf die Beziehungsstruktur im familiären Umfeld

Auszug aus dem Buch

1 Die Ansätze der „direktiven“ und „therapeutischen“ Mediation und ihre Bewertung durch Duss-von Werdt

Aus England stammt die Unterscheidung zwischen der direktiven und therapeutischen Mediation. Die erste Form, nämlich die direktive Mediation, verfolgt die hier folgend beschriebenen Aufgaben. Nach diesem Ansatz möchte man zum einen alle relevanten Informationen über die Parteien und ihren Konflikt sammeln, um daraufhin die für die Parteien günstigsten Optionen herausarbeiten und bewerten zu können. Anschließend will der Mediator die Parteien davon überzeugen, einer Verhandlung zuzustimmen, welche er im Lichte seiner beruflichen Erfahrung als die für ihren speziellen Fall am wünschenswertesten betrachtet. Von dem direktiven Ansatz unterscheidet sich ganz maßgeblich der Ansatz der therapeutischen Mediation. Bei diesem Konzept geht man davon aus, dass die Tatsache, dass der Konflikt, der die Familie dazu bringt das Angebot einer Mediation aufzusuchen, letztlich das Symptom einer Störung innerhalb der Familie darstellt. Diese Störung gilt es für den Mediator herauszufiltern und zu bearbeiten. Daraus ergeben sich für die Vertreter dieses Ansatzes dann drei Aufgaben: Nämlich zum einen die Analyse des Beziehungssystems; anschließend eine Intervention vorzunehmen, die die Störungen korrigieren sollen und zuletzt einen Verhandlungsprozess zu initiieren, auf der Suche nach Einvernehmen im Kontext der durch die therapeutische Intervention vorgenommenen Veränderungen. Zusammenfassend ist es also das Ziel dieses Ansatzes, zunächst die Familie quasi zu therapieren, damit sie im nachfolgenden Schritt die angemessenen Lösungen treffen können.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Die Ansätze der „direktiven“ und „therapeutischen“ Mediation und ihre Bewertung durch Duss-von Werdt: Gegenüberstellung zweier unterschiedlicher Mediationskonzepte und deren kritische Begutachtung hinsichtlich Neutralität und Rollenverständnis.

2 Die „Gerechtigkeiten“ nach Duss-von Werdt: Einführung in sechs verschiedene Formen der Gerechtigkeit, die als ethischer Diskurs innerhalb eines Mediationsverfahrens dienen.

3 Die Zuordnung der Aussagen zu den passenden Gerechtigkeiten: Praktische Anwendung der Theorie durch die Einordnung konkreter Medianden-Aussagen in die definierten Kategorien der Gerechtigkeit.

4 Die Spinnwebanalyse – Beantwortung der W-Fragen im Kontext der Mediationsphasen: Vorstellung einer Methode zur strukturierten und allparteilichen Konfliktdarstellung unter Einbeziehung der zentralen W-Fragen.

5 Der Geheimtipp Heinzmann’s im Fall Gerstenberg: Erläuterung eines methodischen Viererschritts zur Optimierung des Phasenübergangs in der Mediation.

6 Mediation als regelungsorientierte Intervention – eine umgekehrte Darstellung?: Analyse der Mediation als kooperative „Hilfe zur Selbsthilfe“ und Untersuchung der Folgen einer nicht regelungsorientierten Vorgehensweise.

7 Mediation im Kinder- und Jugendbereich – Die positiven Effekte auf die Beziehungsstruktur der Konfliktparteien: Darstellung der präventiven Wirkung von Mediation auf die Eltern-Kind-Beziehung und die langfristige Konfliktlösekompetenz.

Schlüsselwörter

Mediation, Direktive Mediation, Therapeutische Mediation, Gerechtigkeit, Verfahrensgerechtigkeit, Vertragsgerechtigkeit, Eigengerechtigkeit, Beziehungsgerechtigkeit, Spinnwebanalyse, W-Fragen, Konfliktregelung, Fall Gerstenberg, Regelungsorientierte Intervention, Eltern-Kind-Beziehung, Konfliktlösekompetenz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den theoretischen und praktischen Aspekten der Mediation im familiären Umfeld, wobei ein besonderer Fokus auf der Rollenfindung des Mediators und der Anwendung spezifischer Analysetechniken liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Abgrenzung von Mediationsansätzen, die ethischen Dimensionen der Gerechtigkeit im Verfahren, technisches Handwerkszeug für Mediatoren sowie die langfristigen Auswirkungen auf die familiäre Beziehungsstruktur.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel besteht darin, Mediatoren durch eine fundierte theoretische Auseinandersetzung und methodische Hilfsmittel zu befähigen, den Mediationsprozess transparenter, strukturierter und zielorientierter zu gestalten.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf die Literaturanalyse und die systemtheoretische Einordnung von Mediationskonzepten sowie die qualitative Anwendung von Analysemethoden wie der Spinnwebanalyse.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Differenzierung von Mediationsstilen, die Definition verschiedener Gerechtigkeitsebenen, Tools zur Prozesssteuerung sowie die Analyse des Nutzens von Mediation für betroffene Familien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Mediation, Verfahrensgerechtigkeit, Rollenverhalten, Spinnwebanalyse und elterliche Kooperationsfähigkeit charakterisiert.

Was ist das zentrale Problem des Fallbeispiels Gerstenberg?

Das Problem liegt in den wiederkehrenden Turbulenzen beim Übergang zwischen den Mediationsphasen, da die Medianden die Erwartungen des Mediators nicht erfüllen.

Wie trägt die Mediation laut Arbeit zu einem positiven Beziehungsgefüge bei?

Durch die interessensbasierte und einvernehmliche Lösung von Konflikten werden Selbstheilungskräfte aktiviert, die eine konstruktive Kommunikation aufbauen und durch die Vorbildfunktion die Konfliktbewältigung des Kindes verbessern.

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Detalles

Título
Mediation im familiären Umfeld
Subtítulo
Theoretische Aspekte und Fragestellungen
Universidad
University of Hagen
Calificación
1,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
19
No. de catálogo
V1458127
ISBN (PDF)
9783389000557
ISBN (Libro)
9783389000564
Idioma
Alemán
Etiqueta
Konflikte Familie Mediation Duss-von Werdt
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2020, Mediation im familiären Umfeld, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1458127
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