Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob die Anwendung einer Lesemethode tatsächlich eher zu einem besseren Textverständnis führt, als das simple Lesen eines Textes.
Dass man lesen kann, bedeutet nicht, dass man auch ein kompetenter Leser ist. Das beste Beispiel dafür ist eine PISA Studie aus dem Jahr 2009. Die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) führte eine Untersuchung zwecks der Erfassung der Fähigkeiten zu der Lesekompetenz von Schüler und Schülerinnen (im folgenden SuS) im Alter von 15 Jahren durch. Von acht aufeinander bauenden Niveaustufen der Lesekompetenz befanden sich 18,5 % der getesteten Schüler auf der schlechtesten Stufe, oder sogar darunter. Das bedeutet, dass knapp ein Fünftel der Neuntklässler nur das Hauptthema eines Textes, oder die Intention des Autors anhand leicht sichtbarer Informationen erschließen können. Nun gibt es einige Strategien und Methoden, die über ein besseres Textverständnis hin zu einer besseren Lesekompetenz führen sollen. In meinem Bericht möchte ich genauer auf die 5-Schritt-Lesemethode eingehen und eine Abwandlung dieser Methode, die 3-SchrittLesemethode, untersuchen.
Inhaltsverzeichnis
1.1.Einleitung
1.1.Untersuchungsschwerpunkt
1.2.Praktikumsschule
1.3.Relevanz für SuS und LuL
1.4.Ziel meiner Untersuchung
2.Theoretische Verortung
2.1.Erläuterung zentraler Begrifflichkeiten
2.2.Die 5-Schritt-Lesemethode
2.3.Die 3-Schritt-Lesemethode
3.Methodisches Vorgehen
3.2.Meine Aufgaben
3.3.Durchführung
4.Ergebnisse
4.1.Testergebnisse 6
4.2.Testergebnisse 9
4.3.Interpretation
5.Schlussteil
5.1.Beantwortung der Untersuchungsfrage und Fazit
5.2.Reflexion
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht, ob die Anwendung der schulintern entwickelten 3-Schritt-Lesemethode bei Schülerinnen und Schülern zu einem signifikant besseren Textverständnis führt als das einfache Lesen eines Textes. Dabei wird der Lerneffekt einer systematischen Strategieanwendung in einer empirischen Untersuchung in den Jahrgangsstufen 6 und 9 hinterfragt.
- Lesekompetenz und Methodenkompetenz
- Effektivität der 3-Schritt-Lesemethode im Vergleich zum simplen Lesen
- Wissenschaftliche Grundlagen der Leseförderung (z.B. Klippert, PISA-Studien)
- Praktische Erprobung und Auswertung von Leseverständnistests
- Reflexion des Lehrerberufs im Kontext der Vermittlung von Lernstrategien
Auszug aus dem Buch
1.1.Untersuchungsschwerpunkt
Dass man lesen kann bedeutet nicht, dass man auch ein kompetenter Leser ist. Das beste Beispiel dafür ist eine PISA Studie aus dem Jahr 2009. Die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) führte eine Untersuchung zwecks der Erfassung der Fähigkeiten zu der Lesekompetenz von Schüler und Schülerinnen (im folgenden SuS) im Alter von 15 Jahren durch. Von acht aufeinander bauenden Niveaustufen der Lesekompetenz befanden sich 18,5 % der getesteten Schüler auf der schlechtesten Stufe, oder sogar darunter (vgl. Klieme et al., 2010, S.45). Das bedeutet, dass knapp ein Fünftel der Neuntklässler nur das Hauptthema eines Textes, oder die Intention des Autors anhand leicht sichtbarer Informationen erschließen können (vgl. Kieme et al., 2010, S. 28).
Nun gibt es einige Strategien und Methoden, die über ein besseres Textverständnis hin zu einer besseren Lesekompetenz führen sollen. In meinem Bericht möchte ich genauer auf die 5-Schritt-Lesemethode eingehen und eine Abwandlung dieser Methode, die 3-Schritt-Lesemethode, untersuchen. Meine Frage ist, ob die Anwendung der Lesemethode tatsächlich eher zu einem besseren Textverständnis führt, als das simple Lesen eines Textes.
Zusammenfassung der Kapitel
1.1.Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Lesekompetenz ein, problematisiert die Ergebnisse der PISA-Studie und definiert den spezifischen Untersuchungsgegenstand sowie das methodische Ziel.
2.Theoretische Verortung: Es erfolgt die wissenschaftliche Einordnung der Lesestrategien, wobei die Konzepte von Textverstehen und Lesekompetenz basierend auf der 5-Schritt-Methode nach Klippert erläutert werden.
3.Methodisches Vorgehen: Das Kapitel beschreibt die Entwicklung der Testaufgaben basierend auf den Anforderungen der Abschlussprüfungen sowie die Durchführung des Versuchs in den Klassen 6 und 9.
4.Ergebnisse: Hier werden die erhobenen Daten in Grafiken aufbereitet, gegenübergestellt und in Bezug auf die Wirksamkeit der Lesemethode interpretiert.
5.Schlussteil: Das Kapitel fasst die Untersuchungsergebnisse zusammen, zieht ein Fazit über die Effektivität der Lesemethode und bietet eine persönliche Reflexion zum Praktikum.
Schlüsselwörter
Lesekompetenz, Lesestrategien, 3-Schritt-Lesemethode, Textverstehen, Methodenkompetenz, Klippert, PISA-Studie, Hauptschule, Sekundarschule, Schülerleistungen, empirische Untersuchung, Leseverständnis, Lernstrategien, Schulpraxis, Methoden-Training
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Hauptanliegen dieser Arbeit?
Die Arbeit untersucht, ob die Anwendung der schuleigenen 3-Schritt-Lesemethode die Lesekompetenz und das Textverständnis von Schülerinnen und Schülern im Vergleich zum bloßen Lesen eines Textes tatsächlich messbar steigern kann.
Welche Themenfelder sind zentral?
Zentral sind die theoretischen Grundlagen der Leseförderung, die Vermittlung von Methodenkompetenz sowie die empirische Überprüfung dieser Strategien im Unterrichtsalltag.
Was ist die primäre Forschungsfrage?
Die Forschungsfrage lautet: Führt die Anwendung der 3-Schritt-Lesemethode tatsächlich eher zu einem besseren Textverständnis als das simple Lesen eines Textes?
Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?
Es wurde eine empirische Untersuchung in zwei Klassen durchgeführt, bei der Testgruppen die Lesemethode anwandten und Kontrollgruppen den Text ohne diese Methode bearbeiteten, um die Ergebnisse anhand der erzielten Punktzahlen zu vergleichen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil behandelt die theoretische Verankerung der Lesestrategien, die detaillierte Planung der empirischen Durchführung sowie die statistische Auswertung und Interpretation der erzielten Testergebnisse.
Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Schlagworte sind Lesekompetenz, 3-Schritt-Lesemethode, Textverstehen, Methodenkompetenz und empirische Bildungsforschung.
Warum wurde gerade die 3-Schritt-Methode gewählt?
Die Methode wurde gewählt, da sie eine schulspezifisch entwickelte Abwandlung der 5-Schritt-Lesemethode nach Klippert darstellt und regelmäßig mit den Schülern geübt wird, um sie auf die Abschlussprüfungen in der zehnten Klasse vorzubereiten.
Welches Fazit zieht die Autorin?
Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass die Anwendung der 3-Schritt-Lesemethode in ihrer Untersuchung nicht zwingend zu einem besseren Textverständnis führte und weist auf die Komplexität der Faktoren wie Lernvoraussetzungen und Lesemotivation hin.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2017, Lesekompetenz von Schülern. Führt die Anwendung der 3-Schritt-Lesemethode zu einem besseren Textverständnis?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1458195