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Integrierte Kommunikation im Wandel der Zeit. Herausforderungen und Strategien für Unternehmen

Titel: Integrierte Kommunikation im Wandel der Zeit. Herausforderungen und Strategien für Unternehmen

Hausarbeit , 2024 , 21 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Diane Vrielmann (Autor:in)

BWL - Unternehmenskommunikation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die integrierte Kommunikation ist ein zentraler Bestandteil moderner Unternehmenskommunikation, dessen Bedeutung seit den 1970er Jahren kontinuierlich gewachsen ist. Diese Arbeit untersucht die Entwicklung der integrierten Kommunikation unter Berücksichtigung aktueller Herausforderungen wie Globalisierung und Digitalisierung. Basierend auf den Konzepten von Bruhn und Zerfaß wird die integrierte Kommunikation als holistischer Managementprozess definiert, der eine kohärente Markenstrategie und -führung ermöglicht. Die Diskussion umfasst auch die steigenden Anforderungen an Unternehmen hinsichtlich dialog- und interaktionsorientierter Kommunikation sowie die Notwendigkeit einer differenzierten und gesteuerten Kommunikationspolitik.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Integrierte Kommunikation nach Lasswell und Bruhn

1.1. Die Lasswell-Formel

1.2. Integrierte Kommunikation nach Bruhn

1.3. Gemeinsamkeiten und Unterschiede

2. „What“ – Der Inhalt im Zentrum der Kommunikation

3. „To whom“ − Die KundInnen im Zentrum der Kommunikation

4. KundInnnen im Mittelpunkt der Organisations-kommunikation

5. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Entwicklung und Bedeutung der Integrierten Kommunikation, indem sie das klassische, analytische Modell von Harold D. Lasswell mit dem strategischen Managementansatz von Manfred Bruhn vergleicht. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen durch eine ganzheitliche Abstimmung ihrer Kommunikationsinhalte, -formen und -zeitpunkte in einem zunehmend komplexen Markt Wettbewerbsvorteile erzielen und Kundenzufriedenheit sicherstellen können.

  • Die Lasswell-Formel als heuristisches Analyseinstrument der Kommunikation
  • Das Konzept der Integrierten Kommunikation nach Manfred Bruhn
  • Die zentrale Rolle der inhaltlichen Integration („What“) im Strategieprozess
  • Der Fokus auf die KundInnen („To whom“) als primäre Zielgruppe
  • Vergleich der Modelle hinsichtlich ihrer strategischen Anwendbarkeit
  • Die Bedeutung der Organisationskommunikation und Stakeholder-Integration

Auszug aus dem Buch

1. Integrierte Kommunikation nach Lasswell und Bruhn

Die integrierte Kommunikation ist laut dem Kommunikationswissenschaftler Bruhn in der gegenwärtigen Zeit eine der wesentlichen Bestandteile in der Kommunikation. Die Bedeutung dieser Disziplin ist jedoch bereits seit den 1970er Jahre bekannt und wurde in den 1990-ger wissenschaftlich untersucht und mit verschiedenen Konzepten fundiert. Die Komplexität in der Aufgabenstellung der integrierten Kommunikation hat seitdem stetig zugenommen, da die über Jahrzehnte stabilen Rahmenbedingungen in der Kommunikationspolitik durch neue dynamische Entwicklungen abgelöst wurden. Globalisierung, Digitalisierung, übersättigte Märkte und strukturelle Veränderungen der Medienmärkte führen zu verschärften Kommunikationsbedingungen, die sich in einem steigendem Kommunikationswettbewerb und einer Informationsüberlastung auf Seiten der Rezipienten ausdrücken. Zudem stellen Anspruchsgruppen und KundInnen neue Anforderungen, wie dialog- und interaktionsorientierte Kommunikation an Unternehmen, die daher zunehmend eine differenzierte und gesteuerte Kommunikationspolitik erfordert (Bruhn 2000, S. 5; Bruhn, 2014, S. 1).

Das Konzept der Integrierten Kommunikation basiert auf einem holistischen Ansatz, der versucht, mit einer interdisziplinären Lösung die Unterteilung der Disziplinen wie Werbung, des Sponsorings, der Public Relations oder der internen Kommunikation vereint. Der Begriff „integrierte Kommunikation“ wird von vielen Forschern unterschiedlich gedeutet. Im deutschsprachigen Raum haben sich jedoch insbesondere Bruhn und Zerfaß mit ihren Definitionen durchgesetzt. Zerfaß beschreibt die integrierte Kommunikation als Prozess und Ergebnis der Abstimmung und Koordination aller Kommunikationsaktivitäten sowie die Zusammenarbeit aller zuständigen Abteilungen mit einer gemeinsamen Strategie und abgestimmten Zielen und Erfolgsfaktoren auf verschiedenen Wirkungsebenen (Zerfaß und Borchers, 2017, S. 10). Die integrierte Kommunikation kann daher als Managementprozess in einem Unternehmen verstanden werden, der auf die Markenstrategie mit der Erreichung der definierten Markenziele des Unternehmens ausgerichtet ist. Dabei soll ein einheitliches Erscheinungsbild an allen Schnittpunkten der Kommunikation erreicht werden (Drowatzky, 2020, S. 131).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Integrierte Kommunikation nach Lasswell und Bruhn: Dieses Kapitel führt in die Grundlagen ein und vergleicht das klassische Analysemodell von Lasswell mit dem umfassenden Managementansatz von Bruhn.

2. „What“ – Der Inhalt im Zentrum der Kommunikation: Hier wird die inhaltliche Integration als wesentlicher Hebel für eine konsistente Markenbotschaft und zur Vermeidung inkonsistenter Unternehmenskommunikation analysiert.

3. „To whom“ − Die KundInnen im Zentrum der Kommunikation: Dieser Abschnitt beleuchtet die steigenden Anforderungen an die Kundenkommunikation im Spannungsfeld von Digitalisierung, Marktfaktoren und Wertewandel.

4. KundInnnen im Mittelpunkt der Organisations-kommunikation: Das Kapitel differenziert zwischen public-relations-orientierten und marketing-orientierten Ansätzen und stellt den achtstufigen Prozess nach Caywood, Schultz und Wang vor.

5. Fazit: Das Fazit resümiert die Notwendigkeit ganzheitlicher Konzepte und spricht eine persönliche Empfehlung für den public-relations-orientierten Ansatz von Zerfaß aus.

Schlüsselwörter

Integrierte Kommunikation, Lasswell-Formel, Manfred Bruhn, Marketing-Kommunikation, Organisationskommunikation, Strategisches Management, Zielgruppenorientierung, Markenstrategie, Content-Kommunikation, Kundenkommunikation, Public Relations, Corporate Identity, Unternehmensziele, Outside-In-Orientierung, Stakeholder.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die theoretischen Grundlagen und praktischen Anwendungen von Integrierter Kommunikation, wobei sie den Übergang von rein analytischen Modellen hin zu strategischen Managementansätzen in Unternehmen untersucht.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die theoretische Herleitung der Integrierten Kommunikation, die inhaltliche und zielgruppenspezifische Ausrichtung der Unternehmensbotschaften sowie die Rolle der Organisationskommunikation.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Hauptziel ist es, aufzuzeigen, wie eine ganzheitliche Kommunikationsstrategie Unternehmen dabei unterstützt, effizienter zu kommunizieren und ein konsistentes Bild bei verschiedenen Anspruchsgruppen zu erzeugen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse herangezogen?

Die Arbeit nutzt einen vergleichenden theoretischen Ansatz, indem sie das Modell von Lasswell als Basis-Heuristik den modernen Managementkonzepten von Bruhn und weiteren Ansätzen (wie Caywood/Schultz/Wang und Zerfaß) gegenüberstellt.

Welche Inhalte stehen im Hauptteil der Arbeit im Vordergrund?

Der Hauptteil behandelt die kritische Auseinandersetzung mit der Lasswell-Formel, die Bedeutung inhaltlicher Kongruenz im Content-Management und die strategische Ausrichtung auf KundInnen sowie verschiedene Stakeholder.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Integrierte Kommunikation, Strategisches Management, Markenführung und Stakeholder-orientierte Unternehmenskommunikation zusammenfassen.

Warum spielt die Lasswell-Formel in der Arbeit eine so große Rolle als Ausgangspunkt?

Sie dient als historisches und analytisches Grundmodell, um durch ihren formalen Aufbau (Wer sagt was, in welchem Kanal, zu wem, mit welchem Effekt) die einzelnen Disziplinen der Kommunikationsforschung erst systematisch greifbar zu machen.

Auf welches Modell bezieht sich die Autorin im Fazit als persönlichen Favoriten?

Die Autorin präferiert das Modell von Zerfaß, da dieses einen public-relations-orientierten Ansatz verfolgt, der die interne Kommunikation sowie alle Stakeholder gleichwertig in die Strategie einbindet.

Wie veranschaulicht die Autorin das Problem inkonsistenter Kommunikation?

Anhand von Praxisbeispielen wie dem Energiekonzern RWE zeigt sie auf, wie widersprüchliche Botschaften – etwa eine Führungsrolle in der Energiewende bei gleichzeitigem juristischem Widerstand gegen den Atomausstieg – die Glaubwürdigkeit massiv gefährden.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Integrierte Kommunikation im Wandel der Zeit. Herausforderungen und Strategien für Unternehmen
Hochschule
Hochschule Burgenland
Note
1,0
Autor
Diane Vrielmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2024
Seiten
21
Katalognummer
V1458902
ISBN (PDF)
9783389000984
ISBN (Buch)
9783389000991
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Laswell Bruhn integrierte Kommunikation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Diane Vrielmann (Autor:in), 2024, Integrierte Kommunikation im Wandel der Zeit. Herausforderungen und Strategien für Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1458902
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