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Soziale Ungleichheit und aktuelle Eliten. Grundsatzüberlegungen schichttheoretischer Perspektiven

Title: Soziale Ungleichheit und aktuelle Eliten. Grundsatzüberlegungen schichttheoretischer Perspektiven

Term Paper , 2013 , 16 Pages

Autor:in: Swantje Müller (Author)

Social Studies (General)
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In dieser Hausarbeit soll ein Einblick in das Thema „Soziale Ungleichheit und aktuelle Eliten – Grundsatzüberlegungen schichttheoretischer Perspektiven“ vorgenommen werden. Zunächst wird dafür der Begriff der sozialen Ungleichheit definiert und erläutert. Daraufhin wird der Begriff der Eliten abgrenzt. Zusätzlich sollen Aspekte der sozialen Rekrutierung innerhalb der Eliten beleuchtet, die Exzellenzinitiative beschrieben und den Begriff der Hochbegabten erklärt werden. Im vierten Abschnitt werden dann die verschiedenen Schichtmodelle aufgezeigt. Als nächstes wird der Begriff der Meritokratie dargelegt, als eine Alternative zu den Schichtmodellen. Auch soll mögliche Kritik an der Theorie verdeutlicht werden. Im letzten Abschnitt sollen nun alle Aspekte nochmal in Beziehung zueinander gebracht werden, um eventuell eine Verbindung zwischen den Modellen, den Eliten und der sozialen Ungleichheit herstellen zu können.

Die Mitglieder der Gesellschaft lassen sich nach verschiedenen Merkmalen gliedern, um dann Rückschlüsse auf die Verteilung schließen zu können. Diese Merkmale zur Gliederung einer Gesellschaft können zum Beispiel in schichttheoretische Perspektiven nach Geiger, Geißler oder Schelsky zum Ausdruck kommen. Dabei wird die Gesellschaft anhand von verschiedenen Aspekten in unterschiedliche Schichten geteilt und in Beziehung zueinander gesetzt. Sie stellen dabei einen Gegensatz zu den klassischen Erklärungsmodellen, wie den Klassen-Ansatz nach Marx und Weber dar. Im Hinblick auf die entsprechende Ressourcenverteilung kann dann zum Beispiel Aussagen über die soziale Ungleichheit in der Gesellschaft formuliert werden.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Soziale Ungleichheit

3 Eliten

3.1 Zusammensetzung der Eliten

3.2 Soziale Rekrutierung

3.3 Exzellenzinitiative

3.4 Hochbegabte

4 Schichtmodelle

4.1 Schelsky

4.2 Geißler

4.3 Geiger

5 Meritokratie

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das komplexe Geflecht aus sozialer Ungleichheit und der Rolle heutiger Eliten, indem sie verschiedene schichttheoretische Perspektiven analysiert und kritisch hinterfragt. Dabei steht die Frage im Zentrum, wie Ressourcenverteilung, soziale Rekrutierung und meritokratische Strukturen die gesellschaftliche Hierarchie prägen und welche Rolle Bildung in diesem Kontext als Aufstiegs- oder Legitimationsinstrument spielt.

  • Definition und Analyse von sozialer Ungleichheit
  • Strukturen und soziale Rekrutierung moderner Eliten
  • Einfluss von Exzellenzinitiativen auf das Bildungssystem
  • Vergleich klassischer und moderner Schichtmodelle
  • Kritische Auseinandersetzung mit Meritokratie und Chancengleichheit

Auszug aus dem Buch

3.2 Soziale Rekrutierung

Nachdem nun zuvor aufgezeigt wurde, welche Eliten es gibt und welche Merkmale eine Elite hat, soll nun ein Augenmerk auf die soziale Rekrutierung gelegt werden. Soziale Rekrutierung meint die soziale Herkunft der Eliten. Abhängig vom Bereich der Eliten wird exklusiver rekrutiert.

Die Wirtschaftselite stellt unter allen Eliten die „Geschlossenste“ dar. Das hängt damit zusammen, dass sie in ihrer Rekrutierung sehr exklusiv ist. Bei der Rekrutierung sind vier Persönlichkeitsmerkmale von Bedeutung: „erstens die Beherrschung der im hohen Management gültigen geschriebenen und ungeschriebenen Regeln, zweitens eine große bildungsbürgerliche Allgemeinbildung […], drittens Optimismus und Risikobereitschaft sowie viertens schließlich, und […] ist der wichtigste Punkt, ein hohes Maß an persönlicher Souveränität“(Hartmann 2013:55f.). Die Beherrschung der Regeln bedeutet zum Beispiel, dass bestimmte Umgangsformen eingehalten und eine entsprechende Kleidung bei einem Vorstellungsgespräch getragen werden. Das zweite Merkmal meint, dass nicht zwingend ein gutes Zeugnis von Bedeutung ist, sondern auch allgemeines Wissen über die Wirtschaft wichtig ist. Die Risikobereitschaft als drittes Merkmal kann zum Beispiel ein Anzeichen für unternehmerisches Denken sein. Aber auch anzeigen, dass dieser Mensch keine Scheu vor riskanten Investitionen hat. Das letzte Merkmal, welches von besonderer Bedeutung ist, beschreibt die Art, wie ein Mensch auftritt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung steckt den Rahmen der Arbeit ab und erläutert die thematische Verknüpfung von sozialer Ungleichheit, Elitentheorie und Schichtmodellen.

2 Soziale Ungleichheit: Dieses Kapitel definiert soziale Ungleichheit als zentrales Phänomen der Sozialstruktur und beleuchtet die Mechanismen der Ressourcenverteilung.

3 Eliten: Hier wird der Begriff der Elite sowie deren interne Struktur, Rekrutierung und die Auswirkungen von Fördermaßnahmen wie der Exzellenzinitiative untersucht.

4 Schichtmodelle: Das Kapitel vergleicht theoretische Ansätze von Schelsky, Geißler und Geiger zur Beschreibung gesellschaftlicher Schichtungen.

5 Meritokratie: Hier wird das Konzept der Leistungsgesellschaft als alternative Verteilungsinstanz betrachtet und einer kritischen Prüfung unterzogen.

6 Fazit: Das Fazit führt die verschiedenen Aspekte zusammen und hinterfragt die theoretische Annahme von Chancengleichheit in der Realität.

Schlüsselwörter

Soziale Ungleichheit, Elite, Schichtmodelle, Meritokratie, Leistungsgesellschaft, Bildung, soziale Rekrutierung, Habitus, Exzellenzinitiative, Ressourcenverteilung, Sozialstruktur, Chancengleichheit, Hochbegabung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Zusammenhänge zwischen sozialer Ungleichheit und der Stellung aktueller Eliten in der Gesellschaft unter Einbeziehung verschiedener soziologischer Theorien.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind soziale Schichtung, die Rekrutierung von Eliten, die Bedeutung von Bildung als Selektionsinstrument sowie die Kritik an meritokratischen Systemen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, durch die Analyse schichttheoretischer Perspektiven zu verstehen, wie soziale Positionen in der Gesellschaft entstehen und ob diese heute tatsächlich durch individuelle Leistung legitimiert sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse, in der verschiedene soziologische Modelle (z.B. von Geiger, Geißler und Schelsky) miteinander verglichen und diskutiert werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Definition von sozialer Ungleichheit, die Analysen zur Rekrutierung verschiedener Eliten-Typen, die Auswirkungen der Exzellenzinitiative und die theoretische Fundierung verschiedener Schicht- und Meritokratie-Modelle.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Soziale Ungleichheit, Elite, Schichtmodelle, Meritokratie, Habitus und Chancengleichheit.

Wie unterscheidet sich die Rekrutierung der Wirtschaftselite von der politischen Elite?

Die Wirtschaftselite wird als äußerst exklusiv und „geschlossen“ beschrieben, in der Habitus und Tradition dominieren, während die politische Elite als „offener“ gilt, da ihre Mitglieder durch Wahlen legitimiert sind.

Welchen Einfluss hat das Leistungsprinzip laut dieser Arbeit auf die soziale Ungleichheit?

Die Arbeit argumentiert, dass das Leistungsprinzip in einer meritokratischen Gesellschaft oft lediglich als eine neue Legitimationsform für bestehende soziale Ungleichheiten fungiert, da z.B. die soziale Herkunft den Bildungserfolg maßgeblich beeinflusst.

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Details

Title
Soziale Ungleichheit und aktuelle Eliten. Grundsatzüberlegungen schichttheoretischer Perspektiven
Author
Swantje Müller (Author)
Publication Year
2013
Pages
16
Catalog Number
V1459374
ISBN (PDF)
9783389005361
ISBN (Book)
9783389005378
Language
German
Tags
soziale ungleichheit eliten grundsatzüberlegungen perspektiven
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Swantje Müller (Author), 2013, Soziale Ungleichheit und aktuelle Eliten. Grundsatzüberlegungen schichttheoretischer Perspektiven, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1459374
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