Mobbingprävention im Qualitätsmanagement
Darstellung und mögliche Platzierung des Qualitätsmanagements als Mobingprävention. Devinintion von Mobbing, Enstehung, die 45 Mobbingarbeitn und seine Spezifikation sowie der Nutzen des QM´s für die erfolgreiche Vermeidung im Arbeitsprozess.
Inhaltsverzeichnis
1. Annährung an die Themenstellung
2. Grundlagen des Qualitätsmanagements
2.1. Von Qualität und Qualitätsmanagement
2.2 Qualitätsmanagement und seine Aufgaben
3. Das Qualitätsmanagementsystem Total Quality Management (TQM)
3.1 Aspekte des TQM
3.2 Führungsverhalten und Führungsgrundsätze
3.2.1 Führungsverhalten
3.2.2 Führungsgrundsätze
4. Das Phänomen Mobbing
4.1. Wer mobbt wen?
4.2. Die 45 Handlungen - was die „Mobber „tun
4.3 Gesundheitliche Folgen von Mobbing
5. Mobbingprävention im TQM mit dem Instrument des Monats- oder Jahreszielgespräch
6. Vorbereitung von Monats- oder Jahreszielgespräche für Führungskräfte
7. Kritischer Ausblick
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht, wie Qualitätsmanagementsysteme, insbesondere das Total Quality Management (TQM), präventiv gegen Mobbing am Arbeitsplatz eingesetzt werden können, indem durch strukturierte Führungsinstrumente wie Zielgespräche ein motivierendes Arbeitsumfeld geschaffen wird.
- Prinzipien und Methoden des Qualitätsmanagements
- Die drei Kernaspekte des Total Quality Management (TQM)
- Analyse des Phänomens Mobbing und seiner gesundheitlichen Folgen
- Die Rolle der Führungskraft bei der Mobbingprävention
- Einsatz von Monats- oder Jahreszielgesprächen als Präventionsinstrument
Auszug aus dem Buch
1. Annährung an die Themenstellung
Starre arbeitsorganisatorische Zustände initiieren Mobbing. Organisatorische Zustände können als Grundlage für die Entstehung von Kommunikationsstörungen im zwischenmenschlichen Bereich betrachtet werden, die wiederum als Ursache von Mobbingentfaltung zu sehen ist. Die Arbeitsorganisation orientiert sich bis heute an einem hierarchisch strukturierten Organisationsschema, das in den letzten 40 Jahren nicht erneuert wurde und somit von seiner Entwicklung den Anforderungen nicht mehr genügt. Die veraltete Organisationsstruktur in der Menschen arbeiten, hat zu vielen wirtschaftlichen Fehlentwicklungen geführt, mit der jetzt gezognen Konsequenz, dass die arbeitsorganisatorischen Umstände der Entwicklung angepasst werden. (vgl. Hupprecht / Schieffers, 1996, 17)
Hinzu kommt, dass im heutigen Berufsalltag eine kommunikative Einschränkung, eine Verrohungen auf der Beziehungsebene unter Mitarbeitern, als auch unter Mitarbeitern und Führungskräften, vorherrscht. Im Umfeld von betrieblichen Konfliktsituationen zwischen Menschen am Arbeitsplatz gedeiht Mobbing, was beutet, das Menschen heutzutage in ihrem Arbeitsumfeld nicht mehr offen kommunizieren können. Es wird zum Problem, unbelastet und die eigenständige Persönlichkeit des Kollegen akzeptierend miteinander umzugehen. (vgl. Hupprecht / Schieffers, 1996, 17 f.)
Wenn die Umsetzung neuer Steuerungsmodelle, wie dem Qualitätsmanagement in Unternehmen und sozialen Einrichtungen nicht nur kurzsichtige Spareffekte erzielen will, sondern durch höhere Mitarbeitereffizienz die von den öffentlichen Händen verlangen Produkte langfristig kostengünstiger oder arbeitnehmerfreundlich erzeugen will, muss eine Forderung sein, das Selbstwertgefühl der Mitarbeiter zu erhöhen: Eine Aussage hierzu lautet: (zitiert Hupprecht / Schieffers, 1996, 110)
„Wer keinen Selbstwert hat, kann keinen Mehrwert produzieren.“
Zusammenfassung der Kapitel
1. Annährung an die Themenstellung: Das Kapitel analysiert die strukturellen Ursachen von Mobbing in starren Arbeitsorganisationen und betont die Notwendigkeit, das Selbstwertgefühl der Mitarbeiter durch wertschätzende Führung zu stärken.
2. Grundlagen des Qualitätsmanagements: Hier werden Definitionen und Ziele des Qualitätsmanagements erläutert, wobei insbesondere die Prozesssteuerung und die Bedeutung von Qualitätsstandards im Vordergrund stehen.
3. Das Qualitätsmanagementsystem Total Quality Management (TQM): Es wird das TQM als ganzheitlicher Managementansatz vorgestellt, der auf Kunden-, Prozess- und Mitarbeiterorientierung basiert und einen partizipativen Führungsstil erfordert.
4. Das Phänomen Mobbing: Dieses Kapitel definiert Mobbing, unterscheidet verschiedene Handlungsstrategien und beleuchtet die gesundheitlichen Auswirkungen auf betroffene Mitarbeiter.
5. Mobbingprävention im TQM mit dem Instrument des Monats- oder Jahreszielgespräch: Das Kapitel zeigt auf, wie regelmäßige Mitarbeitergespräche als präventives Führungsinstrument zur Förderung von Motivation und Arbeitszufriedenheit eingesetzt werden können.
6. Vorbereitung von Monats- oder Jahreszielgespräche für Führungskräfte: Es wird eine praktische Checkliste zur strukturierten Vorbereitung von Mitarbeitergesprächen vorgestellt, um den Austausch über Arbeitsbedingungen und Ziele zu erleichtern.
7. Kritischer Ausblick: Der Autor reflektiert Chancen und Risiken von Qualitätsmanagement in sozialen Organisationen und unterstreicht die Bedeutung einer partizipativen Unternehmenskultur für eine erfolgreiche Mobbingprävention.
Schlüsselwörter
Qualitätsmanagement, Mobbingprävention, Total Quality Management, TQM, Mitarbeitergespräche, Führung, Selbstwertgefühl, Arbeitszufriedenheit, Kommunikationsstörungen, Organisationsentwicklung, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Personalentwicklung, Mitarbeiterorientierung, Prozessorientierung, soziale Einrichtungen
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Hausarbeit befasst sich mit der Verknüpfung von Qualitätsmanagement, speziell dem Total Quality Management (TQM), und der präventiven Bekämpfung von Mobbing am Arbeitsplatz.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder umfassen die Definition von Qualität, die methodischen Ansätze des TQM, die Analyse von Mobbing-Strategien sowie die praktische Durchführung von Mitarbeiter-Zielgesprächen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie TQM-Instrumente und ein partizipativer Führungsstil aktiv dazu beitragen können, Mobbingstrukturen vorzubeugen und die Mitarbeiterzufriedenheit zu erhöhen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die theoretische Grundlagen des Qualitätsmanagements und Erkenntnisse der Mobbingforschung zusammenführt, um eine präventive Strategie abzuleiten.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen des Qualitätsmanagements, das Konzept des TQM, eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem Phänomen Mobbing und die konkrete Anwendung von Mitarbeitergesprächen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Schlüsselwörter wie Qualitätsmanagement, Mobbingprävention, Mitarbeitergespräche, Führung und Arbeitszufriedenheit fassen die Arbeit prägnant zusammen.
Warum wird Mobbing oft erst spät erkannt?
Mobbing entwickelt sich oft schleichend durch organisatorische Defizite und Kommunikationsstörungen; die physischen und psychischen Symptome werden häufig nicht unmittelbar auf die Arbeitsumstände zurückgeführt.
Welche Rolle spielt die Führungskraft bei der Mobbingprävention?
Die Führungskraft trägt eine zentrale Verantwortung als Regulator von Konflikten und Motivator; durch eine beschützende, gerechte und faire Haltung kann sie den Nährboden für Mobbing entziehen.
Was ist das Besondere an der TQM-orientierten Mobbingprävention?
TQM ermöglicht durch strukturierte, regelmäßige Mitarbeitergespräche eine frühzeitige Identifikation von Problemen und fördert eine konstruktive Kommunikationskultur statt destruktiver Schuldzuweisungen.
- Arbeit zitieren
- Diana Gehling (Autor:in), 2006, Mobbingprävention im Qualitätsmanagement, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/145970