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Die Zukunft mitgestalten

Ein Konzept zur Vermittlung nachhaltigen Umweltbewusstseins an Ganztagsschulen durch mobile Umweltbildung

Title: Die Zukunft mitgestalten

Diploma Thesis , 2007 , 79 Pages , Grade: 1,2

Autor:in: Diana Gehling (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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Verfasstes Konzept nebst Kostenkalkulation zur Vermittlung von Umweltwissen/Umweltpädagogik im Elementarbereich und Schulwesen durch ein Umweltmobil.
Entwicklungspsychologische Aspekte der kindlichen Entwicklung durch ganzheitliches Lernen im Sinne Pestalozzis.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Teil: UMWELTSCHUTZ DURCH NACHHALTIGES UMWELTWEWUSSTSEIN

1 Die Geschichte des Umweltschutzes

2 Umweltschutz als gesellschaftliche Aufgabe

2.1 Die Beziehung zwischen Mensch und Natur

2.2 Umweltbildung und die Entwicklung nachhaltigen Umweltbewusstseins

2.3 Umweltbewusstsein versus Umweltverhalten

2.4 Soziale Arbeit und ihre Verbindung zur Umweltbildung

2.5 Umweltbildung an Ganztagsschulen

3 Lernpsychologische Grundlagen

4 Ansätze und Methoden zur Umweltbildung

4.1 Grundsätzliche Überlegung zur Didaktik

4.1.1 Ganzheitliches Lernen

4.1.2 Kommunikation und Reflexion

4.2 Umweltpädagogik

4.3 Erlebnispädagogischer Ansatz

4.4 Mobile Umweltbildung

4.5 Gruppenarbeit

4.6 Projektarbeit

4.7 Flow-Learning

4.8 Freies Spiel

5 Umweltmobile in der Umweltbildung

5.1 Umweltmobile als Instrument

5.2 Globalziele mobiler Umweltbildung

5.3 Angebote

2. Teil: KONZEPT ZUR MOBILEN UMWELTBILDUNG

1 Das Konzept

1.1 Projektträger

1.2 Ausgangslage und Bedarf

1.3 Ziele

1.4 Angebotsspektrum

1.5 Zielgruppenspezifische Ansätze und Methoden

1.6 Organisatorische und technische Voraussetzungen zur Realisierung

1.7 Darstellung des Mobils

1.8 Finanzierung

2 Gedanken zur Umsetzung

Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, ein fundiertes Konzept für die Vermittlung nachhaltigen Umweltbewusstseins an Ganztagsschulen mittels mobiler Umweltbildung zu entwickeln, wobei die Soziale Arbeit als unterstützende Instanz betrachtet wird. Dabei werden theoretische Grundlagen mit praktischen Methoden verknüpft, um eine wirksame Bildungsarbeit zu etablieren.

  • Verbindung von Sozialer Arbeit und Umweltbildung
  • Methodenvielfalt in der Umweltpädagogik
  • Didaktik der mobilen Umweltbildung für Kinder
  • Konzeptionelle Realisierung eines Umweltmobil-Projekts
  • Finanzierung und organisationale Voraussetzungen

Auszug aus dem Buch

2.1 Die Beziehung zwischen Mensch und Natur

Schon in der Genesis steht: „Gott der Herr erschuf die Welt an sieben Tagen und er sah, dass sie gut war. Und er setzte den Menschen in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte.“ (zit. in Luther 1999, 4) Womit gemeint ist, er solle sie in Obhut nehmen, bebauen und erhalten.

Trotz der religiösen Bedeutung der Natur als Garten Eden bekam die Urbanisierung als Garten in den Klöstern erst ca. 500 n. Chr. einen besonderen Stellenwert. Körperliche Arbeit galt damals als verachtenswert, sie war nur eine Tätigkeit für Sklaven, Bauern und Dienstmägde (vgl. Fischer 1991, 12ff.). Erst durch die Begründung eines neuen Arbeitsethos durch den Abt Benedikt, der sich der Verachtung manueller Tätigkeit entgegenstellte, zogen Gärten in Klöster ein, nach dem Grundsatz: „Bete und Arbeite“. Somit wurden die Mönche nicht mehr vom arbeitenden Volk ernährt, sondern erhielten ihre Speisen und Arzneien aus ihrem eigenen klösterlichen Gemüsegarten. Aber hinter dieser ökonomischen Seite des klösterlichen Gartenbaus lag die viel wichtigere des Herzens. Die Natur, eingefangen in Gärten, war zugleich Sinnbild der Seele, und der Abt als Seelenarzt zugleich Gärtner. Aber nicht nur die Nahrungsgewinnung ist Grundlage der Erstehung von urbanisierter Natur, sondern ebenso religiöse Anschauungen. Schon zu Beginn des 3. Jahrtausends v. Chr. gab es heilige Haine, die mit einem Tempel verbunden waren. Einzelne Pflanzen wurden besonders verehrt, so galt z. B. vor allem die Zeder als Wohnsitz der Götter (vgl. Bazin 1990, 10f.).

Die heidnische Theologie, die griechischen, römischen, u. a. Mythologien sind beherrscht von Naturgeistern und Göttern der Natur, wie z. B. Flora die Göttin des Frühlings, Aurora die Göttin der Morgenröte oder Pan der instinktgetriebene und wollüstige Naturgott, der halb Ziegenbock, halb Mensch ist (vgl. Kerényi 1994, 138f.). Ihre Namen beziehen sich auf charakterliche Darstellungen der Natur, die unberechenbar ist, ihre Phänomene unerklärbar, dass sie fast launenhaft wirken und so schön und unberechenbar, dass sie göttlicher Natur sein müssen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Die Geschichte des Umweltschutzes: Dieser Abschnitt behandelt die historische Entwicklung des Naturschutzes sowie die Etablierung des modernen Umweltschutzes als politisches und gesellschaftliches Thema.

2 Umweltschutz als gesellschaftliche Aufgabe: Dieses Kapitel erläutert, wie Umweltschutz von einer privaten Initiative zu einer staatlichen und internationalen Aufgabe wurde, einschließlich der Rolle der Gesetzgebung.

2.1 Die Beziehung zwischen Mensch und Natur: Hier wird die kulturelle und religiöse Geschichte der Mensch-Natur-Beziehung vom Garten Eden bis zur Moderne beleuchtet.

2.2 Umweltbildung und die Entwicklung nachhaltigen Umweltbewusstseins: Dieses Kapitel verknüpft die Agenda 21 mit der notwendigen Bildungsarbeit und Ethik, um nachhaltiges Handeln zu fördern.

2.3 Umweltbewusstsein versus Umweltverhalten: Der Abschnitt diskutiert die Diskrepanz zwischen theoretischem Wissen und praktischem umweltgerechtem Verhalten der Bürger.

2.4 Soziale Arbeit und ihre Verbindung zur Umweltbildung: Es werden inhaltliche Parallelen und methodische Synergien zwischen der Sozialen Arbeit und der Umweltbildung aufgezeigt.

2.5 Umweltbildung an Ganztagsschulen: Dieses Kapitel analysiert die Chancen und Herausforderungen für Umweltbildung im schulischen Kontext und betont die Bedeutung einer handlungsorientierten Didaktik.

3 Lernpsychologische Grundlagen: Hier wird die tätigkeitsorientierte Lernpsychologie als Basis für die Umweltpädagogik eingeführt.

4 Ansätze und Methoden zur Umweltbildung: Dieser Teil liefert einen Überblick über verschiedene didaktische Konzepte, die für eine ganzheitliche Umweltbildung genutzt werden können.

4.1 Grundsätzliche Überlegung zur Didaktik: Fokus auf kindgerechtes Lernen durch Sinneserfahrungen und ganzheitliche Ansätze.

4.1.1 Ganzheitliches Lernen: Erläutert die Notwendigkeit, Naturzusammenhänge statt isolierter Einzelheiten zu vermitteln.

4.1.2 Kommunikation und Reflexion: Betont, dass Lernprozesse durch Reflexion und den Austausch mit anderen gefestigt werden müssen.

4.2 Umweltpädagogik: Definiert den Ansatz als Vermittlung von Werten für einen nachhaltigen Einstellungs- und Verhaltenswandel.

4.3 Erlebnispädagogischer Ansatz: Beschreibt das Lernen durch unmittelbare Erfahrung und Herausforderung in der Natur.

4.4 Mobile Umweltbildung: Stellt die Methode vor, direkt vor Ort zu agieren und Lernorte flexibel aufzusuchen.

4.5 Gruppenarbeit: Analysiert die sozialen Vorteile der Arbeit in kleinen Gruppen für die Kompetenzentwicklung.

4.6 Projektarbeit: Fokus auf entdeckendes Lernen und die Überwindung der Entsinnlichung durch praktische, naturnahe Projekte.

4.7 Flow-Learning: Einführung eines vierphasigen Modells zur Motivationsförderung in der Naturpädagogik.

4.8 Freies Spiel: Unterstreicht den Wert des zweckfreien Spiels als zentrale Tätigkeitsform in der kindlichen Entwicklung.

5 Umweltmobile in der Umweltbildung: Dokumentiert die Entwicklung und Bedeutung spezialisierter Fahrzeuge als mobile Lernlabore.

5.1 Umweltmobile als Instrument: Zusammenfassung der Vorteile mobiler Projekte für dezentrales und experimentelles Lernen.

5.2 Globalziele mobiler Umweltbildung: Zielsetzung der Sensibilisierung für Naturzusammenhänge durch unmittelbare Erfahrung.

5.3 Angebote: Übersicht über die positiven Auswirkungen naturnaher Lernangebote auf die kindliche Entwicklung.

1 Das Konzept: Detaillierte Darstellung des innovativen Konzepts für ein Umweltmobil-Projekt.

1.1 Projektträger: Untersuchung der Trägerformen für gemeinnützige Umweltprojekte.

1.2 Ausgangslage und Bedarf: Analyse der Nachfrage nach umweltpädagogischen Projekten für 8- bis 13-Jährige.

1.3 Ziele: Definition der Hauptziele des Projekts, insbesondere der Wahrnehmungsförderung.

1.4 Angebotsspektrum: Modulare Übersicht der angebotenen Lerninhalte.

1.5 Zielgruppenspezifische Ansätze und Methoden: Anpassung der Pädagogik an die Zielgruppe der 8- bis 13-Jährigen.

1.6 Organisatorische und technische Voraussetzungen zur Realisierung: Praktische Erfordernisse von Raum bis Personal.

1.7 Darstellung des Mobils: Konkrete Ausstattungsempfehlungen für das Umweltmobil.

1.8 Finanzierung: Finanzierungsplan mit Fundraising-Strategien und Projektfördermitteln.

2 Gedanken zur Umsetzung: Reflexion über Herausforderungen bei der langfristigen Projektsicherung und Vereinsgründung.

Schlüsselwörter

Umweltbildung, Umweltpädagogik, Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein, Soziale Arbeit, Erlebnispädagogik, Umweltmobil, Ganztagsschule, Ganzheitliches Lernen, Projektarbeit, Gruppenarbeit, Naturerlebnis, Kindheit, Didaktik, Kompetenzentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Anliegen dieser Arbeit?

Das Hauptziel ist die Entwicklung eines Konzepts zur mobilen Umweltbildung, um bei Kindern im Alter von 8 bis 13 Jahren ein nachhaltiges Umweltbewusstsein durch Erlebnisse in der Natur zu fördern.

Welche Themenfelder stehen dabei im Mittelpunkt?

Die Arbeit verknüpft theoretische Erkenntnisse der Umweltpädagogik mit praktischen Ansätzen der Sozialen Arbeit und der Erlebnispädagogik, um Bildungsangebote an Ganztagsschulen zu verbessern.

Was ist das primäre Forschungsziel?

Es soll ein praktisches Innovationsprogramm für ein Umweltmobil entwickelt werden, das fächerübergreifend und handlungsorientiert an Schulen eingesetzt werden kann.

Welche pädagogischen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Arbeit stützt sich auf eine Vielfalt an Methoden, darunter das Flow-Learning-Modell, Projektarbeit, soziale Gruppenarbeit, das freie Spiel sowie direkte Naturerfahrungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung der Umweltthematik sowie die konkrete Ausarbeitung eines Konzeptes für die mobile Umweltbildung, inklusive Finanzierungsplänen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?

Umweltbildung, Nachhaltigkeit, Soziale Arbeit, Umweltpädagogik, mobiles Lernen und Kompetenzentwicklung sind die zentralen Begriffe.

Warum wird für das Projekt ein VW T4 Multivan favorisiert?

Das Fahrzeug wurde gewählt, weil es ausreichend Platz für eine Gruppe bietet, mit dem Führerschein der Klasse B geführt werden kann und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für eine gebrauchte Anschaffung bietet.

Wie soll das Projekt finanziert werden?

Die Finanzierung soll durch eine Kombination aus Fördergeldern für Agenda-21-Projekte, Spenden von Unternehmen und Stiftungen sowie teilweise durch Einnahmen aus den Schulprojekten gesichert werden.

Welche Rolle spielt die Soziale Arbeit in diesem Konzept?

Die Soziale Arbeit stellt ihr breit gefächertes methodisches Repertoire zur Verfügung, um Lernprozesse zu gestalten, Gruppen zu steuern und soziale Kompetenzen der teilnehmenden Kinder zu stärken.

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Details

Title
Die Zukunft mitgestalten
Subtitle
Ein Konzept zur Vermittlung nachhaltigen Umweltbewusstseins an Ganztagsschulen durch mobile Umweltbildung
College
Hamburg University of Applied Sciences  (Fakultät Soziale Arbeit und Pflege )
Grade
1,2
Author
Diana Gehling (Author)
Publication Year
2007
Pages
79
Catalog Number
V145976
ISBN (eBook)
9783640565993
ISBN (Book)
9783640566419
Language
German
Tags
Entwicklungspsychologie Umweltpädagogik Konzept Mobile Umweltpädagogik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diana Gehling (Author), 2007, Die Zukunft mitgestalten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/145976
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