In dem ersten Teil der Arbeit wird der Begriff Wissenschaftskommunikation nach Mike S. Schäfer definiert und deren Arten, nämlich die externe und interne Wissenschaftskommunikation sowie Schäfers Begriff “Wissenschaftskommunikation online” und Björn Geberts Begriff “digitale Wissenschaftskommunikation” kurz erläutert. Nachdem werden die Akteure der Wissenschaftskommunikation nach Carsten Könneker, mit Fokus auf wissenschaftliche Kommunikation durch weitere Akteure, dargestellt. Im zweiten Teil werden die allgemeinen Angaben über das Videoportal YouTube gegeben und auf einige Aspekte und Besonderheiten der externen audiovisuellen Wissenschaftskommunikation auf der Plattform eingegangen. Anschließend, als Beispiel für externe audiovisuelle Wissenschaftskommunikation auf YouTube, werden drei ausgewählten, von Funk produzierten, YouTube-Kanäle - “MrWissen2go Geschichte”, “maiLab” und “psychologeek” sowie ihre deren Moderatoren dargestellt. Davor wird zuerst Online-Medienangebot und Content-Netzwerk “Funk” basiert auf Informationen aus der offiziellen Webseite und auf das Wesentliche beschränkt sowie die Kriterien bei der Wahl der Beispiele erklärt.
Inhaltsverzeichnis
1 Einführung und Eingrenzung
2 Definition Wissenschaftskommunikation
2.1 Akteure der Wissenschaftskommunikation
3 Das Videoportal YouTube
3.1 audiovisuelle Wissenschaftskommunikation auf YouTube
4 „Funk“ und Begründung der Beispielwahl
4.1 MrWissen2go Geschichte
4.2 maiLab
4.3 psychologeek
5 Schluss
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht, wie das Videoportal YouTube für die externe audiovisuelle Wissenschaftskommunikation genutzt werden kann. Dabei steht die Analyse von drei durch das Netzwerk „Funk“ produzierten Kanälen im Vordergrund, um aufzuzeigen, wie wissenschaftliche Inhalte in diesem Format zielgruppengerecht und erfolgreich vermittelt werden.
- Grundlagen und Definitionen der Wissenschaftskommunikation.
- Die Rolle von YouTube als Plattform für Wissensvermittlung.
- Analyse des Content-Netzwerks „Funk“ und dessen Kriterien.
- Fallstudien der Kanäle „MrWissen2go Geschichte“, „maiLab“ und „psychologeek“.
- Erfolgsfaktoren für audiovisuelle Wissenschaftskommunikation auf YouTube.
Auszug aus dem Buch
3 Das Videoportal YouTube
Im ersten Teil dieses Kapitels werden die allgemeinen Angaben über das Videoportal YouTube und dessen Nutzung gegeben. Damit soll begründet werden, warum für die Arbeit ausgerechnet dieses Videoportal gewählt wurden. Im zweiten Teil werden eigene Aspekte und Besonderheiten der externen audiovisuellen Wissenschaftskommunikation auf der Plattform erläutert. Dabei wird knapp auf die Vermittlungslogik der Wissenschafts-YouTuber*innen, die Nutzung der populärwissenschaftlichen Video-Inhalte auf Videoportale wie YouTube bei Jugendlichen, Vorteile des Lernens in Form von Webvideos, Verwendung der YouTube-Kanäle in der Hochschulpraxis sowie eine Studie, in der 400 deutschen Wissensvideos systematisch analysiert und kategorisiert wurden, eingegangen.
YouTube ist ein 2005 von den drei PayPal-Mitarbeitern Jawed Karim, Chad Hurley und Steve Chen gegründetes Online-Videoportal, das seit 2006 zu Google gehört. Auf der Webseite des Portals können die Nutzer*innen kostenfrei Videos anschauen, kommentieren, teilen und hochladen. Neben selbstgedrehten Videos von YouTube-Usern werden auch Filme oder Filmtrailer, Dokumentationen sowie Musik-Videos und Comedy-Shows bereitgestellt.
In erster Linie sind für die Wahl der Plattform die Größe und Popularität von YouTube entscheidend, da es die zweitgrößte Suchmaschine weltweit, wenn es um die Anzahl der Suchanfragen geht, und laut Alexa-Ranking die zweitmeist besuchte Internetseite in Deutschland ist. Außerdem verfügt YouTube über 1,9 Milliarden Nutzern und ist damit die zweitbeliebteste Social Media Plattform nach Facebook.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einführung und Eingrenzung: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Wissenschaftskommunikation und legt den Fokus der Arbeit auf externe audiovisuelle Kommunikation im Internet.
2 Definition Wissenschaftskommunikation: Es werden die verschiedenen Arten der Kommunikation innerhalb und außerhalb der Wissenschaft erläutert sowie die wesentlichen Akteure vorgestellt.
3 Das Videoportal YouTube: Das Kapitel beleuchtet die allgemeine Bedeutung von YouTube und die spezifischen Aspekte für die Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte durch audiovisuelle Formate.
4 „Funk“ und Begründung der Beispielwahl: Hier wird das Content-Netzwerk „Funk“ als Finanzier und Produzent vorgestellt und die Kriterien für die Auswahl der untersuchten Kanäle dargelegt.
5 Schluss: Das Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit, bei der Wissensvermittlung auf YouTube die Spezifika der Plattform zu berücksichtigen.
Schlüsselwörter
Wissenschaftskommunikation, YouTube, Funk, audiovisuelle Medien, Wissensvermittlung, MrWissen2go Geschichte, maiLab, psychologeek, Social Media, Online-Videos, externe Wissenschaftskommunikation, digitale Wissensvermittlung, Bildungsformate, Content-Netzwerk, YouTuber.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Nutzung von YouTube zur externen audiovisuellen Wissenschaftskommunikation am Beispiel von drei Kanälen aus dem funk-Netzwerk.
Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt der Untersuchung?
Zentrale Felder sind die Definition von Wissenschaftskommunikation, die Vermittlungslogik auf Videoplattformen und die Analyse spezifischer reichweitenstarker YouTube-Formate.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Publikation?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie das für Unterhaltung konzipierte Videoportal YouTube erfolgreich für die frei zugängliche Vermittlung von wissenschaftlichem Wissen eingesetzt werden kann.
Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie auf die deskriptive Betrachtung ausgewählter Fallbeispiele (YouTube-Kanäle) unter Berücksichtigung definierter Kriterien.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Wissenschaftskommunikation, eine Darstellung von YouTube als Plattform und eine detaillierte Analyse der Kanäle MrWissen2go Geschichte, maiLab und psychologeek.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Wissenschaftskommunikation, YouTube, funk, audiovisuelle Medienformate, Content-Erstellung und multimediale Lernangebote.
Wie unterscheidet sich die Wissenschaftskommunikation auf YouTube vom klassischen Fernsehen?
Laut der Arbeit bietet das Internet durch die Nischenbildung und die direkte Auswahlmöglichkeit durch die Nutzer bessere Voraussetzungen für bestimmte Wissenschaftsthemen.
Warum spielt das Netzwerk „Funk“ eine besondere Rolle bei der Beispielwahl?
Funk ermöglicht durch die öffentlich-rechtliche Finanzierung eine werbefreie und inhaltlich unabhängige Produktion, die als idealer Maßstab für die Beispielanalyse dient.
- Quote paper
- Elizaveta Frolova (Author), 2021, Externe audiovisuelle Wissenschaftskommunikation auf YouTube. Am Beispiel “MrWissen2go Geschichte”, “maiLab” und “psychologeek”, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1460046