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Cybermobbing an Schulen. Das Präventionsprogramm "Medienhelden" und dessen Wirksamkeit

Title: Cybermobbing an Schulen. Das Präventionsprogramm "Medienhelden" und dessen Wirksamkeit

Term Paper , 2020 , 17 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Kristin Knierim (Author)

Pedagogy - Pedagogic Psychology
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Die Hausarbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie sich Cybermobbing an Schulen vorbeugen lässt und warum die Prävention von Cybermobbing eine bedeutende Rolle einnimmt. Dabei wird die Prävention von Cybermobbing anhand des Programms "Medienhelden" beleuchtet.

Für Jugendliche ist der Zugang zum Internet heutzutage eine Selbstverständlichkeit - viele verbringen einen Großteil ihrer Zeit online und sind nahezu immer erreichbar. Dies eröffnet zahlreiche Möglichkeiten, birgt jedoch gleichzeitig auch Gefahren. So werden immer wieder Fälle von Mobbing im Internet bekannt, schlimmstenfalls sogar daraus resultierende Suizide – wie der Fall von Sabrina, einem 13-Jährigen Mädchen aus der Schweiz, das sich im Jahr 2017 wegen Cybermobbing das Leben nahm. Bei der JIM-Studie 2019, die den Medienumgang von 12-19-Jährigen untersucht, gaben acht Prozent der Jugendlichen an, selbst schon einmal Opfer eines Cybermobbingvorfalls gewesen zu sein. 31 Prozent wurden zumindest schon einmal Zeuge beziehungsweise Zeugin von Cybermobbing. Mobbing im Internet scheint also ein sehr präsentes Thema zu sein.

Für die Beantwortung der Fragen und der dafür relevanten Aspekte ist es wichtig, sich erst einmal genauer damit auseinanderzusetzen, was Cybermobbing bedeutet. Aufgrund dessen wird im zweiten Kapitel zunächst der Begriff Cybermobbing definiert, woraufhin eine Auflistung über die Kennzeichen von Mobbing erfolgt. Des Weiteren wird Cybermobbing im zweiten Kapitel traditionellem Mobbing gegenübergestellt. Dabei wird auf die Spezifika von Cybermobbing eingegangen und überprüft, inwiefern die Kennzeichen von Mobbing auf Cybermobbing übertragen werden können. Zum weiteren Verständnis werden außerdem verschiedene Formen von Mobbing im Internet aufgelistet und im dritten Kapitel die einzelnen Positionen erklärt, die während des Cybermobbings eine Rolle spielen. Im vierten Kapitel werden mögliche Folgen von Mobbing im Internet dargestellt, um im fünften Kapitel schließlich den Schwerpunkt auf die Prävention von Cybermobbing an Schulen zu setzen. Im Anschluss wird auf "Medienhelden", ein spezifisches Präventionsprogramm, eingegangen. Zudem werden Evaluationsergebnisse des Präventionsprogramms vorgestellt, um die Wirksamkeit des Programms bewerten zu können. Zum Abschluss folgt schließlich eine Schlussfolgerung und ein Fazit, inwiefern sich Cybermobbing in Schulen anhand des Programms "Medienhelden" vorbeugen lässt und warum die Prävention von Cybermobbing so bedeutend ist.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsbestimmung von Cyber(mobbing)

2.1 Abgrenzung des Cybermobbing von traditionellem Mobbing

2.2 Formen von Cybermobbing

3. Die verschiedenen Rollen beim Cybermobbing

4. Folgen von Cybermobbing für Opfer

5.1 Das Medienhelden Programm

5.2 Ziele, Inhalte und Methoden des Medienheldenprogramms

5.3 Evaluation des Programms

5.4 Ergebnisse der Evaluation

6. Schlussfolgerung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Präventionsmöglichkeiten von Cybermobbing an Schulen, wobei der Fokus auf dem wissenschaftlich fundierten Programm „Medienhelden“ liegt und dessen Wirksamkeit zur Reduzierung von Mobbing im Internet hinterfragt wird.

  • Definition und Besonderheiten von Cybermobbing im Vergleich zu traditionellem Mobbing
  • Analyse der verschiedenen Rollen und sozialen Dynamiken bei Mobbingvorfällen
  • Darstellung der psychischen und schulischen Folgen für betroffene Opfer
  • Vorstellung und Evaluation des Präventionsprogramms „Medienhelden“

Auszug aus dem Buch

2. Begriffsbestimmung von Cyber(mobbing)

Tokunaga versteht Cybermobbing als „jedes Verhalten, das von Individuen oder Gruppen unter der Verwendung von elektronischen oder digitalen Medien ausgeführt wird, um wiederholend feindselig oder aggressive Nachrichten zu übermitteln mit der Absicht, anderen zu schaden oder Unwohlsein zu verursachen“ (Peter & Petermann, 2018, S. 13). Grundsätzlich existiert jedoch keine einheitliche beziehungsweise eindeutige Definition, die Cybermobbing erklären könnte. Gemeinsam haben alle Definitionsansätze, dass sie einen Bezug zu traditionellem Mobbing herstellen und Cybermobbing als eine erweiterte Form des traditionellen Mobbings verstehen, das nicht von Angesicht zu Angesicht, sondern in einer digitalen Umgebung ausgetragen wird (vgl. Schenk, 2020, S. 275).

Demnach sollte sich ebenfalls mit der Definition von traditionellem Mobbing auseinandergesetzt werden. Olweus hat für das Verständnis von Mobbing Definitionskriterien entwickelt, die er in Intentionalität, Wiederholung, Machtungleichgewicht, Provokation und Bekanntheit aufteilt. Somit wird von Mobbing gesprochen, wenn eine aggressive, verletzende und provozierende Handlung in einer interpersonellen Beziehung wiederholt über einen längeren Zeitraum stattfindet. Mobbing findet grundsätzlich in bekannten sozialen Gruppen statt, wobei ein Machtungleichgewicht zugunsten des Täters beziehungsweise der Täterin zu verzeichnen ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz von Cybermobbing im digitalen Alltag Jugendlicher und führt in die Fragestellung und den Aufbau der Arbeit ein.

2. Begriffsbestimmung von Cyber(mobbing): Dieses Kapitel definiert Cybermobbing, grenzt es von traditionellem Mobbing ab und erläutert verschiedene Umsetzungsformen.

3. Die verschiedenen Rollen beim Cybermobbing: Der Inhalt fokussiert sich auf die Akteure des Cybermobbings, insbesondere Täter, Opfer, Täter-Opfer-Konstellationen sowie die Rolle der Zuschauer.

4. Folgen von Cybermobbing für Opfer: Hier werden die psychischen sowie schulischen Auswirkungen von Cybermobbing, wie etwa soziale Isolation oder psychosomatische Beschwerden dargestellt.

5.1 Das Medienhelden Programm: Das Unterkapitel stellt das Programm der Freien Universität Berlin als Präventionsansatz vor.

5.2 Ziele, Inhalte und Methoden des Medienheldenprogramms: Hier werden die pädagogischen Ziele und konkreten methodischen Umsetzungsvarianten des Programms erläutert.

5.3 Evaluation des Programms: Dieses Kapitel erläutert das methodische Vorgehen bei der wissenschaftlichen Überprüfung der Programmwirksamkeit.

5.4 Ergebnisse der Evaluation: Die Ergebnisse zeigen die langfristige positive Wirkung des Programms im Vergleich zu Kontrollgruppen auf.

6. Schlussfolgerung und Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit von Präventionsprogrammen im schulischen Kontext.

Schlüsselwörter

Cybermobbing, Medienhelden, Prävention, Medienkompetenz, Schule, Mobbing, Online-Verhalten, Evaluationsstudie, soziale Dynamik, Opferschutz, Internetsicherheit, Empathie, Täter-Opfer-Rollen, digitale Gewalt, Jugendliche

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Prävention von Cybermobbing bei Jugendlichen an Schulen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Begriffsdefinition von Cybermobbing, die psychischen Folgen für Opfer sowie die Wirksamkeit von Präventionsprogrammen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Cybermobbing durch organisierte Programme erfolgreich vorgebeugt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf Literaturrecherche und die Analyse einer Evaluationsstudie zum Programm „Medienhelden“.

Was steht im Hauptteil der Arbeit im Vordergrund?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Vorstellung des „Medienhelden“-Programms und der Auswertung der Ergebnisse seiner Wirksamkeit.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlagworte sind Medienkompetenz, Cybermobbing, Prävention, soziale Verantwortung und Schulklima.

Was zeichnet das „Medienhelden“-Programm aus?

Es handelt sich um ein wissenschaftlich fundiertes Programm, das an Schulen eingesetzt wird, um die Medienkompetenz zu fördern und Mobbing entgegenzuwirken.

Welche Rolle spielen Zuschauer beim Cybermobbing laut der Arbeit?

Zuschauer tragen aufgrund der großen Reichweite in digitalen Medien eine besondere Verantwortung und können das Phänomen entweder verstärken oder durch Verteidigung des Opfers abschwächen.

Was ergab die Langzeit-Evaluation des Programms?

Die Evaluation zeigte, dass durch das Programm die Bereitschaft zu cybermobbingbasierten Handlungen langfristig abnehmen und die Empathie der Schüler gesteigert werden kann.

Warum wird im Fazit zur Integration in den Unterricht geraten?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass nachhaltige Erfolge und eine echte Einstellungsänderung nur durch die kontinuierliche Einbindung in den regulären Unterricht erzielt werden können.

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Details

Title
Cybermobbing an Schulen. Das Präventionsprogramm "Medienhelden" und dessen Wirksamkeit
College
University of Kassel
Course
Medien in Deutschland. Vom Radio bis zum sozialen Netzwerk. Bedeutung der Medien für die gesellschaftliche und öffentliche Meinungsbildung
Grade
1,0
Author
Kristin Knierim (Author)
Publication Year
2020
Pages
17
Catalog Number
V1460067
ISBN (eBook)
9783389005880
ISBN (Book)
9783389005897
Language
German
Tags
Cybermobbing Mobbing Cybermobbing Schule Cybermobbing Schulen Mobbing Schule Mobbing Schulen Formen Cybermobbing Medienhelden Medienhelden Präventionsprogramm Cyberbullying Bullying Bullying Schule Formen Bullying Prävention Cybermobbing Prävention Cyberbullying Mobbingprävention Präventionsprogramm Medienhelden
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kristin Knierim (Author), 2020, Cybermobbing an Schulen. Das Präventionsprogramm "Medienhelden" und dessen Wirksamkeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1460067
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