Der erste Teil befasst sich mit dem Skizzieren von zwei Methoden des „brainstorming“. Ziel ist die Darstellung, Erklärung und Definition der beiden Methoden, sowie deren Abgrenzung voneinander. Besonderes Augenmerk soll auch auf den möglichen Problemen liegen. Am Ende dieses Abschnittes werden zwei Sonderaspekte die Methode des „brainwriting“ und die wichtige Funktion der Moderation, erläutert.
Der zweite Abschnitt wendet sich der praktischen Umsetzung eines „brainstorming“ zu. Am Beispiel einer Situation deren Vorbereitung, Durchführung und Resultatsbeschreibung, soll gezeigt werden, wie die theoretischen Kenntnisse in die Praxis transformiert wurden. Eine Analyse der Ist-Situation mit Verbesserungsvorschlägen rundet das Fallbeispiel ab.
Eine Zusammenfassung aller dargestellten Elemente mit Aussicht auf zukünftige Möglichkeiten beschließt diese Hausarbeit.
Inhaltsverzeichnis
1. Einführende Betrachtung
1.1 Aktueller Anlass
1.2 Abgrenzung
1.3 Gang der Untersuchung
2. Was ist „brainstorming“?
2.1 Individuelles „brainstorming“
2.1.1 Vorbereitung – Durchführung – Resultat
2.1.2 Typische Probleme
2.2 „brainstorming“ in der Gruppe
2.2.1 Vorbereitung – Durchführung – Resultat
2.2.2 Typische Probleme
2.3 „brainwriting“
2.4 Exkurs: Moderation
3. Fallbeispiel eines „brainstorming“ im Einkauf eines IT-Dienstleisters
3.1 Situationsbeschreibung und Durchführung
3.1.1 Problemstellung
3.1.2 Entschluss zur Anwendung eines „brainstorming“
3.1.3 Vorbereitung
3.1.4 Durchführung
3.1.5 Resultat
3.2 Analyse
3.2.1 Vorbereitungsanalyse
3.2.2 Durchführungsbewertung
3.2.3 Ergebnisbewertung
3.2.4 Verbesserungsvorschläge
3.3 Zusammenfassung und Ausblick
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen und die praktische Anwendung der Kreativitätstechnik „Brainstorming“ in einem Unternehmen, mit dem Ziel, Arbeitsabläufe in einer Einkaufsabteilung durch die systematische Nutzung des Mitarbeiterpotenzials zu optimieren.
- Grundlagen des individuellen Brainstormings und Gruppensettings.
- Methodische Anforderungen an Moderation und Visualisierung.
- Praktische Umsetzung in einem IT-Dienstleistungs-Start-up.
- Analyse und Bewertung der Ergebnisse von Problemlösungsprozessen.
- Verbesserungspotenziale für kreative Meeting-Kulturen.
Auszug aus dem Buch
3.1.1 Problemstellung
Die Abteilung Einkauf wurde erst zwei Jahren nach Unternehmensgründung geschaffen und war am Anfang nicht nur personalschwach (nur zwei Mitarbeiter) besetzt, ihre Funktionen und Aufgaben innerhalb des Unternehmens wurden auch als nicht relevant eingeschätzt. Diese Tätigkeiten wurden zuvor von einem Mitarbeiter einer technischen Abteilung, zusätzlich zu seinen hauptsächlichen technischen Aufgaben, durchgeführt. Entsprechend waren der Stellenwert und die Akzeptanz dieser Abteilung gering.
Um die Einkaufstätigkeit des Unternehmens durchzuführen und dies vor allem schnell und unkompliziert abzubilden wurde mit allen Abteilungen vereinbart, entsprechende Bedarfe per elektronische Post (E-Mail) an die beiden Mitarbeiter zu melden. Diese hatten damit als Aufgabenbasis die Anfragen, die entsprechend beantwortet werden konnten.
Mit dem stark wachsenden Unternehmen sollte nun auch die Einkaufsabteilung von zwei auf fünf Mitarbeiter erweitert werden. Die Methodik der Bedarfsmeldung per E-Mail wurde nun zum Problemfall der täglichen Arbeit, da sich u.a. folgende Vorfälle häuften:
- bestimmte Abteilungen sandten ihre Bedarfe immer nur an eine Person der Einkaufsabteilung, womit deren Arbeitsbelastung anstieg, während andere Mitarbeiter noch Bearbeitungszeit zur Verfügung hatten
- Bedarfsmeldungen, die an alle Mitarbeiter gesandt wurden, wurden mal von mehreren, mal von keinem Mitarbeiter bearbeitet
- Rückfragen der meldenden Abteilungen über Stati der angefragten Bedarfe kosteten viel Zeit und Aufwand, da erst Zuständigkeiten geklärt und Unterlagen gesichtet werden mussten
- unterschiedliche Ablagemethoden der einzelnen Einkaufssachbearbeiter verkomplizierten die Nachvollziehbarkeit und/oder Übernahmen einzelner Fälle
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einführende Betrachtung: Einführung in die Relevanz von Kreativitätstechniken im Unternehmensumfeld sowie Definition des Untersuchungsrahmens der Arbeit.
2. Was ist „brainstorming“?: Detaillierte theoretische Darstellung der individuellen und gruppenbasierten Brainstorming-Methodik, inklusive Brainwriting und Moderationsaspekten.
3. Fallbeispiel eines „brainstorming“ im Einkauf eines IT-Dienstleisters: Anwendung der zuvor erläuterten Theorie in einem realen Unternehmensszenario zur Lösung spezifischer Einkaufsprobleme, ergänzt durch eine kritische Erfolgsanalyse.
Schlüsselwörter
Brainstorming, Kreativitätstechnik, Moderation, Problemlösung, Ideenfindung, Brainwriting, Einkauf, Prozessoptimierung, Unternehmenskommunikation, Fallbeispiel, Teamentwicklung, Arbeitsabläufe, IT-Dienstleistung, Effizienz, Innovationsmanagement
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Vorbereitung und Durchführung der Kreativitätstechnik „Brainstorming“ in einem unternehmerischen Kontext, unterlegt durch ein praktisches Fallbeispiel.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Arbeit deckt die theoretischen Grundlagen individueller und gruppenorientierter Ideenfindungsmethoden sowie deren praktische Anwendung im Einkauf eines IT-Unternehmens ab.
Was ist das primäre Ziel dieser Untersuchung?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch methodisches Brainstorming verborgene Potenziale bei Mitarbeitern abgerufen werden können, um betriebliche Probleme effizient zu lösen.
Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?
Es wird ein theoretischer Rahmen zur Methodik des Brainstormings skizziert, welcher anschließend in Form eines Fallbeispiels praxisnah angewandt und einer Analyse unterzogen wird.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Erläuterung der Techniken (Brainstorming, Brainwriting, Moderation) und die detaillierte Darstellung und Analyse eines konkreten Verbesserungsprojekts in einer Einkaufsabteilung.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Brainstorming, Kreativitätstechniken, Prozessoptimierung, Moderation und Wissensmanagement im Unternehmen definieren.
Warum wurde die Einkaufsabteilung als Fallbeispiel gewählt?
Der Autor wählte diese Abteilung aufgrund seiner eigenen beruflichen Erfahrungen als Einkaufssachbearbeiter, wodurch ein besonders hoher Praxisbezug gewährleistet werden konnte.
Welche Rolle spielt die Moderation in der Arbeit?
Die Arbeit hebt die Moderation als eine zentrale Säule für den Erfolg von Gruppensitzungen hervor und betont, dass der Moderator als neutraler Lenker den Prozess begleiten, aber nicht inhaltlich bewerten sollte.
Zu welchem Ergebnis kommt die Analyse des Fallbeispiels?
Die Analyse zeigt, dass die gewählte Methode zur Lösung komplexer Strukturprobleme beigetragen hat, wobei besonders die Bedeutung einer professionellen Vorbereitung und einer strukturierten Nachbereitung durch Protokolle hervorgehoben wird.
- Arbeit zitieren
- Dipl.-Wirt.Ing. (FH) Mark Schnitker (Autor:in), 2007, Brainstorming: Vorbereitung und Durchführung - ein Fallbeispiel, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/146009