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„Das Göttliche“ von Johann Wolfgang Goethe - eine Gedichtsanalyse

Titre: „Das Göttliche“ von Johann Wolfgang Goethe - eine Gedichtsanalyse

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2009 , 9 Pages

Autor:in: Mareike Müller (Auteur)

Philologie Allemande - Littérature Allemande Moderne
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Résumé Extrait Résumé des informations

1. EINLEITUNG
2. FORMALE UND INHALTLICHE ANALYSE
2.1 ANFANG
2.2 MITTELTEIL
2.3 ENDE
3. SCHLUSSWORT
4. LITERATURVERZEICHNIS

1. Einleitung

Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit der Hymne „Das Göttliche“ von Johann Wolfgang Goethe, die wahrscheinlich im Jahre 1783 entstand und von Friedrich Heinrich Jacobi zwei Jahre später in dessen Schrift „Über die Lehre des Spinoza in Briefen an den Herrn Moses Mendelssohn“, ohne die Zustimmung Goethes veröffentlicht wurde (vgl. Wild, S. 179). In dem Gedicht wird an die moralischen Eigenschaften und positiven Charakterzüge des Menschen appelliert, es kommt zu einer Konfrontation mit der Natur bzw. den Naturgesetzten, in der gezeigt wird, wodurch sich der Mensch von der Natur unterscheidet, um am Ende des Gedichts zurück zur Lehre der ersten Strophe zu kommen und die Anforderungen an den Menschen noch weiter zu erhöhen. Im zweiten Kapitel der Hausarbeit wird das Gedicht auf seinen Vers- und Strophenaufbau, das Metrum, sowie Reimschema und rhetorische Figuren hin analysiert und mit dem Inhalt in Zusammenhang gebracht. Hierzu wurde das Gedicht nach einem Vorschlag von Walter Dietze in drei Teile gegliedert (vgl. Dietze, S. 135). Das Schlusswort, welches abschließend auf die klassischen Merkmale der Hymne eingeht und die Bedeutung der Hauptthese in die heutige Zeit einordnet, bildet das dritte Kapitel.

Literaturverzeichnis:

Conrady, Karl Otto: Zwei Gedichte Goethes kritisch gelesen: „Grenzen der Menschheit“, „Das Göttliche“. In: ders., Literatur und Germanistik als Herausforderung: Skizzen und Stellungnahmen. Frankfurt a.M. 1974, S. 176-185.

Dietze, Walter: Poesie der Humanität: Anspruch und Leistung im lyrischen Werk Johann Wolfgang Goethes. Berlin/Weimar: Aufbau-Verlag 1985, S. 132-141.

Ekmann, Bjørn: Das Göttliche. In ders.: 50 Gedichte von Goethe: Kommentierte Studienausgabe. Kopenhagen: Nordisk Vorlag A.S. 1981, S. 106-107.

Goethe, Johann Wolfgang: Das Göttliche. In Ders.: Gedichte: Zweiter Band . Hg. Von Manesse Verlag Conzett & Huber, Zürich 1949, S.38-41.

Wild, Inge: [Art.:] Das Göttliche. In Benedikt Jeßing, Bernd Lutz und Inge Wild (Hgg.): Metzler Goethe Lexikon. Stuttgart/Weimar: Metzler ²2004, S. 179.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. FORMALE UND INHALTLICHE ANALYSE

2.1 ANFANG

2.2 MITTELTEIL

2.3 ENDE

3. SCHLUSSWORT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, Goethes Hymne „Das Göttliche“ hinsichtlich ihres Vers- und Strophenaufbaus, ihrer Metrik, Reimstruktur und rhetorischen Ausgestaltung zu untersuchen und diese formalen Aspekte mit der inhaltlichen Intention des Autors zu verknüpfen. Dabei steht insbesondere die Analyse der moralischen Appelle an den Menschen sowie die Abgrenzung zur unbewussten Natur im Fokus, um das klassische Humanitätsideal herauszuarbeiten.

  • Analyse der formalen Struktur und der rhetorischen Mittel der Hymne.
  • Untersuchung der Gegenüberstellung von Mensch und unbewusster Natur.
  • Interpretation der ethischen Appelle und des klassischen Menschenbildes.
  • Einordnung des Werkes als weltanschauliches Programmgedicht der Klassik.

Auszug aus dem Buch

2.2 Mittelteil

Die dritte Strophe des Gedichts leitet mit dem Kausalsatz „Denn unfühlend / ist die Natur:“ eine Erörterung über die Kriterien, sowie Besonderheiten ein, die den Menschen von der Natur sowie dem Glück abgrenzen. Das Adjektiv „unfühlend“, das die Natur personifiziert, drückt die Ungerechtigkeit der Natur aus. Bekanntermaßen scheint die Sonne in gleicher Art und Weise „über Bös’ und Gute“. Ebenso wird in den Versen 17 bis 18 gegenübergestellt, dass „Der Mond und die Sterne“ über allen Menschen leuchten, egal ob Gesetzesbrecher oder Unschuldiger. Es kristallisiert sich heraus, dass die Natur eine unberechenbare, unmessbare Kraft ist. Das Schaffen der Natur trifft demzufolge jeden, egal ob verdient oder unverdient – sie macht weder Unterschiede noch Ausnahmen. In der vierten Strophe wird weiter auf diese Willkür eingegangen. Die akkumulierten Naturgewalten Wind, Ströme, Donner und Hagel „rauschen ihren Weg“, wodurch die Eigensinnigkeiten und Starrheiten dieser Schöpfungen metaphorisch gedeutet werden.

Die ersten beiden Verse der fünften Strophe sind eine Inversion, in der das „Glück“ personifiziert wird. Es „tappt unter die Menge“ und besitzt ebenso wenig wie die Natur die Fähigkeit angesichts einer moralischen Grundlage zu entscheiden und unterscheiden. Dies wird mit einem Parallelismus, der zwei pars pro toto beinhaltet in den Versen 28 - 31 veranschaulicht. Der junge Knabe, der für die Unschuld steht, und der kahle Scheitel werden einander gegenübergestellt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Dieses Kapitel führt in das Gedicht „Das Göttliche“ ein, erläutert dessen Entstehungsgeschichte und stellt die methodische Vorgehensweise sowie die zentrale Zielsetzung der Analyse vor.

2. FORMALE UND INHALTLICHE ANALYSE: Hier wird das Werk in drei Abschnitte unterteilt und hinsichtlich seiner Struktur, Rhythmik und inhaltlichen Kernaussagen zum menschlichen Ideal detailliert untersucht.

2.1 ANFANG: Dieser Abschnitt widmet sich der leitenden ethischen Aufforderung der ersten beiden Strophen und der Verbindung, die der Mensch zu „höheren Wesen“ aufbaut.

2.2 MITTELTEIL: In diesem Kapitel wird die Abgrenzung des Menschen von der unbewussten, willkürlichen Natur sowie vom blinden Glück anhand der Strophen drei bis acht analysiert.

2.3 ENDE: Dieser Teil betrachtet die Schlussfolgerungen des Gedichts, die durch die Wiederaufnahme der Tugenden die Vervollkommnung des Menschen als Ziel definieren.

3. SCHLUSSWORT: Das Kapitel ordnet das Gedicht als klassisches Programmgedicht ein und reflektiert die zeitlose Gültigkeit des Appells an den Menschen in der heutigen Zeit.

Schlüsselwörter

Johann Wolfgang Goethe, Das Göttliche, Hymne, Klassik, Humanitätsideal, Gedichtsanalyse, Moral, Naturgesetze, Menschheitsbild, Tugenden, Ethik, Literaturwissenschaft, Interpretation, Versaufbau, Humanität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit einer detaillierten formalen und inhaltlichen Analyse der Hymne „Das Göttliche“ von Johann Wolfgang Goethe unter Berücksichtigung ihrer Bedeutung für die Epoche der Klassik.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen der Gegensatz zwischen der unbewussten Natur und dem moralisch handelnden Menschen sowie die Forderung nach ethischer Vervollkommnung.

Was ist das primäre Ziel der Analyse?

Das Ziel ist es, die stilistischen Mittel der Hymne zu identifizieren und aufzuzeigen, wie diese die inhaltliche Forderung nach einem humanistischen Ideal stützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine strukturierte Textanalyse, bei der das Gedicht nach dem Vorschlag von Walter Dietze in drei Teile gegliedert und aufbauend untersucht wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert das Gedicht in Anfang, Mittelteil und Ende, wobei jeder Teilbereich auf Versbau, Metrik und rhetorische Figuren hin interpretiert wird.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind Humanitätsideal, Klassik, moralische Tugenden, Naturgesetze und der Mensch als handelndes, vernunftbegabtes Wesen.

Wie grenzt Goethe laut der Analyse den Menschen von der Natur ab?

Der Mensch unterscheidet sich von der Natur durch seine Fähigkeit zur moralischen Entscheidung, zum bewussten Handeln und zur Reflexion über Gut und Böse.

Warum wird „Das Göttliche“ als klassisches Programmgedicht bezeichnet?

Es wird so bezeichnet, da es den Appell an den Edelmut und die moralische Vervollkommnung in einer für die Klassik typischen Hymnenform mit symmetrischem Aufbau verbindet.

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Résumé des informations

Titre
„Das Göttliche“ von Johann Wolfgang Goethe - eine Gedichtsanalyse
Université
University of Marburg
Auteur
Mareike Müller (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
9
N° de catalogue
V146093
ISBN (ebook)
9783640559756
ISBN (Livre)
9783640559930
Langue
allemand
mots-clé
Göttliche“ Johann Wolfgang Goethe Gedichtsanalyse
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Mareike Müller (Auteur), 2009, „Das Göttliche“ von Johann Wolfgang Goethe - eine Gedichtsanalyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/146093
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