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Die Arbeitsgemeinschaft als Kooperationsstrategie in der Bauindustrie

Titel: Die Arbeitsgemeinschaft als Kooperationsstrategie in der Bauindustrie

Hausarbeit , 2008 , 24 Seiten , Note: 1,4

Autor:in: B. Sc. Roland Pilot (Autor:in)

Ingenieurwissenschaften - Bauingenieurwesen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeitsgemeinschaft wird vorrangig in der Bauwirtschaft angewandt und nimmt eine bedeutsame Rolle ein.
Diese Hausarbeit befasst sich mit den neuen Entwicklungen im Bereich der Arbeitsgemeinschaft in Bezug auf die Rechtssprechung und Veränderungen in der Bauwirtschaft.
Der Autor untersucht, inwieweit die klassische Arbeitsgemeinschaft noch zeitgemäß ist und ob sie den heutigen Anforderungen und Erfordernissen der Bauwirtschaft entspricht und überhaupt noch Anwendung findet. Diese Frage hat neben aktuellen Veränderungen auch einen in das Handelsrecht reichenden Aspekt.
Zur Einführung in die Problematik wird die Arbeitsgemeinschaft definiert und Begrifflich abgegrenzt.
Im Anschluss werden die verschiedenen Kooperationsformen die bekannt sind aufgezeigt und in den Kontext der Umsetzbarkeit gestellt.
Die Vor- und Nachteile der klassischen ARGE weisen dann gleichzeitig in die Erfordernisse in Bezug auf die momentanen Veränderungen in der Bauwirtschaft ein und erklären wie es zu der Bildung neuer Geschäftsmodelle gekommen ist.
Sodann stellt der Autor ein eigenes Modell zur Effizienzsteigerung der Kooperationsmöglichkeit vor. Dieses versucht die aktuellen Entwicklungen in der Rechtssprechung und in Bauwirtschaft zu kombinieren und die Arbeitsgemeinschaft durch neue Synergieeffekte zu stärken, indem Non-recourse-financing für die Gesellschafter möglich wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 DEFINITION ARGE

2.1 Innenverhältnis

2.2 Außenverhältnis

3 HAUPTTEIL

3.1 Koorperationsformen

3.2 Vor/Nachteile klassische ARGE

3.3 Von der GbR zur Handelsgesellschaft

3.4.1 Urteile

3.4.2 Bedeutung für die Koorperation und Rechtsform

4 NEUE ANSÄTZE

4.1 Tochtergesellschaftsgründung

4.2 Die GmbH ARGE

5 ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Relevanz und Zukunftsfähigkeit der klassischen Arbeitsgemeinschaft (ARGE) in der Bauwirtschaft unter Berücksichtigung aktueller rechtlicher Entwicklungen und sich wandelnder Marktanforderungen.

  • Strukturelle Analyse und Definition der ARGE im Innen- und Außenverhältnis
  • Bewertung der klassischen ARGE-Konstrukte im Hinblick auf Haftungsrisiken
  • Rechtliche Einordnung der ARGE im Kontext des Handelsrechts
  • Entwicklung eines optimierten Geschäftsmodells zur Effizienzsteigerung
  • Integration von Non-recourse-financing zur Risikominimierung für Gesellschafter

Auszug aus dem Buch

3.2 VOR/NACHTEILE DER KLASSISCHEN ARGE

Mitunter der wichtigste Grund für die Bildung einer ARGE liegt in der Begrenztheit der kapazitären Möglichkeiten. Diese ist erreicht sobald der Auftrag im Umfang die Kapazität des Einzelunternehmens übersteigt. Durch die Aufteilung der für die Erstellung des Bauvorhabens erforderlichen Maßnahmen unter den ARGE-Gesellschaftern könnte diese einseitige Kapazitätsüberlastungen vermieden werden.

Zunächst muss hervorgehoben werden, dass die Kooperationsform der ARGE für KMU am attraktivsten ist. Große Konzerne finanzieren Ihre Projekte selbständig und benötigen in den meisten Fällen keine Ressourcenbündelung in finanzieller oder materialtechnischer Hinsicht, um ein Großprojekt realisieren zu können.

Vorteile lassen sich demnach in der Kooperationsform der ARGE ausschöpfen, wenn sich Unternehmen in der gleichen Betriebsgrößenklasse befinden und dem regionalen Umfeld verbunden sind, sowie wie in 3.1 erwähnt eine horizontale Kooperation ermöglichen. Somit ist sichergestellt, dass die allgemeine geschäftliche Grundproblematik der Partner gegenwärtig ist und das eigene Tagesgeschäft sich mit diesen auseinandersetzt. Neben den Faktoren der Risikverteilung bei Großaufträgen oder bei technisch schwierigen Aufträgen und der Verringerung der Kosten für das Ausarbeiten eines Angebots finden die Unternehmen in Ihren Regionen gleiche Kundenkreise. Der Austausch zwischen Kunde und Partnerschaft schafft Raum für neue Lösungen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in die Problematik der ARGE in der Bauwirtschaft und Zielsetzung der Arbeit.

2 DEFINITION ARGE: Definition der Arbeitsgemeinschaft und Abgrenzung der Innen- und Außenverhältnisse.

3 HAUPTTEIL: Analyse verschiedener Kooperationsformen, Vor- und Nachteile sowie die rechtliche Einordnung von der GbR zur Handelsgesellschaft.

4 NEUE ANSÄTZE: Vorstellung innovativer Ansätze wie der Tochtergesellschaftsgründung und der GmbH-ARGE zur Optimierung der Zusammenarbeit.

5 ZUSAMMENFASSUNG: Fazit zur Notwendigkeit neuer Geschäftsmodelle in der Bauwirtschaft.

Schlüsselwörter

ARGE, Arbeitsgemeinschaft, Bauwirtschaft, KMU, Haftung, GbR, Handelsgesellschaft, Kooperationsformen, Non-recourse-financing, GmbH-ARGE, Bauvertrag, Risikoverteilung, Rechtsprechung, Facility-Management, Unternehmertum

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) in der Bauwirtschaft, untersucht deren gegenwärtige Rolle und entwickelt Vorschläge für zukunftsfähige Geschäftsmodelle.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die rechtliche Struktur der ARGE, Haftungsfragen, die Vorteile für KMU und die notwendige Anpassung an neue marktwirtschaftliche Anforderungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein Modell zu entwickeln, das die Effizienz von Kooperationen steigert und Haftungsrisiken durch neue Rechtsformen minimiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Untersuchung basierend auf Literaturanalyse, der Auswertung aktueller Rechtsprechung und der Modellentwicklung.

Was wird im Hauptteil analysiert?

Der Hauptteil gliedert sich in die Prüfung der klassischen ARGE, eine Analyse der rechtlichen Rahmenbedingungen und die Erarbeitung moderner Alternativen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind ARGE, Bauwirtschaft, Haftung, KMU, GmbH-ARGE und Non-recourse-financing.

Warum ist die klassische ARGE für KMU risikoreich?

Aufgrund der gesamtschuldnerischen Haftung bei einer GbR können KMU bei einem Leistungsausfall oder einer Insolvenz eines Partners in existenzielle Bedrängnis geraten.

Was unterscheidet das Modell der "GmbH-ARGE" von der klassischen Form?

Die GmbH-ARGE begrenzt die Haftung auf das Gesellschaftsvermögen und ermöglicht eine professionelle Integration von Zusatzleistungen wie Facility-Management.

Welche Rolle spielt die Rechtsprechung in dieser Hausarbeit?

Die Rechtsprechung dient dazu, den Umbruch in der Betrachtung der ARGE als potenzielles Handelsgewerbe aufzuzeigen und die Notwendigkeit für neue Rechtsstrukturen zu begründen.

Wie kann eine ARGE zur Konjunkturbelebung beitragen?

Durch die Einbindung mehrerer Unternehmen und die Bündelung von Kapazitäten können auch komplexe Bauvorhaben realisiert werden, die einzelnen Betrieben sonst nicht offenstünden.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Arbeitsgemeinschaft als Kooperationsstrategie in der Bauindustrie
Hochschule
Bauhaus-Universität Weimar  (Juniorprofessur Immobilienökonomie)
Veranstaltung
Allgemeine Betriebswirtschaftslehre
Note
1,4
Autor
B. Sc. Roland Pilot (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
24
Katalognummer
V146155
ISBN (eBook)
9783640574735
ISBN (Buch)
9783640575268
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ARGE Arbeitsgemeinschaft Bauindustrie Bauwirtschaft Bauwesen BIEGE Bietergemeinschaft Gemeinsam
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
B. Sc. Roland Pilot (Autor:in), 2008, Die Arbeitsgemeinschaft als Kooperationsstrategie in der Bauindustrie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/146155
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Leseprobe aus  24  Seiten
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