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Wirkungswelt des Fußballsports - sportliche Ethik vs. Allgemeine Ethik

Title: Wirkungswelt des Fußballsports - sportliche Ethik  vs. Allgemeine Ethik

Term Paper , 2003 , 12 Pages , Grade: nicht bewertet - nur Schein

Autor:in: Thomas Letzian (Author)

Philosophy - Practical (Ethics, Aesthetics, Culture, Nature, Right, ...)
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Es ist leicht, anzunehmen, dass sich die Gesellschaft auf den Sport, hier speziell auf den Fußball, auswirkt, ist er ja ein Teil der sozialen Struktur. In dieser Hausarbeit wird aber auch ein anderer Ansatz geprüft: inwieweit die Massenmedien-Show Fußball und anderer Sportereignisse selbst auf die Gesellschaft einwirken (Stichwort: Vorbildwirkung, Charakterbildung durch Sport).

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Fragestellung a

3. Definition „Moral“

4. Fragestellung b

5. Beispiele Wirkung des Fußballsports

5.1 Argentinien

5.2 Frankreich

5.3 Kamerun

5.4 Nachahmungsverhalten

6. Wechselbeziehung Spiel- und Alltagswelt (Model Court)

7. Umkehrschluss Model Court

8. Lösungsansätze

9. Abschließende Beantwortung Fragestellung a+b (Fazit)

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht die moralische Dimension des Fußballsports und analysiert die Wechselwirkung zwischen ethischen Normen auf dem Spielfeld und den gesellschaftlichen Wertvorstellungen im Alltag. Das zentrale Ziel ist es, den Brückenschlag zwischen der spezifischen Sportethik und der allgemeinen Ethik zu vollziehen und den Einfluss von Fußballprofis als Vorbilder zu hinterfragen.

  • Wirkungsmacht des Fußballs in Politik und Gesellschaft
  • Moralverständnis und ethische Definitionsansätze
  • Wechselseitige Beeinflussung von Spielwelt und Alltagswelt
  • Die ethische Verantwortung und Vorbildfunktion von Profisportlern
  • Das Dilemma zwischen sportlichem Erfolg und moralischem Anspruch

Auszug aus dem Buch

Wechselbeziehung Spiel- und Alltagswelt (Model Court)

Nur wie weit reicht dieser Einfluss wirklich, gibt es Modelle zur Verdeutlichung der Wechselbeziehungen in der Spiel- und Alltagswelt? Jürgen Court geht von grundsätzlichen drei Möglichkeiten aus, den Zusammenhang von Ethik im Spiel und allgemeiner Ethik darzustellen:

Zuerst die Annahme, dass es überhaupt keinen Einfluss und damit Berührungspunkte gibt.

Zweitens gibt es eine bloße einseitige Reflexion der speziellen Ethik auf die Allgemeinheit.

Und als dritte gilt der wechselseitige Einfluss beider.

Zur Klärung, welche These nun die entscheidende sei, geht Court folgend auf die „Ansprüche einer Sportethik“ ein, welche eine eindeutige Vorrausetzung schafft: Sportliche Handlungen schließen „allgemeine moralphilosophische Begriffe jeglichen Handelns wie z.b.: Vernunft, (...), Selbstbestimmung, Regelbewusstsein (...)“ ein, „die einen wechselseitigen Transfer zwischen Sport und Alltagswelt zulassen.“ (Court, 1996, S. 233)

Damit fällt seine erste sowie die zweite Annahme weg, da die oben genannten Begriffe allgemeingültig sind, sie ständig im Sport und im Alltag Anwendung finden und wichtige Grundelemente darstellen.

Court nimmt diesen Ansatz weiter auf und behauptet weiter, dass „die Sportethik für die Allgemeinethik [deshalb] sowohl eine Korrektur- als auch eine Bewährungsfunktion besitzen kann.“ (Court, 1996, S.234)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die mediale Debatte über das Verhalten von Fußballspielern gegenüber Schiedsrichtern und Gegnern.

2. Fragestellung a: Thematisierung der Ausgangslage der moralischen Betrachtung des Sports.

3. Definition „Moral“: Erläuterung grundlegender philosophischer Moralbegriffe, unter anderem durch Kant, Bentham und Piaget.

4. Fragestellung b: Überleitung zur Frage der gesellschaftlichen Spiegelung von moralischem Verhalten im Fußball.

5. Beispiele Wirkung des Fußballsports: Analyse der politischen und sozialen Macht des Fußballs anhand von Länderbeispielen wie Argentinien, Frankreich und Kamerun sowie der Nachahmungseffekte bei Jugendlichen.

6. Wechselbeziehung Spiel- und Alltagswelt (Model Court): Darstellung des Modells von Jürgen Court zum ethischen Austausch zwischen Sportwelt und Allgemeinheit.

7. Umkehrschluss Model Court: Erörterung der Risiken bei einer Zunahme von Aggressivität und deren negativen Übertragbarkeit auf das alltägliche Leben.

8. Lösungsansätze: Betrachtung des Dilemmas zwischen einem alltagsfremden Spiel und der moralischen Herausforderung des alltagskonformen Spiels.

9. Abschließende Beantwortung Fragestellung a+b (Fazit): Zusammenfassung der Ergebnisse hinsichtlich der gegenseitigen Beeinflussung von Sportethik und allgemeiner Moral.

Schlüsselwörter

Fußballsport, Sportethik, Allgemeine Ethik, Moral, Vorbildfunktion, Gesellschaft, Jürgen Court, Spielwelt, Alltagswelt, Werte, Aggressivität, Regelbewusstsein, Kategorischer Imperativ, Politik, Sozialverhalten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, inwiefern das Verhalten auf dem Fußballplatz ein Spiegelbild oder eine Beeinflussung der allgemeinen gesellschaftlichen Moral darstellt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die philosophische Einordnung von Moral, der Einfluss von Fußball auf politische und soziale Prozesse sowie die ethische Verantwortung der Sportakteure.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen der Sportethik und der allgemeinen Ethik theoretisch zu begründen und zu prüfen, ob Fußball als Indiz für gesellschaftliche Moralvorstellungen dienen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine sportphilosophische Analyse, die auf existierenden Modellen (insbesondere von Jürgen Court) und soziopolitischen Fallbeispielen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Definition von Moral, liefert internationale Beispiele für die politische Wirkung des Fußballs und diskutiert Modelle der Wechselbeziehung zwischen Sport und Alltag.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Sportethik, Moral, Vorbildfunktion, Wechselwirkung, Gesellschaft, Werte und Fußballphilosophie.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen der Spiel- und Alltagswelt eine zentrale Rolle?

Da die Trennung zwischen diesen Welten zunehmend verschwimmt, ist es wichtig zu klären, ob ein unfaires Verhalten auf dem Platz zwangsläufig das moralische Handeln im Alltag korrumpiert.

Welches Fazit zieht der Autor zur Vorbildfunktion von Profifußballern?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Profis sich ihrer Wirkungsmacht in der Realität oft nicht bewusst sind und sich weder als bewusste Vorbilder noch als reine Marionetten definieren.

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Details

Title
Wirkungswelt des Fußballsports - sportliche Ethik vs. Allgemeine Ethik
College
Martin Luther University  (Sportwissenschaft)
Course
Sportphilosophie
Grade
nicht bewertet - nur Schein
Author
Thomas Letzian (Author)
Publication Year
2003
Pages
12
Catalog Number
V14620
ISBN (eBook)
9783638199704
ISBN (Book)
9783638777612
Language
German
Tags
Wirkungswelt Fußballsports Ethik Allgemeine Ethik Sportphilosophie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Thomas Letzian (Author), 2003, Wirkungswelt des Fußballsports - sportliche Ethik vs. Allgemeine Ethik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/14620
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