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Wodurch lässt sich das Selbstkonzept von Schulanfänger*innen positiv beeinflussen?

Título: Wodurch lässt sich das Selbstkonzept von Schulanfänger*innen positiv beeinflussen?

Trabajo Escrito , 2021 , 37 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Pedagogía - Escuelas pedagógicas
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In dieser Hausarbeit wird untersucht, durch welche Faktoren sich das akademische Selbstkonzept von Schulanfänger:innen positiv beeinflussen lässt. Daraus werden Konsequenzen für die unterrichtliche Praxis, beispielsweise in Form der Leistungsbewertung, abgeleitet.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Das Selbstkonzept

1.1 Definition und Abgrenzung des Selbstkonzeptes

1.2 Modellierungen des Selbstkonzeptes

1.3 Das akademische Selbstkonzept

1.4 Die Entwicklung des Selbstkonzeptes im Anfangsunterricht

1.4.1 Besonderheiten in der Entwicklung des Selbstkonzeptes

1.5 Relevanz des Selbstkonzeptes

2. Konsequenzen für die unterrichtliche Praxis

2.1 Leistungsbewertung

2.2 Gezielte Förderung

Fazit und Reflexion

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit widmet sich der zentralen Forschungsfrage, wie das Selbstkonzept von Schulanfängerinnen und Schulanfängern durch pädagogische Maßnahmen im Anfangsunterricht positiv beeinflusst werden kann, um eine gesunde psychische Entwicklung und schulischen Erfolg zu fördern.

  • Definition und theoretische Modellierung des Selbstkonzepts sowie dessen Relevanz.
  • Die Entwicklung des Selbstkonzepts in der Kindheit und Grundschulzeit.
  • Einflüsse von Leistungsbewertung und sozialer Vergleichsprozesse (z. B. BFLP-Effekt).
  • Praktische Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten durch die Lehrkraft.
  • Bedeutung der Förderung für das Wohlbefinden und die weitere Schullaufbahn.

Auszug aus dem Buch

1.2 Modellierungen des Selbstkonzeptes

Das in der Forschung zu Selbstkonzepten wohl am häufigsten aufgegriffene Modell ist das hierarchische Selbstkonzeptmodell nach Shavelson et al. (1976: 413). Der Aufbau dieses Modells lässt sich durch sieben Merkmale charakterisieren. Das erste dieser Merkmale ist, dass das Selbstkonzept organisiert und strukturiert ist, was sich dadurch zeigt, dass Personen ihre Erfahrungen den einzelnen Bereichen ihres Selbstkonzeptes zuordnen und diese miteinander in Beziehung setzen können (vgl. Zeinz 2006: 8). Das Selbstkonzept ist zudem mehrdimensional und bereichsspezifisch, da es sich in unterschiedliche Anteile aufteilen lässt (vgl. ebd.). Außerdem ist das Selbstkonzept hierarchisch organisiert, was in diesem Kapitel noch detaillierter erläutert werden wird (vgl. ebd.). Das vierte Merkmal des Modells ist, dass die zeitliche und situative Stabilität der einzelnen Bereiche innerhalb der Hierarchie von oben nach unten hin abnimmt (vgl. ebd.). Während die oberste Ebene also sehr änderungsresistent ist, können die unteren Ebenen häufigeren situativen Änderungen unterliegen (vgl. ebd.). Dagegen konnten Hansford und Hattie (1982) in einer Untersuchung allerdings das Gegenteil belegen: Hier nahm die Stabilität der einzelnen Bereiche von oben nach unten hin immer weiter zu, da die unteren Hierarchieebenen einen hohen Zusammenhang zur Außenkriterien und -situationen aufweisen und daher änderungsresistenter sind als die abstrakten Begriffe des Selbstkonzeptes in höheren Hierarchieebenen (vgl. Zeinz 2006: 11). Zudem differenziert sich das Selbstkonzept erst im Kinder- und Jugendalter weiter aus (vgl. ebd.: 8). Während Kleinkinder noch ein recht undifferenziertes Bild ihrer eigenen Person besitzen, differenziert sich dies im Laufe ihrer Entwicklung durch verschiedenste Einflüsse immer weiter aus und wird zunehmend realistischer (vgl. ebd.). Das Selbstkonzept umfasst außerdem sowohl beschreibende als auch bewertende Komponenten (vgl. ebd.: 9). Abschließend ist das Selbstkonzept von weiteren theoretischen Konstrukten, zu denen es inhaltliche Bezüge ausweist, differenzierbar (vgl. ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Das Selbstkonzept: Dieses Kapitel definiert und grenzt den Begriff Selbstkonzept ab, erläutert dessen Modellierung sowie die Bedeutung für Kinder, besonders im akademischen Kontext.

1.1 Definition und Abgrenzung des Selbstkonzeptes: Der Abschnitt erläutert die kognitive und affektive Struktur des Selbstkonzepts und stellt Bezüge zu verwandten Konzepten wie Selbstwert und Selbstwirksamkeit her.

1.2 Modellierungen des Selbstkonzeptes: Hier werden theoretische Ansätze zur Struktur, Organisation und Entwicklung des Selbstkonzepts, insbesondere das Modell von Shavelson, vorgestellt.

1.3 Das akademische Selbstkonzept: Dieser Teil beleuchtet die bildungsbezogenen Selbsteinschätzungen von Lernenden und deren Entstehung durch soziale Vergleichsprozesse.

1.4 Die Entwicklung des Selbstkonzeptes im Anfangsunterricht: Das Kapitel analysiert die prägende Phase des Schuleintritts und die damit verbundenen Veränderungen und Herausforderungen für das Selbstkonzept.

1.4.1 Besonderheiten in der Entwicklung des Selbstkonzeptes: Hier werden geschlechtsspezifische Unterschiede und der Einfluss eines Migrationshintergrunds auf das schulische Selbstkonzept diskutiert.

1.5 Relevanz des Selbstkonzeptes: Dieser Abschnitt unterstreicht die Bedeutung eines stabilen Selbstkonzepts für schulische Leistungen, psychische Gesundheit und die Bewältigung von Umbruchsituationen.

2. Konsequenzen für die unterrichtliche Praxis: Der zweite Teil der Arbeit leitet aus der Theorie konkrete pädagogische Handlungsaufforderungen für Schule und Unterricht ab.

2.1 Leistungsbewertung: Hier werden verschiedene Bezugsnormen sowie deren Einfluss auf Motivation und Selbstkonzept kritisch hinterfragt, inklusive der Rolle der Notengebung.

2.2 Gezielte Förderung: Dieser Abschnitt präsentiert praxisbezogene Methoden wie Spiele und Bewegungsangebote, um das Selbstkonzept von Kindern im Schulalltag aktiv zu stärken.

Schlüsselwörter

Selbstkonzept, schulisches Selbstkonzept, Anfangsunterricht, Grundschule, Leistungsbewertung, soziale Vergleiche, Bezugsnormen, Selbstwirksamkeit, BFLP-Effekt, Förderdiagnose, pädagogische Psychologie, Identitätsentwicklung, Geschlechterstereotype, Migrationshintergrund, Schulerfolg.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, welche Faktoren das Selbstkonzept von Kindern beim Schuleintritt beeinflussen und wie Lehrkräfte durch gezielte unterrichtliche Gestaltung ein positives Selbstkonzept fördern können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf theoretischen Grundlagen des Selbstkonzepts, den Auswirkungen von Leistungsrückmeldungen und sozialen Vergleichen im Unterricht sowie praktischen Interventionsmöglichkeiten.

Welche Forschungsfrage wird verfolgt?

Die zentrale Frage lautet: „Wodurch lässt sich das Selbstkonzept von Schulanfänger*innen positiv beeinflussen?“

Welcher wissenschaftliche methodische Ansatz liegt zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretisch orientierte Aufarbeitung und Systematisierung bestehender aktueller Forschungsliteratur zur pädagogischen Psychologie und Grundschuldidaktik.

Welche Inhalte werden primär im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung mit dem Selbstkonzept und dessen Relevanz sowie eine Ableitung von Konsequenzen für Praxisbereiche wie die Leistungsbeurteilung und gezielte spielerische Förderung.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit zusammenfassen?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Selbstkonzept, Anfangsunterricht, soziale Vergleiche, Bezugsnormen, Leistungsbewertung und gezielte Förderung kennzeichnen.

Welche Rolle spielt der sogenannte BFLP-Effekt?

Der „Big-Fish-Little-Pond“-Effekt beschreibt den Einfluss sozialer Vergleichsprozesse, bei denen Kinder in leistungsschwächeren Gruppen oft ein positiveres akademisches Selbstkonzept entwickeln als in leistungsstarken Gruppen.

Warum ist die individuelle Bezugsnorm bei der Leistungsbewertung so wichtig?

Die individuelle Bezugsnorm gilt als besonders motivationsfördernd und selbstkonzeptstärkend, da sie den Fortschritt eines Kindes an dessen eigenen Anstrengungen und vergangenen Leistungen misst, statt an denen der Mitschüler.

Wie beeinflussen Geschlechterrollen das Selbstkonzept von Grundschülern?

Geschlechtsstereotypen führen häufig dazu, dass Kindern bestimmte Kompetenzen in Fächern wie Mathematik oder Sprachen zugeschrieben werden, was sich wiederum auf deren Selbstwahrnehmung und Leistungserwartungen auswirkt.

Final del extracto de 37 páginas  - subir

Detalles

Título
Wodurch lässt sich das Selbstkonzept von Schulanfänger*innen positiv beeinflussen?
Universidad
University of Flensburg  (Schulpädagogik)
Curso
Erziehen-Lernen-Unterrichten in der Grundschule
Calificación
1,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
37
No. de catálogo
V1462312
ISBN (PDF)
9783389007532
ISBN (Libro)
9783389007549
Idioma
Alemán
Etiqueta
Pädagogik, Grundschule, Primarstufe, Selbstkonzept, Leistungsbewertung,
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2021, Wodurch lässt sich das Selbstkonzept von Schulanfänger*innen positiv beeinflussen?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1462312
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