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Change-Management "Autonomous Maintenance". Warum die Shopfloor Ebene zwischen Erfolg und Niederlage entscheidet

Title: Change-Management "Autonomous Maintenance". Warum die Shopfloor Ebene zwischen Erfolg und Niederlage entscheidet

Bachelor Thesis , 2024 , 159 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Oliver Schmitz (Author)

Engineering - Industrial Engineering and Management
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Diese Arbeit zielt auf die kritische Bewertung der Shopfloor Ebene als Schlüsselfaktor für den Ausgang organisationaler Veränderungen ab, mit einem Schwerpunkt auf der Rolle von Autonomous Maintenance innerhalb des Change-Managements. Durch die Evaluation von Experteninterviews intendiert diese Untersuchung, die Bedeutung der Shopfloor Ebene im Kontext erfolgreicher Veränderungsinitiativen systematisch zu enthüllen. Außerdem sollen Trägheitsmomente identifiziert, Konflikte und Lösungsstrategien diskutiert sowie theoretische Rahmenbedingungen formuliert werden.

Transformation und Adaptationsprozesse zeichnen sich als omnipräsente Phänomene der heutigen Gesellschaft ab. Getrieben durch die Dynamiken der Globalisierung oder regulatorischen Vorgaben, scheinen diese Entwicklungen unumgänglich. Die daraus resultierenden Herausforderungen, sowohl auf gesellschaftlicher als auch technologischer Ebene, betreffen Individuen genauso wie Organisationen, wenngleich in unterschiedlicher Intensität. Insbesondere Industrieunternehmen stehen vor der Aufgabe, auf diese Veränderungen nicht nur reaktiv, sondern auch proaktiv und präventiv zu antworten. Dies kann entweder durch eine antizipative Anpassung an bevorstehende Entwicklungen oder durch ein effektives Krisenmanagement erfolgen.

Für die beteiligten Akteure ergibt sich somit die Notwendigkeit, bestehende Zustände zu modifizieren, um die Funktionalität der Organisation an die gewandelten Rahmenbedingungen anzupassen und deren Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Die Entwicklung und Förderung von Veränderungskompetenzen stellen daher eine der essenziellen Aufgaben des Managements dar. Deren Erfolg – oder das Ausbleiben desselben – scheint in erheblichem Maße von der Shopfloor Ebene abhängig zu sein. Change Management avanciert in diesem Kontext zur Schlüsselstrategie, um solche Entwicklungsprozesse effektiv zu steuern.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

1.1 Relevanz des Themas

1.2 Ziel der Arbeit

1.3 Aufbau der Arbeit

2 Theoretische Fundierung

2.1 Change-Management

2.1.1. Ansatzpunkte und Ziele

2.1.2 Auslöser für den Wandel

2.2 Change-Management-Modelle

2.3 SFM Shopfloor Management

2.3.1 Führen

2.3.2 Kommunikation vor Ort

2.3.3 Visualisierung Kennzahlen

2.4 TPM Total Productive Maintenance

2.5 Autonomous Maintenance

2.6 Abschluss

3 Methodisches Vorgehen

3.1 Interviewleitfaden

3.2 Experteninterviews

3.2.1 Auswahl der Experten

3.3 Durchführung

3.3.1 Pretest

3.3.2 Feldzugang und Kontaktaufnahme

3.3.3 Interviewsituation

3.4 Transkription

3.5 Auswertung und Darstellung qualitative Inhaltsanalyse

4 Ergebnisse und Handlungsempfehlungen

4.1 Forschungsergebnisse

4.2 Rollenverständnis einer Führungskraft

4.3 Individuelle Erfahrungen mit Change-Management

4.4 Kompetenzen und Ressourcen

4.5 Widerstand im Veränderungsprozess

4.6 Schlüsselfaktoren Implementierung von Autonomous Maintenance

5 Diskussion

5.1 Eigene Beiträge

5.2 Limitation

5.3 Anschlussmöglichkeiten für Folgearbeiten

6 Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Bachelorarbeit ist die kritische Bewertung der Shopfloor Ebene als Schlüsselfaktor für den Erfolg organisationaler Veränderungsinitiativen. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf der Implementierung von Autonomous Maintenance im Rahmen des Change-Managements, um die Bedingungen für erfolgreiche Transformationsprozesse in Industrieunternehmen zu identifizieren.

  • Bedeutung der Shopfloor Ebene bei Veränderungsprozessen
  • Rolle von Autonomous Maintenance im Change-Management
  • Führungskompetenzen im operativen Umfeld
  • Identifizierung von Widerständen und Erfolgsfaktoren
  • Methodik qualitativer Experteninterviews in der Unternehmenskultur

Auszug aus dem Buch

2.5 Autonomous Maintenance

Die autonome Instandhaltung ist das zweite Aktionsfeld von Total Productive Maintenance. Sie besagt, dass kleinere Wartungs-, Inspektions-, Reinigungs- und Schmierarbeiten vom Maschinenbediener selbst durchgeführt werden und nicht von hochspezialisierten Technikern. Wenn die Mitarbeiter an den Produktionsanlagen eine höhere Eigenverantwortung für ihre Anlage besitzen und für die Fehlerfrüherkennung sensibilisiert werden, trägt dies langfristig zu einer Maximierung der Effizienz von Maschinen und Anlagen bei. Der Wissenstransfer der zweiten Säule „Autonomous Maintenance“ wird hierbei in 7-Schritten postuliert.

Schritt 1: Durchführung einer Grundinspektion. Die Grundinspektion dient nicht nur der Reinigung, sondern auch der Prüfung der Anlage bzw. Maschine. Für eine systematische Vorgehensweise haben sich die folgenden Schritte bewährt:

1.Vorbereitung: Erstellung einer Übersicht, wo und wie die Maschine gereinigt werden soll. Dabei kann evtl. auf vorhandene Reinigungspläne zurückgegriffen werden. Das Umfeld der Maschine wird mit einbezogen.

2.Abstimmung: Was und von wem wird mit welchen Mitteln erledigt. Hilfreich sind Checklisten für Werkzeuge, Putzmittel, Hilfsmittel und erforderliche Schutzausrüstung.

3.Durchführung: Reinigen und inspizieren. Abnormalitäten, wie z.B. lockere Schrauben oder verstopfte Filter sind mit den Mängelkarten zu kennzeichnen. Danach wird gemäß vorhandener Schmierpläne abgeschmiert.

4.Nachbereitung: Optimierung der Reinigungs- und Wartungspläne. Die Mängel werden, sofern möglich, vom Team beseitigt. Um die verbleibenden Mängel kümmert sich die Instandhaltungsabteilung.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Hinführung zum Thema, Definition der Zielsetzung sowie Vorstellung des Aufbaus der Arbeit.

2 Theoretische Fundierung: Darstellung der Konzepte Change-Management, Shopfloor Management und Total Productive Maintenance als Basis der Arbeit.

3 Methodisches Vorgehen: Erläuterung der qualitativen Forschungsmethodik mittels Experteninterviews und deren Auswertung nach Philipp Mayring.

4 Ergebnisse und Handlungsempfehlungen: Präsentation der erhobenen Daten aus den Interviews und Ableitung von Empfehlungen für die Praxis.

5 Diskussion: Kritische Auseinandersetzung mit den Ergebnissen, Identifikation von Limitationen und Aufzeigen von Folgearbeiten.

6 Schlussfolgerung: Zusammenfassende Bewertung der Untersuchungsergebnisse und deren Bedeutung für die industrielle Praxis.

Schlüsselwörter

Change-Management, Shopfloor Management, Autonomous Maintenance, Total Productive Maintenance, Lean-Management, Führungskompetenz, Prozessoptimierung, Widerstand, Unternehmenskultur, Experteninterviews, Qualitätssicherung, Mitarbeiterbeteiligung, Organisationsentwicklung, Anlageneffizienz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die entscheidende Rolle der Shopfloor Ebene bei organisatorischen Veränderungsprozessen in Industrieunternehmen, insbesondere im Kontext von Change-Management und Lean-Methoden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Felder sind das Shopfloor Management, Change-Management-Modelle sowie die Implementierung von Total Productive Maintenance (TPM) und dem spezifischen Ansatz der autonomen Instandhaltung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist die systematische Bewertung der Shopfloor Ebene als Schlüsselfaktor für den Erfolg oder Misserfolg von Veränderungsinitiativen und die Identifizierung hinderlicher Faktoren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer qualitativen Forschungsstrategie, für die zwölf Experteninterviews geführt und mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Managementkonzepte und einen empirischen Teil, der das methodische Vorgehen sowie die Auswertung der Experteninterviews umfasst.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Change-Management, Shopfloor Management, Autonomous Maintenance, Führungsverhalten und Unternehmenskultur charakterisiert.

Welche Rolle spielt die Geschäftsleitung im Vergleich zur Shopfloor Ebene?

Die Untersuchung zeigt, dass Führungskräfte auf dem Shopfloor oft zwischen den Anforderungen der Geschäftsleitung und den operativen Gegebenheiten vermitteln müssen, wobei dies häufig als psychologische Dauerbelastung erlebt wird.

Wie gehen die befragten Experten mit Widerständen um?

Die Experten betonen die Notwendigkeit von Kommunikation und proaktivem Dialog; Widerstände werden dabei nicht nur als Störung, sondern als wertvolle Information über Potenziale und Fehler in der Implementierung gewertet.

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Details

Title
Change-Management "Autonomous Maintenance". Warum die Shopfloor Ebene zwischen Erfolg und Niederlage entscheidet
Grade
1,3
Author
Oliver Schmitz (Author)
Publication Year
2024
Pages
159
Catalog Number
V1463428
ISBN (PDF)
9783389008256
ISBN (Book)
9783389008263
Language
German
Tags
Change Management, Shopfloor, TPM Instandhaltung Motivation Führungskraft Führung Maintenance Shopfloor Management Lean KVP Change Manager Kaizen Widerstand
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Oliver Schmitz (Author), 2024, Change-Management "Autonomous Maintenance". Warum die Shopfloor Ebene zwischen Erfolg und Niederlage entscheidet, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1463428
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