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Unterstützung durch Lehrkräfte bei der Entwicklung von selbstreguliertem Lernen

Titel: Unterstützung durch Lehrkräfte bei der Entwicklung von selbstreguliertem Lernen

Hausarbeit , 2023 , 14 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Laura Bader (Autor:in)

Psychologie - Kognitive Psychologie
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Selbstreguliertes Lernen im Rahmen des regulären Unterrichts zu fördern ist am effektivsten. Lehrkräfte haben demnach eine bedeutende Rolle bei der Förderung selbstregulierten Lernen. Da stellt sich die Frage, mit der sich diese Hausarbeit beschäftigt, wie können Lehrkräfte die Entwicklung des selbstregulierten Lernens bei ihren Schüler und Schülerinnen unterstützen?

Zunächst wird in Kapitel 2 das selbstregulierte Lernen dargestellt. Es werden unterschiedliche Modelle des selbstregulierten Lernens vorgestellt und auf Lernstrategien genauer eingegangen. In Kapitel wird sich mit der Förderung von selbstreguliertem Lernen auseinandergesetzt. Die Ergebnisse werden in Kapitel 4 zusammengeführt.

Wortwörtlich heißt es, dass "jeder junge Mensch hat ohne Rücksicht auf seine wirtschaftliche Lage und Herkunft und sein Geschlecht ein Recht auf schulische Bildung, Erziehung und individuelle Förderung". Eine Grundvoraussetzung für den schulischen Erfolg und für erfolgreichere, motiviertere und zufriedener Schüler die zu kompetenten und fähigen Lernenden werden ist das selbstregulierte Lernen. Das selbstregulierte Lernen kann als eine Art der individuellen Förderung bezeichnet werden. Diese Fähigkeit kann bis zu einem gewissen Grad zwar selbst erlernt werden, aber es ist auch eng mit den unterschiedlichen Entwicklungsstufen verbunden. Daher ist die Entwicklung der Fähigkeit bei den Lernenden zum eigenverantwortlichen und selbstregulierten Lernen neben der Vermittlung von Fachwissen als Hauptaufgabe der Bildung und der Erziehung junger Menschen anzusehen. Das außerschulische Lernen im Alltag erfordert von den Lernenden verschiedene Strategien, um sich erfolgreich Fähigkeiten und Wissen zu erwerben. Das spiegelt sich das selbstregulierte Lernen als eine Schlüsselkompetenz in allen Lernsituation wider. Und verdeutlicht die Bedeutung von selbstreguliertem Lernen in der gesamten Lebensspanne. Dabei wird selbstreguliertes Lernen in Bildungsstandards und in Lehrplänen kaum erwähnt. Dabei passt das selbstregulierte Lernen in die aktuellen Bildungsinitiativen (Inklusion, Bewerten des Lernens) und steht in Bezug, dass Schüller zu anpassungsfähigen lebenslangen Lernenden werden, die kritisch und kreativ denken und Probleme lösen können. Sie wären in der Lage eigenständig zu arbeiten aber können auch kollaborativ arbeiten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Selbstreguliertes Lernen

2.1 Drei Schichten Modell SGL von Boekaerts

2.2 Prozessmodell von Schmitz

3. Lernstrategien

4. Förderung von selbstreguliertem Lernen

5. Diskussion

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Rolle des selbstregulierten Lernens für den schulischen Erfolg. Das primäre Ziel besteht darin, darzulegen, wie Lehrkräfte ihre Schülerinnen und Schüler bei der Entwicklung und Anwendung von Selbstregulationskompetenzen und Lernstrategien effektiv unterstützen können, um sie zu selbstständigen und lebenslangen Lernenden zu befähigen.

  • Theoretische Fundierung durch verschiedene Modelle des selbstregulierten Lernens (z. B. Boekaerts, Schmitz).
  • Klassifizierung und Bedeutung unterschiedlicher Lernstrategien (kognitiv, metakognitiv, ressourcenorientiert).
  • Methoden der direkten und indirekten Förderung im regulären Unterricht.
  • Bedeutung der Lehrkräftekompetenzen für die erfolgreiche Implementierung von Selbstregulation.
  • Diagnostische Ansätze zur Erfassung von Selbstlernkompetenzen bei Schülern.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Wortwörtlich heißt es, dass „Jeder junge Mensch hat ohne Rücksicht auf seine wirtschaftliche Lage und Herkunft und sein Geschlecht ein Recht auf schulische Bildung, Erziehung und individuelle Förderung“ (§1 Absatz 1 Satz 1 SchulG). Eine Grundvoraussetzung für den schulischen Erfolg und für erfolgreichere, motiviertere und zufriedener Schüler die zu kompetenten und fähigen Lernenden werden ist das selbstregulierte Lernen (Nett & Götz, 2019). Das selbstregulierte Lernen kann als eine Art der individuellen Förderung bezeichnet werden (Fischer et al., 2021) Diese Fähigkeit kann bis zu einem gewissen Grad zwar selbst erlernt werden, aber es ist auch eng mit den unterschiedlichen Entwicklungsstufen verbunden (Nett & Götz, 2019).

Daher ist die Entwicklung der Fähigkeit bei den Lernenden zum eigenverantwortlichen und selbstregulierten Lernen neben der Vermittlung von Fachwissen als Hauptaufgabe der Bildung und der Erziehung junger Menschen anzusehen. Das außerschulische Lernen im Alltag erfordert von den Lernenden verschiedene Strategien, um sich erfolgreich Fähigkeiten und Wissen zu erwerben. Das spiegelt sich das selbstregulierte Lernen als eine Schlüsselkompetenz in allen Lernsituation wider (Perels et al., 2020). Und verdeutlicht die Bedeutung von selbstreguliertem Lernen in der gesamten Lebensspanne.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz des selbstregulierten Lernens als individuelle Schlüsselkompetenz und formuliert die Forschungsfrage zur unterstützenden Rolle der Lehrkräfte.

2. Selbstreguliertes Lernen: Hier werden theoretische Grundlagen geschaffen, indem verschiedene Modelle wie das Drei-Schichten-Modell von Boekaerts und das Prozessmodell von Schmitz vorgestellt werden.

2.1 Drei Schichten Modell SGL von Boekaerts: Das Kapitel beschreibt das Zusammenspiel der Regulation des Selbst, der Lernprozesse und des Verarbeitungsmodus zur Unterstützung des Lernverlaufs.

2.2 Prozessmodell von Schmitz: Es werden die drei zeitlichen Phasen der Selbstregulation – präaktional, aktional und postaktional – erläutert, die den Lernprozess strukturieren.

3. Lernstrategien: Dieses Kapitel klassifiziert Lernstrategien in kognitive, metakognitive und ressourcenorientierte Ansätze und deren jeweilige Funktion für den Wissenserwerb.

4. Förderung von selbstreguliertem Lernen: Der Fokus liegt auf praktischen Möglichkeiten der Lehrkräfte, das selbstregulierte Lernen methodisch zu fördern und die Kompetenzentwicklung bei Schülern diagnostisch zu begleiten.

5. Diskussion: Das Fazit stellt zusammenfassend fest, dass eine ganzheitliche Förderung der Selbstregulation notwendig ist und Lehrkräfte eine entscheidende Rolle bei der Vermittlung sowie der Unterrichtsgestaltung einnehmen.

Schlüsselwörter

Selbstreguliertes Lernen, Lernstrategien, Metakognition, individuelle Förderung, Lehrkräftekompetenzen, Prozessmodell der Selbstregulation, Drei-Schichten-Modell, schulischer Erfolg, Selbstwirksamkeit, Unterrichtsgestaltung, Diagnose, lebenslanges Lernen, Transfer, Volition.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Konzept des selbstregulierten Lernens und dessen Bedeutung für den Bildungserfolg von Schülern, wobei der Fokus auf der beratenden und unterstützenden Rolle der Lehrkräfte liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind theoretische Modelle der Selbstregulation, die Kategorisierung wirksamer Lernstrategien sowie praktische Konzepte zur Förderung dieser Kompetenzen im Schulalltag.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie Lehrkräfte durch gezielte Interventionen und eine entsprechende Unterrichtsgestaltung die Entwicklung selbstregulierter Lernprozesse bei ihren Schülern unterstützen können.

Welche wissenschaftlichen Modelle werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich insbesondere auf das Drei-Schichten-Modell von Boekaerts sowie das Prozessmodell der Selbstregulation von Schmitz.

Was deckt der Hauptteil der Arbeit inhaltlich ab?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung der Modelle, die Erläuterung der verschiedenen kognitiven und metakognitiven Strategien sowie eine umfangreiche Analyse der pädagogischen Fördermöglichkeiten.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt zusammenfassen?

Wichtige Begriffe sind Selbstreguliertes Lernen, Metakognition, Lernstrategien, pädagogische Diagnostik und Lehrkräfte als Förderinstanzen.

Welche Rolle spielt die Metakognition innerhalb der Modelle?

Die Metakognition fungiert als zentraler Bestandteil, da sie das bewusste Überwachen und Steuern des eigenen Denkens und Lernens ermöglicht, was für den erfolgreichen Lernfortschritt unerlässlich ist.

Warum ist die Diagnosekompetenz der Lehrkräfte so bedeutsam?

Lehrkräfte müssen in der Lage sein, den Stand der Selbstregulationsfähigkeiten ihrer Schüler objektiv einzuschätzen, um ein individuelles Maß an Autonomie und Hilfestellung bieten zu können.

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Details

Titel
Unterstützung durch Lehrkräfte bei der Entwicklung von selbstreguliertem Lernen
Note
1,0
Autor
Laura Bader (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
14
Katalognummer
V1463896
ISBN (PDF)
9783389009192
ISBN (Buch)
9783389009208
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Lehrkräfte Selbstreguliertes Lernen 3 Schichten Modell nach Boekaerts Prozessmodell nach Schmitz Lernstrategien Förderung von selbstregulierten Lernen Entwicklung selbstreguliertem Lernen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Laura Bader (Autor:in), 2023, Unterstützung durch Lehrkräfte bei der Entwicklung von selbstreguliertem Lernen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1463896
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Leseprobe aus  14  Seiten
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