Krieg und Geld bilden ein Paar, dass nur schwer zu trennen ist. Mit jeder
kriegerischen Auseinandersetzung sind in irgendeiner Weise auch wirtschaftliche
Interessen, Probleme oder Aufgaben verknüpft, die berücksichtigt sein wollen.
Inwieweit und in welcher Form das auch auf die Kriege des antiken Griechenlands
zutrifft soll Gegenstand dieser Arbeit sein.
Zunächst wird zum besseren Verständnis und zur Heranführung an das Thema ein
Überblick über antike Maße und Geldverhältnisse gegeben werden. Sich daran
anschließend wird die Frage behandelt werden, was der Krieg eigentlich gekostet hat
in antiker Zeit. Hierzu wird zunächst untersucht werden, wieviel zum Beispiel ein
Talent oder eine Drachme wert gewesen sein kann, um danach die
Kostenverhältnisse besser darstellen zu können. Was hat zum Beispiel eine
Hoplitenrüstung gekostet, was die Lanze? Wieviel war an Verpflegung für einen
Soldaten üblich und was ist an Sold bezahlt worden? Mit welchen wirtschaftlichen
Belastungen sahen sich kriegführende Mächte aufgrunddessen konfrontiert?
Abschließend sollen einige Quellen untersucht werden, die einen Bezug zum Thema
enthalten.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Preise, Werte, Maße
- Rüstung, Waffen und Kosten
- Lohn, Sold und Verpflegung
- Kriegsbeute
- Kriegskosten
- ,,Im Krieg ist die Beschaffung von Geld (...) Gefährtin des Erfolgs\" - Quellen
- Resümee
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit analysiert den Zusammenhang zwischen Krieg und Wirtschaft im antiken Griechenland. Sie verfolgt das Ziel, die finanziellen Aspekte der kriegerischen Auseinandersetzungen zu beleuchten und die Kosten des Krieges in der Antike zu quantifizieren. Dabei werden sowohl die Rüstungsausgaben als auch die Kosten für den Unterhalt der Soldaten und die Auswirkungen auf die Staatshaushalte betrachtet.
- Wert von antiken Münzen und Maßeinheiten
- Kosten für Rüstung und Waffen
- Sold, Verpflegung und wirtschaftliche Belastungen kriegführender Mächte
- Relevante Quellen und Forschungsprojekte zum Thema Kriegskosten in der Antike
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik ein und stellt die zentrale Forschungsfrage der Arbeit dar, nämlich die Auswirkungen des Krieges auf die Wirtschaft im antiken Griechenland. Dabei werden bereits wichtige Quellen und Forschungsprojekte zum Thema vorgestellt.
Preise, Werte, Maße: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die antiken Maße und Geldverhältnisse, insbesondere den attischen Münzfuß. Es behandelt die verschiedenen Einheiten wie Talent, Mine, Drachme und Obole und ihre Beziehung zueinander. Der Abschnitt beleuchtet die Schwierigkeit, antike Preise in heutige Währungseinheiten umzurechnen, und bietet alternative Ansätze zur Bewertung von Gütern und Einkommen.
Rüstung, Waffen und Kosten: Dieses Kapitel widmet sich den Kosten für Rüstung und Waffen im antiken Griechenland. Es behandelt Themen wie die Kosten für eine Hoplitenrüstung, die Ausstattung von Soldaten und die Verpflegungskosten. Darüber hinaus beleuchtet es die wirtschaftlichen Belastungen, die kriegführende Mächte aufgrund der Kriegskosten ertragen mussten.
Häufig gestellte Fragen
Wie teuer war die Rüstung eines griechischen Hopliten?
Die Arbeit untersucht die Kosten für Rüstung (Panzerung) und Lanze, um die wirtschaftliche Belastung für den einzelnen Bürger oder den Staat darzustellen.
Welche Währungseinheiten gab es im antiken Griechenland?
Die wichtigsten Einheiten waren das Talent, die Mine, die Drachme und der Obolus, wobei der attische Münzfuß eine zentrale Rolle spielte.
Wie viel Sold erhielt ein Soldat in der Antike?
Die Untersuchung beleuchtet die üblichen Sätze für Sold und Verpflegungsgelder, die kriegführende Mächte aufbringen mussten.
Welche Rolle spielte die Kriegsbeute für die Finanzierung?
Kriegsbeute war oft ein entscheidender Faktor, um die enormen Kriegskosten zu decken oder den Erfolg einer Kampagne wirtschaftlich zu sichern.
Gibt es antike Quellen zu den Kosten des Krieges?
Ja, die Arbeit stützt sich auf historische Quellen, die belegen, dass die Beschaffung von Geld als „Gefährtin des Erfolgs“ im Krieg galt.
Kann man antike Preise in heutiges Geld umrechnen?
Die Arbeit diskutiert die Schwierigkeiten dieser Umrechnung und bietet Ansätze, um den Wert von Drachmen oder Talenten im Vergleich zu Lebenshaltungskosten besser zu verstehen.
- Arbeit zitieren
- Thomas Marx (Autor:in), 2008, „Der Preis des Krieges“ Krieg und Wirtschaft bei den alten Griechen , München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/146441