Die Fußball-WM 2010

Chancen und Risiken für Südafrika


Diplomarbeit, 2009

100 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Zielsetzung
1.3. Aufbau der Arbeit

2.1. Definition
2.2. Entwicklung von Sport-Mega-Events
2.3. Effekte von Sport-Mega-Events
2.3.1. Ökonomische Aspekte
2.3.2. Infrastrukturelle Aspekte
2.3.3. Image Aspekte

3. Südafrika
3.1. Bevölkerung, Klima und Landschaft
3.2. Wirtschaft
3.3. Tourismus
3.4. Transportinfrastruktur
3.5. Probleme des Landes
3.5.1. Homelands und Townships
3.5.2. AIDS
3.5.3. Kriminalität
3.6. Sport

4.1. Die FIFA
4.2. Die Entstehung der Fussball-WM
4.3. Vergabe der Fussball-WM Ausrichtung
4.4. Institutioneller Rahmen der Ausrichtung
4.5. Infrastruktur
4.5.1. Stadien
4.5.1.1. Durban
4.5.1.2. Johannesburg
4.5.1.3. Kapstadt
4.5.1.4. Bloemfontein / Mangaung
4.5.1.5. Port Elizabeth / Nelson Mandela Bay

1. Einleitung

1.1. Problemstellung

Die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft (im Folgenden Fussball-WM oder nur WM) gehört neben den Olympischen Spielen zu den größten Sportereignissen der Welt. Ihre Ausrichtung stellt eine enorme Herausforderung in Bezug auf Infrastruktur und Organisation für das Gastgeberland dar.

Seit dem 15. Mai 2004 steht fest, dass die Endrunde der 19. Fussball-WM vom 11. Juni bis zum 11. Juli 2010 in Südafrika und damit erstmals auf dem afrikanischen Kontinent ausgetragen wird. Aufgrund eines von der FIFA (Fédération Internationale de Football Association) beschlossenen Rotationsprinzips wurden für die Fussball-WM 2010 nur Bewerbungen afrikanischer Länder genehmigt. Neben Südafrika wurden noch die nordafrikanischen Staaten Ägypten und Marokko in der engeren Auswahl verblieben.

Südafrika verfügt bereits über Erfahrungen mit Großveranstaltungen, so wurden von der Kaprepublik die Rugby-WM 1995, der Cricket World Cup 2003, die Weltmeisterschaft des Women’s World Cup of Golf 2005 und 2006 sowie das Eröffnungsstraßenrennen der A1 GP im Motorsport 2006 erfolgreich ausgerichtet.

Aber die Fussball-WM 2010, mit mehr als 26 Milliarden erwarteten Fernsehzuschauern bei 64 Spielen, wird alle bis zu diesem Zeitpunkt ausgetragenen Sportereignisse um ein vielfaches überragen. Deutschland hat als WM-austragendes Land 2006 ein beeindruckendes Erbe hinterlassen, an dem viele Fußballfans, sei es vor Ort oder vor dem Fernseher, das Turnier in Südafrika messen werden. Der ehemalige südafrikanische Staatspräsident Thabo Mbeki ist der Meinung, dass die Fussball-WM einen großen Beitrag nicht nur zu Südafrikas Sozialwirtschaftswachstum, sondern auch zur Entwicklung des Kontinents als Ganzes leisten werde. „Für diesen unersetzlichen Nutzen schulden wir es der FIFA und dem Rest der Fußballwelt, uns richtig auf 2010 vorzubereiten“, sagte Mbeki und forderte jeden Südafrikaner zur Zusammenarbeit auf, um sicherzustellen, dass das Land „die beste Fußballweltmeisterschaft aller Zeiten“ ausrichten werde.

Die Fussball-WM stellt eine Chance für Südafrika dar, sich zu beweisen. Die erfolgreiche Ausrichtung der Spiele könnte dazu beitragen, die eher skeptische Haltung zu widerlegen, die viele Nicht-Afrikaner gegenüber Afrika, insbesondere Südafrika haben. Ebenso rechnet und hofft man auf viele positive und langfristige anhaltende Wirtschaftseffekte, um dem Staat Südafrika weitere Stabilität und zusätzlichen wirtschaftlichen sowie sozialen Aufschwung in Zukunft zu bringen. 1

Doch ist andererseits sehr zu bezweifeln, ob die Fussball-WM die grundlegenden und gravierenden Probleme dieses Landes lösen wird. Ein Risiko ist die hohe Kriminalitätsrate, die das Land zu verzeichnen hat. Diese wird auch vor der WM nicht halt machen, und es ist nach wie vor fraglich, ob die FIFA die Sicherheitsvorkehrungen derart treffen kann, dass sich hier Millionen fußballbegeisterte Fans frei bewegen werden können. 2

1.2. Zielsetzung

Die folgende Arbeit beschäftigt sich mit den Auswirkungen, welche die Ausrichtung der Fussball-WM zu Folge haben wird. Hierzu werden die jeweiligen Effekte, die eine Sportgroßveranstaltung bergen kann, herausgearbeitet und auf die derzeitige Situation in Südafrika angewandt. Somit wird ein detaillierter Überblick geschaffen, um die jeweiligen Chancen und Risiken gegenüber stellen zu können und letztendlich eine wissenschaftlich fundierte Schlussfolgerung treffen zu können.

Zu beachten ist selbstverständlich, dass diese Arbeit im Vorfeld der Fussball-WM 2010 verfasst wurde, wodurch nur der Zugriff auf erfahrungsbedingte und provisorische, jedoch kaum feststehende Fakten und Zahlen möglich war. Hinzu kommt ein grundsätzlicher Mangel an moderner und wissenschaftlich fundierter Literatur, sei es im Bereich aktueller Daten zu Südafrika oder im Bereich der Fussball-WM. Somit basiert diese Arbeit v.a. auf Quellen aus dem Internet.

1.3. Aufbau der Arbeit

Die Ausarbeitung dieses Themas ist in sechs Kapitel gegliedert. Nach der Einleitung, die eine Einführung in das Thema vermitteln soll, werden Sportgroßveranstaltungen bzw. Mega-Events theoretisch dargestellt und ihre Entwicklung sowie mögliche Auswirkungen beschrieben. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit der Republik Südafrika an sich. Es wird auf die Wirtschaft, den Tourismus und die Transportinfrastruktur sowie die Probleme des Landes eingegangen. Des Weiteren wird über den Sport und die Entwicklung des Fussballs in Südafrika berichtet. Im vierten Kapitel wird die Fussball-WM im Allgemeinen sowie die Fussball-WM 2010 in Südafrika und deren Organisation erläutert. Zudem wird der derzeitige Stand der Vorbereitungen festgehalten. Im fünften Kapitel wird auf die möglichen wirtschaftlichen, infrastrukturellen und imagebezogenen Auswirkungen der Fussball-WM auf Südafrika eingegangen, sodass eine Prognose für die Zukunft erstellt werden kann.

Abschließend wird im sechsten Kapitel ein Ausblick auf die Fussball-WM gewährt, indem der Stand der Vorbereitungen festgehalten wird und die Aussicht auf Erfolg prognostiziert wird.

2. Mega-Events

2.1. Definition

Als Events bezeichnet man Veranstaltungen, die sich v.a. durch den Veranstaltungsort an eine spezielle Zielgruppe richten, im Vorfeld geplant werden und zeitlich begrenzt sind.

Die Spezialisierung „Mega 3 -Event“ bezieht sich auf einen sehr großen Rahmen mit internationalem Charakter. Die Zielgruppe besteht dementsprechend aus vorwiegend geographisch gemischtem Publikum. Der Austragungsort spielt hier eine geringere Rolle, da der Event unabhängig von nationalen Werten und Normen ausgerichtet wird. Der Schwerpunkt liegt eher auf der Identifikation mit internationalen Systemen. 4 Mega-Events werden überall auf der Welt auf gleiche Art und Weise ausgeführt. Die Fussball-WM findet jedoch im Gegensatz zu anderen Mega-Events 5 an verschiedenen Standorten statt und wird von der gesamten Nation ausgerichtet, da die Spielorte im ganzen Land verteilt sind und somit auch Reiseverkehr stattfindet. 6 Zwei bedeutende Merkmale kennzeichnen Mega-Events: sie bergen signifikante Effekte für die austragende Stadt, Region oder Nation - v.a. für die Tourismusbranche - und sie ziehen eine beachtliche Medienberichterstattung mit sich. Somit besitzen diese besonderen Veranstaltungen die Fähigkeit, Werbebotschaften über das Fernsehen oder andere Kommunikationsmittel an ein Milliardenpublikum heranzutragen. 7

2.2. Entwicklung von Sport-Mega-Events

In der heutigen Gesellschaft spielen Sport-Mega-Events eine sehr große Rolle und beeinflussen diverse Bereiche.

Seit 1992, als die Olympischen Sommer und Winter Spiele zum letzten Mal im gleichen Jahr ausgetragen worden sind, findet ein 2 Jahreszyklus von Sport-Mega-Events statt. Die Olympischen Sommer Spiele teilen sich nun mit der Fussball-Europameisterschaft (Fussball-EM), die von der UEFA (Union of European Football Associations) organisiert wird, die Aufmerksamkeit in einem Jahr, während die Olympischen Winter Spiele zusammen mit der Fussball-WM, für deren Austragung die FIFA zuständig ist, in einem Jahr bestritten werden. Obwohl die Anzahl der Sportarten bei den Olympischen Spielen in Zukunft reduziert werden soll, wird deutlich, dass die Größe eines Events sowie der Enthusiasmus, an Sport-Mega-Events wie den Olympischen Spielen oder der Fussball-WM teilzunehmen bzw. sie sogar auszutragen, in den letzten 20 Jahren gestiegen ist. Drei zentrale Gründe führten zu der Expansion und der steigenden Attraktion von Sport-Mega-Events:

Erstens wurde durch neue Technologien in der Massenkommunikation, v.a. durch das Satelliten Fernsehen, eine enorme Audienz für Events wie die Olympischen Spiele oder die Fussball-WM gewonnen. Für die Übertragungsrechte wurden weltweit jeweils dreistellige Millionen Dollarbeträge ausgegeben. Bei den Olympischen Spielen betrugen die Ausgaben für die TV Rechte 53 % der Gesamteinnahmen, gefolgt von Sponsorship mit 34 %, Ticketverkauf mit 11 % und Merchandising mit 2 %

in der Periode 2001-2004. 8 Diese Ausgaben werden durch die mediale Attraktivität von solchen Events gerechtfertigt: bei der Fussball-WM 2006

in Deutschland betrug die Gesamtanzahl der TV-Zuschauer in 214 Ländern 26,3 Milliarden. Nicht zu vernachlässigen sind hierbei noch die gesendeten TV-Stunden von 73.000. 9

Der zweite Grund für die Expansion von Mega-Events war die Gründung einer Sport-Medien-Geschäftsallianz, welche den professionellen Sport im späten 20. Jahrhundert generell umstrukturierte. Sponsorenrechte, exklusive Übertragungsrechte und Merchandising zogen Sponsoren in Verbindung mit der Assoziation von Sport und der breiten globalen Zuschauermasse, welche die Events erreichten, an. Seit 1980 verhalfen die zwei größten Sportevents - die Olympischen Spiele und die Fussball-Weltmeisterschaft - dieser transnationalen Sport-Medien-Allianz zu einem Wert von Millionen von Dollars.

Der dritte Grund, warum das Interesse bei diesen Sport-Mega-Events als Gastgeber zu agieren gestiegen ist, sind die wertvollen Werbemöglichkeiten für die Städte und Regionen. 10 Dabei hat sich in den letzten Jahren bei der Bewerbung um die Austragungsrechte ein harter und kostspieliger Wettstreit entwickelt. 11

2.3. Effekte von Sport-Mega-Events

Sport-Mega-Events wie die Fussball-WM können sich in einem hohen Maße auf eine Volkswirtschaft auswirken, wobei die unterschiedlichsten Bereiche betroffen sein können. Es werden Eintrittskarten gekauft, die öffentlichen Verkehrsmittel genutzt und das Gastronomie- und Hotelerie-Gewerbe in Anspruch genommen. Des Weiteren müssen die Stadien und die dazugehörigen Verkehrswege größtenteils ausgebaut und vor allem der Betrieb während der Veranstaltung durch entsprechende Produktionsmittel sichergestellt werden. 12

2.3.1. Ökonomische Aspekte

Ein Sport-Mega-Event kann sich auf verschiedene Branchen ökonomisch auswirken. Die größten Effekte werden aber dem Tourismusbereich und der Baubranche zugeschrieben. Durch die Konsumausgaben der in- und ausländischen Besucher, der Athleten, der Betreuer und der Journalisten werden kurzfristige Impulse v.a. im Handel, Gastronomie, Beherbergung, Transportwesen und Kommunikation geschaffen. Um auch längerfristig davon zu profitieren, sind für das Austragungsland zwei Faktoren entscheidend:

1. Durch Medien und zufriedene Besucher transportierte Werbe- und Imageeffekte zu erzeugen und
2. die Attraktivität durch verbesserte Infrastruktur zu steigern.

Durch erfolgreiche Umsetzung dieser Aspekte, können in weiterer Folge induzierte Nachfrageeffekte hervorgerufen werden. Demgegenüber stehen allerdings auch negative Effekte: erschwerte Einreisebedingungen, Überfüllung der touristischen Infrastruktur und (sektorale) Preissteigerung durch die erhöhte Nachfrage. Dies kann bewirken, dass potenzielle Besucher ausbleiben bzw. ihre Ausgaben an einem anderen Ort tätigen. Der zweite Einflussfaktor ist, wie bereits erwähnt, die Baubranche. Durch die Vorbereitung und Durchführung eines Events werden in der Baubranche zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. Jedoch kann dieser Effekt durch höher ausfallende Erstellungskosten als budgetiert, Bauruinen, die durch mangelnde längerfristige Planung entstehen, und im Unterhalt nicht kostendeckende Anlagen, gemindert werden. Während die Effekte im Tourismusbereich und in der Baubranche kurz-oder mittelfristig sind, können sich auch längerfristige ökonomische Effekte ergeben. Image- und Markeneffekte, Netzwerk- und Kompetenzeffekte oder Attraktivitätssteigerungen durch Infrastrukturverbesserungen können durch einen kompetenten und zukunftsorientierten Umgang langfristigen wirtschaftlichen Nutzen erzeugen. 13

2.3.2. Infrastrukturelle Aspekte

Infrastrukturmaßnahmen, die notwendig sind für einen Event, haben positive und negative Auswirkungen. Zum Einen werden Infrastrukturprojekte realisiert, die ohne den Event nicht entstanden wären und die zu einer Verbesserung der ökologischen Begebenheiten führen können. Zum Beispiel wurde in Wien für die Fussball-EM 2008 die Linie U2 bis zum Praterstadion verlängert, um einem Verkehrschaos vorzubeugen. Zwar wird es eine Weile dauern, bis sich die Kosten amortisiert haben werden, jedoch profitieren die Bewohner Wiens auch nach der EM davon.

Zum Anderen belastet jedoch die Planung und Durchführung dieser Maßnahmen das Budget der Gemeinden, Länder und des Bundes. 14 Infrastrukturmaßnahmen bergen zudem auch Auswirkungen auf die Umwelt. Ein Hauptaspekt ökologischer Belastungen ist der bei einem Event zusätzlich verursachte Verkehr sowie das Energie-, Lärm- und Müllaufkommen.

Da die Öffentlichkeit sehr sensibel auf ökologische Fragen reagiert, ist es für den Veranstalter unabdinglich, sich mit diesem Thema gewissenhaft auseinander zu setzen und seine Vorsätze diesbezüglich zu kommunizieren und auch ernsthaft zu verfolgen. Das Organisationskomitee der Fussball-WM 2006 gründete sogar ein eigenes Umweltprojekt (Green Goal), das die erste klimaneutrale Austragung einer WM zum Ziel hatte. 15

2.3.3. Image Aspekte

Dem Image einer Stadt oder Region wird eine zunehmende Bedeutung beigemessen. Nicht nur für Unternehmen spielt das Image in Bezug auf Unternehmensstandort und Arbeitskräfte eine wichtige Rolle sondern v.a. für den Tourismussektor, der anhand subjektiver Wahrnehmungen sein Urlaubsziel wählt. 16

Ein perfekt organisierter Mega-Event kann zur Verbesserung des Images eines Landes oder einer Stadt beitragen oder dazu genutzt werden, es zu verändern oder neu zu positionieren. Touristen selbst, aber v.a. die Medien sind wichtige Botschafter dieses Images. Durch ihre Berichte und Informationen können sie einen milliardenschweren Werbewert erzeugen. In diesem Sinne ist es sehr wichtig, das Image zu verbessern, um langfristige Effekte wie kontinuierliche Tourismusausgaben, Investitionen und Neuansiedlungen von Unternehmen erzeugen zu können. 17 Dass Mega-Events einen großen Teil dazu beitragen, das Image des Ausrichterlandes bzw. der -stadt zu verbessern, ist offenkundig: St. Moritz wurde durch die Olympischen Spiele 1928 von einem armen Dorf zu einem mondänen Skiort. Münchens Olympiapark wurde 1972 von fast 300 Millionen Zuschauern besucht, die der Stadt München einen Einkommenszuwachs von zwei Milliarden DM verschafften. Nicht zuletzt konnte Sapporo durch die Olympiade 1972 seine Einwohnerzahl verdoppeln.

Somit ist es nicht verwunderlich, dass Imageeffekte eine wesentliche Rolle bei der Motivation zur Durchführung eines Mega-Events einnehmen. Trotz dieser zentralen Position werden Imagewirkungen bei Wirtschaftlichkeitsberechnungen von Mega-Events häufig unter dem Strich abgehandelt, da sie als „intangible“ gelten, was den Wert solcher Berechnungen allerdings schmälert. 18

3. Südafrika

3.1. Bevölkerung, Klima und Landschaft

Swasiland. Hinzu kommt das Königreich Lesotho, welches im Südosten des Landes komplett von der Republik umschlossen wird und somit eine Enklave bildet. Im Westen, Süden und Osten umgeben der Indische- und Atlantische Ozean Südafrikas Küsten. Beide Weltmeere üben einen mäßigenden Einfluss auf das Klima aus, das aufgrund des subtropischen Hochdruckgürtels durch eine starke Trockenheit geprägt ist. 19 20 21 22 23 Knapp 48 Millionen Einwohner (47.940.000 24 ) leben in den neun Provinzen Südafrikas: Eastern Cape, Free State, Gauteng, KwaZulu-Natal, Limpopo, Mpumalanga, Northern Cape, North West und Western Cape. Northern Cape bildet die flächenmäßig größte Provinz, weist jedoch die geringste Bevölkerungsdichte auf. Gauteng hingegen verfügt als kleinste Provinz über die meisten Einwohner. 25 Die Bevölkerung wächst mit einer Rate von 1,06 %. 26

Die folgende Auflistung zeigt die größten Städte Südafrikas mit der jeweiligen Einwohnerzahl. 27

- Johannesburg: 3.225.812 Einw.
- Durban: 3.090.122 Einw.
- Cape Town/Kapstadt: 2.893.247 Einw.
- Tshwane/Pretoria: 1.985.983 Einw.
- Port Elizabeth: 1.005.779 Einw.
- Soweto: 858.649 Einw.
- Tembisa: 348.687 Einw.
- Pietermaritzburg: 223.518 Einw.
- Botshabelo: 175.820 Einw.
- Mdantsane: 175.783 Einw.
- Boksburg: 158.650 Einw.
- EastLondon: 135.560 Einw.
- Bloemfontein: 111.698 Einw.

Südafrika pflegt seit der Abschaffung des geächteten Apartheidsregime 28 im Jahre 1994 eine demokratische Staatsform, deren politisches Oberhaupt der Präsident (seit 2009 Jacob Zuma) darstellt. Zuma ist Mitglied des African National Congress (ANC), der größten und zugleich bedeutendsten politischen Organisation der schwarzen Südafrikaner. 29

- ANC - African National Congress: 264 Sitze
- DA - Democratic Alliance Party: 67 Sitze
- COPE - Congress of the People: 30 Sitze
- IFP - Inkatha Freedom Party: 18 Sitze
- UDM - United Democratic Movement: 4 Sitze
- ID - Independent Democrats: 4 Sitze
- FF+ - Freedom Front Plus: 4 Sitze
- ACDP - African Christian Democratic Party: 3 Sitze
- Et al. 30

Die offizielle Hauptstadt Südafrikas ist Pretoria mit dem Hauptsitz der Regierung. Weiterhin befindet sich in Kapstadt der Sitz des Parlaments und in Bloemfontein der oberste Gerichtshof. Die Verwaltung ist dezentral in Landes-, Provinz- und Gemeinderegierungen gegliedert. Grundlage für den Staatsaufbau ist die Verfassung 31 Südafrikas, die als eine der progressivsten und liberalsten der Welt gilt. 32

Der größte kulturelle Schatz Südafrikas ist seine Bevölkerung, die sogenannte "Regenbogen-Nation". Dieser Begriff soll die verschiedenen Kulturen, geschichtlichen Hintergründe und Sprachen widerspiegeln, welche das Land durchziehen. In Südafrika gibt es insgesamt elf offiziell anerkannte Amtssprachen, wovon die englische Sprache im wirtschaftlichen Sektor die größte Verwendung wiederfindet. 33 Bis in das Jahr 1991 wurde das Volk durch die damalige Verfassung in vier diverse ethnische Gruppen eingeteilt: Schwarze, Weiße, Farbige und Asiaten. Obwohl diese Einteilung nicht mehr im Gesetz verankert ist, sehen sich viele Südafrikaner immer noch einer dieser Bevölkerungsgruppen zugehörig. 79 % bezeichnen sich selbst als Afrikaner (Schwarze), 9,6 % als Weiße, 8,9 % als Farbige und 2,5 % als Inder/Asiaten. 34

Ihr Glauben lässt sich wie folgt unterteilen: Christen: 75,5%, davon u.a. Independent African Churches (z.B. Zion Christian Church) (25,74%); Nederduitse Gereformeerde Kerk (8,9%); Römisch-katholisch (8,6%), Methodisten (7,1%); Anglikaner (4%), Lutheraner (2,6%); Sonstige Religionen: mind. 17,5%, davon u.a. Hindus: 1,4%, Moslems: 1,4%, Juden: 0,2%; Konfessionslose: 7,0%. 35

Südafrika ist ein Land voller Kontraste und nicht nur die Menschen spiegeln den enormen Facettenreichtum wider. Auch die Landschaft zeigt sich durch ihre weiten Ebenen, sanften Hügel, hohen Gebirge, klaren Seen, langen Küstenlinien und modernen Großstädte als sehr reizvoll und abwechslungsreich. Des Weiteren ist es auch bekannt für seine Nationalparks (u.a. Krüger-Nationalpark) sowie vier Weltnaturerbe-Stätten der UNESCO, wobei die Drakensberge wegen ihrer Felszeichnungen der San 36 zugleich auch Weltkulturerbe sind. 37

3.2. Wirtschaft

Südafrikas Wirtschaft hat sich in den letzten 20 Jahren grundlegend verlagert. Machten in den 80er Jahren noch Landwirtschaft und Bergbau einen Großteil des Bruttoinlandprodukts (BIP) aus, so waren es Anfang dieses Jahrhunderts die verarbeitende Industrie (25 % Erwerbstätige) und v.a. der Dienstleitungssektor (65 % Erwerbstätige). 38

Südafrika beheimatet 6 % der afrikanischen Bevölkerung und produziert 18 % des BIPs gesamt Afrikas. Es rühmt sich mit 45 % der Mineralienproduktion und 50 % der Kaufkraft Afrikas. 39 Die größten Arbeitgeber Südafrikas sind der Handel, die verarbeitende Industrie, die Landwirtschaft und die Finanzbranche. Die wichtigsten Importgüter sind: 26% Maschinen und Apparate, 19% mineralische Stoffe, 12% Beförderungsmittel, 8% chemische Erzeugnisse, 5% unedle Metalle, 4% Kunststoffe, Gummi, 3% optische Geräte, Mess-und Musikinstrumente, Uhren und 3% Textilien. Die wichtigsten Exportgüter sind 28% Perlen, Edelsteine und Münzen, 18% unedle Metalle, 15% mineralische Stoffe, 10% Maschinen, Apparate und Geräte, 9% Beförderungsmittel, 6% chemische Erzeugnisse, 3% Nahrungsmittel, Getränke und Tabak und 3% landwirtschaftliche Produkte. 40

Die gesamtwirtschaftliche Lage hat auch in Südafrika unter der Finanz-und Wirtschaftkrise zu leiden. Zum ersten Mal nach einigen Jahren des Wirtschaftswachstums von bis zu 5 % verzeichnete die Wirtschaft 2008 einen Rückgang in Höhe von 3,1 %. Somit befindet sich Südafrika Anfang 2009 das erste Mal nach 17 Jahren wieder in einer Rezession. Ursache für diesen Rückgang sind die nachlassende Inlandsnachfrage sowie sinkende Exporte seit Ende 2008. Auch die Inflationsrate stieg von 7,2 % (2007) auf 11,5 % (2008). 41

Des Weiteren sind Arbeitslosigkeit und Armut großer Teile der Bevölkerung die Sorgenkinder der südafrikanischen Wirtschaft. Die Arbeitslosenquote liegt geschätzt bei fast 40%. 42

Vgl. Bundeszentrale für politische Bildung: Südafrika: Das Land in Daten, http://www1.bpb.de/wissen/TA2YWX,0,0,S%FCdafrika.html?buchstabe=O, 09.11.09.

Nichts desto trotz erwartet die Regierung zwischen 2010 und 2014 jährliche Wachstumsraten in Höhe von 6 % und möchte damit ein umfassendes Arbeits-, Sozial- und Dienstleistungsprogramm finanzieren, um die teilweise schlechten Lebensverhältnisse zu verbessern. Die Erreichung dieses Ziels bleibt jedoch fraglich bei dem jetzigen Wachstumsdefizit und der massiven Abwanderung von qualifizierten Arbeitskräften. Trotz möglichen Aufschwungs der Wirtschaft durch die Fussball-WM 2010, müssen strukturelle Mängel überwunden werden, um der sozial sehr schwachen Bevölkerung gute Arbeits- und dementsprechend Lebensaussichten zu sichern. 43

3.3. Tourismus

Der Tourismus hat sich mittlerweile zu einem sehr wichtigen Wirtschaftsfaktor Südafrikas entwickelt. Er wird allmählich als das „neue Gold“ bezeichnet. Der Besucheranteil ist ungefähr dreimal so hoch wie im globalen Vergleich. 2006 hat Südafrika 8,4 Millionen Touristen angezogen, was einem 13,9 prozentigen Anstieg zum Vorjahr entspricht. Der Tourismusanteil am Bruttosozialprodukt (BSP) beträgt 8,3 % und 9,2 % der Bevölkerung sind entweder direkt oder indirekt in der Tourismusbranche beschäftigt. Die meisten Besucher Südafrikas kommen aus dem Vereinigten Königreich, der USA, Deutschland, den Niederlanden und Frankreich gefolgt von Zimbabwe. Gauteng und Western Cape sind die beliebtesten Provinzen, welche den Großteil der Beherbergungsausgaben verzeichnen können. 44 Beliebte Sehenswürdigkeiten sind u.a. Suncity (Vergnügungszentrum), der Krüger-Nationalpark, der 3.000 km lange Küstenstreifen Südafrikas,

Kapstadt mit dem Tafelberg sowie die Stadt Johannesburg, bekannt auch für Goldminen. 45

Der südafrikanische Minister für Umwelt und Tourismus rief 2005 die Kampagne SAT (South African Tourism’s Welcome campaign) ins Leben, welche alle Südafrikaner überzeugen soll, gute Gastgeber zu sein.

“We want to ensure that everyone who is involved with tourists and forms part of the tourism value chain is equipped with the knowledge and skills to make visitors feel welcome. It was therefore particularly appropriate that we extended this campaign to South Africa’s busiest borders in 2007. This border post at Lebombo often receives between 300.000 and 500.000 people during peak periods, and it is therefore very apt that we today thank our border officials for their hard work and encourage them to continue to embody the spirit of the Welcome campaign,” sagte Minister Van Schalkwyk. 46

3.4. Transportinfrastruktur

Im Allgemeinen ist die Infrastruktur Südafrikas sehr gut für afrikanische Verhältnisse und das Reisen zwischen den Städten relativ problemlos. 47 Trotz der Größe des Landes und den dementsprechend weiten Distanzen zwischen den bedeutendsten Städten, kann man diese Strecken mit dem Auto jedoch sehr gut bewältigen. 48 Südafrika verfügt über mehr als 1.400 km zweispurige und 292 km einspurige Autobahnen sowie über 4.400 km einspurige Hauptstraßen. 49

Internationale Verbindungen bestehen v.a. durch den Flugverkehr. Südafrika verfügt über zehn Hauptflughäfen, von denen sich die wichtigsten in Johannesburg, Durban und Kapstadt befinden. Aber auch kleinere Flughäfen werden für Inlandsflüge oder Flüge in andere afrikanische Staaten angeflogen.

Das Schienennetz in Südafrika ist das zehntgrößte der Welt und verbindet v.a. die Häfen mit den inneren Landesteilen. Im Stadtverkehr einiger größerer Städte Südafrikas werden Metrorail-Züge eingesetzt, die jedoch eher von ärmeren Südafrikanern genutzt werden. Für Touristen und vermögendere Südafrikaner gibt es den Blue Train, einer der bekanntesten Luxuszüge weltweit. Ansonsten verkehrt der Shosholoza Meyl zwischen den wichtigsten Städten Südafrikas. 50 Des Weiteren dienen Minibusse, Busse und Taxis als öffentliche Verkehrsmittel in den Städten. 51

Für den Handel wird zum größten Teil der Seeweg genutzt. Ca. 96% der Exporte werden über die sieben Handelshäfen Südafrikas bestritten, die auch Dreh- & Angelpunkte für den Handel mit Europa, Asien, Nord- und Südamerika und der Ost- und Westküste Afrikas sind. 52

3.5. Probleme des Landes

Südafrika spürt bis heute noch die Folgen des Apartheidregimes. Große Teile der Bevölkerung leben in den Townships am Rande von Großstädten, wo der Lebensstandard sehr niedrig ist. Seuchen brechen immer noch leicht aus und verbreiten sich schnell und jeder zehnte bis fünfte erwachsene Südafrikaner ist mit AIDS infiziert.

Nicht zuletzt hat Südafrika auch mit einer sehr hohen Kriminalitätsrate zu kämpfen, die an der Sicherheit der anstehenden Fussball-WM zweifeln lässt. 53

3.5.1. Homelands und Townships

Townships ist die Bezeichnung für die Vorstädte Südafrikas. Sie dienten während der Apartheid als Wohngegenden für die schwarze, die farbige oder die indische Bevölkerung. Ein typisches Beispiel ist Soweto (South Western Township), ein Stadtteil von Johannesburg in der Provinz Gauteng.

Als Homelands wurden während der Apartheid die Stammesgebiete der Schwarzen in Südafrika bezeichnet. Die Rassentrennung sollte auch territorial durchgesetzt werden und somit wurden formell unabhängige Staaten der Schwarzen in Südafrika geschaffen, deren Bewohnern (Schein-)Unabhängigkeit zugestanden werden sollte. Die Homelands waren ökonomisch, finanziell und militärisch jedoch vollständig von Südafrika abhängig. De facto stellten sie lediglich vom übrigen Staatsgebiet abgetrennte Reservate dar. Auf nur 13 % der Landesfläche mussten 80 % der Bevölkerung leben, was zu großem Elend führte und soziale sowie politische Konflikte vergrößerte. 54

3.5.2. AIDS

AIDS ist die häufigste Todesursache in Südafrika. Fast 12 % der Bevölkerung sind mit dem HI-Virus infiziert. In der Altersgruppe von 15 bis 49 Jahren liegt die HIV-Rate laut WHO sogar bei über 18 %. 55 Nach Swasiland mit einer Quote von geschätzten 40 %, liegt Südafrika damit weltweit auf einem der vorderen Plätze. 56 Dies hat erhebliche demografische Folgen für das Land: die Lebenserwartung lag 1970 noch bei 54 Jahren, heute beträgt sie nur noch knapp 46 Jahre. 57

Die Ursachen für die immer noch wachsende Ausbreitung des Virus liegen laut UNAIDS (The United Nations Joint Programme on HIV/AIDS) in der schlechten bzw. fehlenden Aufklärung der Jugendlichen, die vergleichsweise relativ früh sexuell aktiv werden. 58 Des Weiteren trägt auch sexuelle Gewalt dazu bei. Jährlich werden mehr als 52.000 Fälle von sexuellen Übergriffen registriert, wobei die Dunkelziffer vermutlich weitaus höher liegt. 59 Um die 28 % der Frauen geben an, bereits mindestens einmal vergewaltigt worden zu sein. 60

Laut der Südafrikanischen AIDS-Stiftung sind im Jahre 2007 350.000 Menschen an AIDS in Südafrika gestorben und trotz staatlicher Programme steigt die Zahl der Infektionen weiterhin. 61

3.5.3. Kriminalität

Südafrika gilt als eines der gefährlichsten Länder. Fast 250.000 Einbrüche werden pro Jahr registriert. Sicherheitsexperten warnen vor Angstneurosen, die in der Bevölkerung zunehmen. Alle zehn Minuten wird eine Frau vergewaltigt, alle 28 Minuten ein Mensch erschossen und alle 41 Minuten ein Kraftfahrzeug mit Waffengewalt entführt. Die Opfer dieser Gewaltakte sind allerdings nicht nur Weiße. Vor allem in den Townships werden Tote vorgefunden; die Gebiete, in denen die Polizei nicht viel ausrichten kann. Vergewaltigungen, leichter Raub oder Diebstahl werden oft gar nicht erst angezeigt wegen Inkompetenz und Überlastung der Polizei.

Südafrika weist mit 40 Morden auf 100.000 Einwohner die höchste Mordrate der Welt auf. Im Vergleich liegt der weltweite Durchschnitt bei fünf Morden auf 100.000 Einwohner.

Durch diese geballte Kriminalität profitieren v.a. Sicherheitsfirmen. Panik-Alarmknöpfe, Elektrozäune und Kameras sind sehr gefragt, doch hundertprozentiger Schutz gegen die Gewalt kann nie garantiert werden.

Die Ursachen für diese überbordende Gewaltkriminalität sind zahlreich. Jugendliche, die in den Townships leben, haben meist keine Arbeit und damit auch keine Perspektive; durch die Apartheidsära findet man immer noch ein ökonomisches Ungleichgewicht zwischen Schwarz und Weiß vor, was die vorhandenen Konflikte verschärft. Der Staat entwickelt zwar Programme gegen die Arbeitslosigkeit, kann die Armut jedoch nicht von heute auf morgen bekämpfen. 62

3.6. Sport

Südafrika ist ein absolut sportbegeistertes Land. Es gibt ein breites Spektrum an Sportarten, wobei Rugby und Kricket die wohl beliebtesten sind. Allerdings zeichnen sich gerade da noch die Spuren der Rassentrennung ab. Rugby spielen traditionell immer noch eine große Anzahl der Buren und Kricket, das Spiel der britischen Aristokratie, verbleibt bei den Anglo-Südafrikanern. Obwohl die mittlerweile gemischte Rugby-Mannschaft Südafrikas, die „Springboks“, zurzeit eine der besten weltweit ist. Nur Neuseeland und Australien können sich mit ihnen messen.

Unter der schwarzen Bevölkerung ist Fussball sehr beliebt, wohingegen die Weißen diesen Sport eher zögerlich annehmen.

[...]


1 Vgl. Südafrikanische Botschaft: FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010, http://www.suedafrika.org/wm2010/fifa-wm-2010.html, 07.11.09.

2 Vgl. Touring-Afrika.de: Bedeutung der WM 2010 für Südafrika, http://www.touring-afrika.de/wm2010/bedeutung-fuer-suedafrika.htm, 07.11.09.

3 „Mega“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „groß“. [Vgl. Spiegel Wissen: Lexikon: „Mega“, http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?titel=mega+...&id=54354888&top=Lexik on&suchbegriff=mega&quellen=&qcrubrik=kultur, 09.11.09].

4 Vgl. Moesch 2008, S. 44-45.

5 Zur Kategorie Mega-Event gehören derzeit: die EXPO, die Olympischen Winter- und Sommerspiele und die Fußball WM. [Vgl. Kurscheidt 2004, S. 8].

6 Vgl. Kurscheidt 2004, S. 8-9.

7 Vgl. Horne 2006, S. 2.

8 Vgl. Horne 2006, S. 3-5.

9 Vgl. Moesch 2008, S. 61.

10 Vgl. Horne 2006, S. 5-8.

11 Vgl. Moesch 2008, S. 62.

12 Vgl. Büch, Maennig, Schulke 2002, S. 83.

13 Vgl. Moesch 2008, S. 63-67; Vgl. Bale 2003, S. 110 ff.

14 Vgl. Thöni 1999, S. 344.

15 Vgl. Moesch 2008, S. 71-72.

16 Vgl. Büch, Maennig, Schulke 2002, S. 101.

17 Vgl. Weiß 2008, S. 67-68.

18 Vgl. Büch, Maennig, Schulke 2002, S. 104.

19 Vgl. Google Bilder: Südafrika, http://www.auswandernnach.net/media/karten/Suedafrika_karte.png, 23.06.09.

20 Seit 1961. [Vgl. Bundeszentrale für politische Bildung: Südafrika: Das Land in Daten, http://www1.bpb.de/wissen/TA2YWX,0,0,S%FCdafrika.html?buchstabe=O, 09.11.09].

21 Vgl. Republic of South Africa: Quick Facts, http://www.sa2010.gov.za/en/quick-facts, 23.06.09.

22 Vgl. Pabst 2008, S. 10.

23 Vgl. Südafrikanische Botschaft: Südafrika im Überblick, http://www.suedafrika.org/suedafrika/das-land-ueberblick.html, 23.06.09.

24 Vgl. Republic of South Africa: Quick Facts, http://www.sa2010.gov.za/en/quick-facts, 23.06.09.

25 Vgl. FIFA: Südafrika im Überblick, http://de.fifa.com/worldcup/destination/hostcountry/index.html, 13.05.09.

26 Vgl. Auswärtiges Amt: Südafrika, http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/01-Laender/Suedafrika.html, 09.11.09.

27 Vgl. Bundeszentrale für politische Bildung: Südafrika: Das Land in Daten, http://www1.bpb.de/wissen/TA2YWX,0,0,S%FCdafrika.html?buchstabe=O, 09.11.09.

28 „Bezeichnung für die 1948 bis 1994 verfolgte und durch eine systematische Gesetzgebung organisierte Politik der „Rassentrennung“ in Südafrika.“ [Vgl. Spiegel Wissen: Apartheid, http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=54300569&suchbegriff=Apartheid&t op=Lexikon, 13.05.09].

29 Vgl. South African Tourism: Südafrika erleben, S.2.

30 Vgl. Auswärtiges Amt: Südafrika, http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/01-Laender/Suedafrika.html, 09.11.09.

31 Von 1997 Vgl. Bundeszentrale für politische Bildung: Südafrika: Das Land in Daten, http://www1.bpb.de/wissen/TA2YWX,0,0,S%FCdafrika.html?buchstabe=O, 09.11.09].

32 Vgl. FIFA: Südafrika im Überblick, http://de.fifa.com/worldcup/destination/hostcountry/index.html, 13.05.09.

33 Ebenda.

34 Vgl. Südafrikanische Botschaft: Die Menschen, http://www.suedafrika.org/suedafrika/diemenschen.html, 23.06.09.

35 Vgl. Auswärtiges Amt: Südafrika, http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/01-Laender/Suedafrika.html, 09.11.09.

36 San sind die Ureinwohner Südafrikas, die das Gebiet 4.000 Jahre lang besiedelten. [Pabst, S. 20; FIFA: Südafrika im Überblick, http://de.fifa.com/worldcup/destination/hostcountry/index.html, 13.05.09].

37 Vgl. FIFA: Südafrika im Überblick, http://de.fifa.com/worldcup/destination/hostcountry/index.html, 13.05.09.

38 Vgl. Südafrikanische Botschaft: Wirtschaft Überblick, http://www.suedafrika.org/wirtschaft/ueberblick.html, 07.10.09;

39 Vgl. Republic of South Africa: A Healthy Economy, http://www.sa2010.gov.za/en/node/547, 07.10.09.

40 Vgl. Bundeszentrale für politische Bildung: Südafrika: Das Land in Daten, http://www1.bpb.de/wissen/TA2YWX,0,0,S%FCdafrika.html?buchstabe=O, 09.11.09].

41 Vgl. Auswärtiges Amt: Südafrika: Wirtschaft (Stand: Juli 2009), http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Suedafrika/Wirtschaft.html, 07.10.09.

42 Vgl. Auslandsbüro Südafrika: „Die ersten Tage der Regierung Zuma“ (29.07.09), http://www.kas.de/proj/home/pub/32/1/dokument_id-17242/index.html, 07.10.09.

43 Vgl. Pabst 2008, S. 80.

44 Vgl. Osec: Sector Report Tourism South Africa, August 2007, http://www.osec.ch/internet/osec/en/home/export/countries/za/export/economic_report.-RelatedBoxSlot-15131-ItemList-23739-File.File.pdf/Suedafrika-Marktstudie-Tourismus2007_en.pdf, S. 1.

45 Vgl. Pabst 2008, S. 16-18.

46 Vgl. Südafrikanische Botschaft: Tourismus: „Minister Van Schalkwyk takes Welcome Campaign to the Border“(12.08.09), http://www.suedafrika.org/de/tourismus/tourismus-newsdetails/datum/2009/08/12/minister-van-schalkwyk-takes-welcome-campaign-to-the-border.html, 07.10.09.

47 Vgl. FIFA: Südafrika im Überblick, http://de.fifa.com/worldcup/destination/hostcountry/index.html, 13.05.09.

48 Vgl. FIFA: Bericht der Inspektionsgruppe für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010, S. 72, http://de.fifa.com/mm/document/tournament/competition/ig_report_fwc2010_de_26000.pdf, 29.06.09.

49 Vgl. InsideSA.de: Infrastruktur, http://www.insidesa.de/infrastruktur-suedafrika.html, 14.05.09.

50 Vgl. SouthAfrica.info: Südafrikas Transportnetzwerk, http://www.southafrica.info/overview/deutsch/transport.htm, 11.05.09.

51 Vgl. FIFA: Bericht der Inspektionsgruppe für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010, S. 72 http://de.fifa.com/mm/document/tournament/competition/ig_report_fwc2010_de_26000.pdf, 29.06.09.

52 Vgl. SouthAfrica.info: Südafrikas Transportnetzwerk, http://www.southafrica.info/overview/deutsch/transport.htm, 11.05.09.

53 Vgl. Länder-Lexikon: Südafrika: Geschichte, http://www.laender-lexikon.de/S%C3%BCdafrika_(Geschichte), 08.10.09.

54 Vgl. Schumacher 2003, S. 15-16; Vgl. Pabst 2008, S. 31.

55 Vgl. Spiegel Online: „Aids im Fussballland Südafrika: Spieler mit Virus“ (27.06.09), https://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,632379,00.html, 08.10.09.

56 Vgl. Kapstadt in Südafrika: Südafrika: Gesellschaft: HIV Aids in Südafrika, http://www.kapstadt.de/suedafrika/gesellschaft/sozialstruktur-suedafrika/hiv-aids/, 09.10.09.

57 Vgl. Ellmer 2008, S. 43.

58 Vgl. Kapstadt in Südafrika: Südafrika: Gesellschaft: HIV Aids in Südafrika, http://www.kapstadt.de/suedafrika/gesellschaft/sozialstruktur-suedafrika/hiv-aids/, 09.10.09.

59 Vgl. Spiegel Online: „Mit dem Alptraum-Kondom gegen Vergewaltiger“ (10.09.05), http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,374096,00.html, 18.08.09.

60 Vgl. Kapstadt in Südafrika: Südafrika: Gesellschaft: HIV Aids in Südafrika, http://www.kapstadt.de/suedafrika/gesellschaft/sozialstruktur-suedafrika/hiv-aids/, 09.10.09.

61 Vgl. Aids Foundation South Africa: HIV/Aids: Trends, http://www.aids.org.za/hiv.htm, 09.10.09.

62 Vgl. Sueddeutsche.de: „Gewaltige Probleme“ (09.05.08), http://www.sueddeutsche.de/sport/926/441667/text/, 08.10.09; Vgl. Pabst 2008, S. 140-141.

Ende der Leseprobe aus 100 Seiten

Details

Titel
Die Fußball-WM 2010
Untertitel
Chancen und Risiken für Südafrika
Hochschule
Universität Regensburg
Note
1,7
Autor
Jahr
2009
Seiten
100
Katalognummer
V146446
ISBN (eBook)
9783640550296
ISBN (Buch)
9783640553280
Dateigröße
6585 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Südafrika, WM 2010, Fußball Weltmeisterschaft 2010, WM in Südafrika, Analyse der WM 2010
Arbeit zitieren
Julia Sadowski (Autor), 2009, Die Fußball-WM 2010, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/146446

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