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Die Rolle der Lehrkraft im Wandel. Realisierung eines offenen, schülerzentrierten Unterrichts durch Arbeitspläne

Titel: Die Rolle der Lehrkraft im Wandel. Realisierung eines offenen, schülerzentrierten Unterrichts durch Arbeitspläne

Hausarbeit , 2020 , 16 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Kristin Knierim (Autor:in)

Pädagogik - Der Lehrer / Pädagoge
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Hausarbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie es gelingen kann, einen offenen, schülerzentrierten Unterricht zu realisieren und inwiefern dafür die Einnahme einer veränderten Lehrer:innenrolle notwendig ist. Die Umsetzung des offenen Unterrichts wird durch eine Gegenüberstellung von Theorie und Praxis kritisch betrachtet.

Dafür wird zunächst der Begriff "offener Unterricht" definiert, woraufhin eine Auflistung über dessen Kennzeichen folgt. Zum Verständnis des Unterrichtskonzepts wird der offene, schülerzentrierte Unterricht außerdem dem traditionellen, lehrergesteuerten Unterricht gegenübergestellt. Der Fokus der Hausarbeit liegt auf Arbeitsplanunterricht – infolgedessen wird erläutert, was man unter Arbeitsplänen versteht und welche Voraussetzungen erfüllt sein sollten, bevor Lehrkräfte mit einem solchen Unterricht beginnen. Zudem wird dargestellt, wie Arbeitspläne von Lehrenden zu gestalten sind und erklärt, warum Arbeitspläne der Form des offenen Unterrichts zuzuordnen sind. Außerdem wird sich damit beschäftigt, wie sich Aufgaben der Lehrkräfte durch den Einsatz von Arbeitsplänen verändern und inwiefern somit eine neue Lehrer:innenrolle entsteht. Ebenfalls werden Probleme betrachtet, die während des Arbeitsplanunterrichts entstehen können. Anfangs wird sich die Hausarbeit also erst einmal theoretisch mit der Thematik des offenen Unterrichts beschäftigen, wohingegen der Fokus im fünften Kapitel auf Praxiserfahrungen liegt. Des Weiteren wird auf den theoretischen Teil Bezug genommen und die Theorie mit der Umsetzung in der Praxis verglichen. Zum Abschluss folgt eine Schlussfolgerung und ein Fazit, wie es gelingen kann, einen offenen, schülerzentrierten Unterricht durch Arbeitspläne zu realisieren und inwiefern dafür die Einnahme einer veränderten Lehrer:innenrolle notwendig ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffserklärung zum offenen Unterricht

3. Gegenüberstellung von lehrergesteuertem und offenem Unterricht

4. Arbeitspläne als Form des offenen Unterrichts

4.1 Voraussetzungen für den Arbeitsplanunterricht

4.2 Gestaltung des Arbeitsplanunterrichts

4.3 Einordnung des Arbeitsplanunterrichts in offenen Unterricht

4.4 Die Rolle der Lehrkräfte bei der Verwendung von Arbeitsplänen

4.5 Entstehung von Problemen während des Arbeitsplanunterrichts

5. Praxiserfahrungen mit Arbeitsplänen – ein Vergleich von Theorie und Praxis

6. Schlussfolgerung und Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie ein schülerzentrierter Unterricht durch den Einsatz von Arbeitsplänen erfolgreich realisiert werden kann und welche Anforderungen dies an die professionelle Rolle der Lehrkraft stellt. Dabei wird ein kritischer Vergleich zwischen theoretisch-pädagogischen Idealkonzepten und der praktischen Umsetzung im schulischen Alltag vorgenommen.

  • Definition und Kennzeichen des offenen Unterrichts
  • Gegenüberstellung von lehrerzentrierten und schülerzentrierten Methoden
  • Gestaltungskriterien für effektive Arbeitspläne
  • Veränderung der Lehrer/-innenrolle (Lernbegleiter, Diagnostiker)
  • Reflexion von Praxiserfahrungen während des Praxissemesters

Auszug aus dem Buch

4.4 Die Rolle der Lehrkräfte bei der Verwendung von Arbeitsplänen

Offener Unterricht und damit auch die Verwendung von Arbeitsplänen führt zwangsläufig dazu, dass sich die Rolle der Lehrkräfte ändert. Bereits vor Einführung der Arbeitspläne sind, wie schon erwähnt, einige Vorarbeiten zu leisten, damit offener Unterricht gelingen kann. Infolgedessen ist es wichtig, selbständiges Arbeiten einzuüben und Lernende mit Arbeitstechniken und Methoden des Lernens vertraut werden zu lassen. Zudem trägt die Lehrkraft die Verantwortung dafür, einen Arbeitsplan so zu gestalten, dass selbständiges Lernen überhaupt möglich ist.

Nicht nur Vorarbeiten verändern die Lehrer/-innenrolle, auch die Aufgaben während des offenen Unterrichts weichen stark vom traditionellen Unterricht ab (vgl. Peschel, 2012, S. 172). Anders als im lehrerzentrierten Unterricht bleibt die Lehrkraft bei der Bearbeitung von Arbeitsplänen somit zumeist im Hintergrund und wendet sich, außer bei Einleitung des Lernprozesses, nicht an die Klasse als Ganzes. Das setzt voraus, dass Lehrende bereit sein müssen, Schüler/-innen in Arbeitsplanstunden selbständig arbeiten zu lassen und sich mit direkten Anweisungen oder Erklärungen zurückzuhalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik des lehrergesteuerten Unterrichts ein und stellt die Forschungsfrage nach den notwendigen Rollenveränderungen der Lehrkraft bei der Implementierung von Arbeitsplänen.

2. Begriffserklärung zum offenen Unterricht: Dieses Kapitel definiert offenen Unterricht als Rahmenkonzeption, die methodische Prinzipien, neues Lehrer- und Schülerverhalten sowie veränderte Unterrichtsformen umfasst.

3. Gegenüberstellung von lehrergesteuertem und offenem Unterricht: Es erfolgt ein Abgleich zwischen traditioneller Wissensvermittlung durch die Lehrperson und dem individualisierten, schülerzentrierten Lernansatz.

4. Arbeitspläne als Form des offenen Unterrichts: Das Kapitel erläutert Voraussetzungen, Gestaltungsmöglichkeiten und die pädagogische Einordnung von Arbeitsplänen sowie deren Einfluss auf die Lehrerrolle und potenzielle Schwierigkeiten.

5. Praxiserfahrungen mit Arbeitsplänen – ein Vergleich von Theorie und Praxis: Der Autor reflektiert hospitierte Unterrichtssituationen aus dem Praxissemester und kontrastiert diese mit den theoretischen Anforderungen der Fachliteratur.

6. Schlussfolgerung und Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die bloße Verwendung von Arbeitsplänen nicht automatisch zu einem schülerzentrierten Unterricht führt, sondern eine aktive Rollenänderung und differenzierte Aufgabengestaltung zwingend erfordert.

Schlüsselwörter

Offener Unterricht, Arbeitsplanunterricht, Lehrerinnenrolle, Schülerzentrierung, Individualisierung, Selbstständigkeit, Praxissemester, Lernbegleiter, Pädagogische Theorie, Unterrichtsmethodik, Differenzierung, Eigenverantwortlichkeit, Lernprozess, Schulpraxis, Reformpädagogik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Es geht um die Möglichkeiten und Grenzen, durch Arbeitspläne einen offenen, schülerzentrierten Unterricht zu verwirklichen, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der notwendigen Anpassung der Lehrerinnenrolle liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit behandelt die Konzepte des offenen Unterrichts, die theoretischen Anforderungen an Arbeitspläne sowie die praktischen Erfahrungen mit deren Umsetzung im Schulalltag.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, wie es gelingen kann, einen offenen, schülerzentrierten Unterricht durch Arbeitspläne zu realisieren und inwiefern hierfür eine veränderte Lehrerinnenrolle zwingend erforderlich ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine Literaturrecherche basierend auf Primärquellen sowie eine kritische Reflexion eigener Beobachtungen während eines Praxissemesters durchgeführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen des offenen Unterrichts, die detaillierte Analyse von Arbeitsplänen als Unterrichtsmethode sowie den Vergleich dieser Theorie mit der beobachteten pädagogischen Praxis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich besonders durch Begriffe wie Offener Unterricht, Arbeitsplanunterricht, Individualisierung und Lehrerrollenwandel beschreiben.

Warum weicht die beobachtete Praxis oft so stark von der Theorie ab?

Die Praxis zeigt, dass oft nur Pflichtaufgaben gestellt werden und die notwendige Einbindung der Schüler oder die Differenzierung fehlen, was häufig auf fehlende zeitliche Ressourcen oder mangelnde Bereitschaft zur Rollenveränderung zurückzuführen ist.

Welche Rolle spielt die Lehrkraft im Arbeitsplanunterricht?

Die Lehrkraft wandelt sich vom reinen Inhaltsvermittler weg hin zum Lernbegleiter, Diagnostiker und Beobachter, der Lernumgebungen schafft, anstatt den Prozess frontal zu steuern.

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Details

Titel
Die Rolle der Lehrkraft im Wandel. Realisierung eines offenen, schülerzentrierten Unterrichts durch Arbeitspläne
Hochschule
Universität Kassel
Veranstaltung
Sonderpädagogische Grundlagen
Note
1,3
Autor
Kristin Knierim (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
16
Katalognummer
V1465888
ISBN (PDF)
9783389012086
ISBN (Buch)
9783389012093
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Offener Unterricht Unterricht Arbeitsplan Arbeitspläne Arbeitsplan Unterricht Arbeitspläne Unterricht Arbeitsplanunterricht Lehrerrolle Veränderte Lehrerrolle Unterrichtsformen Unterrichtsform
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kristin Knierim (Autor:in), 2020, Die Rolle der Lehrkraft im Wandel. Realisierung eines offenen, schülerzentrierten Unterrichts durch Arbeitspläne, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1465888
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Leseprobe aus  16  Seiten
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