Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention

Stressmanagement. Auswirkungen und Umgang mit Stress

Titel: Stressmanagement. Auswirkungen und Umgang mit Stress

Fallstudie , 2021 , 32 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Arbeit wird der Faktor Stress aufgearbeitet. Dabei geht es zuerst um die Theorie. In der Arbeit wird das Transaktionale Stressmodell von Lazarus aufgearbeitet. Der Hauptteil der Arbeit beschäftigt sich mit einem Stressmanagement Konzept. Die Thematik beschreibt eine Arbeitsgruppe, welche lange Zeit Stress ausgesetzt ist. Um einen Entspannungszustand herbeizuführen, wurde ein Training entwickeln. Zusätzlich zu den vier Modulen, wird ein Interventionsmodul angeboten. Die Teilnehmer sollen lernen, wie mit Stress umgegangen werden kann. Zum Abschluss gibt es einige Materialien, die das Konzept vervollständigen sollen.

Stress entsteht, wenn eine Person eine Situation als herausfordernd, bedrohend oder schädigend einschätzt. Die durch innere bzw. äußere Bedingungen gestellte Anforderung wird als übersteigend wahrgenommen. Der Stress kann sowohl psychisch, als auch körperliche Folgen haben. Der Körper wird im Stresszustand auf eine Situation vorbereitet, in der ihm besondere Leistungen abverlangt werden. Dabei kann zwischen Distress und Eustress unterschieden werden. Ersteres löst im Körper Alarmbereitschaft aus, welche auf Dauer negative Folgen wie, z.B. Kopfschmerzen, Bluthochdruck und Energiemangel haben kann. Der positive Stress hingegen lässt eine positive Spannkraft aus. Dies führt zu erhöhter Leistung.

Stress gehört heutzutage beinahe zum Normalzustand und löst dabei eine Reihe von komplexen Reaktionen im Körper aus. Die Natur sieht vier Phasen der Stressreaktion vor: Erstens – die Alarmphase. Über die Sinnesorgane werden Reize im Gehirn aufgenommen und eingeordnet sowie als gefährlich eingestuft. Zweitens – die Stressphase. Der Organismus wird durch die Stresshormone aktiviert. Drittens – die Handlungsphase. Die Person bekämpft den Stresszustand. Viertens – die Entspannungsphase. Der Körper kann sich erholen und regenerieren. Doch die beiden letzten Phasen werden heutzutage meist übersprungen. Zu den Handlungsmöglichkeiten "fight" oder "flight" kommt eine weitere Option hinzu und zwar "freeze", d.h. in der Situation verharren. Dadurch kann der Körper den Stress nicht abbauen und der Organismus bleibt in einem Zustand der erhöhten Aktivierung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. STRESS

2.1 TRANSAKTIONALES STRESSMODELL NACH LAZERUS

2.2 STRESSBEWÄLTIGUNG NACH LAZARUS

3. STRESSMANAGEMENT KONZEPT

3.1 THEMATIK

3.2 EINSTIEGSMODUL

3.3 TRAININGSMODUL 1: FÖRDERLICHE DENKWEISEN UND EINSTELLUNGEN ENTWICKELN

3.4 TRAININGSMODUL 2: STRESSSITUATIONEN WAHRNEHMEN, ANNEHMEN UND VERÄNDERN

3.5 TRAININGSMODUL 3: ERHOLEN UND GENIEßEN

3.6 TRAININGSMODUL 4: STRESSBEWÄLTIGUNG DURCH BEWEGUNG

3.7 ERGÄNZUNGSMODULE

4. INTERVENTIONSMODUL

4.1 AUTOGENES TRAINING

4.2 DURCHFÜHRUNG EINES AUTOGENEN TRAININGS UND ANDEREN ENTSPANNUNGSÜBUNGEN

5. MATERIALIEN

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der theoretischen Aufarbeitung des Faktors Stress sowie der Entwicklung eines fundierten Stressmanagement-Konzepts für ein erschöpftes Krisenzentrum-Team. Ziel ist es, den Teilnehmern durch gezielte Module zur Selbstreflexion, kognitiven Umstrukturierung, Entspannung und Verhaltensänderung Wege aufzuzeigen, wie sie Stress dauerhaft bewältigen und gesundheitliche Folgen mindern können.

  • Transaktionales Stressmodell nach Lazarus als theoretische Basis
  • Methoden für den bewussten Umgang mit Stressoren und Stressreaktionen
  • Einsatz von Autogenem Training als Interventionsmodul
  • Förderung der Selbstreflexion durch Tagebuchführung und Zielformulierung
  • Praktische Übungen zum Genusstraining und zur körperlichen Aktivierung

Auszug aus dem Buch

2.1 Transaktionales Stressmodell nach Lazerus

Die transaktionale Stresstheorie befasst sich mit den Bedingungen, welche zu inter- und intraindividuellen Variation in der Stresswahrnehmung und Stressreaktion führen. Ebenfalls geht es um die Variablen sowie Prozesse, welche die Transaktion zwischen Stressreiz und Stressantwort vermittelt. (Vgl. Bauer, 2019, S. 32)

In Bezug auf das transaktionale Stressmodell nach Lazerus beschreibt der Stressbegriff eine subjektiv als belastend erlebte Situation, die Reaktion auf diese Situation sowie das Bewältigungsverhalten. (Vgl. Lüdeke, 2018, S. 42)

Lazarus entwickelte seine Theorie im Laufe der Jahre zu einer umfangreichen und komplexen Emotionstheorie. Dabei wurde lediglich präzisiert und ausdifferenziert. (Vgl. Bauer, 2019, S. 33) Aaron Antonovsky greift einige der Handlungsmöglichkeiten auf und erweitert diese um Aspekte, welche erklären, inwiefern unterschiedliche Menschen zu unterschiedlichen Bewertungen ein und derselben Anforderungen kommen. (Vgl. Schüler-Lubinetzki & Lubinetzki, 2020, S. 82) In diesem Modell kann Stress nicht anhand des Stressors bzw. der Reaktion bestimmt werden, stattdessen bestimmt die Relation zwischen der konkreten Situation sowie dem Individuum die Entstehung von Stress. (Vgl. Braasch, 2019, S.52)

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Dieses Kapitel erläutert die physiologischen und psychischen Hintergründe von Stress sowie die Relevanz der vorliegenden Arbeit für ein spezifisches Krisenzentrum.

2. STRESS: Hier werden die Grundlagen des Stressgeschehens, Differenzierungen von Stresstheorien und das Transaktionale Stressmodell nach Lazarus detailliert betrachtet.

3. STRESSMANAGEMENT KONZEPT: Dieses Kapitel beschreibt ein strukturiertes, modulares Trainingsprogramm, das von Vorstellrunden über kognitive Techniken bis hin zu Entspannungs- und Ergänzungsmodulen reicht.

4. INTERVENTIONSMODUL: Dieser Abschnitt widmet sich dem Autogenen Training, dessen theoretische Herleitung sowie die praktische Anleitung der verschiedenen Übungsstufen.

5. MATERIALIEN: In diesem Kapitel werden Checklisten und Selbsterkundungsbögen, wie der Stresstest oder Fragen zur Selbstreflexion, zur praktischen Anwendung bereitgestellt.

Schlüsselwörter

Stressmanagement, Transaktionales Stressmodell, Lazarus, Stressbewältigung, Coping, Autogenes Training, Entspannung, Selbstreflexion, Gesundheit, Krisenzentrum, Stressoren, kognitive Umstrukturierung, Stressreaktion, Prävention, psychisches Wohlbefinden.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der theoretischen Fundierung und praktischen Implementierung eines Stressmanagement-Trainings speziell für Mitarbeiter in einem Krisenzentrum.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit behandelt wissenschaftliche Erklärungsmodelle für Stress sowie praktische Interventionsmethoden, darunter Stressbewältigungsstrategien, Genusstraining und Autogenes Training.

Was ist das Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, ein modulares Konzept zu entwickeln, mit dem die betroffenen Mitarbeiter Stresssituationen im beruflichen Kontext besser bewältigen, Belastungen reduzieren und die eigene Erholungsfähigkeit steigern können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Basierend auf dem Transaktionalen Stressmodell nach Lazarus wird eine strukturierte, individuumsorientierte Intervention konzipiert, die Theorie und praktische Übungsbausteine kombiniert.

Was umfasst der inhaltliche Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erläuterung der Stressmechanismen sowie die detaillierte Ausarbeitung von vier Basismodulen und einem Interventionsmodul zur praktischen Stressbewältigung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Die zentralen Aspekte umfassen Stressmanagement, Coping, Lazarus-Modell, Autogenes Training, emotionale Regulation und Stressprävention am Arbeitsplatz.

Welche Bedeutung hat das Genogramm in dieser Studie?

Das Genogramm dient als visuelles Werkzeug im Ergänzungsmodul zum sozialen Rückhalt, um Beziehungsstrukturen zu reflektieren und soziale Ressourcen sichtbar zu machen.

Warum wird die „Quart-A-(4A) Strategie“ eingeführt?

Diese Strategie wird als Notfallinstrument für unkontrollierbare Belastungssituationen im Alltag vorgestellt, um die Stresstoleranz durch die Phasen Annehmen, Abkühlen, Analysieren und Ablenkung/Aktion zu erhöhen.

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Stressmanagement. Auswirkungen und Umgang mit Stress
Hochschule
SRH Hochschule Riedlingen
Note
2,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
32
Katalognummer
V1466196
ISBN (PDF)
9783389012536
ISBN (Buch)
9783389012543
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Stressmodell nach Lazarus Konzept Kursaufbau eines Stressmanagement autogenes Training Stresstest Selbstreflexion Trainingsmodule
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Stressmanagement. Auswirkungen und Umgang mit Stress, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1466196
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  32  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum