Die Regierung Münchens in Bayern unter Max I. Joseph


Examensarbeit, 2009

75 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Miinchens Regenten vor Max IV. Joseph

2. Max Josephs Weg vom Kurfiirst zum ersten König Bayerns
2.1 Der Werdegang Max Josephs – Erziehung und Jugend
2.2 Max Josephs Einzug in München
2.3 Militärisch- politische Situation Bayerns in den Jahren 1799-1813
2.3.1 Die ersten Regierungsjahre Max Josephs 1799-1801
2.3.2 Das Zustandekommen und der Ausbau der Bündnisse in den Jahren 1801-1806

3. Einflussgröfien im Leben und der Regierung Max Josephs
3.1 Napoleone Buonaparte
3.1.1 Erziehung und Jugend
3.1.2 Vom General zum Konsul – der Staatsstreich vom 9.11.1799
3.2 Maximilian von Montgelas
3.2.1 Erziehung, Jugend und Studium
3.2.2 Montgelas Weg nach dem Studium bis hin zum Außenminister des bayerischen Kurfürsten
3.2.3 Montgelas Reformpolitik in Bayern
3.3 Kronprinz Ludwig – Sohn Max Josephs

4. Die Säkularisation 1802/1803
4.1 Etymologie und Begriffseinordnung der Säkularisation
4.2 Die Säkularisation in Bayern
4.2.1 Die Säkularisation in Bayern unter Max Josephs ab 1799
4.3 Beispiele der Säkularisation in München
4.3.1 Das Augustinerkloster
4.3.2 Das Franziskanerkloster
4.4 Beispiele der Säkularisation außerhalb der Stadt München
4.4.1 Die Augustinerchorherren in Rottenbuch
4.4.2 Der Birgittenorden in Altomünster
4.5 Folgen der Säkularisation

5. Die militärische Entwicklung unter König Max I. Joseph
5.1 Bayern im Kontinentalsystem 1806-1810
5.2 Von der Abwendung zum Bruch: Die Jahre ab 1810
5.3 Bayern in den Jahren 1814-1818

6. Das kulturelle Interesse und bayerische Nationalbewusstsein Max Josephs
6.1 Kunstpflege unter Max Joseph
6.2 Das Nationaltheater als Ausdruck des Nationalbewusstseins
6.3 Das Zentrallandwirtschaftsfest

7. Darstellungen Max Josephs in der Kunst
7.1 „König Max Joseph von Bayern am Schreibtisch“ von Joseph Stieler
7.2 Max-Joseph-Statue am Münchner Maximiliansplatz

8. Riickblick auf Max Josephs Wirken — Gedanken zum Fiihrungspotential Max Josephs

9. Literaturverzeichnis

10. Abbildungsverzeichnis

1. Mtinchens Regenten vor Max IV. Joseph

Die Stadt München erlebte im Laufe der Geschichte ein Auf und Ab in politischer, wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht. Dieser Zustand war oft auf die Regierungsweise und die Entscheidungen der jeweiligen Herrscher zurückzuführen, wie besonders an den beiden Vorgängern Max Josephs1 erkennbar ist.

Besonders glücklich war das bayerische Volk während der Regentschaft Kurfürst Max III. Dieser übernahm im Jahr 1745 die Regierung in München. Die Stadt hoffte mit dem neuen Regenten wieder bessere Zeiten in finanzieller Hinsicht zu erleben. Denn zum damaligen Zeitpunkt hatte München bereits viele Schulden, welche auf die verhängnisvolle Weltmachtpolitik des Vaters und Großvaters Max III. zurückzuführen war. Der Herrscher änderte jedoch die Regierungsweise, indem er beispielsweise Ausgaben für Hof und Heer verringerte. Max III. ist ein gutes Beispiel dafür, dass das Volk Bayern eine glückliche und zufrieden stellende Zeit erlebte.2

Die Zeiten änderten sich aber drastisch unter dem Nachfolger des kinderlosen Max III., welcher Karl Theodor hieß. Dieser musste 1778 seinen Regierungssitz wider seinem Willen von Mannheim ins bayerische München verlegen. Karl Theodors Plan, Bayern an Österreich abzugeben, machte ihn beim Volk zum Landesverräter. Rückblickend war Karl Theodor ein wohlwollender Herrscher, was das Volk jedoch nicht so empfand, weil Karl Theodor auf Grund der damaligen Umbrüche ein sehr streng gewordener Regent war. Erklären lässt sich diese Verhalten wohl vor allem, weil in jeder Hinsicht Unsicherheit herrschte, ausgelöst durch die Umwälzungen seit 1789. Zudem verschlechterte sich die finanzielle Situation Münchens unter Karl Theodor wieder sehr und sein Regierungsbeginn in München war von Unstimmigkeiten mit dem Volk geprägt. Daher wurde sein Tod 1799 vom Volk gefeiert und es war bereit für einen neuen Herrscher, welcher den Namen Kurfürst Max IV. Joseph trug.3

Inwiefern Max Joseph Bayern in politischer, wirtschaftlicher und kirchlicher Hinsicht bereichern konnte, ist nun im Folgenden festzustellen. Zu diesem Zweck ist es notwendig zunächst die Herkunft Max Josephs von Pfalz-Zweibrücken näher zu betrachten. Die Darstellung seiner familiären Situation, seiner Erziehung und dem Verlauf der Jugend Max Josephs veranschaulicht seine intellektuelle und charakterliche Bildung. Ferner werden seine ersten Regierungsjahre als Kurfürst geschildert, in denen er unter schwierigen politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen vielerlei Aufgaben zu bewältigen hatte.

Die Regierungsentscheidungen Max Josephs wurden vor allem durch Napoleone Buonaparte und Maximilian von Montgelas beeinflusst. Aufgrund dessen muss auch auf deren Herkunft und Aufstieg zu historisch relevanten Personen eingegangen werden. Ferner muss auch auf den Kronprinzen Ludwig eingegangen werden, der ebenfalls einen erheblichen Beitrag zur Gestaltung Münchens bereits während der Regierungszeit Max Josephs leistete.

Um der chronologischen Abfolge der Ereignisse treu zu bleiben, wird in der Folge die Säkularisation und deren Auswirkungen zu erörtern sein. Dazu ist zunächst eine Definition des Begriffs nötig, dessen Verlauf in Bayern unter der Herrschaft Max Josephs im Anschluss daran behandelt wird. Beispiele innerhalb, sowie auch außerhalb der Stadt München zeigen, wie durch die Maßnahmen der Säkularisation höchst wertvolle Besitztümer – historisch, materiell und ethisch – zerstört wurden.

Der Aufstieg Bayerns zum Königreich zu Beginn des 19. Jahrhunderts erfordert zudem die Beschäftigung mit der weiteren militärischen Entwicklung unter Max Joseph, dem ersten König von Bayern. Unter anderem wird näher auf die Rolle Bayerns im Kontinentalsystem eingegangen, sowie die damit verbundenen Vor- und Nachteile.

Max Joseph besaß ein ausgeprägtes kulturelles Interesse. Diese Neigung, die er auch mit seinem Volk teilen wollte, ist somit ebenfalls näher zu betrachten. Daraus lässt sich das große Bemühen Max Josephs erschließen, sein Volk kulturell zu bilden.

Die Würdigung Max Josephs geschah auf unterschiedliche Art und Weise. Dazu werden exemplarisch ein Gemälde von Joseph Stieler, sowie das berühmte Max-Joseph-Denkmal in München genauer erschlossen.

2. Max Josephs Weg vom Kurftirst zum ersten Konig Bayerns

2.1 Der Werdegang Max Josephs — Erziehung und Jugend

Max Joseph wurde 1756 als zweiter Sohn des Herzogs Friedrich Michael von Zweibrücken4 und von Maria Franziska Dorothea, dessen Vater Pfalzgraf Joseph Karl von Sulzbach war, in Mannheim geboren. Max Joseph wuchs ohne seine Eltern auf, da sich sein Vater nach seinem Militärsdienst nach Ungarn und Böhmen versetzen ließ und auch nach Ende seiner Militärskarriere die Kinder nicht zu sich nehmen konnte. Die Mutter wurde vom Hof verbannt, da sie ein Liebesverhältnis mit einem anderen Mann hatte.5

Max Joseph wurde deshalb vom Bruder seines Vaters, Christian IV., dem regierenden Herzog von Pfalz-Zweibrücken, in Mannheim erzogen. Seine Erziehung war vom französischen Lebensstil geprägt und beinhaltete ein friedvolles Zusammenleben mit musischen Tätigkeiten. Dadurch entwickelte Max Joseph ein eigenes kulturelles Interesse, intensiviert durch einen Besuch bei Max III. in Bayern, wo er das Theater kennen lernen durfte.6

Max Josephs Onkel, Christian IV., starb im Jahr 1775. Dieser hatte keine erbberechtigten Nachkommen, da seine vier Kinder nicht erbberechtigt waren, weil diese aus der Ehe mit der Tänzerin Marie Carmasse stammten7, die am Hof als Maitresse angesehen wurde8. Auch der Nachfolger Christian IV., Karl August, der Bruder Max Josephs, hatte keine Erben vorzuweisen, da sein Sohn mit einer sächsischen Prinzessin im Alter von acht Jahren starb und auch keine weiteren Kinder aus dieser Beziehung hervorgingen. Dadurch verbesserte sich die Stellung Max Josephs, der zu diesem Zeitpunkt Pfalzgraf war. Es kristallisierte sich mehr und mehr heraus, dass Max Joseph das gesamte Herzogtum Zweibrücken sowie das Erbe der Wittelsbacher erhalten würde.9

Zum Werdegang Max Josephs gehört aber auch seine Militärkarriere zu Diensten des französischen Königs in Straßburg. Dort genoss Max Joseph jedoch mehr das Leben, als seinen Pflichten eines Kommandeurs nachzukommen. Seine edelherzige, freigiebige und charmante Art zeichnete ihn aus und verschaffte ihm Erfolg bei den Frauen.10 Auf Grund des Erbes, das Max Joseph zu eigen werden sollte, war es aber zunächst nötig, Max in eine hoffähige Ehe zu leiten, da dieser im Alter von 28 Jahren noch immer ein ungebundenes Leben geführt hatte. Deshalb heiratete Max Joseph im September 1785 Prinzessin Wilhelmine von Hessen-Darmstadt. Im August 1786 wurde der erste Sohn Ludwig Augustus geboren.11

In Straßburg kommandierte der Pfalzgraf Max Joseph das Regiment Royal Alsace, was der Tradition des Hauses entgegenkam. Max führte in Straßburg ein Leben, welches oftmals die verfügbaren finanziellen Mittel überstieg. Doch mit Ausbruch der Französischen Revolution endete auch Max Josephs bequemes Leben in Straßburg und er musste auf die rechtsrheinische Seite fliehen. In Mannheim erlebte er den ersten Koalitionskrieg, in dem sich Österreich und Preußen gegen Frankreich zusammengetan haben. Auf diesen Krieg hin folgte bereits wenige Tage später das Vorrücken der Revolutionsarmee in Zweibrücken.12

Als im Jahr 1795 Max Josephs älterer Bruder Karl August plötzlich starb, erhielt Max Joseph das gesamte Erbe des Fürstentums Zweibrücken, darunter die Ansprüche auf das Erbe des Hauses Wittelsbachs. Zwar war er nun Reichsfürst, dennoch ein Fürst ohne Land, da alle linksrheinischen Gebiete nach wie vor von Frankreich besetzt waren.13

Als die Franzosen schließlich die rechte Seite des Rheins belagerten floh Max Joseph ins preußische Ansbach zu seiner Familie und verfolgte dort die weiteren Entwicklungen Pfalzbayerns. In Ansbach fühlte sich Max Joseph sicher, da er geographisch von Frankreich weit entfernt war und weil Preußen mit der Französischen Republik einen Sonderfrieden geschlossen hatte.14

In Ansbach begann bereits das neue Bayern. Max Joseph, der das 40. Lebensjahr bereits erreicht hatte, fand sich nun wieder in der Umgebung seiner fürstlichen Verwandtschaft, in welcher er aufgewachsen war. Da Max Joseph dort von Ludwig Felix Kerealio erzogen wurde, der ihn im Geist der Aufklärung nach Rousseaus pädagogischem Muster „Emile“ bildete, ist es nachvollziehbar, dass ihm national-deutsche Gefühle fremd waren und es ihm, selbst nach den Unordnungen der Revolution, leicht fiel, sich mit Frankreich zu arrangieren, selbst wenn dieses seine Nachbarn Niederlande, Rheinlande und Norditalien anführen wollte.15

Dieser Zustand des Abwartens in Ansbach endete, als im Februar 1799 Karl Theodor – amtierender Kurfürst in München – starb und somit Max Joseph zum Nachfolger ernannt wurde. Max Joseph zog nach München und wurde Kurfürst Max IV. Joseph von Bayern.16

2.2 Max Josephs Einzug in Munchen

„Ja Maxl, weil du nur grad da bist, jetzt wird alles gut!“17 Mit diesen Worten soll der Brauer Josef Pschorr den Nachfolger Karl Theodors – Kurfürst Max IV. Joseph – begrüßt haben. Dieses Zitat spiegelt die Freude des gesamten Volkes, sowie die Erleichterung der Allgemeinheit über einen neuen Herrscher im Jahr 1799 wider. Denn die Münchner Bevölkerung begrüßte ihren neuen Kurfürsten Max IV. Joseph nicht nur, weil Karl Theodor unbeliebt, sondern auch, weil sich das Haus Zweibrücken gegen die Übergabe Bayerns an Österreich und damit verbundene Intentionen des Landtausches wehrte.18 Denn Max Josephs Cousin Wilhelm begab sich sofort nach Karl Theodors Schlaganfall – vier Tage vor dessen Tod – nach München und schrieb bereits in der Todesstunde Karl Theodors in die Besitzergreifungsurkunde des neuen Kurfürsten Max Josephs ein Datum und ließ den neuen Kurfürsten auf den Straßen verkünden. So wurde ein Eingriff Österreichs abgewehrt und Österreich musste folglich den Antritt einer neuen Regierung durch Max Joseph dulden, so dass die Nachfolge aus bayerischer Sicht gesichert war.19

Ferner sorgte der Name „Max“ des neuen Kurfürsten für positive Gesinnung, da dieser Name das Volk an den Regenten Max III, der vom Volk sehr geliebt wurde, erinnerte. Denn in der Tat war Max Joseph das Patenkind des verehrten Max III.20

Das Volk war somit höchst erfreut, dass ein neuer Kurfürst die Regierung übernahm, da es die Zeit Karl Theodors als Unterdrückung empfand. Allein der an Max III. erinnernde Name und, dass der neue Kurfürst kein unmittelbares Familienmitglied Karl Theodors war, sorgte für Erleichterung und großer Freude beim Volk. Darüber hinaus schätzte die Allgemeinheit, dass Max Joseph katholisch war, auch wenn seine zweite Ehefrau Prinzessin Karoline, mit der er 1799 in München einzog, Protestantin war. Zum Zeitpunkt des Einzugs in München war Karoline hochschwanger, dennoch setzte ein Ehevertrag fest, dass, auch wenn die Ehefrau Max Josephs ihren protestantischen Glauben beibehalten darf, die acht folgenden Kinder eine katholische Erziehung genießen sollen. Zudem hatte Max Joseph bereits fünf Kinder aus erster Ehe, der älteste mit dem Namen Ludwig, so dass das Haus Wittelsbach eine sichere Nachkommenschaft hatte.21

Auf Grund all dieser Aspekte wurde Max Joseph vier Tage nach dem Ableben Karl Theodors am Münchner Karlstor mit Beifall überschüttet und tätigte alsbald eine seiner ersten Regierungstätigen, nämlich die Ernennung Freiherr von Montgelas zum Außenminister.22

2.3 Militarisch- politische Situation Bayerns in den Jahren 1799­1813

Als Max Joseph im Jahr 1799 sein Amt als Kurfürst antrat, fand er eine heikle militärische Situation vor: Bayern war innenpolitisch geprägt von Konflikten zwischen den Gebieten Pfalz und Bayern. Aber auch außenpolitisch war das Kurfürstentum in komplizierte Verhältnisse verwickelt.23 „Österreichische Truppen standen im Land, Bayern befand sich unmittelbar vor einem neuen Krieg, Preußen war als Bündnispartner ausgefallen, Frankreich bedeutete die einzige Stütze im Kampf um die territoriale und politische Souveränität des Landes.“24

2.3.1 Die ersten Regierungsjahre Max Josephs 1799-1801

Angekommen in München fand Max Joseph sich unmittelbar in die territorialen Spannungen verwickelt. Zu diesem Zeitpunkt war an eine Wiedergewinnung der wittelsbachischen, linksrheinischen Territorien nicht zu denken. Ferner hatten in Bayern die Österreicher eine deutliche Macht, denn diese standen mit über 100.000 Mann unter anderem in München und folgten den Befehlen ihres Erzherzogs Karl. Aber auch Frankreich und Preußen gaben keine Unterstützung. Folglich war Bayern auf die Beihilfe Englands und des russischen Zaren angewiesen um weiterhin bestehen zu können.25

Im Jahr 1799 wurde Napoleon Bonaparte erster Konsul Frankreichs, indem er die Herrschaft durch den Sturz der leitenden Behörde an sich riss. Ab diesem Zeitpunkt ging die alles umfassende Entfaltung der Politik Napoleons Hand in Hand mit den Geschehnissen in Bayern.26 Denn man erkannte schnell, dass Debatten mit dem Konsul Bonaparte einfacher zu führen waren als die mit dem habsburgischen Kaiser.27

Im Juni 1800 gewann ein französisches Heer die Schlacht bei Marengo gegen Österreich. Zudem gewannen französische Truppen das Gefecht bei Hohenlinden im Dezember desselben Jahres. Daraufhin mussten die Kampfmächte in Lunéville Frieden schließen. Dadurch wurde zunächst die Selbstständigkeit Bayerns gesichert und Max Joseph blieb weiterhin Kurfürst, so dass österreichische Pläne bezüglich Bayerns nun vorerst beiseite gelegt werden mussten.28 Ferner wurde vereinbart, dass alle linksrheinischen Gebiete endgültig bei Frankreich verblieben. Daraufhin erkannte auch Max Joseph und sein Berater Montgelas, dass ein gedachtes Bündnis mit Österreich eher eine Gefährdung der Existenz Bayerns mit sich brachte. Deshalb war es für Bayern notwendig, dass man mit Frankreich in unmittelbare Gespräche und Verhandlungen trat, um den Fortbestand des Kurfürstentums zu sichern und möglichst Gebietsentschädigungen zu erreichen.29

2.3.2 Das Zustandekommen und der Ausbau der Biindnisse in den Jahren 1801­1806

Bereits in den ersten Monaten nach dem Frieden von Lunéville wurden die politischen Vorhaben Napoleons ersichtlich. Dieser wollte sich an seine Verpflichtungen, welche aus dem Frieden von Lunéville herausgegangen sind, halten, sofern er damit nicht Frankreich gefährdete. Darüber hinaus wollte Bonaparte Bayern durchaus würdigen, auch wenn Preußen zum damaligen Zeitpunkt der bessere Verbündete war. Er hatte zum Ziel Bayern zu stärken, so dass dieses ihm als wachender, schützender Partner vor den Österreichern dienen konnte.30

Am 24. August 1801 kam es zum ersten Bündnis zwischen Bayern und Frankreich. Es wurde vereinbart, dass Frankreich den Einfluss Bayerns vergrößern und untermauern sollte. Aus diesem Grund wurde Bayern territoriale Entschädigung für die linksrheinischen Gebiete zugesagt, welche sich rechts des Rheins befinden und keinesfalls weniger wert als die verlorenen Gebiete sein sollten.31

Ende Februar 1803 traf sich die außerordentliche Deputation des Deutschen Reiches um über die Entschädigungsfrage des Friedens von Lunéville zu diskutieren an deren Ende der Reichsdeputationshauptschluss abgefasst wurde.32

Danach erhielt Bayern ein Gebiet von 17.000km2, einer Bevölkerung von 84.000 und einem Einkommen von sechseinhalb Millionen Gulden.33 Dem Kurfürstentum wurden die Hochstifte Würzburg, Augsburg, Bamberg und Freising, sowie Teile der Hochstifte Eichstätt und Passau und des Erzstifts Salzburg, sowie 15 Reichsstädten und 13 Reichsabteien übertragen.34

Diese Territorien schlossen direkt an das Kurfürstentum an. Max Joseph war dadurch Herrscher über ein Gebiet, das zunächst in seinen einzelnen Gebietsteilen sehr verschiedenartig war, sich jedoch im Laufe weniger Jahre zu einem einheitlichen Territorium entwickelte. So konnte sich in Bayern ein festes Gefüge entwickeln, durch das die Zerstückelungspläne der Österreicher abgewehrt werden konnten.35

Max Joseph war dem ersten Konsul Frankreichs zu Dank verpflichtet, da dieser die Gebietsinteressen Bayerns unterstützt hatte. Allerdings führte dies keineswegs zu einem blinden Gehorsam Bayerns gegenüber Frankreich. Es gab immer eine Anzahl von Menschen, die lediglich aus Angst vor Österreich den starken Anschluss Bayerns an Frankreich befürworteten. Dazu gehörten unter anderem der Kronprinz Ludwig sowie auch die Prinzessin Karolina, die Ehefrau des Kurfürsten, die die Schwester der Königin von Schweden und Schwester der russischen Zarin war.36

Im Mai 1804 setzte sich Napoleon selbst die Kaiserkrone auf. Dieser daraus hervorgehende Anspruch auf das Kaisertum beeinflusste ganz Mitteleuropa. Auf eine Einladung Napoleons folgend kamen mehrere deutsche Fürsten im September 1804 nach Mainz um Napoleon den Hof zu machen. Eine Einladung, die Österreich, Russland und England verärgerte.37

Aus Furcht, Österreich zu reizen, kam der bayerische Kurfürst Max Joseph nicht zu diesem Treffen. Wäre er erschienen, hätte er wohl von dem Vorhaben Napoleons erfahren, dass dieser seinen Stiefsohn Eugen Beauharnais mit der Prinzessin Auguste von Bayern zu vermählen beabsichtigte. Darüber hinaus wollte Napoleon, der einen Angriff gegen England plante, von Bayern die Garantie der Unterstützung gegen Österreich.38 Max Joseph wünschte neutral bleiben zu können, aber ihm war klar, dass dies Bayern den größten Schaden bringen würde. Ferner war ein Abkommen mit Österreich nicht möglich, da dieses immer noch Zerstückelungs- und Annektierungspläne gegen Bayern hegte. Frankreich und Bayern waren hingegen in den letzten Jahrhunderten immer wieder Verbündete gewesen. Zudem erhielt Bayern nur durch Frankreichs Gunst nach dem letzten Friedensschluss die große Anzahl an Territorien.39 Darüber hinaus stellte Napoleon territoriale Erweiterungen in Schwaben in Aussicht.40

Montgelas empfahl dem Kurfürsten gemäß dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 zu handeln. Da Napoleon Bayern als perfekten Ort für die bevorstehende Schlacht empfand, führte dieser dem Kurfürst vor Augen, dass die Zerrüttung Bayerns auch bei einem Sieg Österreichs und Russlands nicht verhindert werden könnte, selbst wenn Bayern auf deren Seite stünde. Kämpfte er allerdings auf der Seite Frankreichs, so versicherte ihm der Kaiser Frankreichs die Königskrone.41

Aufgrund der ansteigenden Spannungen unterzeichnete Montgelas schließlich am 25.4.1805 den Vertrag von Bogenhausen, wodurch sich Bayern auf die Seite Frankreichs stellte. Freilich profitierte Napoleon ebenso von dem Abkommen, denn dadurch hatte dieser bereits Truppen, die weit vor den Franzosen, die ersten Anstürme abfingen. Napoleons Truppen konnten daraufhin geradewegs gegen Österreich marschieren.42

Am 17.10.1805 unterwarf sich Ulm. Vom Volk mit Beifall überschüttet, kam Napoleon am 24. Oktober 1805 nach München.43 Max Joseph war aber zu dem Zeitpunkt noch nicht in der Stadt, da er vor den kriegerischen Ausbrüchen nach Würzburg geflohen war, aus Angst vor einem Angriff auf seine Person. Anfang Dezember kam es zur Entscheidungsschlacht zwischen Frankreich und der russisch-österreichischen Armee bei Austerlitz, welche Frankreich gewann.44 Daraufhin wurde am 10.12.1805 der Vertrag von Brünn unterschrieben, in dem stand, dass Bayern bei Friedensschluss die Königwürde erhalten soll. Zudem besagte der Vertrag, dass Bayern die Markgrafschaft Burgau, sowie die übrigen Besitzungen der Bistümer Passau und Eichstätt, Vorarlberg und Augsburg bekommen sollte.45

Bayern hatte sich somit erneut vergrößert. Am 26.12.1805 wurde der Friede von Pressburg besiegelt. Dieser zwang Österreich das Königsreich Bayern anzuerkennen.46 Am 1.1.1806 kam Kaiser Napoleon ein zweites Mal nach München und verkündete dort, dass er Bayern die Königswürde zuerkannte.47

3. EinflussgroBen im Leben und der Regierung Max Josephs

3.1 Napoleone Buonaparte

3.1.1 Erziehung und Jugend

Napoleone Buonaparte – Geburtsname des späteren Napoleon Bonapart – wurde am 15. August 1769 im korsischen Ajaccio als Franzose geboren. Sein Vater, Charles Buonaparte, gehörte dem niederen Adel an und war mit der Mutter Napoleones, Maria Laetizia Ramolino, verheiratet. Sie gebaren insgesamt 12 Kinder, von denen jedoch nur acht überlebten. Napoleone war das zweite Kind der lebensfähigen Kinder.48

Die Familie Buonaparte lebte weder im Reichtum, noch in Armut. Um die Großfamilie ernähren zu können, ersuchte Charles Buonaparte, der der französischen Partei beitrat, vom Gouverneur der Insel Korsika, Graf Marbeuf, immerzu Profite, um die Ausgaben der Familie zu schonen.49

1779 wurde Napoleones Vater zum Abgeordneten des korsischen Adels am Hofe Ludwigs XVI. Ab diesem Zeitpunkt siedelte Charles Buonaparte mit seinen beiden ältesten Söhnen, Joseph und Napoleone, nach Frankreich über. Dort besuchten die beiden Brüder Joseph und Napoleone das Collège von Autun. Napoleon aber konnte bereits nach zwei Monaten auf Grund eines Stipendiums des Königs an die Militärschule in Brienne-le-Châteu wechseln. Diese Schule war eine von 12 Einrichtungen, die dazu dienten, insgesamt 650 adlige Söhne im Kriegshandwerk auszubilden. Die Gebühren dieser Unterrichtungen wurden vom König bezahlt.50

Als vierzehnjähriger Knabe war Napoleon zur Zeit des Besuchs der Schule in Brienne eine noch recht hagere Gestalt und wurde von seinen Mitschülern gehänselt. Zudem war Napoleone als Junge weit entfernt von seiner Familie. Aber er konnte sein Interessen in Geschichte und Geographie vertiefen. Er verschlang viele Bücher und besaß eine Passion für die größten Persönlichkeiten der Geschichte – vor allem für Cäsar. Denn für Napoleone war der vorchristliche, römische Staatsmann ehrwürdig, da dieser sowohl Krieger, Staatsmann und auch Schriftsteller war. Durch das Vorbild Cäsar nahm sich Napoleone vor, ebenfalls einmal mehrere Berufe gleichzeitig auszuführen.51

Die Besten an der Schule in Brienne durften nach zwei Jahren Unterricht an die Militärschule in Paris wechseln. Da Napoleone beim ersten Versuch das Abschlussexamen bestand, wechselte er als Offizierskandidat an die École Militaire du Champs-de-Mars. Dort erbrachte Napoleone so gute Leistungen, dass er bereits nach einem Jahr das Offizierspatent eines Leutnants der Artillerie erlangte.52

Napoleon wurde daraufhin von Oktober 1785 bis September 1791 in Valence stationiert und führte das Amt des Unterleutnants aus. Hiermit begann sein Leben in Besatzung, und Napoleon erlebte dieses schnell als langweilig und schlecht bezahlt, weshalb er ein recht bescheidenes Leben führte. Während der Stationierung in Valence machte Napoleon insgesamt 38 Monate Urlaub, überwiegend bei seiner Familie, und lediglich 22 Monate dieser Zeit verbrachte er bei seinen Truppen.53

Dennoch war die Schulzeit positiv und entscheidend für Napoleon und prägte sein späteres Leben. Denn während seiner Ausbildung für das Militär durchlief er ein anspruchsvolles Bildungskonzept, für das er viele Infanteriemanöver kennen und sich mit der Gesamtheit der Infanterie vertraut machen musste. Das Wissen aus der Schule und im Gelände vertiefte er durch ein Studium der 1745-1746 geführten Feldzüge in Italien sowie durch das Studium des Siebenjährigen Kriegs.54

Napoleone wuchs so zu einem Mann von umfangreichem Wissen heran. Im Jahr 1788 schrieb Napoleone noch in seiner Dissertation, dass es viele Könige gäbe, die entthront werden sollten. Ein Jahr darauf, 1789, wurde er bei den ersten Unruhen in Seurre bereits Zeuge der Auflehnung gegen das Regime. Im Juli desselben Jahres sah er mit an, als Menschenmengen das Zollamt stürmten und Steuerunterlagen vernichteten. Einen Monat später lehnte sich sogar Napoleones eigenes Heer auf. Dadurch wurde ihm der Blick geöffnet, dass ein Niedergang des Königtums in Frankreich seine eigenen Begehren begünstigen würden.55

3.1.2 Vom General zum Konsul — der Staatsstreich vom 9.11.1799

In den Jahren 1789 bis 1792 reiste Napoleone oft hin und her zwischen Korsika und Frankreich. Im Jahr 1792 beschloss er dann aber, dass er in Paris seine Stellung im Militär sichern wollte und blieb zunächst in Frankreich. Dort wurde er im Juni desselben Jahres Zeuge, als die Menschen das Herrscherschloss überfielen. In diesem Moment wurde Napoleone klar, dass die Gesellschaft in zwei Lager geteilt hatte. Zum einen in den „Pöbel“, wie er ihn nannte, zum anderen gab es die „rechtschaffenen Leute“. Er selbst bevorzugte letzteren genannten Teil der Gesellschaft. Bald darauf, im Juli 1792, wurde dann die Monarchie abgeschafft. Wie bereits erwähnt, bekannte sich Napoleone offen zu seiner Abneigung gegen das Königtum. Dass sich der König zur Kapitulation zwingen ließ, verstärkte diese Meinung.56

In den Jahren darauf unternahm Napoleon den Italienfeldzug (1796-1797) und den Ägyptenfeldzug (1798-1799). Währenddessen entwickelte sich in Frankreich bereits die Idee eines Staatsstreichs, da die Ziele der Revolution auf Grund der Verfassung noch immer nicht vollkommen erfüllt worden waren. Die Verfassung in Frankreich konnte zum damaligen Zeitpunkt juristisch nicht geändert werden. Die Staatsordnung enthielt eine starke Trennung der staatlichen und der gesetzgebenden Gewalt. Aus diesem Grund wurde ein Staatsstreich von jenem Bürgertum geplant, welches seine Errungenschaften der Französischen Revolution nicht länger in Frage stellen lassen und mit einem Schlussstrich seine Ziele endgültig erreichen wollte. Napoleone Buonaparte sollte hierfür das notwendige Mittel sein.57

Als Napoleon am 9.10.1799 von seinem Ägyptenfeldzug an der Französischen Küste ankam und auf Grund seiner Errungenschaften vom Volk freudig begrüßt wurde, bemerkte er erstmals die Anerkennung, die er vom Volk bekam. Eine Woche später, angekommen in Paris, erfuhr Napoleone vom Vorhaben eines Staatsstreichs. Sofort sagte er begeistert seine Teilnahme zu, denn Buonaparte ließ es sich nicht entgehen, Teil davon zu sein, in Frankreich den Frieden wieder her zu stellen.58

Sodann trafen sich Napoleon Buonaparte und Sieyès – seit kurzem Mitglied im Direktorium – und schmiedeten eine Verschwörung. Sie planten, mit Hilfe eines Staatsstreiches die Staatsordnung zu ändern und die fünf Direktoren abzusetzen.

Stattdessen sollten maximal drei Konsuln an die Macht kommen, welche über zehn Jahre regieren sollten. Hierfür gewann Sieyès eine Anzahl des Rates der Alten sowie des Rates der Fünfhundert für sich. Napoleone trat mit der Pariser Kompanie in Kontakt.59

Der Staatsstreich fand am 9.11.1799 statt. Am Morgen rief man den Rat der Alten ein. Gegenparteien jedoch erhielten keine Einladung. Durch verschiedenste Einzelschritte, geplante und ungeplante, erreichte man, dass noch in der Nacht die drei Konsuln vereidigt und verpflichtet wurden den Frieden wieder herzustellen. Das Volk stand hinter dem Umsturz, denn dieses empfand ihn nicht als Eingriffe in die Rechte der Nation. Für die Franzosen bedeutete der Staatsstreich, dass unter die Französische Revolution ein Schlussstrich gezogen wurde und somit die Ziele der Revolution von 1789 endgültig verwirklicht werden konnten.60

Am 24. Dezember 1799 kam es zu einer Konsulatsverfassung, in der sich Napoleone Buonaparte den Titel des Premierkonsuls an sich riss. Er wurde somit zum Alleinherrscher und war für zehn Jahre oberster Mann des französischen Staates und konnte so tun und lassen was er wollte. Er hatte seine Vorhaben erfüllt und wurde mächtigster Mann im Land, so wie einst sein Vorbild Cäsar.

3.2 Maximilian von Montgelas

3.2.1 Erziehung, Jugend und Studium

Montgelas61 wurde als Maximilian Karl Joseph Franz von Paula Hieronymus Freiherr von Montgelas am 12. September 1759 in München geboren.62 Er stammt aus einem savoyardischen Geschlechts bei Chambéry.63

Sein Vater, Janus Freiherr von Montgelas, der 1710 bis 1767 lebte, war ein bayerischer General aus Savoyen. In den 1730er Jahren trat der Vater Montgelas in die österreichische Armee ein, kämpfte aber ab 1742 für das bayerische Militär. Der Kurfürst Max Joseph III., welcher von Janus Freiherr von Montgelas Fähigkeiten überzeugt war, wies diesem sogar zwei heikle geheime diplomatische Aufträge an.64 Diese Anordnungen des Kurfürsten sandten den Vater Maximilian von Montgelas im Siebenjährigen Krieg nach Preußen und Spanien. Am 25.April 1767 starb Janus Freiherr von Montgelas als Generalmajor, Kammerherr und Oberstsilberkämmerer.65

Die Mutter Montgelas, Maria Ursula Freifrau von Montgelas, war die geborene Gräfin Trauner. Sie übte den Dienst des Kammerfräulein der Kurfürstin Maria Anna aus66, bis sie im Mai 1754, auf Wunsch des Kurfürsten Max III., Janus Freiherrn von Montgelas in Freising heiratete.67

Aus der Ehe von Janus und Maria Montgelas ging im Jahr 1757 eine Tochter hervor: Maria Josepha Theresia Aloysia Regula Francisca de Paula. Maximilian, das zweite Kind, kam 1759 zur Welt. Die Mutter der beiden Kinder verstarb jedoch bereits ein halbes Jahr nach der Geburt Maximilians.68

Da Montgelas seine Eltern sehr früh verlor, wurde er von diesen wenig geprägt. Die ersten fünf Jahre seines Lebens verbrachte Montgelas vor allem bei seiner Großmutter mütterlicherseits in Freising, da sein Vater aufgrund vieler beruflicher Reisen selten anwesend war. Montgelas Schwester wurde erst in einem Kloster in der Nähe des Onkels bei Chambéry, dann in einem Kloster in Wien, erzogen.69

In den Jahren 1764-1770 wurde Montgelas in der Universität in Nancy ausgebildet. Dort erlebte Montgelas die Auflösung des Jesuitenordens mit, welcher sein Kolleg leitete, und folglich war er Zeuge, wie der Jesuitenorden vor Ort aufgehoben wurde und durch neue Lehrer ersetzt werden musste, sowie auch davon, wie die Güter des Jesuitenordens, welche einen Wert von über 60 Millionen Gulden hatten, öffentlich verkauft wurden. Darüber hinaus erfuhr er die Aufhebung von mehr als einem sechstel der französischen Männerklöster, unter anderem auch in Straßburg, wo er studierte.70 Montgelas absolvierte neben Goethe und Metternich sein Studium der Rechtswissenschaft in den Jahren 1770-1776 an der Universität in Straßburg. Diese Universität war zur damaligen Zeit die führende Universität Frankreichs. An dieser lehrte unter anderem Christoph Wilhelm Koch, der dort seit 1772 eine Professur innehatte. Wenn Koch Montgelas auch nicht direkt beeinflusst hatte, so erkennt man dennoch in Montgelas Chroniken starke Einflüsse der Gedankengänge und der Arbeitsmethoden Kochs, zum Beispiel den Wunsch nach Souveränität der deutschen Fürsten betreffend.

[...]


1 Im Folgenden wird der Name Max Joseph abkürzend für Max Joseph von Zweibrücken verwendet.

2 Vgl. BAUER, Geschichte Münchens, 84-85.

3 Ebd., 85-92.

4 Vgl. BAUER, Max I. Joseph, 296.

5 Vgl. ULRICH, Das königliche Hof-und Nationaltheater, 43.

6 Ebd., 43.

7 Vgl. GLASER, Kurfürsten im Reich Wittelsbach, 36.

8 Vgl. ULRICH, Das königliche Hof-und Nationaltheater, 43.

9 Vgl. GLASER, Kurfürsten im Reich Wittelsbach, 36.

10 Vgl. BAUER, Max I. Joseph, 296.

11 Vgl. GLASER, Kurfürsten im Reich Wittelsbach, 36.

12 Ebd., 36.

13 Vgl. BAUER, Max. I. Joseph, 296.

14 Vgl. GLASER, Kurfürsten im Reich Wittelsbach, 36.

15 Ebd., 36.

16 Vgl. BAUER, Max I. Joseph, 296.

17 PSCHORR, Joseph, zitiert von: BAUER, Max I. Joseph, 295.

18 Vgl. BAUER, Max I: Joseph, 295.

19 Vgl. Glaser, Fürsten im Reich Wittelsbach, 39.

20 Vgl. BAUER, Max I. Joseph, 295.

21 Ebd., 295-297.

22 Vgl. GLASER, Fürsten im Reich Wittelsbach, 39.

23 Vgl. ULRICH, Das königliche Hof-und Nationaltheater, 45.

24 ULRICH, Das königliche Hof-und Nationaltheater, 45.

25 Vgl. GLASER, Fürsten im Reich Wittelsbach, 39.

26 Vgl. DUFRAISSE, Napoleon und Bayern, 221.

27 Ebd., 221.

28 Ebd., 221.

29 Vgl. GLASER, Kurfürsten im Reich, 39.

30 Vgl. DUFRAISSE, Napoleon und Bayern, 221-222.

31 Ebd., 222.

32 Ebd., 222.

33 Ebd., 222.

34 Vgl. GLASER, Kurfürsten im Reich Wittelsbach, 39.

35 Vgl. DUFRAISSE, Napoleon und Bayern, 222.

36 Ebd., 222.

37 Vgl. GLASER, Kurfürsten im Reich Wittelsbach, 40.

38 Vgl. DUFRAISSE, Napoleon und Bayern, 222.

39 Vgl. GLASER, Kurfürsten im Reich Wittelsbach, 40.

40 Vgl. DUFRAISSE, Napoleon und Bayern, 222.

41 Ebd., 222-223.

42 Ebd., 223.

43 Ebd., 223.

44 Vgl. GLASER, Kurfürsten im Reich Wittelsbach, 41.

45 Vgl. DUFRAISSE, Napoleon und Bayern, 223.

46 Ebd., 223.

47 Vgl. GLASER, Kurfürsten im Reich Wittelsbach, 41.

48 Vgl. DUFRAISSE, Napoleon, 11.

49 Ebd., 12.

50 Ebd., 12.

51 Ebd., 12-13.

52 Ebd., 13.

53 Ebd., 13.

54 Ebd., 15.

55 Ebd., 16.

56 Ebd., 18.

57 Ebd., 41-45.

58 Ebd., 45.

59 Vgl. HERRE, Napoleon, 69.

60 Ebd., 71.

61 Der Name Montgelas wird im Folgenden abkürzend für Maximilian Karl Joseph Franz von Paula Hieronymus Freiherr von Montgelas verwendet.

62 Vgl. BUSLEY, KLEMMER, Maximilian Joseph Graf von Montgelas, 35.

63 Ebd., 38.

64 Vgl. WEIS, Montgelas. Bd. I, 1-3.

65 Vgl. BUSLEY, KLEMMER, Maximilian Joseph Graf von Montgelas, 35.

66 Ebd., 36.

67 Vgl. WEIS, Montgelas. Bd. I, 4.

68 Vgl. BUSLEY, KLEMMER, Maximilian Joseph Graf von Montgelas, 38.

69 Vgl. WEIS, Montgelas. Bd. I, 5.

70 Vgl. WEIS, Montgelas. Bd. I, 6-7.

Ende der Leseprobe aus 75 Seiten

Details

Titel
Die Regierung Münchens in Bayern unter Max I. Joseph
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München
Autor
Jahr
2009
Seiten
75
Katalognummer
V146631
ISBN (eBook)
9783640773121
ISBN (Buch)
9783640773114
Dateigröße
10206 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Regierung, Münchens, Bayern, Joseph
Arbeit zitieren
Margit Häckl (Autor:in), 2009, Die Regierung Münchens in Bayern unter Max I. Joseph, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/146631

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