Im vorliegenden Buch wird ein historischer Abriss zum "König der Metalle", dem Gold, gegeben. In diesem geschichtlichen Exkurs wird u. a. darauf eingegangen, daß dieses Edelmetall zu den sieben Metallen des Altertums gehört und in der Antike schon eine besondere Bedeutung besaß und von den Menschen in dieser frühen Zeit nicht nur für Schmuck wie auch Gebrauchsgegenstände Verwendung fand, sondern auch bald zum Machtfaktor wurde. Dem Leser wird dazu auch noch nahe gebracht, Gold war vermutlich das erste Metall, mit dem die Menschen in Berührung kamen. Zunächst wird einleitend auch ein Blick auf die Metallzeit im Allgemeinen gerichtet des Weiteren wird im Besonderen auch auf ihre Periodisierung eingegangen. Eingebunden sind auch Informationen zu den gegenwärtigen Goldfördermengen wie auch den Goldreserven der sechs bedeutendsten Abbauländer sowie der Staaten der Erde insgesamt. Vervollständigung erhält dies durch einige Details zum - insbesondere im 18. und 19. Jahrhundert - entstandenen so genannten Goldrausch. In dieser Schrift erfährt der Leserkreis auch einige Nuancen bezüglich der Goldgewinnung, des Legierens, der Be- und Verarbeitung sowie Verwendung des Goldes wie auch des Einsatz und der Verwendung dieses Edelmetalls in der Industrie, Kunst, im Kunsthandwerk, in der Wirtschaft, Architektur, im Privaten wie auch bei liturgischen Instrumentarien. Vom Autor wird in dieser Publikation auch mit kund getan, welche Bedeutung Aristoteles (384 bis 322 v. u. Z.) dem Besitzerwerb der Metalle (insbesondere auch dem Gold) aus der Natur beimaß. Für weiterführende, tiefgründigere Information gibt er dem Leser im Schlussteil dieser Veröffentlichung rund achtzig allgemeinzugängliche gut verständliche Literaturstellen an wie auch fünf Zitate, die den Charakter des Goldes eindeutig auf den Punkt bringen. Natürlich besitzt dieser Beitrag zur Technikgeschichte keine Vollständigkeit, aber es kann behauptet werden, daß es dem Autor gelungen ist, fast alle wesentlichen Komponenten dieses facettenreichen Themenkomplexes „Gold“ in dieser Publikation mit informativen Fakten einen Platz zu geben.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Historische Betrachtungen zum „König der Metalle“ – dem Gold.
Überblick zur Verwendung der sieben Metalle des Altertums in der Antike.
Überblick zur Türckischen Cammer.
Literatur.
Literaturempfehlungen.
Vita des Autors.
Veröffentlichungen des Autors.
Abstract zur Publikation: Historische Betrachtungen zum „König der Metalle“ – dem Gold. Beitrag zur Technikgeschichte, Band vierzehn.
Abstract zur Veröffentlichung: Die sieben Metalle der Antike. Gold. Silber. Kupfer. Zinn. Blei. Eisen. Quecksilber. Beitrag zur Technikgeschichte, Band fünf.
Abstract zur Veröffentlichung: Silber - ein Metall des Altertums und der Gegenwart. Beitrag zur Technikgeschichte, Band fünfzehn.
Zielsetzung & Themen
Die Publikation bietet einen umfassenden historischen Abriss über die Bedeutung und Entwicklung des Edelmetalls Gold. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit dem kulturellen, ökonomischen und technologischen Wandel der Goldgewinnung, Verarbeitung und Verwendung von der Antike bis in die moderne industrielle und medizinische Anwendung.
- Historische Entwicklung der Goldgewinnung und -verarbeitung seit der Steinzeit.
- Die ökonomische Rolle des Goldes als Wertmesser und internationales Zahlungsmittel.
- Technologische Anwendungen von Gold in Industrie, Elektronik und moderner Medizin.
- Kulturelle und machtpolitische Aspekte des Goldes im Spiegel der Weltgeschichte.
- Geologische Verbreitung und statistische Erfassung der globalen Goldreserven.
Auszug aus dem Buch
Historische Betrachtungen zum „König der Metalle“ – dem Gold [1, 2, 23, 25, 35].
Anfänglich sei gesagt, in corpore ist bekannt, Gold, das einzig gelbe Metall, welches eine sehr hohe Dichte besitzt, ist nächst dem Eisen und dem Aluminium das weit verbreitetste, meist aber in geringer Menge vorkommende Metall [1], [2]. Über dieses goldgelb glänzende Edelmetall, das neben dem Silber und dem Kupfer zu den drei besten Leitern von Wärme und elektrischem Strom gehört, welches sowohl als „Sinnbild der strahlenden Sonne“ wie auch als „König der Metalle“ gilt, wird im Folgenden eine kurze historische Betrachtung gegeben.
Mit der Entdeckung und Nutzung der Metalle vor etwa 10.000 Jahren, vielleicht auch schon viel früher, beginnen offensichtlich die Schaffung und der Fortschritt der Technik. Ohne sie wäre es in der Antike*) weder zu der Erfindung des Rades und des Transportes auf Rädern noch zur Errichtung der „Sieben Weltwunder“ v. u. Z. (Pyramiden bei Giseh – 3.500; die Hängenden Gärten von Babylon – um 600; Grabstätte von Mausolus in Halikarnassos – um 450; Standbild des Zeus im Tempelbezirk von Olympia – um 450; Tempel der Artemis in Ephesus – 356; Leuchtturm von Pharos – um 350; der Koloss von Rhodos – um 280 v. u. Z.) gekommen.
Wie bedeutungsvoll und epochebestimmend die Metalle für die Entwicklungsgeschichte der Menschen sind, davon zeugen die Bezeichnung ganzer entwicklungsgeschichtlicher Zeitabschnitte, wie „Bronzezeit“ **) bzw. „Eisenzeit“ ***).
Die Metallzeit wird mit der Verwendung der gediegen vorkommenden Metalle Gold, Silber, Kupfer und Eisen eingeleitet. Ihre erste Gewinnung begann wahrscheinlich bereits in der Urgemeinschaft (etwa vom 8. bis zum 4. Jahrtausend v. u. Z.). Bedingt durch die technischen Möglichkeiten, d. h. die Beherrschung des Feuers, standen dem Menschen im Altertum lediglich nur sieben Metalle, die als die „sieben Metalle der Antike“ bezeichnet werden, zur Verfügung [25]. Eine bergmännische Goldgewinnung reicht nach Überlieferungen bis zum Jahre 1500 v. u. Z. zurück.
Zusammenfassung der Kapitel
Vorwort: Einführung in die historische Bedeutung von Gold als Machtfaktor und Wertmesser von der Antike bis zur Gegenwart.
Historische Betrachtungen zum „König der Metalle“ – dem Gold.: Detaillierte Analyse der Goldgewinnung, der ökonomischen Bedeutung, der technologischen Anwendung und der geschichtlichen Entwicklung des Goldabbaus.
Überblick zur Verwendung der sieben Metalle des Altertums in der Antike.: Tabellarische Zusammenfassung der Einsatzbereiche der klassischen Metalle Gold, Silber, Kupfer, Zinn, Blei, Eisen und Quecksilber.
Überblick zur Türckischen Cammer.: Beschreibung der kunsthistorisch bedeutenden Schatzsammlung osmanischer Metall- und Handwerkskunst im Dresdener Residenzschloss.
Literatur.: Umfassendes Quellenverzeichnis zur wissenschaftlichen Fundierung der Arbeit.
Literaturempfehlungen.: Weiterführende Literaturhinweise zu den Themen Metallurgie, Goldgewinnung und Kunstgeschichte.
Vita des Autors.: Kurze biografische Übersicht des Verfassers, Dr.-Ing. Wolfgang Piersig.
Veröffentlichungen des Autors.: Auflistung der publizierten Werke des Autors im Bereich der Technikgeschichte.
Schlüsselwörter
Gold, Technikgeschichte, Metallurgie, Goldgewinnung, Antike, Legierungen, Goldrausch, Edelmetalle, Blattgold, Elektronikindustrie, Medizintechnik, Bergbau, Geschichte, Wertmesser, Münzmetall.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit liefert einen geschichtlichen Abriss über das Gold als das „König der Metalle“ genannte Element und untersucht dessen Rolle in der menschlichen Kultur- und Technikgeschichte.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Gewinnung von Gold, seinen physikalischen Eigenschaften, seiner Verwendung in der Kunst und Goldschmiedekunst sowie seinem modernen Einsatz in Hochtechnologie und Medizin.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, den kulturellen und strategischen Rang von Gold über die Jahrtausende darzustellen und die zunehmende Bedeutung des Edelmetalls für moderne technische Anwendungen zu verdeutlichen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten historisch-technischen Literaturanalyse und dem Vergleich von Daten zur Goldförderung, -nutzung und -verarbeitung.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden unter anderem die antiken Anfänge, die historische Goldförderung in Deutschland, globale Fördermengen und die Verwendung von Blattgold in verschiedenen Epochen und Industriebereichen detailliert beleuchtet.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die zentralen Schlagworte sind Gold, Technikgeschichte, Metallurgie, Goldgewinnung, sowie spezifische Einsatzgebiete wie Elektronik, Medizin und Goldschmiedekunst.
Welche Bedeutung hat das Gold für die moderne Elektronikindustrie?
Aufgrund seiner hervorragenden Korrosionsbeständigkeit und Leitfähigkeit wird Gold bei der Kontaktgabe, beim Bonden und bei der Beschichtung von Steckverbindern und Leiterplatten intensiv eingesetzt.
Wie wird die "Türckische Cammer" im Kontext dieser Publikation eingeordnet?
Sie dient als exemplarisches Beispiel für hoch entwickelte osmanische Gold- und Silber-Handwerkskunst und verdeutlicht die historische Wertschätzung dieser Metalle für prunkvolle Repräsentationszwecke.
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- Dipl.-Ing. (FH), Dipl.-Ing., Dr.-Ing. Wolfgang Piersig (Autor), 2010, Historische Betrachtungen zum "König der Metalle" - dem Gold, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/146691