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Tourismus und Klimawandel. Die Region Garmisch-Partenkirchen

Titel: Tourismus und Klimawandel. Die Region Garmisch-Partenkirchen

Facharbeit (Schule) , 2024 , 17 Seiten

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Touristik / Tourismus
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel dieser Arbeit ist es, die beiden Bereiche Tourismus und Klimawandel vorerst ein und für sich zu erklären, und sie im Nachhinein anhand der Region Garmisch-Partenkirchen in einem Kapitel ausführlicher zusammenzubringen. Anhand dieses Beispiels sollen das Wintertourismusangebot und seine Wichtigkeit für die Gebiete sowie die Bedeutung der Naturräume und die Folgen auf diese verdeutlicht werden. Die zwei gängigsten Strategien zur Sicherung des Freizeitangebotes im alpinen Raum, Ausbau des Ganzjahrestourismus und technische Beschneiung werden erläutert und hinterfragt.

Was wird aus Enzian, Edelweiß und ewigem Eis? Der Klimawandel ist in vollem Gange und wirkt sich auch auf die empfindlichen Ökosysteme der Alpen aus. Es besteht dringender Handlungsbedarf, ansonsten könnte auch der Skitourismus in Bayern bald Schnee von gestern sein.

Der Tourismus, darunter auch der Wintertourismus, hat über die Jahre viele Veränderungen erlebt. Durch zunehmende Mobilität, die es Gästen erleichtert, die Bergregionen zu erreichen, wurde aus dem, was früher nur den erhabenen Schichten der Gesellschaft möglich war, eine Erholungsmöglichkeit für jede Gesellschaftsschicht. Die Freizeitanbieter passen ihre Angebote ständig an, um die Anforderungen immer breiterer Personengruppen zu treffen. Das Um- und Ausbauen der Natur zum Vorteil der Tourismusbranche versetzt das Klima jedoch in weitere Veränderungsprozesse. Ob auf globaler, nationaler oder lokaler Ebene, der Klimawandel findet statt und wirkt sich auf eine Bandbreite an Lebensbereichen aus. Auch in bayerischen Bergregionen werden die Folgen des Klimawandels häufiger. Immer mildere Winter mit warmen Temperaturen und unzureichendem Schneefall stellen vor allem für die Orte, die auf den Wintertourismus angewiesen sind, eine große Herausforderung dar. Der Skitourismus baut seinen Erfolg auf optimale Umweltbedingungen auf, durch den Klimawandel sind diese Ideale nicht mehr sicher, daher ist es vonnöten, zukunftsfähige und nachhaltige Anpassungsstrategien zu entwickeln. So lautet es in der Theorie, in der Praxis ist vielmehr der Fall, dass die Natur durch mittelfristige Lösungen wie etwa künstliche Beschneiung vermehrt bedroht wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Tourismus

2.1 Definition und Bedeutung des Tourismus im Allgemeinen

2.2 Skitourismus im bayerischen Alpenraum

2.3 Skigebiete in Bayern

3. Klimawandel

3.1 Klimawandel Global

3.2 Klimawandel in den bayerischen Alpen

4. Fallbeispiel

4.1 Garmisch-Partenkirchen

4.2 Tourismusangebot

4.3. Auswirkungen in diesem Gebiet

4.4 Anpassungsmaßnahmen

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist es, die wechselseitigen Aspekte von Tourismus und Klimawandel zu beleuchten und anhand einer detaillierten Analyse der Region Garmisch-Partenkirchen die Auswirkungen auf den Skitourismus sowie geeignete Anpassungsstrategien aufzuzeigen.

  • Grundlagen des Tourismus und seine Bedeutung für Wirtschaft und Gesellschaft
  • Entwicklung und Herausforderungen des Skitourismus im bayerischen Alpenraum
  • Kausaler Zusammenhang zwischen Klimawandel und alpinen Ökosystemen
  • Analyse des Standorts Garmisch-Partenkirchen bezüglich Infrastruktur und touristischem Angebot
  • Kritische Bewertung technischer Anpassungsmaßnahmen wie künstliche Beschneiung

Auszug aus dem Buch

2.2 Skitourismus im bayerischen Alpenraum

Der Wintertourismus in Bayern hat seine Anfänge im 20. Jahrhundert und gewann im Laufe der Zeit immer mehr an Bedeutung. Hochalpine Gebiete wurden mit der Eröffnung verschiedener Aufstiegshilfen, darunter versteht man technische Anlagen, die dazu dienen Höhenunterschiede zu bewältigen, für ein breites Publikum immer besser und komfortabler erreichbar. Die erste Bergbahn im bayerischen Alpenraum wurde 1926 in Garmisch-Partenkirchen eröffnet, 4 Jahre später, 1930 folgte die Zahnradbahn auf das Zugspitzplatt. Unterbrochen durch den Zweiten Weltkrieg und der Nachkriegszeit wurden in den 1960/70er Jahren die Gebiete weiter ausgebaut. Des Weiteren entstanden zahlreiche neue Skigebiete. Skifahren erfreute sich steigender Beliebtheit in der Gesellschaft und entwickelte sich zum Nationalsport. Die damaligen Schneeverhältnisse ließen den Ausbau von Pisten und Aufstiegshilfen in Höhenlagen zu, die im Zuge der Erderwärmung für den Skisport heutzutage keinesfalls mehr geeignet sind. Die Ansprüche der Touristen und ihr Umweltbewusstsein steigen, um neue Zielgruppen anzusprechen, ist es notwendig, das touristische Angebot zu überdenken. Im Vordergrund steht der Erhalt bestehender Skigebiete, mit nötigen Maßnahmen. (Steiger, 2008: S.28 ff.).

Von besonderer Bedeutung für diese Region ist der Tagesreisenverkehr, laut einer studie von 2013 des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts für Fremdenverkehr (dwif) , kommen Jährlich bis zu 90 Mio. Tagesausflügler in die bayerischen Alpen. Durch den Bau bzw. Ausbau von Straßen werden alpine Gebiete immer schneller und komfortabler erreichbar. Ein weiterer Faktor ist das Wachstum des Großraumes München, wo man 2000 noch 2,4 Mio. Einwohner zählte, waren es 2018 schon 2,9 Mio., immer mehr Personen, die in ihrer Freizeit Erholung in den nahegelegenen Bergregionen suchen. Eine Untersuchung des Tourismus Consulting-Unternehmens dwif von 2016 ergab, dass beinahe 80% der Gäste im Allgäu Tagesgäste sind. (Bund Naturschutz in Bayern, 2020: 21 ff.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik ein, dass der Klimawandel die touristische Nutzung der Alpen gefährdet und die Notwendigkeit von Anpassungsstrategien begründet.

2. Tourismus: Dieses Kapitel definiert den Tourismusbegriff, erörtert seine Wechselwirkungen mit der Umwelt und gibt einen Überblick über die historische Entwicklung des Skitourismus in Bayern.

3. Klimawandel: Hier werden die meteorologischen Grundlagen erläutert und zwischen dem natürlichen und dem menschengemachten Klimawandel differenziert, mit besonderem Fokus auf die Folgen für die Alpen.

4. Fallbeispiel: Anhand von Garmisch-Partenkirchen werden das touristische Angebot, die spezifischen Auswirkungen des Klimawandels und die ergriffenen Anpassungsmaßnahmen praktisch analysiert.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass der Wintertourismus ohne Anpassungen vor einer ungewissen Zukunft steht, wobei Maßnahmen wie die künstliche Beschneiung ökologisch hoch umstritten sind.

Schlüsselwörter

Skitourismus, Klimawandel, bayerische Alpen, Garmisch-Partenkirchen, Wintertourismus, Kunstschnee, Anpassungsstrategien, Ganzjahrestourismus, Schneesicherheit, Nachhaltigkeit, Umweltbelastung, alpine Ökosysteme, Tourismusentwicklung, Tagesreisenverkehr, Pisteninfrastruktur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Wechselbeziehung zwischen dem Tourismus und dem Klimawandel, insbesondere mit Blick auf die Zukunftsfähigkeit des Skitourismus in der bayerischen Alpenregion.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Tourismusdefinition, den Folgen der globalen Erwärmung für alpine Ökosysteme und der Evaluierung technischer und struktureller Anpassungen in Skigebieten.

Was ist die Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit fragt danach, wie sich der Klimawandel auf den Skitourismus auswirkt, ob der alpine Tourismus in Bayern eine Zukunft hat und welche Gegenmaßnahmen als sinnvoll oder kritisch zu bewerten sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die Informationen aus aktuellen Fachzeitschriften, wissenschaftlichen Artikeln und Berichten zusammenführt und analysiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Tourismus und Klimawandel sowie eine Fallstudie zu Garmisch-Partenkirchen inklusive Pisteninfrastruktur und ökologischer Folgenabschätzung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Skitourismus, Klimawandel, Schneesicherheit, künstliche Beschneiung, Nachhaltigkeit und Ganzjahrestourismus.

Welche Rolle spielt Garmisch-Partenkirchen in der Untersuchung?

Die Region dient als konkretes Fallbeispiel, um zu demonstrieren, wie der Klimawandel das touristische Angebot vor Ort beeinflusst und welche Herausforderungen bei der Umsetzung von Anpassungsstrategien bestehen.

Warum ist die künstliche Beschneiung ein kritischer Punkt?

Die Produktion von Kunstschnee ist zwar eine wirtschaftlich wichtige Anpassungsmaßnahme, verursacht jedoch hohe Wasser- und Energieverbräuche, belastet den Boden und ist ökologisch oftmals kontraproduktiv.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Tourismus und Klimawandel. Die Region Garmisch-Partenkirchen
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2024
Seiten
17
Katalognummer
V1467326
ISBN (PDF)
9783389032695
Sprache
Deutsch
Schlagworte
tourismus klimawandel region garmisch-partenkirchen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2024, Tourismus und Klimawandel. Die Region Garmisch-Partenkirchen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1467326
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Leseprobe aus  17  Seiten
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