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Die Vernetzung von Print- und Online-Medien am Beispiel der deutschen Tageszeitungen

Title: Die Vernetzung von Print- und Online-Medien am Beispiel der deutschen Tageszeitungen

Research Paper (undergraduate) , 2009 , 25 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Thomas Huse (Author)

Business economics - General
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Nur wenige Innovationen prägten das Leben von so vielen Menschen, wie das Internet. Vor allem seit den 1990er Jahren nimmt es einen stetig wachsenden Platz in unserem Alltag ein. Ob in Form von neuen Kommunikationswegen, via E-Mail oder in sozialen Netzwerken, in neuen Handelsplattformen oder durch die dauerhafte Verfügbarkeit von Wissen und Nachrichten.
Für die Verlage, die Nachrichten an Leser „verkaufen“, bedeutete das neue Medium Internet eine völlig neue Herausforderung. Ihr Geschäftsmodell war für eine Welt von „vernetzten Computern“ nicht ausgerichtet. Es stellt die klassischen Medien (TV, Radio, Zeitungen/Zeitschriften) auf den Kopf, inhaltlich wie wirtschaftlich.
Eine 1913 von Wolfgang Riepl formulierte These besagt, dass neue, höher entwickelte Medien die alten bestehenden Medien nicht vollständig ersetzen. Nach dem sogenannten „Rieplschen Gesetz“, verändert sich nur das Nutzungsverhalten und der Zeithaushalt der Rezipienten (= Menschen, Empfänger), zu Gunsten des neuen Mediums . Dennoch nahmen sich die Verlage dem Internet nur zögerlich an. Erst in den letzten Jahren verstärkten die deutschen Zeitungsverlage ihr Online-Engagement im Internet.
Doch die Strategien mit dem Internet Geld zu verdienen, um damit die schrumpfenden Umsätze aus dem Printbereich auszugleichen, gingen bisher nicht auf. Die Auseinandersetzung mit dem Internet und die Entwicklung wirtschaftlicher Konzepte, ist aktuell das bestimmende Thema der Verlagsbranche. Welche Strategien haben Verlage die beiden Bereiche Print und Online miteinander zu verknüpfen?

Diese Frage steht im Mittelpunkt der vorliegenden Arbeit. Die sich hinsichtlich der Komplexität des Themas, dabei auf das Online-Engagement der deutschen Tageszeitungen beschränkt. Als Grundlage werden zunächst in Kapitel 2 die Strukturen des klassischen Mediums Zeitung vorgestellt und folgende Fragen beantwortet: Wie ist die Zeitung charakterisiert? Welche Möglichkeiten der Finanzierung werden genutzt? Wie ist der Zeitungsmarkt beschaffen? Mit welchen Maßnahmen reagieren Verlage auf die Medienkrise und dem Internet?

Kapitel 3 stellt die neuen Online-Angebote in den Vordergrund und beantwortet die Fragen: Wie sind die Begriffe Internet und Online-Medien definiert? Welche Optionen der Vernetzung bestehen für die Verlage? Wie können sich Online-Angebote finanzieren? Welche Marktstrukturen haben sich bereits entwickelt?
In einer abschließenden Betrachtung wird das Thema zusammen gefasst.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das klassische Medium Zeitung

2.1 Der Begriff Zeitung

2.2 Die Finanzierung von Zeitungen

2.3 Der Zeitungsmarkt in Deutschland

2.4 Trends und Entwicklungen

3. Die neuen Online-Medien

3.1 Begriffliche Erläuterungen

3.2 Die Online-Strategien der Tageszeitungsverlage

3.3 Die Finanzierung von Online-Angeboten

3.4 Der Markt der Online-Angebote

4. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Online-Engagement deutscher Tageszeitungen vor dem Hintergrund der Herausforderungen durch das Internet. Das primäre Ziel ist die Analyse von Strategien, wie Verlage die Bereiche Print und Online erfolgreich miteinander verknüpfen können, um auf die Medienkrise und das veränderte Nutzerverhalten zu reagieren.

  • Strukturen und Produkteigenschaften des klassischen Mediums Zeitung
  • Finanzierungsmodelle von Printmedien und Online-Angeboten
  • Typologien der Vernetzung zwischen Print- und Online-Medien
  • Marktentwicklungen und Wettbewerb im Bereich digitaler Nachrichtenangebote
  • Strategische Ansätze der Zeitungsverlage zur Kundenbindung im digitalen Zeitalter

Auszug aus dem Buch

3.2 Die Online-Strategien der Tageszeitungsverlage

Die Zeitungsbranche begegnete anfänglich dem Internet mit großer Skepsis und der Angst vor Kannibalisierung, denn im Vergleich zu anderen Medien (wie TV, Rundfunk) kommt das Internet der Zeitung am nächsten. Es prägten drei Hypothesen die Debatte um das Verhältnis zwischen den klassischen Medien und dem Internet: 32

• Erstens die Hypothese der Substitution: Das neue Medium Internet ersetzt das alte Medium Zeitung.

• Zweitens, die Hypothese der Komplementarität: Das neue Medium Internet ergänzt die klassische Zeitung.

• Drittens, die Transferhypothese: Beide Medien prägen sich wechselseitig.

Es ist ein scheinbarer Wettbewerb, der zwischen den einzelnen Medienunternehmen und nicht zwischen den technischen Medien stattfindet.

Bei der Betrachtung der Vernetzungsmöglichkeiten, muss zuerst zwischen zwei Strategieansätze unterschieden werden. Eine offensive Strategie sieht das Internet als Chance das Kernprodukt zu verbessern und neue Leser zu gewinnen. Die defensive Strategie versteht das Internet als Gefahr und versucht es abzuwehren.33

Die Vernetzung von Online- und Offline-Medien definiert Brüggemann als ein „Phänomen der Konvergenz von gedruckten und digitalen Ausgaben eines Mediums“.34 Ein Verlag kann die gleichen Inhalte in der gedruckten Fassung, wie auch online anbieten.35

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderungen, die das Internet für das traditionelle Geschäftsmodell der Zeitungsverlage darstellt, und definiert die Forschungsfrage hinsichtlich der Vernetzungsstrategien.

2. Das klassische Medium Zeitung: Dieses Kapitel analysiert die Charakteristika der Zeitung als Informationsmedium, ihre Finanzierung durch Werbeeinnahmen und Vertrieb sowie die aktuelle Marktsituation in Deutschland.

3. Die neuen Online-Medien: Das Kapitel erläutert Begriffe, technische sowie strategische Vernetzungsmöglichkeiten zwischen Online- und Printmedien und betrachtet die Finanzierung sowie die Marktstrukturen von Online-Angeboten.

4. Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel fasst die Erkenntnisse über die Strategien zur Medienvernetzung zusammen und diskutiert die anhaltenden Herausforderungen bei der Profitabilität digitaler Nachrichtenangebote.

Schlüsselwörter

Tageszeitungen, Internet, Online-Medien, Medienkrise, Vernetzung, Print-Medien, Werbeeinnahmen, Geschäftsmodell, Komplementarität, Web-First-Prinzip, Paid-Content, Rubrikanzeigen, Digitalisierung, Mediennutzung, Crossmedia

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der digitalen Transformation der Verlagsbranche, speziell der Art und Weise, wie deutsche Tageszeitungen auf das Internet reagieren.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die ökonomischen Strukturen des Print-Marktes, die Herausforderungen durch das Internet und die strategischen Ansätze der Verlage zur Vernetzung beider Medienwelten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu ergründen, welche Strategien deutsche Zeitungsverlage anwenden, um die Verluste aus dem Printgeschäft durch Online-Angebote auszugleichen oder zu ergänzen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine medienökonomische Analyse, die auf Fachliteratur, Branchenberichten und statistischen Daten zur Mediennutzung basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Zeitung als klassisches Medium, eine theoretische Einordnung der Online-Medien sowie die detaillierte Betrachtung von Vernetzungsstrategien und Finanzierungsmöglichkeiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Zeitungsmarkt, Crossmedia, Online-Strategien, Medienkonvergenz und Werbefinanzierung.

Was besagt das im Text erwähnte "Rieplsche Gesetz"?

Es besagt, dass neue, höher entwickelte Medien die alten nicht vollständig ersetzen, sondern lediglich zu einer Änderung des Nutzungsverhaltens und des Zeithaushaltes der Rezipienten führen.

Warum haben sich Paid-Content-Konzepte laut der Arbeit bisher schwer getan?

Der Autor führt dies auf die hohe Verfügbarkeit kostenfreier Informationen im Internet zurück, die die Zahlungsbereitschaft der Nutzer für redaktionelle Online-Inhalte senkt.

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Details

Title
Die Vernetzung von Print- und Online-Medien am Beispiel der deutschen Tageszeitungen
College
Schmalkalden University of Applied Sciences
Course
Wirtschaftsinformatik
Grade
1,3
Author
Thomas Huse (Author)
Publication Year
2009
Pages
25
Catalog Number
V147071
ISBN (eBook)
9783640569922
ISBN (Book)
9783640570539
Language
German
Tags
Medien Tageszeitungen Online-Medien Print-Medien Wirtschaft Crossmedia Zeitung Online-Angebote Verlage
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Thomas Huse (Author), 2009, Die Vernetzung von Print- und Online-Medien am Beispiel der deutschen Tageszeitungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/147071
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