„What makes a man do wander, what makes a man do roam? What makes a man be burden born, and turn his back on home?” Mit diesen Liedzeilen beginnt John Fords Western The Searchers aus dem Jahre 1956. Was bringt einen Mann dazu umherzuwandern, herumzustreifen,
was lässt ihn erscheinen als sei er lebend begraben und weshalb wendet er seinem Zuhause den Rücken zu? John Wayne spielt in diesem Film Ethan Edwards, einen Mann dem man solche Fragen
stellen kann. Die Filmkritik bezeichnet diese Helden des Westerngenres als Westerner. Für John Wayne war Edwards weder der erste noch der letzte Westernheld den er spielte.
Inhaltsverzeichnis
- Der Westerner -
- Die Heldenfigur des Westernfilms am Beispiel Ethan Edwards in John Fords The Searchers
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit analysiert die Figur des Ethan Edwards in John Fords Westernfilm "The Searchers" (1956) und untersucht, inwiefern er als typischer Westernheld charakterisiert werden kann. Die Arbeit befasst sich mit den spezifischen Merkmalen des Westernhelden und analysiert Ethans Beziehung zu seiner Umwelt und den Personen, mit denen er interagiert.
- Die Charakterisierung des Westernhelden
- Ethans Suche nach Heimat und Identität
- Die Rolle von Gewalt und Opferbereitschaft im Western
- Ethans ambivalente Beziehung zu Zivilisation und Wildnis
- Die Bedeutung von Ethans Reise für die Entwicklung seiner Persönlichkeit
Zusammenfassung der Kapitel
Das Kapitel analysiert die Figur des Ethan Edwards in John Fords Westernfilm "The Searchers" (1956) und untersucht, inwiefern er als typischer Westernheld charakterisiert werden kann. Die Arbeit befasst sich mit den spezifischen Merkmalen des Westernhelden und analysiert Ethans Beziehung zu seiner Umwelt und den Personen, mit denen er interagiert.
Schlüsselwörter
Westernheld, Ethan Edwards, The Searchers, John Ford, Heimat, Identität, Gewalt, Zivilisation, Wildnis, Frontier, Monomythos, Paradoxien, Oppositionen, Rache, Entwurzelung, Vereinsamung
Häufig gestellte Fragen
Was charakterisiert die Heldenfigur des „Westerners“?
Der Westerner ist oft ein entwurzelter, einsamer Held, der zwischen Zivilisation und Wildnis steht und Gewalt anwendet, um eine Ordnung herzustellen, in der er selbst keinen Platz findet.
Warum ist Ethan Edwards in „The Searchers“ eine ambivalente Figur?
Ethan wird getrieben von Rache und tiefem Hass, was ihn einerseits zum Beschützer der Familie und andererseits zu einer dunklen, fast fanatischen Figur macht.
Welche Bedeutung hat das Motiv der Suche im Film?
Die jahrelange Suche nach der entführten Debbie symbolisiert Ethans eigene Suche nach Identität und seine Unfähigkeit, im häuslichen Umfeld sesshaft zu werden.
Wie wird der Gegensatz von Wildnis und Zivilisation dargestellt?
Der Westerner beherrscht die Gesetze der Wildnis, um die Zivilisation zu retten, bleibt aber durch seine Methoden (Gewalt) dauerhaft von der bürgerlichen Gesellschaft ausgeschlossen.
Was symbolisiert die berühmte Schlusssequenz des Films?
Ethan steht in der offenen Tür, kehrt aber nicht ins Haus zurück, sondern geht wieder in die Einsamkeit, was seine endgültige Entwurzelung verdeutlicht.
- Arbeit zitieren
- Markus Stegmann (Autor:in), 2007, Der Westerner - Die Heldenfigur des Westernfilms am Beispiel Ethan Edwards in John Fords "The Searchers", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/147093