Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › German Studies - Modern German Literature

Nirgendwo in Afrika - Ein autobiografischer Roman von Stefanie Zweig

Title: Nirgendwo in Afrika - Ein autobiografischer Roman von Stefanie Zweig

Term Paper , 2003 , 3 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Mirjam Moegele (Author)

German Studies - Modern German Literature
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Nirgendwo in Afrika ist der autobiografische Roman von Stefanie Zweig und handelt von der jüdischen Familie Redlich (dem Vater Walter, seiner Frau Jettel und der Tochter Regina) die 1938 aus dem Nazi-Deutschland flieht, um dem sicheren Tode zu entkommen. Mitten in der Wildnis versuchen sie auf einer Farm in Rongai/Kenia eine neue Lebensgrundlage aufzubauen. Stefanie Zweig, wurde 1932 in Leobschütz/Breslau/Oberschlesien geboren, ihre Eltern waren jüdisch, der Vater Rechtsanwalt, der nach der Machtergreifung Hitlers sein Amt verlor. Stefanie Zweig machte bewusst Walter, der ihren Vater verkörpert, zum Protagonisten der Geschichte und eröffnet dadurch eine vielschichtige Perspektive. Caroline Link brachte in den Film ihren persönlichen Ansatz mit ein.Sie reizte die Liebesgeschichte zwischen Walter und Jettel. Denn mitten im „Nirgendwo“ wird ihnen ein neuer Blick auf den Partner gewährt. Die Figur Süßkind wurde im Film übertrieben dargestellt: Er hat mit Jettel eine Affäre. Sicherlich hat er hier diese zentrale Rolle, um die Dramatik zu verstärken.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Im fremden Land

3. Gegenüberstellung der Geschehnisse in Deutschland und in der Familie Redlich im kenianischen Exil

4. Zur sprachlichen Gestaltung

5. Die Verfilmung

6. Résumée

7. Fragen

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit analysiert den autobiografischen Roman „Nirgendwo in Afrika“ von Stefanie Zweig und beleuchtet die Erfahrungen einer jüdischen Familie während ihrer Flucht aus dem nationalsozialistischen Deutschland in das kenianische Exil.

  • Die Flucht und der Neuanfang der Familie Redlich unter extremen Bedingungen.
  • Die Konfrontation und das Aufeinandertreffen zweier kulturell gegensätzlicher Welten.
  • Die psychologische Entwicklung der Familienmitglieder in einer fremden Umgebung.
  • Die sprachliche Gestaltung des Romans und die erzählerische Perspektive.
  • Eine vergleichende Betrachtung der Romanvorlage und ihrer filmischen Umsetzung durch Caroline Link.

Auszug aus dem Buch

Im fremden Land

Die Familie steht im absoluten Nirgendwo: Kilometerweite Entfernungen, keine ärztliche Versorgung, keine Elektrizität, eine fremde Sprache und die schwere Arbeit auf der Farm. Angst und Verzweiflung um die Familie in Deutschland und die Hilflosigkeit sind eine große Last für die Einwanderer.

Alles, was sie in Deutschland erleben und lernen durften wird auf einmal bedeutungslos. Pünktlichkeit und Genauigkeit sind für die Einheimischen Fremdwörter. Sie haben einen anderen Bezug zu Leben und Tod, wissen nicht, was Krieg ist und legen mehr Wert auf seelische Inhalte.

Doch auch die englischen Vorgesetzten machen es ihnen nicht leicht. Sie sind nur die leicht ersetzbaren Refugees, die in Massen nach Kenia kommen und auf den Farmen Arbeit suchen.

Regina passt sich schnell der neuen Lebensform an und gewinnt immer mehr neue Eindrücke aus Afrika durch die Eingeborenen.

Owour, Hausboy und Koch der Familie, weist sie ein in die Mythen und Geschichten des geheimnisumwobenen Afrikas. Regina verfällt dem Zauber, lernt genau zu beobachten und findet schnell einen Zugang zum Land, Sprache und den Menschen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Kurze Biografie der Autorin Stefanie Zweig und Einführung in die Thematik des Romans als autobiografisches Werk.

2. Im fremden Land: Schilderung der Herausforderungen und der kulturellen Anpassungsprozesse der Familie Redlich in der kenianischen Wildnis.

3. Gegenüberstellung der Geschehnisse in Deutschland und in der Familie Redlich im kenianischen Exil: Eine chronologische Übersicht, die das Leben der Familie im Exil mit den politischen Ereignissen im nationalsozialistischen Deutschland verknüpft.

4. Zur sprachlichen Gestaltung: Analyse des Erzählstils von Stefanie Zweig und der bewussten Wahl des Vaters als Protagonist.

5. Die Verfilmung: Betrachtung der filmischen Adaption durch Caroline Link und deren inhaltliche Abweichungen vom literarischen Original.

6. Résumée: Zusammenfassende Reflexion über die Flucht, den kulturellen Zusammenprall und die emotionale Wirkung des Romans.

7. Fragen: Reflexionsfragen zur vertiefenden Auseinandersetzung mit der Lektüre.

Schlüsselwörter

Stefanie Zweig, Nirgendwo in Afrika, Exil, Flucht, Judentum, Kenia, Identität, Kulturwandel, Autobiografie, Nationalsozialismus, Regina Redlich, Anpassung, Afrika, Film, Literaturanalyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem autobiografischen Roman „Nirgendwo in Afrika“ von Stefanie Zweig, der das Schicksal einer jüdischen Familie thematisiert, die 1938 aus Deutschland nach Kenia flieht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Flucht, Exil, Identitätsverlust, der Neuanfang in einer fremden Kultur sowie die Auseinandersetzung mit der deutschen Vergangenheit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Erfahrungen der Familie Redlich aufzuarbeiten und die Herausforderungen des Lebens als Geflüchtete im afrikanischen Exil literarisch und historisch einzuordnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse des Romans vorgenommen, ergänzt durch eine chronologische Gegenüberstellung von Exil-Ereignissen und Zeitgeschichte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die detaillierte Darstellung der Lebensumstände in Kenia, die sprachliche Gestaltung des Werks und eine kritische Auseinandersetzung mit der Verfilmung von Caroline Link.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Flucht, Exil, Identitätsbildung, interkulturelle Begegnung und Erinnerungskultur beschreiben.

Welche Rolle spielt die Figur des Owour für die Entwicklung der Familie?

Owour dient als wichtiges Bindeglied zur lokalen Kultur, hilft der Tochter Regina bei der Integration und verdeutlicht den Gegensatz, aber auch die Verbindungsmöglichkeit zwischen unterschiedlichen Kulturen.

Warum war die Zeit in Kenia eine besondere Belastung für die Eltern, Jettel und Walter?

Die Eltern mussten ihre bisherigen gesellschaftlichen Rollen ablegen, mit Armut zurechtkommen, die ständige Sorge um zurückgebliebene Verwandte ertragen und die eigene Ehe in einer neuen, schwierigen Umgebung ohne gewohntes soziales Umfeld neu definieren.

Excerpt out of 3 pages  - scroll top

Details

Title
Nirgendwo in Afrika - Ein autobiografischer Roman von Stefanie Zweig
Course
Deutsch Mittelstufe
Grade
1,0
Author
Mirjam Moegele (Author)
Publication Year
2003
Pages
3
Catalog Number
V147117
ISBN (eBook)
9783640797271
Language
German
Tags
Nirgendwo in Afrika Caroline Link Stefanie Zweig Autobiographie Nationalsozialismus Kolonie Afrika afrikanische Emigration Juden Flucht Vertreibung Jettel Nicki Reiser Krieg 1945 1939 1933 Hitler Geschichte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mirjam Moegele (Author), 2003, Nirgendwo in Afrika - Ein autobiografischer Roman von Stefanie Zweig, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/147117
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  3  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint