Truppenführung. Die Entwicklung der Operationsart Verzögerung seit dem 18. Jahrhundert


Wissenschaftlicher Aufsatz, 2010

19 Seiten

Stefan Erminger (Autor)


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I Von der Gefechtshandlung zur selbständigen Gefechtsart

II Zusammenfassung der Entwicklung bis zum Ersten Weltkrieg

III Zwischen den Weltkriegen

IV Abwehr, Verteidigung und hinhaltender Widerstand im Zweiten Weltkrieg

V Verzögerung in den Vorschriften der Bundeswehr

VI Schlussbetrachtung

VII Quellen und Literatur

I Von der Gefechtshandlung zur selbständigen Gefechtsart

Verzögerung sucht den Feind zu verlangsamen, bei möglichster Schonung der eigenen Kräfte die seinigen abzunutzen und Zeit zu gewinnen. Hierfür wird die Preisgabe von Gelände in Kauf genommen[1].

Als Gefechtsart neben Verteidigung und Angriff erscheint die „Verzögerung“ erstmals in der Vorschrift von 1959[2]. Ohne eine spezielle Bezeichnung für eine Gefechtsart steht hinhaltender Kampf bereits im „Unterricht an die Generals Dero Armee“ im Jahre 1761 im Blick Friedrichs des Großen: „Wenn ihr offensive agiret, si detachiret niemals ... Wenn man defensive gehen muss, so siehet man sich oft gezwungen, zu detachieren ... Vor superieurer Force müssen sie“ (die Detachements = vom Gros abgesetzt kämpfende Teile) „sich allezeit züruckziehen ... Zuweilen retirieren sie sich des Nachts bey Annäherung des Feindes, und wenn dieser alsdann glaubet, sie wären auf der Flucht, so kehren sie brusquement wieder um, chargiren“ (= führen den Feuerkampf gegen) „denselben, und jagen ihn vor sich zurück ... Wir abandonirten (= abtreten) Oberschlesien Anno 1745, der Plünderung der Ungarn auszuweichen, um uns mit umso mehrer Force denen Desseins des Prinz von Lothringen zu widersetzen und wir detachirten nicht eher, bis wir zuvor denselben geschlagen hätten. Der General Nassau jagte hierauf die Ungarn in vierzehn Tagen wieder aus ganz Oberschlesien“[3].

Einige Jahre vorher hatte derselbe König in seinen „Generalprinzipien des Krieges“ geschrieben, in der Defensive bestehe die Kunst des Heerführens darin, den Fein auszuhungern; dazu müsse man ihn kommen lassen, in seinen Rücken stoßen und ihn von seinen Magazinen abschneiden[4]. Im Jahre 1777 schrieb Friedrich: „Man darf sich nie völlig auf die Defensive beschränken, noch sich des Vorteils begeben, aus den Fehlern des Feindes Nutzen zu ziehen ... Eine gutgeleitete Defensive muss ganz das Aussehen einer Offensive haben. Unterscheiden darf sie sich von ihr nur durch die festen Lager und die sorgfältige Vermeidung jeder Schlacht, wenn man sich seiner Sache nicht ganz sicher ist“[5].

Mit dieser Einordnung ist zweierlei gesagt: Zum einen wird der Rückzug grundsätzlich der Defensive zugeordnet, zum anderen wird der Initiative und Handlungsvollmacht der Führer vor Ort bereiterer Raum zugestanden als in anderen Gefechtshandlungen. Mit den Worten Friedrichs des Großen hieß das: „Ihr Chef gibt ihnen General-Instructiones, sie aber müssen selbsten Rath zu nehmen wissen, ob sie auf den Feind avanciren oder retirieren sollen, nachdem nemlich die Umstände das eine oder andere erfordern“[6].

Carl von Clausewitz setzt sich in seinem Werk „Vom Kriege“ grundsätzlich mit dem Verhältnis von Angriff und Verteidigung auseinander und kommt dabei zu dem bekannten Urteil, „dass die Verteidigung eine stärkere Kriegsform sei als der Angriff“[7], wobei er lediglich im Psychologischen eine prinzipielle Überlegenheit des Angreifenden sieht, ohne diesem Komplex jedoch große Bedeutung beizumessen. Clausewitz kennt vier „Widerstandsarten“, von denen die ersten drei am ehesten unseren Vorstellungen von Abwehr entsprechen, während die vierte der späteren Verzögerung nahe kommt: der „Rückzug in das Innere des Landes“, bei dem der Feind „nicht sowohl durch das Schwert, als durch seine eigenen Anstrengungen zu Grunde gehen soll“[8]. „Jeder im Angriff Vorschreitende wird in seiner Streitkraft durch dieses Vorschreiten geschwächt ... Diese Schwächung im Vorgehen wird gesteigert, wenn der Gegner unbesiegt ist, sich ... freiwillig zurückzieht, aber durch einen beständigen, abgemessenen Widerstand jeden Schritt des Landes mit Blut erkaufen lässt“[9]. Als „abgemessener täglicher Widerstand“ wird ein Widerstand gesehen, „der jedes Mal nur so lange dauert, als das Gleichgewicht des Kampfes noch schwebend erhalten werden kann, und in welchem wir uns vor der Niederlage sichern, indem wir den Boden zur rechten Zeit aufgeben“[10].

Zum Abschluss seiner Betrachtungen ordnet Clausewitz den Rückzug in das Innere des Landes wiederum ganz eindeutig der Abwehr zu, die nach seinem Verständnis nie „bloßes Leiden“ sein dürfe, sondern neben dem passiven Abwarten immer auch das „Zurückgeben des Stoßes„ als Reaktion enthalten müsse[11]. Der Rückzug habe „in der Regel mit unbesiegter und ungetheilter Macht so langsam als möglich“ stattzufinden. „Sind beide Theile auf diese Weise am Ende der Angriffsbahn angelangt, so wird der Verteidiger seine Aufstellung, wenn es irgend sein kann, schief gegen die Richtung dieser Bahn nehmen und nun durch alle Mittel, die ihm zu Gebote stehen, auf den Rücken des Feindes wirken“. Als Beispiel nennt Clausewitz den Feldzug 1812, in dem seine Aussagen zum Rückzug „wie in einem Vergrößerungsspiegel“ nachzuvollziehen seien[12].

Das preußische Exerzir-Reglement von 1812 ordnet den hinhaltenden Kampf gleichfalls noch dem Rückzug zu: „Bei Rückzügen ist es eine allgemeine Regel: unaufhörlich einen Theil zum Empfange des Feindes, welcher den Theil, der zuletzt im Feuer ist, verfolgt, zu postiren, und dies so oft zu wiederholen, als dazu Gelegenheit ist“[13]. Die Eigenverantwortung des unteren Führers verlangt deshalb „vorzügliche Geschicklichkeit, ... Beurtheilungsvermögen. List, Kühnheit am rechten Ort und Selbstvertrauen ... Er muss es verstehen, seinem Gegner alle Vortheile abzugewinnen ... und durch Unbehülflichkeit keine Blösse zu geben“[14].

Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurde das Instrumentarium beim Rückzug verfeinert. So schrieb der Leitfaden für den Taktikunterricht an den (preußischen) Königlichen Kriegsschulen seit 1881 vor: „Entschließt sich der Verteidiger zum Rückzug, bevor die letzten Reserven verbraucht sind, so besetzen diese eine Aufnahmestellung, unter deren Schutz die aus dem Gefecht gezogenen Truppen in Marschkolonnen übergehen. Um sich vom Feind zu lösen, empfehlen sich bisweilen kurze Offensivstöße. Ohne das Vorhandensein intakter Kräfte muss versucht werden, das Gefecht bis zum Einbruch der schützenden Dunkelheit hinzuhalten“[15].

Der spätere General von Blume nannte im Jahre 1881 in seinem Lehrbuch „Strategie“ drei Arten der Defensive: 1. „die sich die Aufgabe stellt, dem Gegner bei seiner Annäherung aktiv entgegenzutreten (Ausfall-Defensive)“, 2. „ihn stehenden Fußes nur aufhalten wollen (Stellungs-Defensive)“ und 3. „zurückgehend ihn zu hemmen und zu schwächen suchen (Rückzugs-Defensive)“[16].

II Zusammenfassung der Entwicklung bis zum Ersten Weltkrieg

Das Exerzir-Reglement für die Infanterie hatte 1888 noch geschrieben: „Es lässt die hinhaltenden, die Schein- oder Demonstrativgefechte unbeleuchtet“[17]. Demgegenüber führte das Exerzir-Reglement 1906 das „Hinhaltende Gefecht“ als neue Kampfart ein[18]. Neues Element dieser Kampfart war zunächst die Zweckbestimmung: „Zeit zu gewinnen ... um den Feind zu beschäftigen, bis das Eintreffen einer Nebenkolonne oder Umgehungsabteilung wirksam wird.“ Zur Durchführung wurde vorgeschrieben, „starke Artillerie auf großen Entfernungen“ zu entwickeln und die Infanterie breit auseinander zuziehen und gleichfalls „auf weiten Entfernungen“ den Feuerkampf eröffnen zu lassen. Zur Täuschung des Gegners wurden Scheingefechte vorgeschlagen. Insgesamt ergibt sich ein wenig entscheidender Eindruck: „Weder für sie noch für andere seltene Kampfarten gibt das Reglement besondere Grundsätze; ihre Führung wird jedes Mal nach der Lage wechseln“[19]. In der Taktikausbildung wurde seit diesem Jahr die Feuereröffnung auf weite Entfernung durch abgesessene Kavallerie und Maschinengewehre verlangt[20]. „Um ihn (den Gegner) fernzuhalten, dienen hauptsächlich die weittragende Artillerie, die Maschinengewehre und die Kavallerie, die sich dem Gegner schnell zu entziehen vermögen[21]. 1910 wurde zusätzlich angeordnet: „Als Aufnahmestellungen eignen sich besonders Stellungen hinter starken Abschnitten und Engen sowie ein Gelände, aus dem unbemerkt später Maschinengewehre, geschützt durch Kavallerie, an einem Abschnitt zum Aufhalten des Feindes ausreichen … Hier bietet sich Gelegenheit für abgesessene Kavallerie, wertvolle Dienste mit dem Karabiner zu leisten“[22].

Ausführlich befasste sich eine im Jahre 1903 publizierte Studie des Großen Generalstabs mit dem beim Abbrechen von Gefechten auftretenden Problemen[23]. Sie stellte zunächst eine Verbesserung der Möglichkeiten durch die technische Entwicklung fest: Infanterie und Artillerie könnten auf immer größere Entfernungen mit immer geringeren Kräften den Feuerkampf eröffnen, rauchgasarmes Pulver erschwere zudem die Aufklärung durch den Feind[24]. Andererseits wies die Studie auf die erschwerten Einwirkungsmöglichkeiten der Führung hin: Aufgrund der lockeren Kampfformen – seit der Schützenschwarm die Hauptkampfform der Infanterie war – werde es „den Führern aller Grade in Zukunft große Schwierigkeiten bereiten, sich ihren Einfluss auf die Truppe zu sichern, und doch werden gerade mehr denn je die aufgelösten Linien der Infanterie des Haltes an ihren Führern, namentlich bei der zersetzenden Einwirkung rückwärtiger Bewegungen, bedürfen.“ Der Führer trage deshalb in diesen Fällen eine erhöhte Verantwortung und müsse beurteilen, wann „ohne schwere Schädigung des moralischen Gehalts der Truppe“ ein Abbrechen des Gefechts möglich sei[25].

Die „Grundzüge der höheren Truppenführung“, am 1. Januar 1910 als Dienstvorschrift erlassen, unterscheiden lediglich zwischen Offensive und Defensive, ließen jedoch Mischformen zu: „Die reine Defensive empfiehlt sich selbst dann nicht, wenn die Mittel zu allgemeiner Offensive fehlen. Die Verbindung beider Kampfformen wird stets vorzuziehen sein. Nur durch Beweglichkeit in der Kriegsführung darf man hoffen, einem überlegenen Feind längere Zeit Widerstand zu leisten“[26]. Als Mittel für einen noch nicht so bezeichneten Verzögerungskampf sah die Vorschrift künstliche Geländeverstärkungen, Tiefengliederung und vorgeschobene Stellungen, die Zeitgewinn verschaffen und den Gegner zu vorzeitiger Entwicklung veranlassen sollten[27]. Auch in dieser Vorschrift wurde wiederum auf die Nachteile hingewiesen, die die Vorteile hinhaltender Kampfführung zunichte machen könnten: „Diese Nachteile bestehen in der Schwierigkeit, die vorgeschobenen Truppen rechtzeitig und ohne Niederlage zurückzunehmen, oder in dem Zwange, sich in einer anderen Stellung als beabsichtigt war, schlagen zu müssen“[28]. An Truppen genüge „verhältnismäßig schwache Infanterie. Dagegen sind starke Artillerie und Maschinengewehre am Platze“. Zusätzlich sollte Kavallerie zur Aufklärung und Flankensicherung eingesetzt werden, „auch Pioniere können nötig sein“[29]. „Je weniger weit die Vortruppen vorgeschoben werden, je weniger tief ihre Gliederung angeordnet werden kann, desto mehr sind sie gezwungen, Widerstand zu leisten“[30].

Vorbereitung und Beginn des Ersten Weltkrieges brachten im Osten einen Entwicklungsschub für das hinhaltende Gefecht: Die nach dem Chef des Generalstabes Graf Schlieffen benannte Aufmarschanweisung für den Fall eines Zweifrontenkrieges sah seit 1892 nach dem Grundsatz des Kampfes auf der inneren Linie zunächst vor, die Masse des Feldheeres in einer Richtung zum Einsatz zu bringen, um dort schnell eine Entscheidung zu erzwingen, und erst dann stärkere Kräfte in die andere Richtung zu werfen. Seit Ende 1905 war die Aufmarschan-weisung festgelegt: Offensive im Westen, hinhaltendes Gefecht im Osten.

Für die in Ostpreußen eingesetzte 8. Armee lautete daher die Aufmarschanweisung 1914: „Der Oberbefehlshaber hat die Operationen im Osten nach eigenem Ermessen zu leiten ... Die von Österreich beabsichtigte Offensive wird ... am wirksamsten unterstützt, wenn es der 8. Armee gelingt, möglichst starke Kräfte der ... russischen Heeresgruppen zu binden, sie damit vom österreichischen Heere abzuziehen und diesem die ersten Kämpfe zu erleichtern“[31].

Diese Anweisung setzte Generaloberst von Prittwitz und Gaffron, der Oberbefehlshaber der 8. Armee, um in eine Direktive vom 6. August 1914 an die ihm unterstellten Korps: „In der zunächst bevorstehenden Kriegsperiode handelt es sich zunächst um folgendes: 1. Zeit zu gewinnen, 2. zu gegebener Zeit durch offensives Vorgehen und Fesseln von Kräften den österreichischen Angriff zu unterstützen, 3. die Weichsel als Basis für unsere Operationen zu erhalten ... Die Aufgabe der Armee ist einstweilen eine im wesentlichen defensive; dass sie nicht durch Stehen bleiben gelöst werden kann, ist klar. Wohin aber die Stöße der Armee zu führen sein werden, lässt sich noch nicht übersehen“[32].

Generaloberst von Prittwitz hatte die volle Freiheit zum Handeln, die auch den Rückzug hinter die Weichsel nicht ausschloss. Seine Ersetzung durch General der Infanterie von Hindenburg am 22. August 1914 erfolgte nicht aufgrund seines Entschlusses zum Rückzug, sondern wegen der Art der Durchführung dieses Entschlusses: Er zeigte Zeichen des Pessimismus und Depression[33] und bot nicht mehr die Gewähr für eine energische Führung[34]. Die Zerschlagung der Narew-Armee bei Tannenberg und die anschließende Vertreibung der Njemen-Armee aus Ostpreußen hat mit hinhaltendem Gefecht nichts mehr gemein. So kann nur die Vorgeschichte zur Tannenbergschlacht im Zusammenhang mit hinhaltender Operationsführung gesehen werden.

[...]


[1] T.F. ´62, S. 235; T.F. ´73, Nr, 3301; T.F. ´07, Nr. 16001

[2] T.F. ´59, S. 208; die T.F. ´56 spricht bereits von „Verzögerungsgefecht“

[3] Unterricht, S. 42-44

[4] Generalprinzipien, S. 171

[5] ebenda, S. 205

[6] Unterricht, S. 43

[7] Clausewitz 1952, S. 524

[8] Clausewitz 1883, S. 429

[9] ebenda, S. 430

[10] ebenda

[11] Clausewitz 1952, S. 545-547

[12] Clausewitz 1883, S. 439

[13] Exerzir-Reglement 1812, S. 101

[14] ebenda, S. 103

[15] Leitfaden 1881, S. 108; ähnlich 1886, S. 98; 1888, S.99; 1897, S. 133

[16] Blume, S. 199

[17] Exerzir-Reglement 1888, S. 125

[18] Exerzir-Reglement 1906, S. 117

[19] ebenda

[20] Leitfaden 1906, S. 126

[21] Leitfaden 1909, S. 133

[22] Leitfaden 1910, S. 148; 1912, S. 171

[23] Abrechen…

[24] ebenda, S. 235-237

[25] ebenda, S. 234

[26] Grundzüge, S. 35

[27] ebenda, S. 36f

[28] ebenda, S. 38

[29] ebenda, S. 75

[30] ebenda. S. 76

[31] Die Befreiung Ostpreußens, S. 43

[32] ebenda, S. 48f

[33] hierzu: Max Hoffmann, S. 16f

[34] Meier-Welcker, Wehrkunde, S. 511

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Truppenführung. Die Entwicklung der Operationsart Verzögerung seit dem 18. Jahrhundert
Autor
Jahr
2010
Seiten
19
Katalognummer
V147128
ISBN (eBook)
9783640563197
ISBN (Buch)
9783668148666
Dateigröße
1004 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Truppenführung, Operationsart, Gefechtsart, Verzögerung, HDv, Heeresdienstvorschrift
Arbeit zitieren
Stefan Erminger (Autor), 2010, Truppenführung. Die Entwicklung der Operationsart Verzögerung seit dem 18. Jahrhundert, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/147128

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