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Lebenslauf, Übergänge und Erwachsenenentwicklung

Titel: Lebenslauf, Übergänge und Erwachsenenentwicklung

Hausarbeit (Hauptseminar) , 1999 , 15 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Laura Dahm (Autor:in)

Pädagogik - Erwachsenenbildung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen des Seminars „Krisen im Erwachsenenalter“ wird sich diese Arbeit mit dem menschlichen Lebenslauf und seinen Übergangsphasen befassen. Dabei wird zu untersuchen sein, ob und wie der Lebenslauf zu ordnen ist. Bereits in der Antike entwickelte man ein Phasen- oder Stufenmodell des menschlichen Lebens, dem zusätzlich die „Funktion von normativen Vorgaben, von sozialen Orientierungen oder moralischen Verpflichtungen“ (Faltermaier 1992, S. 35) zukam.


Innerhalb der Grobgliederung in Kindheit, Jugend, Erwachsenenalter und Alter soll das Erwachsenenalter mit seinen internen Übergangsphasen und Krisen fokussiert werden, d.h. die Zeit zwischen 20 und 65 Jahren, zwischen Jugend und Alter steht im Mittelpunkt.

Die Arbeit beginnt mit einem Kapitel zu Kontinuität und Diskontinuität als zwei Grundkonzepten des Lebenslaufs (1. Kapitel). Das zweite Kapitel befaßt sich mit den Übergangsphasen (2.), ihren Auslösern (2.1.) und der möglichen Entwicklung (2.2.). Im dritten Kapitel sollen einige empirische Befunde zum Erleben des Lebenslaufs genannt werden. Das vierte Kapitel schließlich rückt das Erwachsenenleben ins Zentrum (4.). Es wird um die Epochen im Erwachsenenalter gehen (4.1.) und um die Aufgaben und Möglichkeiten dieser Zeit (4.2.). Unter 4.3. werden Krisen der Lebensmitte thematisiert. Die Schlußbetrachtung rundet das gesamte Thema durch meine eigene Meinung und einen Ausblick ab.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

0. EINLEITUNG

1. KONTINUITÄT UND DISKONTINUITÄT IM LEBENSLAUF

2. ÜBERGANGSPHASEN IM LEBENSLAUF

2.1. SOZIALE UND BIOLOGISCHE AUSLÖSER VON ÜBERGÄNGEN

2.2. ENTWICKLUNG IN DER ÜBERGANGSPHASE

3. EMPIRISCHE BEFUNDE ZUM ERLEBEN DES LEBENSLAUFS

4. DAS ERWACHSENENLEBEN

4.1. EPOCHEN IM ERWACHSENENALTER

4.2. AUFGABEN UND MÖGLICHKEITEN DER ENTWICKLUNG IM ERWACHSENENALTER

4.3. KRISEN DER LEBENSMITTE

5. SCHLUßBETRACHTUNG

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den menschlichen Lebenslauf im Erwachsenenalter mit einem Fokus auf Übergangsphasen, Entwicklungsaufgaben und krisenhaften Prozessen zwischen dem 20. und 65. Lebensjahr. Ziel ist es, ein Verständnis für die Dynamik und Gliederung des Erwachsenenlebens zu entwickeln und zu hinterfragen, inwiefern Krisen als Chancen zur Subjektentwicklung begriffen werden können.

  • Die theoretische Kontinuität und Diskontinuität im Lebenslauf.
  • Biologische und soziale Auslöser von Übergangsphasen.
  • Strukturkonzepte des Erwachsenenlebens nach Levinson und Faltermaier.
  • Die Bedeutung von Krisen der Lebensmitte als Herausforderung und Entwicklungsmöglichkeit.
  • Empirische Befunde zum subjektiven Erleben von Lebensabschnitten und Zäsuren.

Auszug aus dem Buch

4.3. Krisen der Lebensmitte

Die Übergangsphase der mittleren Jahre kann völlig ruhig und bereichernd velaufen oder krisenhaft und unruhig. Letzteres ist insbesondere dann der Fall, wenn man die Vorbereitung auf diese Phase versäumt hat. „Leider verläuft für die Mehrheit der heutigen Zeitgenossen die Übergangsphase von der Mitte der 30er Jahre bis Mitte oder Ende 40 in zunehmender Turbulenz“ (Brocher 1977, S. 107). Mitverantwortlich ist ein kritischer Rückblick: Selten entspricht die Wirklichkeit ehemals gemachten Vorstellungen.

Nach Brocher besteht die Aufgabe dieser Lebensstufe darin, sich selbst so zu sehen, wie man wirklich ist, um daraus Ansätze zu Änderungen zu finden. Man muß sich endgültig von der Jugend trennen, was mit vielerlei unbewußten Widerstandshaltungen einhergeht.

Die Krise der Lebensmitte hängt auch davon ab, inwieweit man vorher Unangenehmes verdrängt und aufgeschoben hat. Die verleugneten Konfliktinhalte brechen dann über einen herein. Selbsttäuschung und Scheinidentität bewirken einen Entwicklungsmangel und einen Zusammenbruch zu einem späteren Zeitpunkt.

Zusammenfassung der Kapitel

0. EINLEITUNG: Die Einleitung definiert das Thema und den Fokus auf das Erwachsenenalter sowie die Zielsetzung der Arbeit unter Verwendung zentraler theoretischer Ansätze.

1. KONTINUITÄT UND DISKONTINUITÄT IM LEBENSLAUF: Dieses Kapitel erörtert die theoretischen Grundkonzepte und widerlegt ein rein lineares Wachstumsmodell zugunsten diskontinuierlicher Verlaufsformen.

2. ÜBERGANGSPHASEN IM LEBENSLAUF: Hier werden die prozessuale Sicht von Übergängen sowie deren biologische und soziale Einflussfaktoren analysiert.

3. EMPIRISCHE BEFUNDE ZUM ERLEBEN DES LEBENSLAUFS: Der Abschnitt präsentiert Ergebnisse einer Untersuchung zu biographischen Einschnitten und wie diese subjektiv erlebt werden.

4. DAS ERWACHSENENLEBEN: Dieses Hauptkapitel gliedert das Erwachsenenleben in Epochen und diskutiert spezifische Entwicklungsaufgaben sowie die Krise der Lebensmitte.

5. SCHLUßBETRACHTUNG: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion über die Bedeutung von Krisen für die pädagogische Unterstützung und den Bedarf an weiterer Forschung.

Schlüsselwörter

Lebenslauf, Erwachsenenalter, Übergangsphasen, Kontinuität, Diskontinuität, Entwicklungskrise, Lebensstruktur, Biographie, Sozialisation, Psychologie, Erwachsenenpädagogik, Lebensmitte, Subjektentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Strukturierung des menschlichen Lebenslaufes, speziell der Zeit zwischen Jugend und Alter, und untersucht, wie Übergangsphasen und Krisen die Entwicklung prägen.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Zentrale Themen sind die Konzepte von Kontinuität und Diskontinuität, die individuelle Lebensstruktur, normative Lebensübergänge und die psychologische Bedeutung von Krisenerfahrungen.

Was ist das Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie das Erwachsenenleben gegliedert ist und welche Rolle Krisen – insbesondere in der Lebensmitte – als potenzielle Auslöser für eine konstruktive Weiterentwicklung spielen.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse verschiedener entwicklungspsychologischer Theorien (u.a. Levinson, Lehr, Olbrich) sowie der Einbeziehung empirischer Befunde aus biographischen Studien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begründung von Übergängen, die Untersuchung empirischer Lebensläufe und eine detaillierte Betrachtung der Epochen und Aufgaben des Erwachsenenalters.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Lebenslauf, Übergangsphasen, Erwachsenenentwicklung, Krise der Lebensmitte und individuelle Lebensstruktur charakterisiert.

Warum betont die Autorin die subjektive Wahrnehmung von Krisen?

Die Autorin hebt hervor, dass dasselbe Ereignis von verschiedenen Personen sehr unterschiedlich bewertet wird, weshalb die individuelle Lebenssituation und die Art der Verarbeitung für den weiteren Entwicklungsprozess entscheidend sind.

Welche Bedeutung kommt der Erwachsenenpädagogik zu?

Die Erwachsenenpädagogik wird als Unterstützungsinstanz gesehen, die den Menschen dabei helfen soll, Krisen als Entwicklungschance zu begreifen und konstruktiv zu bewältigen.

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Details

Titel
Lebenslauf, Übergänge und Erwachsenenentwicklung
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz  (Pädagogisches Institut)
Veranstaltung
Oberseminar: Krisen im Erwachsenenalter
Note
2,0
Autor
Laura Dahm (Autor:in)
Erscheinungsjahr
1999
Seiten
15
Katalognummer
V14714
ISBN (eBook)
9783638200349
ISBN (Buch)
9783638777698
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Lebenslauf Erwachsenenentwicklung Oberseminar Krisen Erwachsenenalter
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Laura Dahm (Autor:in), 1999, Lebenslauf, Übergänge und Erwachsenenentwicklung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/14714
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Leseprobe aus  15  Seiten
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