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Soziale Unterschiede zwischen Arbeiterklasse und Bürgertum zur Zeit der Industrialisierung

Titel: Soziale Unterschiede zwischen Arbeiterklasse und Bürgertum zur Zeit der Industrialisierung

Hausarbeit , 2024 , 16 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Sophia Schumacher (Autor:in)

Geschichte Europas - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit den sozialen Unterschieden zwischen der Arbeiterklasse und dem Bürgertum zur Zeit der Industrialisierung.

Die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen ist ein Meilenstein zum Schutz der Rechte von Kindern und Jugendlichen. Sie ist das Ergebnis der Wahrnehmung leider auch heutzutage noch stattfindender Ereignisse. Letztlich ist diese Regelung der Vereinten Nationen zum Schutz der Kinderrechte aber auch eine Konsequenz aus den Ereignissen, welche sich zu Zeit der Industrialisierung zugetragen haben.

Nun lässt sich die These aufstellen, dass die Gesichtspunkte – Armut, fehlende Bildung und soziale Sicherheit - entscheidende Faktoren bei der Entstehung von Kinderarbeit zur Zeit der Industrialisierung waren. Diese Hausarbeit soll aufzeigen, sowie die Behauptung untermauern, dass die sozialen Unterschiede – vor allem zwischen der Arbeiterschaft und dem Bürgertum – maßgeblich zur Entwicklung der Kinderarbeit zur Zeit der industriellen Revolution beigetragen haben. Dabei wird die Analyse des deutschen Zeitungsartikels "Über die Beschäftigung der Kinder in den englischen Fabriken und Bergwerken" aufschlussreiche Beispiele für die gesellschaftliche Gegensätzlichkeit zwischen den verschiedenen sozialen Klassen offerieren. Auch der Vergleich mit der englischen Originalquelle "The Condition and Treatment of the Children Employed in Mines and Collieries in the United Kingdom" wird diesen Kontrast der sozialen Differenzierung zwischen Arbeiterklasse und Bürgertum weiter betonen.

Aber warum ist diese Thematik relevant? Innerhalb dieses Themengebietes ist es interessant zu untersuchen, warum die sozialen Unterschiede Einfluss auf die Kinderarbeit hatten, da diese Problematik, wie bereits erwähnt, auch noch heutzutage höchste gesellschaftliche Relevanz hat. Gab es ein Für und Wider von Kinderarbeit (bezogen auf das 19. Jahrhundert) oder gab es vielleicht damals andere Sichtweisen auf die Thematik in Großbritannien als in Deutschland?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. INDUSTRIALISIERUNG: HINTERGRUND UND KONTEXT

3. NEUE SOZIALE KLASSEN IN DER INDUSTRIALISIERUNG

3.1 DIE ARBEITERKLASSE

3.2 DAS BÜRGERTUM

4. QUELLENANALYSE

4.1 ANALYSE DES DEUTSCHEN ZEITUNGSARTIKELS "ÜBER DIE BESCHÄFTIGUNG DER KINDER IN DEN ENGLISCHEN FABRIKEN UND BERGWERKEN"

4.2 VERGLEICH MIT DER ENGLISCHEN ORIGINALQUELLE "THE CONDITION AND TREATMENT OF THE CHILDREN EMPLOYED IN MINES AND COLLIERIES IN THE UNITED KINGDOM"

5. FAZIT

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die sozialen Unterschiede zwischen der Arbeiterklasse und dem Bürgertum während der Epoche der Industrialisierung. Ziel ist es, nachzuweisen, dass Armut, fehlende Bildung und mangelnde soziale Sicherheit als entscheidende Faktoren maßgeblich zur Etablierung und Aufrechterhaltung von Kinderarbeit beitrugen, wobei die Arbeit insbesondere die gesellschaftlichen Kontraste anhand eines historischen Zeitungsartikels beleuchtet.

  • Historischer Hintergrund und Kontext der Industriellen Revolution
  • Soziologische Differenzierung zwischen Arbeiterklasse und Bürgertum
  • Analyse und Interpretation des Zeitungsartikels über Kinderarbeit
  • Vergleich zwischen deutscher Rezeption und englischer Originalquelle
  • Soziale Auswirkungen der Industrialisierung auf die Lebensbedingungen von Kindern

Auszug aus dem Buch

4.1 Analyse des deutschen Zeitungsartikels „Über die Beschäftigung der Kinder in den englischen Fabriken und Bergwerken“

Im Jahr 1840 gründete das britische Parlament die Royal Commission to Inquire in Child Labour. 1842 erschien ein Bericht über die Bedingungen in Bergwerken und anschließend ein Bericht über die Bedingungen von Kindern bei der Arbeit in Handwerksbetrieben und Fabriken. Die Berichte basieren auf hunderten von Interviews, meist mit Kindern. Der in der nun folgenden Quellenanalyse thematisierte Kommissionsbericht stammt aus einem Buch mit dem Titel „The Condition and Treatment of the Children Employed in the Mines and Collieries of the United Kingdom.“ von William Strange, das 1842 in London veröffentlicht wurde. Den Bericht der Kommission fasste die (Leipziger) Illustrierte Zeitung 1844 zusammen, um sie auch der deutschen Leserschaft zugänglich zu machen. Der Kommissionsbericht ist vor allem an eine bildungsbürgerliche Leserschaft adressiert, um sie für die Missstände der Arbeitsbedingungen der Arbeiterschaft zu sensibilisieren. Es ist also eine Quelle von Bürgerlichen für Bürgerliche. Die Bezugsorte der Quelle, also die im Bericht thematisierten Minen und Bergwerke werden detailreich als „Schächte“, Neben- und Hauptstollen“ beschrieben. Die Intension des Berichtes ist ganz klar auf die Missstände, auch in Bezug auf Kinderarbeit, aufmerksam zu machen. Da der Bericht zwei Jahre nach der Erstveröffentlichung auch in Deutschland erschienen ist, lässt sich daraus schließen, dass er die ihm erdachte Aufmerksamkeit erhalten hat.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung führt in die Problematik der Kinderarbeit während der Industrialisierung ein und formuliert die These, dass soziale Disparitäten und Armut maßgebliche Treiber dieser Entwicklung waren.

2. INDUSTRIALISIERUNG: HINTERGRUND UND KONTEXT: Dieses Kapitel erläutert die technologischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Industriellen Revolution und deren Einfluss auf die Entstehung des Kapitalismus.

3. NEUE SOZIALE KLASSEN IN DER INDUSTRIALISIERUNG: Hier werden die Entstehung der Arbeiterklasse und des Bürgertums sowie deren ausgeprägte soziale Distinktion und Lebensumstände analysiert.

4. QUELLENANALYSE: Der Hauptteil widmet sich der Untersuchung eines spezifischen Zeitungsartikels von 1844 im Vergleich zur englischen Primärquelle und beleuchtet die Arbeitsbedingungen von Kindern.

5. FAZIT: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt den Zusammenhang zwischen sozialer Schichtung und der Ausbeutung von Kindern, während es einen Ausblick auf die gesellschaftliche Entwicklung gibt.

Schlüsselwörter

Industrialisierung, Kinderarbeit, Arbeiterklasse, Bürgertum, Industrielle Revolution, Soziale Unterschiede, Quellenanalyse, Fabrikarbeit, Bergwerke, Klassengesellschaft, Bildungsstand, Arbeitsbedingungen, Soziale Gerechtigkeit, Kapitalismus, Proletariat.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Thema der Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der sozialen Kluft zwischen Arbeiterklasse und Bürgertum zur Zeit der Industrialisierung und deren Auswirkungen auf die Lebenswelt von Kindern.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Zentrale Felder sind die Auswirkungen der technischen Innovationen auf die Gesellschaft, die unterschiedlichen Lebensbedingungen der sozialen Schichten sowie die Rolle der Kinderarbeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist der Nachweis, dass soziale Ungleichheit und fehlende Bildung fundamentale Ursachen für die Entstehung von Kinderarbeit im 19. Jahrhundert waren.

Welche methodische Vorgehensweise wurde gewählt?

Die Autorin nutzt eine theoretische Aufarbeitung des historischen Kontextes kombiniert mit einer quellenkritischen Analyse eines deutschen Zeitungsartikels und dessen englischer Vorlage.

Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil analysiert die Entstehung der neuen Klassenstrukturen und vergleicht die historische Primärquelle mit dem deutschen Zeitungsbericht von 1844.

Welche Schlüsselbegriffe sind charakteristisch?

Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Industrialisierung, Kinderarbeit, soziale Distinktion und Klassenbarrieren geprägt.

Wie unterscheidet sich die Stellung der Kinder in den verschiedenen Klassen?

Während Kinder des Bürgertums das Privileg einer Ausbildung genossen, waren Kinder der Arbeiterklasse oft unter unmenschlichen Bedingungen in Bergwerken und Fabriken tätig.

Welche Bedeutung hat der Vergleich zwischen dem deutschen Zeitungsartikel und dem englischen Original?

Der Vergleich zeigt, wie die englische Quelle in Deutschland rezipiert und zu einer Zusammenfassung verdichtet wurde, um das deutsche Bürgertum für soziale Missstände zu sensibilisieren.

Was sagt die Autorin über die Rolle der Presse?

Die Presse fungierte als Vermittler, der durch die Aufarbeitung von Berichten der Royal Commission den öffentlichen Diskurs über Reformen und Kinderschutz beeinflusste.

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Details

Titel
Soziale Unterschiede zwischen Arbeiterklasse und Bürgertum zur Zeit der Industrialisierung
Hochschule
Universität Siegen  (Philosophische Fakultät, Historisches Seminar)
Veranstaltung
Proseminar "Einführung in die Neuzeit"
Note
1,3
Autor
Sophia Schumacher (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2024
Seiten
16
Katalognummer
V1471790
ISBN (PDF)
9783389029787
ISBN (Buch)
9783389029794
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Industrialisierung Neuzeit Geschichte Bürgertum Arbeiterklasse Uni Siegen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sophia Schumacher (Autor:in), 2024, Soziale Unterschiede zwischen Arbeiterklasse und Bürgertum zur Zeit der Industrialisierung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1471790
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Leseprobe aus  16  Seiten
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