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Die Naturphilosophie des Dialektischen Materialismus

Das Grundprinzip der Materie

Titel: Die Naturphilosophie des Dialektischen Materialismus

Examensarbeit , 1986 , 63 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Jürgen Uphoff (Autor:in)

Philosophie - Philosophie der Gegenwart
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Dialektik ist eine m.E. in den Naturwissenschaften unterrepräsentierte Erkenntnis- & Forschungs-Methode, die das kosmische und natürliche Geschehen adäquat zu beschreiben verspricht. Ihr Vorteil liegt wegen des System- & Einheitsgebotes bei ihrer relativen Geschlossenheit mit implementierter Eigen-Dynamik in Form Gradienten-induzierter Bewegungs- & Prozessfähigkeit auf der Hand. Sie ist die adäquate, weil plausibelste Methode einer zu rekonstruierenden Ontologie. Die Widersprüchlichkeit als Prozess-Treiber ist ausnahmslos in allen dynamischen Bereichen & Systemen zu finden, von der physikalischen bis in die psychologisch-mentale Ebene. Dieser Essay soll dazu beitragen, der Dialektik ihre angemessene Bedeutung in der Durchdringung & Interpretation naturwissenschaftlicher Theorien zukommen zu lassen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Einleitung

Materialismus und Dialektik in der Geschichte der Naturphilosophie

Dialektischer Materialismus

Der Begriff 'Materie' als philosophische Grundkategorie

Die Existenzweise der Materie: Bewegung

Die Einheit und der Zusammenhang der Welt

Die Existenzformen der Materie: Raum und Zeit

Materialistische Dialektik

Das Gesetz des Umschlagens von Quantität in Qualität

Das Gesetz der Negation der Negation

Der dialektische Widerspruch

Versuch einer Begründung des Dialektischen Materialismus

Voraussetzungen

3-Phasen-Ansatz

Der ultimative Anfangszustand

Axiom 1 (Postulat).

Axiom 2 (1. Negation)

Axiom 3. (2. Negation)

Konsequenzen - Charakterisierung der Materie

Dialektik am Beispiel der Relativitätstheorie

Dialektik bei der Herausbildung der SRT

Dialektik bei der Herausbildung der ART

Dialektische Interpretation der Relativitätstheorie

Philosophische Konsequenzen, Deutungen

Zur Deutung von Einsteins Feldgleichung

Die Philosophie der Allgemeinen Relativitätstheorie

Der Relationalismus

Der Substanzialismus

Der Super-Substanzialismus

Dialektischer relationaler Substanzialismus

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die Naturphilosophie des Dialektischen Materialismus systematisch darzustellen und dessen Relevanz für das moderne wissenschaftliche Weltbild aufzuzeigen. Dabei wird untersucht, inwiefern eine materialistisch-dialektische Sichtweise dazu beitragen kann, komplexe Naturphänomene adäquat zu beschreiben und die physikalische Erkenntnistheorie zu fundieren.

  • Historischer Abriss des Materialismus und der Dialektik in der Philosophie
  • Systematische Darstellung der Grundbegriffe des Dialektischen Materialismus
  • Anwendung dialektischer Prinzipien auf die Spezielle und Allgemeine Relativitätstheorie
  • Kritische Auseinandersetzung mit idealistischen Deutungsansätzen moderner Physik
  • Entwicklung eines ontologischen Begründungsansatzes basierend auf systemtheoretischen Prinzipien

Auszug aus dem Buch

Die Existenzweise der Materie: Bewegung

Die Fülle der Daten naturwissenschaftlicher Forschung veranlassten Engels zu der Folgerung, dass die Existenz der Materie stets mit Bewegung verbunden ist.

"Die Bewegung ist die Daseinsweise der Materie. Nie und nirgends hat es Materie ohne Bewegung gegeben oder kann es sie geben. Bewegung im Weltraum, mechanische Bewegung kleinerer Massen auf den einzelnen Weltkörpern, Molekularschwingungen als Wärme oder als elektrische oder magnetische Strömung, chemische Zersetzung und Verbindung, organisches Leben - in einer der anderen dieser Bewegungsformen oder mehreren zugleich befindet sich jedes einzelne Stoffatom der Welt in jedem gegebenen Augenblick ... Materie ohne Bewegung ist ebenso undenkbar wie Bewegung ohne Materie. Die Bewegung ist daher ebenso unerschaffbar und unzerstörbar wie die Materie selbst."

Engels reduziert den Begriff der Bewegung nicht auf einfache mechanische Ortsveränderung, sondern Bewegung ist ihm Veränderung überhaupt.

"Bewegung ist dem allgemeinsten Sinn, in dem sie als Daseinsweise, als inhärentes Attribut der Materie gefasst wird, begreift alle im Universum vorgehenden Veränderungen und Prozesse in sich, von der bloßen Ortsveränderung bis zum Denken."

Zusammenfassung der Kapitel

Materialismus und Dialektik in der Geschichte der Naturphilosophie: Dieses Kapitel liefert einen historischen Abriss der Philosophieentwicklung unter Berücksichtigung des Grundgegensatzes zwischen Materialismus und Idealismus.

Dialektischer Materialismus: Hier werden die zentralen Kategorien wie Materie, Bewegung, Raum und Zeit als philosophische Grundlagen der materialistischen Weltsicht definiert.

Materialistische Dialektik: Das Kapitel erläutert die drei dialektischen Grundgesetze – dem Umschlag von Quantität in Qualität, der Negation der Negation und den dialektischen Widerspruch – als Triebkräfte der Entwicklung.

Versuch einer Begründung des Dialektischen Materialismus: Hier wird anhand von Axiomen und einem 3-Phasen-Ansatz ein systemtheoretischer und naturphilosophischer Begründungszusammenhang für materielle Evolution entworfen.

Dialektik am Beispiel der Relativitätstheorie: Dieser Abschnitt konfrontiert die Spezielle und Allgemeine Relativitätstheorie mit den Prinzipien des dialektischen Materialismus, um aktuelle physikalische Theorien philosophisch einzuordnen.

Philosophische Konsequenzen, Deutungen: Abschließend werden verschiedene ontologische Ansätze wie Relationalismus, Substanzialismus und der dialektische relationale Substanzialismus diskutiert.

Schlüsselwörter

Dialektischer Materialismus, Materialistische Dialektik, Naturphilosophie, Materie, Bewegung, Relativitätstheorie, Widerspruch, Qualität, Quantität, Kausalität, Relationalismus, Substanzialismus, Ontologie, Systemtheorie.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema der Arbeit?

Die Arbeit untersucht die Naturphilosophie des Dialektischen Materialismus und dessen Eignung als Grundlage für ein widerspruchsfreies und wissenschaftlich fundiertes Weltbild.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Dazu gehören die historische Entwicklung der Philosophie, die systematische Darstellung materialistisch-dialektischer Gesetze sowie eine philosophische Interpretation moderner physikalischer Theorien wie der Relativitätstheorie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu zeigen, dass die materialistisch-dialektische Sichtweise eine adäquate und plausible Ontologie bietet, um Naturphänomene und wissenschaftliche Erkenntnisse kohärent zu interpretieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär angewendet?

Es wird eine diskursive und analytische Methode genutzt, die Schriften der materialistischen Tradition kritisch mit naturwissenschaftlichen Befunden synthetisiert.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil der Ausarbeitung?

Der Hauptteil gliedert sich in eine systematische Analyse der Bewegungsgesetze der Materie und deren Anwendung auf die physikalischen Raum-Zeit-Modelle Einsteins.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit maßgeblich?

Zu den prägenden Begriffen zählen neben dem dialektischen Widerspruch insbesondere der Umschlag von Quantität in Qualität sowie das Prinzip der Negation der Negation.

Inwiefern beeinflussen die Vakuumlösungen der ART die Argumentation?

Die Existenz von Lösungen in der Allgemeinen Relativitätstheorie, die einen Raum ohne Materie zulassen, wird kritisch als Gegenargument gegen radikal-relationalistische Positionen diskutiert.

Welche Bedeutung kommt dem Äquivalenzprinzip in der Arbeit zu?

Das Äquivalenzprinzip dient als zentraler Baustein, um den Dualismus von Trägheit und Gravitation aufzuheben und so die Einheit der Materie philosophisch zu unterstreichen.

Ende der Leseprobe aus 63 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Naturphilosophie des Dialektischen Materialismus
Untertitel
Das Grundprinzip der Materie
Hochschule
Universität Münster  (Philosophisches Seminar)
Veranstaltung
Examensarbeit
Note
1,0
Autor
Jürgen Uphoff (Autor:in)
Erscheinungsjahr
1986
Seiten
63
Katalognummer
V1471960
ISBN (PDF)
9783389020494
ISBN (Buch)
9783389020500
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Dialektik, Methodik, Dualismus, Naturwissenschaften, Philosophie, Materie, Gesetzmäßigkeit, Zufall, Erkenntnistheorie, Wissenschaftstheorie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jürgen Uphoff (Autor:in), 1986, Die Naturphilosophie des Dialektischen Materialismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1471960
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Leseprobe aus  63  Seiten
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