Gewalt, Geschlechterrollen & Sadomasochismus bei Pedro Almodóvar

Pepi, Luci, Bom y otras chicas del montón & Atame im Vergleich


Hausarbeit (Hauptseminar), 2009

19 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Gliederung

I. Ziel der Arbeit

II. Begriffsklärungen
II.1. Gewalt als Topos – eine Begriffsdefinition-
II 2. Geschlechterrollen
II.3. Sadomasochismus

III. Sadomasochistische Elemente und Merkmale- Allgemein –
III.1. Literarische Tradition
III.2. Flagellation
III.3. Sadismus
III.4. Masochismus
III.5. Voyeurismus

IV. Die Filme
IV.1. ¡Atame! (dt. Fessle mich!) 1990
a) Zusammenfassung der Handlung hinsichtlich der zu untersuchenden Kriterien
b) Gewalt
c) Rollendarstellung
d) Sadomasochismus
e) Ergebnis
IV.2. Pepi, Luci, Bom y otras chicas del montón
a) Handlungszusammenfassung hinsichtlich der zu untersuchenden Kriterien
b) Gewalt
c) Rollendarstellung
d) Sadomasochismus
e) Ergebnisse
IV.3. Vergleich beider Werke
a) Dominanz und Unterwerfung
b) Entwicklung von Pepi, Luci, Bom zu ¡Atame!
c) Voyeurismus als hybrides Element
d) Kleidungssymbolik im Vergleich
e) Transgression

V. Hybride Elemente
V.1. Mann/Maskulinität – Frau /Feminität
V.2. Feminismus – Patriarchat

VI. Ergebnisse

VII. Literatur

I. Ziel der Arbeit

In der vorliegenden Hausarbeit soll herausgearbeitet werden, ob und in welcher Form Gewalt, die Hybridisierung von Geschlechterrollen und sadomasochistische Darstellungen zentrale Motive und wesentliche Elemente in den Filmen Pedro Almodóvars sind. Diese Elemente haben zum Zweck, die traditionellen Geschlechterrollen zu entmythifizieren und Gewalt und Sadomasochismus als Mittel der Rebellion und der- nicht nur - sexuellen Befreiung darzustellen. Die Verwendung des sadomasochistischen Topos dient außerdem als Metapher für die Móvida, den künstlerischen Befreiungsschlag nach der Franco-Ära. Die Móvida „beschwört mit ihren Drogen oder dem Ausdruck sexueller Begierde ohne Komplexe“ (Gomez 2003:196). Der sadomasochistische Topos ist gleichfalls Mittel zur Gesellschaftskritik und zur Darstellung der sadomasochistic dynamics als Grundtendenz aller Gesellschaften, ein Konzept, das im weiteren Verlauf noch detaillierter erklärt wird. Sadomasochismus wird in den beiden Filmen gesehen als sexuelle Bereicherung und als Ausbruchsmöglichkeit aus den gesellschaftlichen Normen. Almodóvar verwendet das sadomasochistische Topos moralisch völlig geschlechtsunspezifisch und zeigt explizite Darstellungen, was anhand zahlreicher Beispiele im Folgenden verdeutlicht werden wird. Der Regisseur verwendet den Rollenspielcharakter des Sadomasochismus als Metapher für den politischen Neubeginn in Spanien. Diesbezüglich soll gezeigt werden, dass zur ironischen Überhöhung der Stilmittel (Gewalt, Sadomasochismus) auch die traditionellen Formen angewendet werden, denn „wiederkehrende Themen Almodóvars, solche wie die Umkehrung der Werte Mutterschaft, Vaterschaft, Männlichkeit, Weiblichkeit oder Hinweise auf Homosexualität“ (Gomez 2003:103) dienen eben diesem Zweck. Die detaillierte Analyse der beiden Filme Pepi, Luci, Bom aus dem Jahr 1980 und Atame (1990) soll die explizite Verwendung des sadomasochistischen Topos im Werk Almodóvars darstellen, welche „der Provokation und der Umkehrung der innerhalb der Gesellschaft akzeptierten Werte“ gilt (Gómez 2003:107). Die in der allgemeinen gesellschaftlicher Ansicht sexuelle Aberration wird demnach bewusst und gezielt als Symbol, als Metapher in beiden Werken eingesetzt. Jedoch definiert Almodóvar in seinen Filmen den sadomasochistischen Themenkomplex auf eine sehr bestimmte Art und Weise, in weitaus weiterem Sinne als die traditionelle Vorstellung von diesem Begriff vermuten lässt oder gesellschaftliche Moralvorstellungen dies normalerweise annehmen könnten: „But this is perhaps to define sadomasochism in to limited ways“ (Smith 1994:114). Almodóvar benutzt den sadomasochistischen Topos im Sinne der Definition von Chancer, deren Auffassung des Sadomasochismus als sadomasochistic-dynamics definiert wird, als „very particular but common relationship based on power and powerlessness, dominance and subordination“ (1992:3f). Die Ursache für die Ausrichtung von Chancers Definition einer sadomasochistischen Grundtendenz in der postmodernen westlichen Gesellschaft ist laut Norbert Elias die moderne Zeit selbst, in welcher „das Leben in gewissem Sinne gefahrloser, aber auch affekt – und lustloser, mindestens was die unmittelbare Äußerung der Lustverlangens angeht“ (Wetzstein 1993: 170) ist. Die Sehnsucht nach Außeralltäglichkeit steigert sich in postmodernen Zeiten noch und ebnet das Terrain für sadomasochistische Elemente, da durch den Sadomasochismus sexuelle Empfindungen und Elemente aus anderen Emotionen (Angst, Aggression, Furcht) amalgamiert werden (Wetzstein 1993:167). Im Sadomasochismus kann sich die „Suche nach Ekstase in Grenzerfahrung äußern“ (Wetzstein 1992:172). Somit ist der Sadomasochismus im Sinne Chancers und Almodóvars dem gleichzusetzen, was Haschisch und Marihuana für die Hippies waren, und gleicht außerdem religiösen Riten oder Kulten, die in allen Gesellschaften beheimatet waren und sind (Wetzstein 1992:172).

Obwohl Almodóvar, besonders im Bezug auf die überbordend negative Kritik für Atame immer wieder dezidiert behauptete, keinen sadomasochistischen Film gemacht zu haben, zeigen seine Darstellungen und Ausführungen in den beiden Werken Pepi, Luci, Bom und Atame vorwiegend „submissive und dominante Verhaltensformen [welche] zu sexueller Lust und oder psychischer und physischer Außeralltäglichkeits- – und Exstaseerfahrung führen“ (Wetzstein 1992:202). Inwiefern also, ob unbewusst oder absichtlich, sadomasochistische Elemente und bewusste Gendertransgressionen in diesen beiden Filmen als Haupttopoi verwendet wurden, soll im Folgenden erläutert werden.

II. Begriffsklärungen

Gender, Sadomasochismus und Gewalt als Teil sadomasochistischer Rollenspiele sind von derart vielen Vorurteilen und Fehlmeinungen belastet, dass zunächst durch ein paar Definitionen die grundlegenden Gedankengebilde, welche dieser Hausarbeit zugrunde liegen, erläutert werden müssen.

II.1. Gewalt als Topos – eine Begriffsdefinition-

Begriffsdefinition Gewalt: Laut Brockhaus ist Gewalt 1) die rohe, gegen Sitte und Recht verstoßende Einwirkung auf Personen (lateinisch violentia), 2) das Durchsetzungsvermögen in Macht- und Herrschaftsbeziehungen (lateinisch potestas).

Von der expliziten Darstellung von Gewalt zur Darstellung von Vergewaltigungsszenarien ist es im Bezug auf Genderfilme nur ein kleiner Schritt. Dem gegenüber steht die Erkenntnis, dass viele Frauen Vergewaltigungsphantasien haben. Dies lässt sich belegen durch zahlreiche psychologische Studien. Almodóvar stellt dieses problematische Feld wertungsfrei als akzeptierten Bestandteil weiblicher (und vielleicht auch männlicher?) Sexualität dar. Chancer sagt in ihrem Beitrag zum weiblichen Masochismus, dass die Phantasie Frauen befreit: „fantasy can allow women to take pleasure subversively from within a subordinate position that has traditionally regressed their sexuality and surrounded it with guilt and taboos“(1992:26). Riepe geht noch weiter und konstatiert, Almodóvar würde „unreflektiert Gewalt als Quelle sexueller Lust“ propagieren (2004:120).

Gewalt existiert auch im Spannungsfeld zum Begriff der Macht, die nach Foucault ein „Prozess der unterdrückend, aber auch produktiv“ ist (Elb 2006:33), zumindest was die Erzeugung sozialer Phänomene und die sie bezeichnenden Begriffe angeht. Ebenfalls in enger Verbindung zur Gewalt stehen die Aggression und deren enge Verbindung zur Sexualität, die auf die „spezielle Organisation des limbischen Systems“ im menschlichen Körper zurückgeführt werden kann. (Wetzstein1993:151). Spezifisch zur Verbindung von Gewalt und Lust nennt Wetzstein auch den Begriff der Algolagnie, der die Steigerung des Lusterlebnisses durch Schmerz bezeichnet (1993:158).

II.2. Geschlechterrollen

Eine gängige Gleichung zum Thema Geschlecht lautet: Gender = Geschlecht und Gesellschaft. Definiert wird Geschlechtsidentität als „keine stabile Wesenheit“ (Gómez 2003:101), sondern als flüchtiges Gebilde, welches sich ständig und in verschiedenen Lebensabschnitten selbst neu erfinden muss. Zum Kampf der Geschlechter sagt Almodóvar, dass Männer es verdienen, von Frauen betrogen zu werden (Smith 1994: 9) und gibt somit einen Hinweis darauf , wie seine Geschlechterrollen zu lesen sind. Weiterhin sagt er „I love the idea of a girl deceiving her husband with a girlfriend (Smith 1994:9 ) und stellt so das traditionelle Weltbild der guten, anständigen (und meistens vom traditionell bösen Ehemann betrogenen) Frau vollkommen auf den Kopf. Selbst die Frau als Opfer fällt bei ihm aus dem bekannten Rahmen, denn Almodóvar spricht von einer „secret autonomy of women“(Smith 1994: 9) und bezeichnet sich selbst als „one of the least machista men in the world“(Smith 1994:10). Daher ist beim Lesen geschlechtsspezifischer Stereotypen in seinen Filmen allerhöchste Vorsicht geboten, denn in den dargestellten „secluded spaces of feminine intimacy“ (Smith 1994:10) lassen sich Geschlechterrollen und Identitäten entdecken, die in ihrer Andersartigkeit völlig neu zu bewerten sind und in kaum eine traditionelle Darstellung passen.

II.3. Sadomasochismus – eine Annäherung –

Michel Foucault Biograph James Miller konstatiert in Die Leidenschaft des Michel Foucault, dass die „Erotik in ihrer extremsten Ausprägung als sadomasochistische Praktik [sei] ein einzigartig kreatives Medium“ (Miller 1995:476). In diesem Kapitel soll eine Annäherung an das zugegeben strittige Thema des Sadomasochismus gewagt werden, um die spezifischen Auffassungen des Themas und Definitionen, welche für das Lesen von Pedro Almodóvars Filmen relevant sind, zu verdeutlichen. Denn wie bei jeder subkulturellen Ausprägung, und als solche wird Sadomasochismus bei Almodóvar begriffen, entstehen im Verlauf der Zeit hunderte von Ansichten zur Bewegung, welche meist durch die engen Werte und Normen einer Gesellschaft verfälscht und dadurch abgelehnt oder einseitig betrachtet werden. Sadomasochismus oder sexuelle Präferenzen, welche in Zusammenhang mit sadomasochistischen Techniken stehen, gelten in psychologischer Hinsicht noch immer als "Störung der Sexualpräferenz" (ICD-10-GM). Der Begriff Sadomasochismus entsteht durch den Psychiater Krafft-Ebing im ausgehenden 19. Jahrhundert (Elb 2006: 32). Er verleiht dieser Strömung auch den pathologisierenden Charakter. Auch Freud beschrieb in seinen drei Abhandlungen zur Sexualstörung den Sadomasochismus, beschreibt allerdings darin den Masochismus als typisch weiblich und den Sadismus als typisch männlich. Chancer dagegen in ihrer neueren Studie betont, dass es keinerlei Anzeichen, außer den gesellschaftlichen Stereotypen gäbe, die beiden konträren Positionen den verschiedenen Geschlechtern zuzuordnen: "There is nothing about sadism or masochism that is intrinsically, inherently or biologically bound to one [sex] or another." (1992:10). Bei Sadomasochismus oder BDSM (Bondage and Discipline/Dominance and Submission, Sadism and Masochism =mehrschichtiges Akronym), wie sie von Chancer, Elb oder Almodóvar angenommen wird, handelt es sich um eine nicht durch gesellschaftliche Korsette eingeengte Betrachtungsweise. In diesem Sinne kann Sadomasochismus in all seinen Spielarten als Potpourri (sexueller) Verhaltensweisen, deren Ausübung durch Dominanz und Unterwerfungsspiele, Bestrafungsszenarien und Lustschmerz beziehungsweise Fesselungsspiele gekennzeichnet sein. Im weitesten Sinne lässt sich diese sadomasochistic-dynamics auf alle Bereiche gesellschaftlichen Zusammenlebens in der postmodernen Zeit übertragen.

Wichtig in sexueller Hinsicht ist, dass sich beide Partner freiwillig in ein ausgeprägtes Machtgefälle begeben um so einen Lustgewinn zu erzielen. Derartige Verhaltensweisen haben oft einen Rollenspielcharakter. Außerdem gilt zu beachten, dass der Geschlechtsverkehr nicht essentiell ist während eines Spiels. Die amerikanische Soziologin Lynn Chancer hat das Konzept der sadomasochistischen Dynamik (SM-Dynamics) entwickelt, einer zugegeben experimentellen Auffassung von sadomasochistischen Kriterien, welche sich auf alle Bereiche menschlicher Existenz ausweiten und anwenden lassen. Die SM-Dynamik ist nach Chancer ein grundlegender Teil aller westlich -kapitalistischen Kulturen, durch diese bedingt und von ihnen gefördert.

"The SM-Dynamic operates as a social, psychological tendency sufficiently common in contemporary life virtually normal (in Durkheims Sense) built into the structure and fabric of many forms of social life." (Chancer 1992:188 ). Die Dynamik entsteht dadurch, dass beide Partner, trotz ihrer festgelegten Rollen, ständig in gebendem und nehmendem Austausch stehen müssen, ihre Rollen sich gegenseitig bedingen und einer ohne den anderen nicht existieren kann. Chancer gibt dazu folgendes Beispiel: "If the masochist resists, the sadist can go on taking pleasure in asserting power anew [...] thus prolonging the dynamic (1992:50). Ein ganz wichtiger Aspekt auch hinsichtlich der Filme Almodóvars ist der kathartische Effekt, die erlösende Wirkung, oder die Außeralltäglichkeitserfahrung die sadomasochistisches Verhalten bei den beiden Parteien auslösen kann: "das nicht sexuelle am SM ist die Hingabe und Katharsis, die beide Seiten verspüren (Elb 2006:66), sowie die „Souveränität, unnormal sein zu können." (Elb 2006:66). Eben jenes Phänomen, welches laut Chancer durch die moderne Gesellschaft selbst verursacht wird und ein "product by the structure of capitalism " (1992: 83) ist, bereitet den Weg für das Vorhandensein von Masochisten und Sadisten. Es kommt im psychologischen Sinne zur Zielsetzung der „Hypertrophie des Präsens“ (Wetzstein 1993: 173), was die Autorin dieser Hausarbeit wiederum an ein Goethe Zitat aus dem Faust "Verweile doch, du bist so schön" erinnert.

III. Sadomasochistische Elemente und Merkmale- Allgemein –

III.1. Literarische Vorlagen

Zur künstlerischen Verarbeitung sadomasochistischen und gewalttätigen Gedankengutes in Verbindung mit Geschlechterrollen existieren einige grundlegende literarische Vorlagen, auf die hier kurz eingegangen werden soll, lediglich um den geistigen Hintergrund, den Werdegang eines subkulturellen Begriffes und seine künstlerische Verwendung anzudeuten und die Ursache für viele Vorurteile zum Thema zu beleuchten.

Einer der grundlegenden Romane zu diesem Thema ist Juliette von Marquis de Sade aus dem Jahr 1796. Dieser Roman handelt von einer morbiden Prostituierten, die sadistisch mordend durch Europa zieht. Der klassische Fall der Femme Fatal. Unterstützt wird dieses Bild von der Beschreibung der dekadenten Verhältnisse in der gehobenen Gesellschaft. Der lasterhafte Kreis der ihr Gleichgesinnten feiert mit Juliette Sex-und Gewaltorgien und zieht später mordend durch Italien und Frankreich. Dieser Roman, dem der Sadismus seinen Namen verdankt, verbindet bizarre sadomasochistische und mörderische Gewaltdarstellungen in unglaublicher Dichte und Grausamkeit und war sicherlich auch ein Grund für viele Vorurteile, die zum Sadomasochismus existieren.

Der 1870 erschienene Roman Venus im Pelz von Leopold von Sacher-Masoch erzählt vom Wechselbad der Gefühle des masochistischen Sklaven Severin, der sich seiner Herrin Wanda für ein Jahr aus Liebe zur Verfügung gestellt hat und somit seine masochistische Ader ausleben möchte. Wanda, die Venus im Pelz mit feminin-dominanter Ader, betrügt ihren Liebessklaven und missbraucht letztlich sein Vertrauen in sie, indem sie ihn ihrem sadistischen Liebhaber zum Peitschen ausleiht. Diese Begebenheit erzeugt in Severin den festen Glauben an die Ungleichheit der Geschlechter, er verlässt Wanda und kehrt zurück in seine Heimat um fortan maskulin- dominant mit Frauen umzugehen. Er wird damit als geheilt (vom Autor) beschrieben. Auf Sacher-Masoch geht der pathologisierende Begriff des Sadomasochismus im eigentlichen Sinne zurück. Einen ganz anderen Ansatz verfolgt die französische Schriftstellerin Pauline Réage in ihrem Roman Geschichte der O von 1954. Protagonistin des Romans ist die submissive Modefotografin O, die sich auf dem Schloss Roissy zur perfekten Sklavin ausbilden lässt. Ihre Ausbildung umfasst Fesselungen, Flagellation und Auspeitschungen und die Abrichtung zum sexuellen Lustobjekt. Kennzeichnend ist jedoch für diese Figur, dass sie ihr großes Selbstbewusstsein und das Bewusstsein ihrer Macht über die Männer immer behält, ein Merkmal, was auch Almodóvar später einsetzen wird. Nichts geschieht ohne ihr Einverständnis. Nach ihrer absolvierten Ausbildung bittet ihr Freund sie, eine Zeit lang bei seinem noch dominanteren Freund Sir Stephen zu leben und sich diesem zu unterwerfen. O jedoch, verliebt sich in Sir Stephen und unterzieht sich ihm zuliebe einer noch härteren Ausbildung in einem von Frauen geleiteten Haus. Interessant ist die Ich- Perspektive der Heldin, welche völlig wertefrei und unbehelligt von moralischen Geschlechtsvorstellungen und ohne Benutzung obszöner Wörter auskommt und lediglich ihre Ausbildung beschreibt.

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Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Gewalt, Geschlechterrollen & Sadomasochismus bei Pedro Almodóvar
Untertitel
Pepi, Luci, Bom y otras chicas del montón & Atame im Vergleich
Hochschule
Universität Trier  (Spanische Philologie)
Veranstaltung
Hybridität bei Almodóvar
Note
1,0
Autor
Jahr
2009
Seiten
19
Katalognummer
V147199
ISBN (eBook)
9783640579747
ISBN (Buch)
9783640580309
Dateigröße
508 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gewalt, Geschlechterrollen, Sadomasochismus, Pedro, Almodóvar, Pepi, Luci, Atame, Vergleich
Arbeit zitieren
Jayashri Ghosh (Autor:in), 2009, Gewalt, Geschlechterrollen & Sadomasochismus bei Pedro Almodóvar, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/147199

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