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Die Rolle der Frau in der NS-Zeit

Titel: Die Rolle der Frau in der NS-Zeit

Projektarbeit , 2023 , 15 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Elisa Deppert (Autor:in)

Geschichte Deutschlands - Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Hausarbeit wird die Rolle der Frau in der NS-Zeit in verschiedenen Aspekten herausgearbeitet. Von der Rolle zu Hause bis hin zu deren Einsatz und Arbeit während des 2. Weltkrieges.

Das Frauenbild, welches unter den Nazis galt, war nicht einheitlich gültig. Es wurde nie genau formuliert wie sie mit der „Frauenfrage“ umgehen, somit hatte die Partei eine Flexibilität den Frauen gegenüber. Das Frauenbild war trotz Allem hauptsächlich patriarchalisch geprägt. Die Frau sollte die Rolle der Hausfrau und Mutter einnehmen und sich dem Mann unterordnen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Die Sicht der NSDAP auf die Frau

2. Hitlers Sicht auf die Frau

3. Die Kleidung der Frau

4. Die Rolle der Frau in der Beziehung

5. Die Arbeit für Hitler

6. Frauenlager

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die gesellschaftliche, politische und rechtliche Stellung der Frau während der Zeit des Nationalsozialismus unter Berücksichtigung des propagierten Rollenbildes durch die NSDAP und Hitler sowie deren Realität im Alltag und in Zwangslagen.

  • Die ideologische Instrumentalisierung der Frau als Hausfrau und Mutter ("Trägerin von Blut und Rasse").
  • Die restriktiven Vorgaben für Kleidung und äußeres Erscheinungsbild im Dienste der Ideologie.
  • Der Widerspruch zwischen gewünschter Verdrängung aus dem Beruf und notwendigem Arbeitseinsatz im Krieg.
  • Die systematische Ausgrenzung und Unterdrückung von Frauen in speziellen Lagern wie dem KZ Ravensbrück.

Auszug aus dem Buch

3. Die Kleidung der Frau

Nazis instrumentalisierten Kleidung für ihre Ideologie der Volksgemeinschaft. Die Mode sei „ein Feld, das den Frauen gehöre und dass man ihnen lassen solle“15, sagte Adolf Hitler einmal.

Die NSDAP führte zu Treffen und Veranstaltungen die Uniformspflicht ein. Es gab für die Hitlerjugend und den Bund deutscher Mädel eine Einheitskleidung die sie zu tragen hatten. Für ganz Deutschland konnten sie jedoch nie eine einheitliche Kleidung finden, die den angemessenen Standards entsprach.16 Man versuchte jedoch vor Allem den Einflüssen aus Paris entgegenzuwirken und Kleidung aus deutschem Design und deutschen Materialien herzustellen. Zudem wollten sie die jüdischen Courtiers aus der Modebranche zurückdrängen und ausschließen.17

Eine deutsche Frau sollte nicht nur auf ihre Kleidung achten, es waren auch äußerliche Merkmale wichtig. Zum Beispiel sollte sie blaue Augen und blondes Haar haben. Dazu sollte sie noch dem nordischen Stil folgen, dass hieß die Haare geflochten und ungeschminkt bleiben. 18

Das NS-Regime richtete sich gegen die Mode die den Ausdruck von liberalen und demokratischen Zuständen vermittelte und bezeichnete sie als „niedrigste Sittlichkeit“ oder „schamlose Erotik“. Die Kleidung sollte „preiswert, praktisch, natürlich, schlicht und sauber sein und trotzdem die Aufmerksamkeit auf den wohlgeformten Körper der Frau lenken“. Das Dirndl diente hierbei zum Ausdruck „völkischen Bewusstseins der Gemeinschaft“ und sollte das Nationalbewusstsein betonen. 19

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Sicht der NSDAP auf die Frau: Dieses Kapitel erläutert das patriarchalische Frauenbild der Nationalsozialisten, welches auf die Rolle als Hausfrau und Mutter abzielte, sowie die begrenzte Wirksamkeit der staatlichen Propaganda.

2. Hitlers Sicht auf die Frau: Die Ausführungen beleuchten Hitlers kompliziertes Verhältnis zu Frauen und seine ideologische Begründung für die Entmündigung und Unterordnung der Frau gegenüber dem Mann.

3. Die Kleidung der Frau: Dieser Abschnitt beschreibt, wie das NS-Regime Mode als politisches Instrument zur Verbreitung der Volksgemeinschafts-Ideologie und zur Bekämpfung "liberaler" Einflüsse einsetzte.

4. Die Rolle der Frau in der Beziehung: Hier wird die staatliche Steuerung der Familienplanung, die Einführung des Mutterkreuzes und die angestrebte Vergrößerung der "arischen Rasse" thematisiert.

5. Die Arbeit für Hitler: Dieses Kapitel analysiert den Widerspruch zwischen der Ideologie der häuslichen Frau und dem realen Bedarf an weiblichen Arbeitskräften in der Rüstungsindustrie während des Krieges.

6. Frauenlager: Der letzte Teil dokumentiert die unmenschlichen Bedingungen im KZ Ravensbrück, das als zentrales Lager für weibliche Häftlinge fungierte, und die dort angewandten Repressalien.

Schlüsselwörter

Nationalsozialismus, Frauenbild, NSDAP, Adolf Hitler, Propaganda, Volksgemeinschaft, Frauenarbeit, Rüstungsindustrie, KZ Ravensbrück, Mutterkreuz, Rolle der Frau, Gender, Ideologie, Kriegswirtschaft, Antisemitismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der gesellschaftlichen und politischen Stellung der Frau im Nationalsozialismus und untersucht das Spannungsfeld zwischen ideologischem Anspruch und der Alltagswirklichkeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Schwerpunkte sind die NS-Frauenideologie, der Einfluss Hitlers, gesellschaftliche Rollenzuschreibungen, Mode als politisches Mittel, der Wandel von der Hausfrau zur Arbeitskraft im Krieg sowie die Unterdrückung im KZ Ravensbrück.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie das NS-Regime versuchte, das Leben der Frau durch Ideologie und Propaganda zu steuern und welche Auswirkungen dies auf ihre soziale, berufliche und politische Existenz hatte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse, bei der historische Dokumente, zeitgenössische Aussagen und wissenschaftliche Sekundärliteratur ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden nacheinander die Aspekte der NS-Frauenideologie, die Rolle Hitlers, Vorgaben im Bereich der Kleiderordnung, die staatlich forcierte Mutterrolle, die Notwendigkeit der Frau im Arbeitseinsatz und letztlich die Verfolgung in Frauen-KZ detailliert beleuchtet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Nationalsozialismus, Frauenbild, Ideologie, Mutterrolle, Kriegswirtschaft und KZ Ravensbrück.

Wie wurde das Bild des "Mutterkreuzes" in dieser Arbeit bewertet?

Das Mutterkreuz wird als staatliches Instrument zur Förderung der Geburtenrate und als Anreiz-System im Rahmen der Rassenideologie dargestellt, wobei auch die negativen Konsequenzen bei nicht erfüllten Kriterien aufgezeigt werden.

Welche Diskrepanz gab es zwischen der offiziellen Ideologie und der Realität der Frauenarbeit?

Während das NS-Regime die Frau eigentlich aus dem Erwerbsleben verdrängen wollte, führte der kriegsbedingte Mangel an männlichen Arbeitskräften dazu, dass Frauen massiv in die Rüstungsproduktion integriert werden mussten.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Rolle der Frau in der NS-Zeit
Note
1,7
Autor
Elisa Deppert (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
15
Katalognummer
V1472139
ISBN (PDF)
9783389023402
ISBN (Buch)
9783389023419
Sprache
Deutsch
Schlagworte
NS-Zeit Frauenrolle Frauen Rolle der Frau Mutterkreuz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Elisa Deppert (Autor:in), 2023, Die Rolle der Frau in der NS-Zeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1472139
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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