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Kreatives Sozialmanagement. Kreatives (laterales) Denken als Kompetenz für Führungskräfte in der Sozialen Arbeit

Title: Kreatives Sozialmanagement. Kreatives (laterales) Denken als Kompetenz für Führungskräfte in der Sozialen  Arbeit

Term Paper , 2023 , 22 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Joscha Winkhardt-Enz (Author)

Social Work
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Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung des kreativen (lateralen) Denkens für Führungskräfte in der Sozialen Arbeit in einer sich ständig verändernden Geschäftswelt. In einer zunehmend komplexen und schnelllebigen Welt ist es entscheidend, dass Führungskräfte über Problemlösungsfähigkeiten und kontextsensitives Handeln verfügen, um den Herausforderungen der Arbeitswelt angemessen zu begegnen. Dabei stellt das Lösen komplexer Problemlagen eine besondere Herausforderung im Management und Leadership sozialer Organisationen dar, welche durch Kreativität als Lösungsansatz angegangen werden kann. Nach einem theoretischen Hintergrund zur Führung und zum Management sozialer Organisationen wurde die Bedeutung von Kreativität in diesem Kontext behandelt.

In der heutigen Geschäftswelt sind Führungskräfte von sozialen Organisationen mit zunehmend komplexen und dynamischen Gegebenheiten konfrontiert. Diese Gegebenheiten, wie beispielsweise der anhaltende Fachkräftemangel, die Ökonomisierung und Digitalisierung der Sozialen Arbeit oder die Covid-19-Pandemie werden oft als komplexe Problemlagen beschrieben. Das World Economics Forum erhob in seinen letzten beiden Berichten, dass das Lösen von komplexen Problemlagen zur wichtigsten Schlüsselqualifikation gehört, die das gegenwärtige und zukünftige Management benötigt, um den Dilemmas und Widersprüchen, denen die Soziale Arbeit ausgesetzt ist, zu begegnen.

Um Problemlösungsprozesse erfolgreich zu gestalten, brauchen Führungskräfte eine Vielzahl von Fähigkeiten. Ziel dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, ob kreatives (laterales) Denken eine wichtige Fähigkeit für Führungskräfte in der Sozialen Arbeit ist, um sich in einer sich ständig verändernden Geschäftswelt erfolgreich zu behaupten. Dabei wird untersucht, ob kreatives (laterales) Denken einen Beitrag zur Bewältigung komplexer Probleme leisten kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Leiten und Führen von Organisationen

2.1 Funktionen und Aufgaben

2.2 Kompetenzen

2.3 Die Herausforderung mit den komplexen Problemlagen

3 Kreativität als Lösungsansatz von komplexen Problemlagen

3.1 Zu den Begriffen „kreativ“ und „Kreativität“

3.2 Angewandte Kreativität

3.2.1 Kreativitätstechniken

3.2.2 Vertikales und laterales Denken

3.2.3 Laterales Denken als Konzept

3.3 Kreatives (laterales) Denken für Führungskräfte

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung von kreativem, lateralen Denken als zentrale Kompetenz für Führungskräfte in der Sozialen Arbeit, um in einem zunehmend komplexen und dynamischen Umfeld erfolgreich agieren zu können und effektive Lösungen für schwierige Problemlagen zu entwickeln.

  • Grundlagen des Leitens und Führens in sozialen Organisationen
  • Herausforderungen durch komplexe Problemlagen in der heutigen Arbeitswelt
  • Abgrenzung und Anwendung von kreativen Techniken und lateralem Denken
  • Bedeutung von kreativem Denken zur Steigerung der Problemlösungskapazität

Auszug aus dem Buch

3.2.2 Vertikales und laterales Denken

Neben der gezielten Anwendung von Kreativitätstechniken ist es wichtig, unterschiedliche Denkstile zu kennen und zu differenzieren, um diese schließlich bewusst einsetzen zu können. Bornemann und Schneider (vgl. 2022, S. 196) betonen, dass das Gehirn bei unerwarteten Situationen, wie bei der Konfrontation mit den komplexen Problemen, überlastet werden kann. Grund hierfür ist, dass bekannte Muster keine logische Lösung zulassen. In diesem Fall muss die Lösung aufgeschoben und nach alternativen Wegen gesucht werden. Dabei eignen sich vor allem zwei Denkstile: das vertikalen und das laterale Denken (vgl. Hauschildt et al. 2023, S. 264).

Vertikales Denken: Das vertikale Denken erfolgt innerhalb erprobter Denkbahnen und Wissensgrenzen und ist oft selektiv, analytisch und durch logisch aufeinander aufbauende Schritte gekennzeichnet. Es bewegt sich in der Regel nur in eine vorgegebene Richtung und wählt dabei den offensichtlichsten und vermeintlich erfolgversprechendsten Weg. Dieser Ansatz ist besonders nützlich, wenn eine klare Struktur und ein bekanntes Problem vorliegen, bei dem eine schrittweise Analyse der Informationen erforderlich ist (vgl. Luther 2020, S. 70). Ein gutes Beispiel für vertikales Denken ist Mathematik. Mathematische Probleme und Aufgabestellungen werden nach bestimmten Mustern gelöst. Jeder Schritt muss logisch und korrekt sein, wobei die Schritte aufeinander aufbauen und nicht übersprungen werden können (vgl. Islami 2013, S. 12). In seinem Buch "Intelligence is not enough" betont De Bono (vgl. 2007, S. 2) die Begrenzungen des vertikalen Denkens bei komplexen Problemen, da es den Menschen dazu verleitet, bekannte Lösungsmethoden immer wieder auf ähnliche Problemstellungen anzuwenden. Dies ist auf die Funktionsweise des Gehirns zurückzuführen und kann bei ungewöhnlichen Problemen zu Einschränkungen bei der Problemlösung führen. Um solche Probleme zu lösen, hat De Bono das laterale Denken entwickelt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Forschungsfrage nach der Relevanz von kreativem Denken für Führungskräfte in der Sozialen Arbeit und beschreibt den Aufbau der Arbeit.

2 Leiten und Führen von Organisationen: Dieses Kapitel erläutert die Rollen von Führungskräften, deren Kompetenzen und die spezifischen Herausforderungen durch zunehmend komplexe Problemlagen in sozialen Organisationen.

3 Kreativität als Lösungsansatz von komplexen Problemlagen: Dieser Teil definiert Kreativität, stellt verschiedene Kreativitätstechniken vor, differenziert zwischen vertikalem und lateralem Denken und diskutiert deren Nutzen für das Sozialmanagement.

4 Fazit: Das Fazit beantwortet die Forschungsfrage positiv und betont die Notwendigkeit, kreatives Denken als Kernkompetenz in Aus- und Weiterbildung von Sozialmanagern zu verankern.

Schlüsselwörter

kreatives Denken, laterales Denken, Sozialmanagement, Führungskräfte, Soziale Arbeit, Problemlösefähigkeit, komplexe Problemlagen, Innovation, Entscheidungsfähigkeit, Management, Leadership, organisationale Entwicklung, Kreativitätstechniken, De-Bono-Hüte-Methode, Problemlösungsprozesse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle des kreativen, insbesondere des lateralen Denkens, als essenzielle Kompetenz für Führungskräfte in der Sozialen Arbeit im Kontext einer sich ständig verändernden Geschäftswelt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Anforderungen an das Management in sozialen Organisationen, die Definition und Klassifizierung von Kreativität sowie die praktische Anwendung von Denkmethoden zur Problemlösung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es zu untersuchen, ob kreatives (laterales) Denken eine wichtige Fähigkeit für Führungskräfte in der Sozialen Arbeit ist, um in komplexen Umgebungen erfolgreich bestehen zu können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche zu den Grundlagen des Sozialmanagements sowie zu Theorien der angewandten Kreativität.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen zu Aufgaben und Kompetenzen im Sozialmanagement gelegt, komplexe Problemlagen identifiziert und Konzepte der angewandten Kreativität, wie etwa das laterale Denken, analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind kreatives Denken, laterales Denken, Sozialmanagement, soziale Organisationen, Problemlösefähigkeit und Führungskompetenz.

Warum wird das "vertikale Denken" von Edward de Bono kritisiert?

De Bono kritisiert, dass vertikales Denken bei komplexen, neuartigen Problemen nur dazu führt, bekannte, aber unzureichende Muster anzuwenden, anstatt nach alternativen, innovativen Wegen zu suchen.

Was genau ist die 6-Denkhüte-Methode?

Es ist eine Technik von Edward de Bono, die sechs verschiedene Perspektiven durch "Hüte" symbolisiert, um eine strukturierte Betrachtung und Entscheidungsfindung zu komplexen Problemen aus verschiedenen Blickwinkeln zu ermöglichen.

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Details

Title
Kreatives Sozialmanagement. Kreatives (laterales) Denken als Kompetenz für Führungskräfte in der Sozialen Arbeit
College
University of Applied Sciences Koblenz
Grade
1,0
Author
Joscha Winkhardt-Enz (Author)
Publication Year
2023
Pages
22
Catalog Number
V1472304
ISBN (PDF)
9783389021477
ISBN (Book)
9783389021484
Language
German
Tags
Kreatives Denken Laterales Denken Management Leadership sozialer Organisationen Problemlösefähigkeit Soziale Arbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Joscha Winkhardt-Enz (Author), 2023, Kreatives Sozialmanagement. Kreatives (laterales) Denken als Kompetenz für Führungskräfte in der Sozialen Arbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1472304
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