Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Klassische Philologie / Altertum

Pompeius als consul sine collega. Die Annäherung des Gnaeus Pompeius Magnus an den Senat

Titel: Pompeius als consul sine collega. Die Annäherung des Gnaeus Pompeius Magnus an den Senat

Hausarbeit , 2024 , 14 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Anna Ernst (Autor:in)

Klassische Philologie / Altertum
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das kollegiale Konsulat galt als das höchste politische und militärische Amt der Magistratur der Verfassung der Römischen Republik. Gnaeus Pompeius Magnus ernannte man im Jahre 52 v. Chr. zum consul sine collega. Ihm wurden somit diktatorische Vollmachten anvertraut.
Pompeius galt als einer der herausragendsten militärischen Feldherren seiner Zeit. Über seine Tätigkeiten als Politiker gibt es allerdings gespaltene Meinungen. Die folgende Arbeit beleuchtet die politischen Tätigkeiten des Pompeius und die damit verbundene Annäherung an den Senat und ermittelt die Gründe für die Ernennung des Pompeius zum alleinigen Konsul durch den Senat.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die res publica zur Zeit des Pompeius

3. Pompeius in den Jahren 54 bis 52 v. Chr.

3.1 Die Annäherung des Pompeius an den Senat

3.2 consul sine collega

4. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die politischen Aktivitäten des Gnaeus Pompeius Magnus zwischen 54 und 52 v. Chr. und analysiert die Hintergründe seiner Annäherung an den Senat, die schließlich in seiner Ernennung zum consul sine collega gipfelte.

  • Struktur und Funktionen der Ämter der römischen Republik
  • Die politische Entfremdung zwischen Caesar und Pompeius
  • Die Rolle des Senats bei der Machtverschiebung hin zu Pompeius
  • Analyse des consul sine collega als Ausnahmeamt zur Krisenbewältigung

Auszug aus dem Buch

3.1 Die Annäherung des Pompeius an den Senat

Nach seinem zweiten Konsulat im Jahre 55 v. Chr. blieb Pompeius als Prokonsul seiner spanischen Provinzen weiterhin in der Nähe der Hauptstadt Rom und ließ Hispanien durch Legaten verwalten. Caesar hielt sich währenddessen in Gallien auf, da seine Verwaltung Galliens um fünf Jahre verlängert wurde und ihm eine Bewerbung um das Konsulat in Abwesenheit zugesagt wurde. Pompeius konnte somit, anders als Caesar, in der Nähe des politischen Zentrums sein und dort als engagierter Politiker auftreten. Noch galten die zwei Politiker durch ihr Triumvirat und dem Ehebündnis zwischen Pompeius und der Tochter Caesars im Jahre 59 v. Chr. als politisch und verwandtschaftlich verbündet. Im September des Jahres 54 v. Chr. starb die Tochter Caesars und die geliebte Ehefrau des Pompeius im Kindbett. Durch jenen Vorfall zerriss die verwandtschaftliche Bindung, welche durch ihren Bruch der Entfremdung von Caesar förderlich war. Nach Plutarch war diese geknüpfte Verwandtschaft nur ausgenutzt worden und alles andere als freundschaftlich und verdeckte die Herrschsucht der beiden Politiker. Auch die außerordentlichen militärischen Erfolge Caesars in Gallien mussten bedrohend und einschüchternd gewirkt haben. Ebenso löste sich ein Jahr darauf das Triumvirat, das letzte offizielle politische Bündnis der beiden Politiker, auf.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Thema, den zeitlichen Rahmen (54–52 v. Chr.) und die Relevanz der Quellen für die Untersuchung der politischen Entwicklung des Pompeius.

2. Die res publica zur Zeit des Pompeius: Dieses Kapitel erläutert die verfassungsrechtlichen Grundlagen und das Spannungsfeld zwischen den politischen Gruppen der populares und optimates.

3. Pompeius in den Jahren 54 bis 52 v. Chr.: Das Kapitel analysiert die zunehmende Distanz zu Caesar und die daraus resultierende Annäherung des Pompeius an den Senat vor dem Hintergrund der instabilen Lage in Rom.

3.1 Die Annäherung des Pompeius an den Senat: Hier werden die konkreten Ereignisse, wie der Tod Julias und die Auflösung des Triumvirats, sowie die strategische Positionierung des Pompeius innerhalb der Senatspartei detailliert dargestellt.

3.2 consul sine collega: Dieser Teil befasst sich mit der verfassungsrechtlichen Einordnung und der praktischen Umsetzung des althergebrachten, aber modifizierten Amtes des alleinigen Konsuls angesichts der bestehenden Anarchie.

4. Fazit: Das Fazit fasst die politischen Beweggründe zusammen und bewertet die Ernennung des Pompeius als notwendiges, wenn auch problematisches Kriseninstrument des Senats.

Schlüsselwörter

Römische Republik, Pompeius, Gnaeus Pompeius Magnus, Caesar, Senat, Konsulat, consul sine collega, Triumvirat, Optimaten, Populares, Politik, Krisenbewältigung, Diktatur, res publica, Machtkampf.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das übergeordnete Thema dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der politischen Entwicklung des Pompeius im Zeitraum von 54 bis 52 v. Chr. und seiner Transformation zum Verbündeten des Senats.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die Verfassung der Römischen Republik, die Auflösung des Triumvirats und die politische Neuorientierung des Pompeius.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Gründe für die Ernennung des Pompeius zum consul sine collega durch den Senat zu ermitteln und politikgeschichtlich einzuordnen.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer quellenkritischen Analyse klassischer historiographischer Werke, insbesondere von Plutarch, Cicero und Caesar, ergänzt durch moderne Forschungsliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Entfremdung zwischen Pompeius und Caesar, die zunehmende Instabilität in Rom und die strategischen Entscheidungen, die zur Einrichtung des außergewöhnlichen Konsulats führten.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind consul sine collega, Pompeius, Senat, römische Verfassung und der Machtkonflikt mit Caesar.

Welche Rolle spielte der Tod der Julia für Pompeius?

Der Tod bedeutete das Ende der verwandtschaftlichen Bindung zu Caesar, was die Entfremdung beschleunigte und neue politische Handlungsspielräume für eine Annäherung an den Senat eröffnete.

Warum lehnte Pompeius zu einem früheren Zeitpunkt die Diktatur ab?

Aufgrund der negativen Erinnerungen an die Diktatur unter Sulla war der Begriff politisch schwer belastet, weshalb man sich für die Form des alleinigen Konsulats entschied, um Stabilität ohne soziale Ächtung zu erreichen.

Warum unterstützten die Optimaten den Pompeius?

Sie sahen in ihm das "geringere Übel" gegenüber Caesar und nutzten seine militärische Präsenz, um die öffentliche Ordnung wiederherzustellen und Caesar politisch zu kontrollieren.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Pompeius als consul sine collega. Die Annäherung des Gnaeus Pompeius Magnus an den Senat
Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel  (Klassische Altertumskunde)
Veranstaltung
Proseminar
Note
2,3
Autor
Anna Ernst (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2024
Seiten
14
Katalognummer
V1472948
ISBN (PDF)
9783389021651
ISBN (Buch)
9783389021668
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gnaeus Pompeius Magnus, Julius Caesar, Senat, Konsulat, alleiniges Konsulat, Bürgerkrieg, 54 v. Chr, Triumvirat, Römische Verfassung, res publica
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anna Ernst (Autor:in), 2024, Pompeius als consul sine collega. Die Annäherung des Gnaeus Pompeius Magnus an den Senat, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1472948
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  14  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum