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Gendersensible Pädagogik. Die Rolle männlicher Fachkräfte in Kitas und ihre Bedeutung für die frühkindliche Entwicklung

Titel: Gendersensible Pädagogik. Die Rolle männlicher Fachkräfte in Kitas und ihre Bedeutung für die frühkindliche Entwicklung

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2018 , 19 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Kindergarten, Vorschule, frühkindl. Erziehung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Rolle männlicher Fachkräfte in der frühkindlichen Bildung und Erziehung in Kindertageseinrichtungen (Kitas). In vielen westlichen Gesellschaften, so auch in Deutschland, dominieren Frauen nach wie vor den Erzieherberuf. Dieser Umstand wirft Fragen auf, wie Geschlechterrollen in pädagogischen Berufen wahrgenommen und welche Auswirkungen dies auf die Entwicklung der Kinder hat. Die Berufswahl zeigt, dass traditionelle Geschlechterrollen weiterhin präsent sind: Männer bevorzugen technische und handwerkliche Berufe, während Frauen in sozialen und erzieherischen Berufen überrepräsentiert sind.

In der Arbeit wird zunächst der Begriff „Gender“ und das Konzept „Gender Mainstreaming“ definiert, um ein theoretisches Verständnis der Geschlechterrollen und ihrer Bedeutung in verschiedenen gesellschaftlichen Kontexten zu schaffen. Es wird untersucht, wie das Gender Mainstreaming in Kitas umgesetzt wird und welche Maßnahmen ergriffen werden, um eine gerechte Geschlechterverteilung zu erreichen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem historischen Wandel des Erzieherberufs, insbesondere darauf, warum dieser traditionell als „Frauenberuf“ betrachtet wird und wie sich diese Sichtweise im Laufe der Zeit verändert hat. Hierbei wird auch die aktuelle Situation und die Herausforderungen, denen Männer in Kitas begegnen, analysiert.

Im dritten Teil der Arbeit wird untersucht, welchen Einfluss männliche Erzieher auf die kindliche Entwicklung haben. Dabei wird darauf eingegangen, wie die Präsenz von Männern in Kitas sowohl auf Jungen als auch auf Mädchen wirkt und wie sie das Rollenverständnis der Kinder beeinflussen können.

Abschließend wird ein Fazit gezogen, welches die gewonnenen Erkenntnisse zusammenfasst und mögliche Perspektiven für die Zukunft aufzeigt. Ziel der Arbeit ist es, die Bedeutung einer ausgewogenen Geschlechterverteilung in Kitas herauszustellen und die positiven Effekte einer solchen Balance auf die Entwicklung der Kinder zu beleuchten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. „Gender“ und „Gender Mainstreaming“

2.1 Gender Mainstreamig-Ansatz in Kitas

3. Der historische Blick auf das Berufsbild der Erziehung

3.1 Mehr Männer in Kitas

3.2 Einfluss auf die kindliche Entwicklung

4. Fazit

5. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung männlicher Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen im Kontext der frühkindlichen Entwicklung und des Gender Mainstreaming-Ansatzes. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, welchen Einfluss die Präsenz von Männern auf die Identitätsbildung und die Geschlechterrollen von Kindern hat, insbesondere vor dem Hintergrund eines historisch gewachsenen, weiblich dominierten Erzieherberufs.

  • Historische Entwicklung und Wandel des Erzieherberufs
  • Stellenwert und Zielsetzung des Gender Mainstreaming in Kitas
  • Herausforderungen bei der Integration männlicher Fachkräfte
  • Einfluss männlicher Bezugspersonen auf die kindliche Entwicklung
  • Rolle von Jungen und Mädchen in geschlechtsspezifischen Bildungsprozessen

Auszug aus dem Buch

3.2 Einfluss auf die kindliche Entwicklung

Die Jungen verbringen, genauso wie die Mädchen, überwiegend in der Woche ihre Zeit in Kitas. Wie bereits in dem vorigen Kapitel deutlich wurde, sind der größte Teil der Fachkräfte in Kitas Frauen, Männer sind nur zu einem geringen Anteil bzw. kaum in diesem Berufsbereich präsent. Durch die Aufnahme des Gender Mainstreaming-Ansatzes in die Förderrichtlinien des Kinder- und Jugendplans des Bundes (KJP) soll eine Gleichberechtigung der Geschlechter gewährleistet werden (vgl. DJI, o.J., o.S), was bereits ausführlich im zweiten Kapitel dargestellt wurde. Jedoch stellt sich hier die Frage, ob in Kitas tatsächlich geschlechtsbewusst gehandelt wird und entsprechende Aktivitäten angeboten werden sowie darüber hinaus, ob sowohl die Mädchen, als auch die Jungen die gleichmäßigen Möglichkeiten bekommen, ihre eigene Geschlechtsidentität zu entwickeln.

Laut der Studie Männliche Fachkräfte in Kindertagesstätten gewann die pädagogische Arbeit durch die Integration der männlichen Fachkräfte an Wert. Nicht nur die Kitaleitungen und Fachkräfte sind der Meinung, dass sich die vielfältigen Angebote für die Kinder erhöhen, auch die Eltern schließen sich ebenfalls dazu an (vgl. BMFSFJ, o.J., S. 55). Blase-Geiger (vgl. 2000, S. 21 ff.) geht davon aus, dass jegliche Aktivitäten bzw. Projekte der Erzieher (Männer) sowohl bei den Jungen, als auch bei den Mädchen besonders positiv ankommen. Überraschend ist beispielsweise bei dem Fußballspiel im Verhältnis zu Erzieherinnen besonders zu erkennen (ebd.). Hier sind die Begeisterung und die Freude der Kinder definitiv höher. Dies ist aber ebenso bei der Bücherbetrachtung, beim Backen und bei Rollenspielen deutlich zu sehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Unterrepräsentanz von Männern im Erzieherberuf und führt in die Problematik sowie die Relevanz der Untersuchung im Kontext des Gender Mainstreaming ein.

2. „Gender“ und „Gender Mainstreaming“: Dieses Kapitel definiert die grundlegenden Begriffe und erläutert die politische Entstehung sowie das Ziel des Gender Mainstreaming-Konzepts.

2.1 Gender Mainstreamig-Ansatz in Kitas: Hier wird die praktische Umsetzung des Konzepts in Kindertagesstätten und die notwendigen Voraussetzungen für eine geschlechtsbewusste pädagogische Arbeit diskutiert.

3. Der historische Blick auf das Berufsbild der Erziehung: Das Kapitel zeichnet die historische Entwicklung des Erzieherberufs nach, insbesondere die Entstehung des Bildes vom „Frauenberuf“.

3.1 Mehr Männer in Kitas: Dieser Abschnitt analysiert die aktuelle Situation männlicher Fachkräfte, die statistische Entwicklung ihrer Präsenz sowie bestehende Barrieren bei der Berufswahl.

3.2 Einfluss auf die kindliche Entwicklung: Hier wird untersucht, wie sich die Präsenz männlicher Fachkräfte auf das Sozialverhalten, die Interessen und die Identitätsbildung der Kinder auswirkt.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer geschlechtsbewussten pädagogischen Begleitung durch ein gemischtes Team.

5. Literaturverzeichnis: Das Verzeichnis listet sämtliche verwendeten Quellen und Studien auf, die der theoretischen Fundierung der Arbeit dienen.

Schlüsselwörter

Gender Mainstreaming, Erzieherberuf, Geschlechtsidentität, männliche Fachkräfte, Kindertagesstätte, frühkindliche Erziehung, Geschlechterrollen, Pädagogik, Chancengleichheit, Sozialisation, Rollenklischees, frühkindliche Bildung, geschlechtsbewusste Erziehung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert die Unterrepräsentanz von Männern im Erzieherberuf und untersucht, wie männliche Fachkräfte die frühkindliche Entwicklung beeinflussen und zum Abbau von Rollenklischees beitragen können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Zu den Schwerpunkten zählen die geschichtliche Entwicklung des Erzieherberufs, die Bedeutung und Umsetzung des Gender Mainstreaming-Ansatzes sowie die Auswirkungen geschlechterheterogener Teams auf Kinder.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die Bedeutung männlicher Fachkräfte für die Identitätsentwicklung von Kindern zu bestimmen und Wege aufzuzeigen, wie Kitas geschlechtsbewusster agieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sowie der Auswertung bestehender Studien zur Situation von männlichen Fachkräften in deutschen Kindertageseinrichtungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung, die historische Betrachtung des Berufsbildes, die Analyse des aktuellen Männeranteils in Kitas sowie die Untersuchung der Einflüsse auf die frühkindliche Entwicklung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Besonders prägend sind Begriffe wie Gender Mainstreaming, Geschlechtsidentität, männliche Fachkräfte und pädagogische Professionalisierung.

Warum wird speziell der historische Verlauf des Erzieherberufs betrachtet?

Dies ist notwendig, um das tief verwurzelte Verständnis vom „Frauenberuf“ zu analysieren und nachzuvollziehen, warum gesellschaftliche Strukturen die Integration von Männern in diesen Bereich erschweren.

Welche Bedeutung kommt dem „Gender Mainstreaming“ im Kita-Alltag zu?

Es dient dazu, eine Umgebung zu schaffen, in der Kinder unabhängig von traditionellen Rollenbildern eigene Interessen entdecken und ihre Identität entwickeln können, wobei das gesamte Team in die Pflicht genommen wird.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gendersensible Pädagogik. Die Rolle männlicher Fachkräfte in Kitas und ihre Bedeutung für die frühkindliche Entwicklung
Hochschule
Hochschule Emden/Leer
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
19
Katalognummer
V1473050
ISBN (PDF)
9783389023952
ISBN (Buch)
9783389023969
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gendersensible pädagogik rolle fachkräfte kitas bedeutung entwicklung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2018, Gendersensible Pädagogik. Die Rolle männlicher Fachkräfte in Kitas und ihre Bedeutung für die frühkindliche Entwicklung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1473050
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Leseprobe aus  19  Seiten
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