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Unterrichtsskizze für den Deutschunterricht für die 1. Klasse. Laut- und Buchstabeneinführung des Buchstabens "W"

Title: Unterrichtsskizze für den Deutschunterricht für die 1. Klasse. Laut- und Buchstabeneinführung des Buchstabens "W"

Internship Report (Pre-University) , 2021 , 40 Pages

Autor:in: Olivia Härtel (Author)

Didactics for the subject German - Miscellaneous
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Der Praktikumsbericht thematisiert das vierwöchige Blockpraktikum A an einer Grundschule und beinhaltet eine in diesem Rahmen geplante und durchgeführte Unterrichtsskizze für den Deutschunterricht. Gemäß des sächsischen Lehrplanes an Grundschulen für das Schulfach Deutsch wird sich innerhalb des ersten Schuljahres etwa 90 Unterrichtsstunden lang dem Lernbereich des Schriftspracherwerbes zugewendet, worunter es unter anderem zählt, dass die Lernenden den Aufbau der Schriftsprache zu beherrschen erlernen. Im Zuge dessen handelt es sich bei dem Stundenthema um eine Laut- bzw. Buchstabeneinführung, nämlich die des "W", welche der Lerngruppe mit den ihnen schon vertrauten Lernmethoden – einer selbstständigen Freiarbeit anhand einer Lernstraße – vermittelt werden soll.

Aufgrund der in dieser Unterrichtsstunde aktuellen Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Aussetzung der Schulpflicht sind von ursprünglich 22 Lernenden nur 12 anwesend. Die anderen Kinder bearbeiten die gegebenen Aufgaben von zu Hause aus. Alterstechnisch lässt sich sagen, dass es sich um eine erste Klasse handelt, deren Lernende zwischen sechs und sieben Jahren alt sind. Der geplante Unterricht findet an einem Montagmorgen in der ersten Stunde statt, welche von 07:45 Uhr bis 08:30 Uhr an-dauert. Genutzt werden können und sollen dafür das Piri-Arbeitsheft mitsamt Anlauttabelle. Außerdem bieten die Räumlichkeiten eine normale sowie eine interaktive Tafel mit funktionsfähiger Internetverbindung. Für die Lernstraße, welche vorn an der Tafel angezeichnet ist, stehen ferner laminierte Figuren zur Verfügung, die die Lernenden zuvor gebastelt haben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Schulerkundung

1.1. Beschreibung des Lernortes – Die Grundschule

1.2. Beschreibung der Lerngruppe

2. Beobachtung von einem ausgewählten Schüler oder einer ausgewählten Schülerin

2.1. Vorstellung eines ausgewählten Schülers oder einer ausgewählten Schülerin auf Basis fokussierter Beobachtungen

2.2. Wissenschaftliche Interpretation der fokussierten Beobachtungen

2.3. Pädagogische Folgerungen

3. Unterrichtsskizze

3.1. Verortung der Unterrichtsreihe und des Stundenthemas

3.2. Darlegung der relevanten unterrichtlichen Voraussetzungen

3.3. Lernziele im Rahmen des unterrichtlichen Lernprozesses

3.4. Graphische Verlaufsplanung des unterrichtlichen Lernprozesses

4. Reflexion zu den Lernerfahrungen im Unterricht

4.1. Reflexion der Bedingungen des eigenen Unterrichtes

4.2. Reflexion des eigenen Unterrichtes auf Grundlage der Beobachtung des Schülers oder der Schülerin

4.3. Reflexion des eigenen Unterrichtes im Sinne der Entwicklungslogischen Didaktik

4.4. Reflexion der Rolle der Lehrkraft

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, durch eine grundschulpädagogische Analyse den Lernprozess eines Schülers mit vermuteter Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) in den Kontext von Unterrichtsgestaltung und Klassenklima zu setzen, um förderliche pädagogische Rahmenbedingungen zu identifizieren.

  • Schulische Rahmenbedingungen und Lernumgebung einer Grundschule
  • Analyse von Leistungs- und Verhaltensauffälligkeiten eines Schülers
  • Anwendung der entwicklungslogischen Didaktik auf den inklusiven Unterricht
  • Die Rolle der Kooperation zwischen Elternhaus und Lehrkraft
  • Evaluation von Methoden zur Lernstrukturierung und Motivation

Auszug aus dem Buch

1.1. Beschreibung des Lernortes – Die Grundschule

Nunmehr schon seit 29 Jahren existiert die staatliche Grundschule , welche fest in der Trägerschaft verankert ist und darüber hinaus mit einem offenen Ganztagesangebot brilliert. Gelegen ist die im Jahr 2009 generalüberholte Grundschule in und umfasst somit die folgenden Einzugsgebiete:

Die baulichen Bedingungen sowie die moderne Ausstattung des ebenerdigen und barrierefreien Gebäudekomplexes bieten den Lernenden nicht nur zwei großflächige Turnhallen und neue Außensportanlagen, sondern integrieren sie auch Kinder mit körperlichen Behinderungen, wie beispielsweise Rollstuhlfahrer oder Rollstuhlfahrerinnen, und Lernende mit Hörschädigungen, da einige Klassenzimmer seitjeher mit einer Hörschleife ausgestattet sind. Hinzu kommt, dass sich unmittelbar an die Grundschule ein Hort in Trägerschaft des Kinderschutzbundes angliedert, mit welchem ein direkter Kooperationsvertrag besteht.

Aktuell füllen vier Jahrgangsstufen mit jeweils drei Klassen das Schulgebäude mit Leben und erfordern den engagierten Einsatz von 14 Klassenlehrerinnen sowie einem Klassenlehrer. Zudem sind an der Grundschule drei weitere Lehrerinnen, eine Beratungslehrerin und ein Referendar tätig. Üblicherweise beginnt der klassische Schulalltag für die Lernenden mit dem Einlass in das Schulgebäude, der jeden Morgen um 07:30 Uhr stattfindet. In der Regel folgt das Stundenklingeln dann nur eine Viertelstunde später, nämlich gegen 07.45 Uhr. Die Anzahl der Stunden variiert innerhalb der differenten Jahrgangsstufen deutlich, dennoch geht der Unterricht nie länger als bis zur sechsten Stunde, welche um 13.40 Uhr ihr Ende findet.

Zusammenfassung der Kapitel

Schulerkundung: Das Kapitel beschreibt die räumliche, sächliche und personelle Ausstattung der Grundschule sowie deren pädagogisches Leitbild.

Beobachtung von einem ausgewählten Schüler oder einer ausgewählten Schülerin: Hier wird das spezifische Lern- und Sozialverhalten eines Schülers mit ADHS-Verdacht detailliert dargelegt und wissenschaftlich sowie psychosozial interpretiert.

Unterrichtsskizze: Dieses Kapitel verortet das konkrete Stundenthema (Buchstabeneinführung) im Lehrplan und skizziert die methodischen Voraussetzungen sowie Lernziele.

Reflexion zu den Lernerfahrungen im Unterricht: Der Autor reflektiert das eigene pädagogische Handeln, die Wirksamkeit der Freiarbeitsmethode für den beobachteten Schüler sowie die eigene Rolle als Lehrkraft im Praktikum.

Schlüsselwörter

Grundschule, Inklusion, ADHS, Freiarbeit, Unterrichtsplanung, Klassenklima, Lernziel, Schriftspracherwerb, Entwicklungslogische Didaktik, Elternkooperation, Sonderpädagogischer Förderbedarf, Lernbegleitung, Differenzierung, Motivation, Grundschulpädagogik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Beobachtung und Analyse eines Grundschülers, bei dem Anzeichen einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung vorliegen, und leitet daraus pädagogische Handlungsoptionen ab.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Lernvoraussetzungen in einer Grundschulklasse, die Analyse von ADHS-Symptomen im schulischen Alltag sowie die methodische Gestaltung von Unterricht zur Förderung individueller Lernwege.

Welches Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, Unterrichtskonzepte zu hinterfragen und anzupassen, um Kindern mit besonderem Förderbedarf innerhalb einer heterogenen Lerngruppe eine bestmögliche Teilhabe und Lernentwicklung zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine direkte Beobachtung (Fallstudie) mit Protokollierung eingesetzt, ergänzt durch eine wissenschaftliche Interpretation auf Basis entwicklungslogischer Didaktik und aktueller Schulratgeber.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Beobachtungsphase, eine detaillierte Unterrichtsskizze für eine Deutschstunde sowie die kritische Reflexion des eigenen Lehrerhandelns.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Inklusion, ADHS, Freiarbeit, Entwicklungslogische Didaktik, Differenzierung und Lehrer-Eltern-Kooperation.

Welche Rolle spielt das Elternhaus für den Schüler Emil?

Das Elternhaus hat laut Analyse einen maßgeblichen Einfluss, da Emils Verhalten stark durch die familiäre Situation (Überforderung der Mutter, sozioökonomische Faktoren) stabilisiert oder erschwert wird.

Warum ist die Freiarbeit für den Schüler Emil problematisch?

Emil ist mit der Offenheit und dem Fehlen kleinschrittiger Strukturen in der Freiarbeit überfordert, was ohne externe Lernbegleitung zu Arbeitsverweigerung führt.

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Details

Title
Unterrichtsskizze für den Deutschunterricht für die 1. Klasse. Laut- und Buchstabeneinführung des Buchstabens "W"
College
Dresden Technical University  (Institut für Erziehungswissenschaft)
Course
Vorlesung: Orientierungswissen Erziehungswissenschaft
Author
Olivia Härtel (Author)
Publication Year
2021
Pages
40
Catalog Number
V1473137
ISBN (PDF)
9783389054185
Language
German
Tags
Pädagogik Erziehungswissenschaft Praktikumsbericht Schule Grundschule Blockpraktikum A
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Olivia Härtel (Author), 2021, Unterrichtsskizze für den Deutschunterricht für die 1. Klasse. Laut- und Buchstabeneinführung des Buchstabens "W", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1473137
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