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Empirische Studie zur Nutzung von digitalen Services zum Vermögens-Tracking in Deutschland

Title: Empirische Studie zur Nutzung von digitalen Services zum Vermögens-Tracking in Deutschland

Scientific Study , 2023 , 23 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Die rasante Entwicklung digitaler Technologien hat in den letzten Jahren eine transformative Wirkung auf verschiedene Lebensbereiche ausgeübt, insbesondere auch auf den Finanzsektor. In diesem Zusammenhang gewinnt die Nutzung digitaler Finanztechnologien, sogenannter FinTechs, immer mehr an Bedeutung. Ein Beispiel dafür ist die Marktdurchdringung von Smartphone-Apps der meisten Banken, die rasche Akzeptanz von Neobrokern oder die Investition in Kryptowährungen und digitale Vermögenswerte. Laut einer Studie des YouGov nutzen bereits 59% der Deutschen eine Banking-App zur Verwaltung ihrer Finanzen (YouGov, 2022). Die besagte Studie untersuchte neben der Verbreitung von Banking-Apps in Deutschland auch mehrere Zusammenhänge zwischen Nutzern und nicht-Nutzern und ihren Bildungsniveaus, Haushaltseinkommen, ihrer Technologie-Offenheit und mehr.

Neben der Verwaltung der persönlichen Finanzen über Banking-Apps, stellt der Überblick über die Gesamtheit der eigenen Vermögenswerte (zum Beispiel Sparguthaben, Aktiendepots, Immobilien, Edelmetalle und mehr) einen wichtigen Bestandteil beim Vermögensaufbau dar. Die Vermögensverwaltung ist dabei nicht nur wohlhabenden Menschen vorbehalten, sondern sollte auch regelmäßig vom Durchschnittsverdiener durchgeführt werden, um sich der eigenen finanziellen Situation bewusst zu werden. Vor diesem Hintergrund war in den vergangenen Jahren die Entwicklung verschiedener Smartphone-Apps und Webservices zu beobachten, mithilfe derer man sein Privatvermögen konsolidiert betrachten und verwalten kann .

In Anlehnung an die Studie von YouGov wurde eine empirische Untersuchung durchgeführt, bei der Teilnehmer zu ihrer Einstellung zum Vermögensmanagement und ihrer Nutzung von verschiedenen Tools befragt wurden. Die Forschungsfrage der empirischen Studie lautete: „Welche (digitalen) Werkzeuge nutzen die Deutschen zur Überwachung ihres Privatvermögens und existieren Zusammenhänge zu ihrem Alter, Geschlecht, Haushaltseinkommen oder ihrer Anlagestrategie?“ Als Forschungsmethode wurde eine standardisierte Online-Umfrage zugrunde gelegt. Befragt wurden ausschließlich Teilnehmer ab 18 Jahren. Die erhobenen Daten wurden anschließend ausgewertet und interpretiert. Dieses Arbeitspapier schließt mit einer Diskussion der gewonnen Erkenntnisse, einer Einordnung in den aktuellen Forschungskontext, einer kritischen Reflexion des Forschungsprojektes und einer Zusammenfassung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Rahmen

2.1 Hintergründe und Situation in Deutschland

2.2 Verbreitung von FinTech in Deutschland

3 Methoden

3.1 Forschungsdesign

3.2 Datenerhebung

4 Empirische Befunde

4.1 Datenanalyse

4.2 Interpretation der Ergebnisse

5 Diskussion

6 Zusammenfassung

7 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Art und Weise zu untersuchen, wie Deutsche ihr Privatvermögen überwachen und welche Zusammenhänge zwischen den gewählten Tracking-Methoden und soziodemografischen Merkmalen (Alter, Geschlecht, Einkommen) sowie der Anlagestrategie bestehen.

  • Nutzung digitaler Technologien im Finanzsektor (FinTech).
  • Bedeutung des privaten Vermögens-Trackings für den Vermögensaufbau.
  • Empirische Untersuchung der Methoden zur Vermögensüberwachung (analog vs. digital).
  • Analyse der Korrelationen zwischen Nutzerverhalten, Finanzeinkommen und Anlagestrategie.
  • Kritische Reflexion von Online-Umfragen als Forschungsmethode.

Auszug aus dem Buch

3.1 Forschungsdesign

Für die Untersuchungen wurde eine standardisierte Online-Befragung durchgeführt. Die Befragung wurde über das Online-Tool SoSci Survey aufgesetzt, welches die Erhebung und Auswertung empirischer Befragungen erlaubt. Dafür wurden zu jeder Frage festgelegte Antworten vorgegeben. Der Fragebogen teilte sich auf in einen soziodemografischen Teil, in dem das Geschlecht, Alter sowie Haushaltseinkommen abgefragt wurde und einen spezifischen Teil, welcher Fragen zur Verwaltung des Privatvermögens, Nutzung von Banking-Apps und Hintergründen enthielt. Befragt und ausgewertet wurden ausschließlich volljährige Teilnehmer, da nach deutschem Recht jüngere Personen nicht im gleichen Maße über ihr Vermögen verfügen können wie Volljährige.

Die Befragung gehört zu den am häufigsten genutzten Methoden der empirischen Sozialforschung. Der Oberbegriff umfasst verschiedene Formen wie die Einzel- oder Gruppenbefragung, Fragebogenbefragung oder Experteninterviews (Schirmer, 2009, S. 180). Die Einzel-Fragebogenbefragung, welche in dieser Studie angewandt wurde, besitzt mehrere Vorteile, die ausschlaggebend für die Methodenwahl waren. Zum einen ist gerade die Online-Befragung sehr zeitökonomisch und kann potenziell mehr Teilnehmer erreichen. Zum anderen ist eine Beeinflussung der Teilnehmer durch den Interviewer nicht so stark möglich wie bei einer persönlichen oder mündlichen Befragung. Weiterhin erlaubt ein Fragebogen eine hohe Standardisierung der Antwortmöglichkeiten, was den späteren Auswertungsprozess enorm vereinfacht. Die Nachteile der Online-Befragung sind allerdings die geringe Kontrollierbarkeit der Erhebungssituation und die typischerweise geringe Rücklaufquote (vgl. Sedlmeier & Renkewitz, 2018, 94 ff.). Das wichtigste Methoden-Auswahlkriterium war jedoch das der Anonymität, da in Deutschland üblicherweise die Grundeinstellung „Über Geld spricht man nicht“ herrscht (vgl. Papon, 2015). Es sollte den Teilnehmern möglichst glaubwürdig vermittelt werden, dass die Umfrage absolut anonym war. So sollten Falschangaben von Teilnehmern vermieden werden, die sich zum Beispiel für die eigene finanzielle Situation schämten oder diese grundsätzlich nicht mit anderen teilten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die zunehmende Bedeutung digitaler Finanztechnologien (FinTechs) bei der privaten Vermögensverwaltung ein und definiert die Forschungsfrage sowie das methodische Vorgehen.

2 Theoretischer Rahmen: Das Kapitel beleuchtet den Stand der finanziellen Bildung in Deutschland und erläutert die Rolle von Finanztechnologien wie Neobrokern und Tracking-Apps für den Vermögensaufbau.

3 Methoden: Hier wird das Forschungsdesign der standardisierten Online-Befragung und der Prozess der Datenerhebung über das Tool SoSci Survey beschrieben.

4 Empirische Befunde: Dieser Abschnitt wertet die erhobenen Daten aus und interpretiert sie im Hinblick auf die aufgestellten Hypothesen, wobei insbesondere die Nutzungsgewohnheiten von Finanz-Tools beleuchtet werden.

5 Diskussion: Eine kritische Reflexion des Forschungsdesigns, der statistischen Aussagekraft und potenzieller Fehlerquellen der Studie wird hier vorgenommen.

6 Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel fasst die Kernpunkte der Untersuchung zusammen und bewertet, inwieweit die Hypothesen durch die empirischen Daten gestützt werden konnten.

7 Literaturverzeichnis: Dieses Kapitel listet sämtliche verwendeten Quellen und Referenzen auf, die der Untersuchung zugrunde liegen.

Schlüsselwörter

Vermögens-Tracking, FinTech, digitale Services, private Finanzen, Online-Umfrage, Finanzbildung, SoSci Survey, Vermögensaufbau, Banking-Apps, empirische Sozialforschung, Anlagestrategie, Haushaltsfinanzen, Datenerhebung, Datenanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Nutzungsverhalten von Privatanlegern in Deutschland bei der Verwaltung und Überwachung ihres Privatvermögens durch digitale Hilfsmittel.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die Arbeit verknüpft Themen der Finanzbildung mit dem Einsatz moderner Finanztechnologien (FinTechs) und der Methodik empirischer Sozialforschung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist herauszufinden, ob und welche digitalen Werkzeuge zum Vermögens-Tracking verwendet werden und ob hierbei systematische Zusammenhänge mit sozioökonomischen Faktoren bestehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird für die Untersuchung verwendet?

Als Methode wurde eine standardisierte, anonyme Online-Umfrage gewählt, deren Daten anschließend deskriptiv ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden der theoretische Hintergrund der FinTech-Nutzung, das Forschungsdesign, die Erhebungsdaten sowie eine Interpretation und kritische Diskussion der Ergebnisse dargestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Kernbegriffe sind Vermögens-Tracking, FinTech, digitale Services, private Finanzen, Online-Umfrage und Finanzbildung.

Warum konnte die Hypothese zum Einkommen nur teilweise bestätigt werden?

Die Daten zeigten zwar, dass mit höherem Einkommen häufiger ein Vermögenstracking stattfindet, jedoch hatte die allgemeine Technikaffinität keinen nachweisbaren Einfluss auf die Nutzung der Tools.

Welche Rolle spielt die Anonymität laut den Autoren?

Die Anonymität war das wichtigste Kriterium bei der Wahl der Befragungsmethode, da in Deutschland eine distanzierte Haltung zum Thema "Geld" ("Über Geld spricht man nicht") herrscht.

Welche Schwächen des Datensatzes werden im Fazit diskutiert?

Die Autoren benennen eine begrenzte Stichprobengröße, die mangelnde Repräsentativität der Stichprobe sowie potenzielle Verzerrungen durch das Studiendesign als Schwachpunkte.

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Details

Title
Empirische Studie zur Nutzung von digitalen Services zum Vermögens-Tracking in Deutschland
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2023
Pages
23
Catalog Number
V1474007
ISBN (PDF)
9783389025628
ISBN (Book)
9783389025635
Language
German
Tags
empirische studie nutzung services vermögens-tracking deutschland
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2023, Empirische Studie zur Nutzung von digitalen Services zum Vermögens-Tracking in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1474007
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