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Modelllernen und soziale Medien in der Prävention von Übergewicht bei Jugendlichen. Chancen und Risiken

Titel: Modelllernen und soziale Medien in der Prävention von Übergewicht bei Jugendlichen. Chancen und Risiken

Hausarbeit , 2023 , 28 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Gesundheit - Kinder und Jugendliche
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit untersucht das Potenzial von Modelllernen in Kombination mit sozialen Medien zur Prävention von starkem Übergewicht bei jungen Menschen. Nach einer Einführung in die Problematik des Übergewichts bei Kindern und Jugendlichen werden die Grundlagen des Lernens sowie die Bedeutung von Kognitionen für verschiedene Lernstile erläutert. Der theoretische Teil konzentriert sich auf die Begriffe Prävention und soziale Medien, bevor das Konzept des Modelllernens detailliert vorgestellt wird. Anhand des Beispiels mangelnder Bewegung bei Jugendlichen wird in einem praxisorientierten Teil gezeigt, wie Modelllernen in der Prävention eingesetzt werden kann. Eine Diskussion über die Chancen und Risiken sozialer Medien sowie eine abschließende Reflexion runden die Arbeit ab, gefolgt von einem Fazit und einem Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Ziel der Arbeit

1.3 Aufbau der Arbeit

2 Theoretischer Hintergrund

2.1 „Lernen“ begriffliche Annäherung

2.2 Die Klassische Konditionierung

2.3 Die Operante Konditionierung

2.4 Kognitives Lernen

2.4.1 Modelllernen

2.4.2 Basalen Prozesse

2.5 Prävention und Soziale Medien

2.5.1 Prävention

2.5.2 Soziale Medien

2.6 Zusammenfassung

3 Modellernen in der Prävention von Übergewicht insbesondere Bewegungsmangel bei Jugendlichen

3.1 Kontext

3.2 Die vier basalen Prozesse

4 Chancen und Risiken von Sozialen Medien

4.1.1 Chancen

4.1.2 Risiken

4.2 Reflexion

Fazit und Ausblick

Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht die Wirksamkeit des Modells „Modelllernen“ als Instrument zur Prävention von Übergewicht bei Jugendlichen, insbesondere unter Berücksichtigung der Rolle sozialer Medien als Vermittlungskanal für gesunde Lebensweisen.

  • Grundlagen der Lerntheorien (Behaviorismus und Kognitivismus)
  • Prozesse und Effekte des Modelllernens nach Bandura
  • Bedeutung der Prävention im Kontext von Übergewicht bei Jugendlichen
  • Chancen und Risiken sozialer Medien im Gesundheitskontext
  • Einfluss von digitalen Vorbildern (Influencern) auf das Nutzerverhalten

Auszug aus dem Buch

2.4.1 Modelllernen

Das Beobachtungslernen wird auch als Modelllernen oder soziales Lernen oder Imitationslernen bezeichnet.

Beim Lernen am Modell ist der Aufbau von Assoziationen wichtig. Anders als bei der klassischen und operanten Konditionierung werden diese nicht durch eigene Tätigkeit erworben, sondern durch die Beobachtung von anderen, die diese Handlungen als Modelle ausführen. Indem ein Modell oder Vorbild beobachtet und dieses Verhalten nachgeahmt wird, wird das Lernen am Modell verwendet, um neue Verhaltensweisen zu lernen. Dieses soziale Lernen scheint eine wichtige Grundlage für das Lernen von Rollenverhalten in unserer Gesellschaft zu sein. Die sozial-kognitive Lerntheorie von Albert Bandura (1925) war der Ursprung des Beobachtungslernens.

Albert Bandura verwendete die „Bobo Puppe“, um diese Art von Lernen zu untersuchen. Er gab den Kindern die Möglichkeit, eine von vier verschiedenen Szenen zu sehen. In diesem Experiment beobachten Kinder Erwachsene, die an der Puppe aggressive Gewalt anwenden. Die Art der Gewalt reichte von körperlicher bis hin zu verbaler Gewalt. Dieses aggressive Verhalten des Modells in der zweiten Szene wurde auf Video aufgenommen und die Kinder konnten es über einen Bildschirm sehen. In der dritten Szene wurde ein Comic gezeigt, in dem das Modell mit der Puppe aggressiv spielte. In der letzten Szene, der Kontrollgruppe, beobachteten die Kinder den friedlichen Umgang der Erwachsenen mit der Puppe. Nach dem Experiment hatten die Kinder die Möglichkeit, selbst mit der Puppe zu spielen. Die Ergebnisse dieser Studie zeigten, dass Kinder, die das aggressive Verhalten der Bobo-Puppe beobachtet hatten, deutlich aggressiver mit ihr umgingen. Wie die Erwachsenen haben sie auf die Puppe eingeschlagen und diese beschimpft. Dabei ahmten sie stark das Gesehene nach und verwendeten dieselben Worte.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit thematisiert die zunehmende Adipositas bei Jugendlichen und identifiziert das Modelllernen via soziale Medien als präventiven Lösungsansatz.

2 Theoretischer Hintergrund: Es werden grundlegende Lerntheorien vom Behaviorismus bis hin zum kognitiven Lernen sowie Präventionsbegriffe und die Rolle sozialer Medien wissenschaftlich erläutert.

3 Modellernen in der Prävention von Übergewicht insbesondere Bewegungsmangel bei Jugendlichen: Anhand eines Fallbeispiels wird die praktische Anwendung der vier basalen Prozesse des Modelllernens (Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Reproduktion, Motivation) zur Verhaltensänderung dargestellt.

4 Chancen und Risiken von Sozialen Medien: Dieses Kapitel diskutiert kritisch, wie soziale Medien einerseits durch positive Vorbilder zur Gesundheitsförderung beitragen, andererseits aber durch Filterblasen und unrealistische Ideale auch Gesundheitsrisiken bergen.

Fazit und Ausblick: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass Modelllernen in sozialen Medien ein mächtiges, aber sensibel zu nutzendes Werkzeug für die Prävention von Übergewicht darstellt.

Literaturverzeichnis: Hier werden alle verwendeten Quellen und wissenschaftlichen Publikationen aufgelistet, die den theoretischen Rahmen der Arbeit stützen.

Schlüsselwörter

Modelllernen, Beobachtungslernen, Prävention, Gesundheitsförderung, Übergewicht, Soziale Medien, Kognitivismus, Behaviorismus, Adoleszenz, Influencer, Operante Konditionierung, Klassische Konditionierung, Gesundheitsverhalten, Imitationslernen, Soziale Netzwerke

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie das psychologische Konzept des Modelllernens genutzt werden kann, um Jugendliche zu einem gesünderen Lebensstil zu motivieren und Übergewicht präventiv entgegenzuwirken.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Arbeit verknüpft psychologische Lerntheorien (insbesondere das Modelllernen) mit modernen Herausforderungen der digitalen Gesundheitsprävention durch soziale Medien bei Jugendlichen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Demonstration des Potenzials von Modelllernen in Kombination mit sozialen Medien, um effektive Methoden zur Förderung gesunder Lebensweisen bei jungen Menschen zu entwickeln und deren Chancen und Risiken zu diskutieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die eine Literaturanalyse der Lerntheorien mit einer praxisorientierten Fallstudienbetrachtung im Kontext der Gesundheitsprävention verbindet.

Was wird im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Mechanismen des Modelllernens (unterteilt in vier basale Prozesse) und untersucht die Wirkung von Influencern sowie die Gefahren digitaler Filterblasen im Bereich der Gesundheitskommunikation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Modelllernen, Prävention, Jugendliche, Übergewicht und soziale Medien beschreiben.

Wie illustriert die Arbeit die Anwendung des Modelllernens?

Die Arbeit führt ein Fallbeispiel der AOK an, bei dem Jugendliche im Rahmen eines Fitness-Programms durch Trainer und Gleichaltrige als Modelle inspiriert werden, ihre Bewegungsgewohnheiten zu ändern.

Warum sind Influencer für die Prävention relevant?

Influencer fungieren auf modernen Social-Media-Plattformen als Identifikationsfiguren und Vorbilder, deren Verhalten – sei es positiv oder negativ – von jungen Anhängern stark nachgeahmt wird.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Modelllernen und soziale Medien in der Prävention von Übergewicht bei Jugendlichen. Chancen und Risiken
Hochschule
SRH Fernhochschule
Veranstaltung
Allgemeine Psychologie I
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
28
Katalognummer
V1474276
ISBN (PDF)
9783389027462
ISBN (Buch)
9783389027479
Sprache
Deutsch
Schlagworte
modelllernen medien prävention übergewicht jugendlichen chancen risiken
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2023, Modelllernen und soziale Medien in der Prävention von Übergewicht bei Jugendlichen. Chancen und Risiken, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1474276
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Leseprobe aus  28  Seiten
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